hooliganGastkommentar von Thomas Böhm*)

Gibt man bei Google den Begriff „Massenschlägerei“ ein, findet man auf Anhieb über 480.000 Einträge. Und wer sich diese Einträge dann genauer anschaut, erfährt sehr schnell, wer an diesen Massenschlägereien beteiligt ist.

Schüler schlägt Erdkundelehrer

Es sind auch immer wieder Migranten und Asylanten, die diese Form der Kommunikation anscheinend aus ihren Heimatländern importiert haben und nun den „Normalbürger“ in Angst und Schrecken versetzen. Hier nur eine kleine Auswahl aus jüngster Zeit:

Das Schulzentrum Ostheim gegen 14 Uhr: Ein Riesenaufgebot von Polizei und Rettungskräften. Der Streit zweier Schüler ist zur Massenkeilerei eskaliert. Der ältere Bruder (23) einer Schülerin der Albert-Schweitzer-Realschule schlägt den Erdkundelehrer k.o.!

http://www.express.de/koeln/23-verletzte-in-ostheim-massenschlaegerei-in-realschule–wie-kam-es-dazu-,2856,29030686.html

Laubbläser verursacht Massenschlägerei

„Massaker mit Mistgabeln und Kettensägen“: Mehrere Notrufe wegen einer Massenschlägerei gingen am Samstagmittag bei der Polizei in Eschweiler ein. Die Beamten rückten mit acht Streifenwagen aus… Ursächlich für diese Riesenauseinandersetzung war ein Laubbläser. 1,5 PS, etwa 84 dB. Landschaftspfleger hatten sich am Morgen daran gemacht, die dort stehenden Hecken und Bäume im Rahmen eines Auftrages zurückzuschneiden. Hierdurch herabfallendes Laub wurde mittels jenes Laubbläsers zusammengeblasen. Ein kleiner Stein und kleines Geäst fühlte sich mit angesprochen und ließen sich so gegen ein geparktes Auto blasen…

 http://www.express.de/koeln/eschweiler-laubblaeser-loest-massenschlaegerei-aus—40-beteiligte-mit-kettensaegen-und-mistgabeln,2856,29004506.html

Massenschlägerei wegen einer „ver-mitgifteten“ Hochzeit

Schreiende Frauen, prügelnde Männer und über 100 Polizisten in voller Kampfmontur: traurige Bilanz einer Massenschlägerei in Neukölln. Und alles nur wegen einer giftigen Hochzeit …

Es ist Mittwochabend, 21 Uhr. Der 50-jährige Kadir El-H. ( Name geändert) sitzt mit einer Bekannten in einem Imbiss an der Hermannstraße. Plötzlich stürmen mehrere Männer in den Laden, greifen El-H. mit Stöcken und einem Schwert an. Der wiederum schmeißt mit Stühlen nach den Angreifern. Dann geht alles blitzschnell: Im Minutentakt kommen Autos mit Verwandten der Streithähne angefahren, bis schließlich fast 50 Menschen aufeinander einprügeln.

http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/streit-wegen-mitgift-massenschlaegerei-in-neukoelln-,7169126,15116464.html

Muslime gegen Jesiden – Massenschlägerei

Bei einer Massenschlägerei im niedersächsischen Celle mit bis zu 100 Beteiligten sind sechs Menschen verletzt worden, einer davon so schwer, dass er im Krankenhaus bleiben musste. Lebensgefahr besteht aber nicht. Nach ersten Angaben der Polizei vom Dienstagmorgen traf aus bislang unbekannten Gründen am Rande der Innenstadt eine Gruppe von Muslimen und eine von Jesiden aufeinander. Es kam zu Fausthieben, Fußtritten und Schlägen mit diversen Gegenständen, nach Angaben lokaler Medien seien auch Baseballschläger zum Einsatz gekommen. Anwohner alarmierten am Montagabend die Polizei, die mit mehreren Streifenbesatzungen aus dem Stadtgebiet und dem Landkreis und rund 70 Beamten anrückte und die Gruppen voneinander trennten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article132995303/Massenschlaegerei-in-Celle-mit-Jesiden-und-Muslimen.html

Syrer gegen Tschetschenen – Massenschlägerei

Etwa 100 Personen haben sich am Donnerstag eine Massenschlägerei in einer Flüchtlingsunterkunft in der Marienfelder Allee in Berlin-Tempelhof geliefert. Der Streit eskalierte zunächst am Nachmittag zwischen 14.20 und 17.20 Uhr, weil zwei rivalisierende Gruppen von syrischen Staatsangehörigen und Tschetschenen wiederholt in Streit gerieten.

http://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article131024197/100-Personen-liefern-sich-Massenschlaegerei-in-Fluechtlingsheim.html

Linksautonome führend

Aber es sind natürlich nicht nur Migranten und Asylanten, die unsere Straßen und öffentliche Plätze in Schlachtfelder verwandeln. Es sind vor allen Dingen Linksautonome, die seit Jahrzehnten den Staat gewaltsam herausfordern und – natürlich auf Kosten der Steuerzahler, der die Schäden immer wieder ausbügeln muss – den öffentlichen Raum als Kriegsschauplatz missbrauchen.

Was geht hier vor? Warum haben so viele die zivilisatorischen Hemmungen verloren und lechzen nach Blut?

Man kennt dieses Phänomen aus der Kindererziehung. Wenn man den Kleinen nicht rechtzeitig die Grenzen aufzeigt, dann nutzen sie die Freiräume, die man ihnen lässt und sie hören auch nicht von alleine auf, dass „Erziehungspersonal“ zu provozieren und zu drangsalieren. Bis irgendjemand dann mal explodiert.

Diese Brutalität wird allerding nicht nur deutlich, wenn sich Menschen zusammenrotten, sie ist längst Teil unseres Alltags, unseres Miteinanders geworden. Schon die kleinste Störung, eine Diskussion, ein Interessenkonflikt, artet schnell in Gewalt aus. Bei der Suche nach Parkplätzen, auf dem Fahrradweg oder an der Supermarktkasse streitet man sich wie die Kesselflicker, rutscht schon dem einen oder anderen hier und da die Hand aus. „Jeder gegen jeden“ ist die Losung unserer Zeit.

Ursache: Werte-lose Erziehung

Auch das hat etwas mit der Kinderstube zu tun. Denn die 68-Generation, die Linken und die Grünen, haben es mit ihrer unchristlichen und „wert-losen“ Erziehung geschafft, Kinder groß zu verziehen, die sich völlig halt- und orientierungslos durch ihr Leben prügeln, die an der Verrohung unserer Gesellschaft eine erhebliche Schuld tragen. Aus einer Ellenbogengesellschaft ist eine Faustrecht-Gesellschaft geworden.

Zurzeit gibt es keinen, der den Schlägern die Grenzen aufzeigt. Und deshalb haben sie alle keinen Respekt mehr vor unseren Gesetzen, vor unseren Sicherheitsbehörden und Pädagogen. Wie sollten sie auch. Linke und Intensivtäter mit Migrationshintergrund werden von milde gestimmten Richtern gleich nach Vollzug der schweren Straftat wieder in die Freiheit geschickt, Polizisten dürfen sich verprügeln lassen, aber nicht zur Wehr setzen und Pädagogen sind die Hände gebunden, sie dürfen ja nicht mal mehr Zensuren erteilen, ohne das Eltern und Bildungspolitiker auf sie „eindreschen“.

Gewaltexzesse und politischer Wille

Man muss sich natürlich auch fragen, ob diese Massenschlägereien, ob diese Gewaltexzesse, die unsere Straßen „beleben“, politisch gewollt sind. Schließlich wird im gleichen Zug, in dem diese Gewaltexzesse zunehmen, der Polizeiapparat kastriert, so dass er nicht mehr für die Sicherheit der Bürger sorgen kann. Und wenn sich dann irgendwo eine Bürgerwehr gründet, weil die Leute ihre Sicherheit lieber selbst in die Hand nehmen, wird ihnen gedroht, statt gegen die Bedrohung mit aller Konsequenz vorzugehen.

Ganz besonders lächerlich aber wird es, wenn ausgerechnet die Politiker, die diese Form der Gewalt durch Sparmaßnahmen und Wegschauen fördern, herumschreien, wenn ein paar Hooligans auf die Straße gehen – als ob sich nur Bürger nichtdeutscher Herkunft oder mit linker Gesinnung ungestraft prügeln dürfen.

Der Staat hat – gewollt, oder ungewollt – die Kontrolle über einen Teil seiner Bürger verloren und keiner weiß heute, wie das einmal enden wird.

*) Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo.

www.conservo.wordpress.com

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