Empfindungen eines Auslandsdeutschen über sein Heimatland

Von Peter Helmes

¡DAS BOOT IST LÄNGST VOLL, HERR DR. JOSEF SCHUSTER!  

Dr. Josef Schuster
Dr. Josef Schuster

Dr. Josef Schuster (geb. 20. März 1954 in Haifa) ist ein deutscher Internist und seit November 2014 Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland (ZdJ). Die Familie seines Vaters ist seit spätestens Mitte des 16. Jahrhunderts in Unterfranken ansässig. Er ist Sohn des Kaufmanns und Verbandsfunktionärs David Schuster, der 1938 aus Deutschland nach Palästina floh, wo er bei einer Baufirma arbeitete. Beide Eltern von Josef Schusters Mutter kamen im Konzentrationslager Auschwitz ums Leben. Seine Eltern siedelten mit ihm 1956 nach Deutschland über.

1998 wurde Schuster zum Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Würzburg gewählt, ein Amt, welches bereits sein Vater von 1958 bis 1996 ausgeübt hatte. 2002 erfolgte die Wahl zum Präsidenten des bayerischen Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinden und 2010 zum Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. Am 30. November 2014 wurde er als Nachfolger von Dieter Graumann zum Präsidenten des ZdJ gewählt.

Im Februar 2015 betonte Schuster nach den Anschlägen in Paris und Kopenhagen, er sehe derzeit „keinen Grund, warum Juden Deutschland verlassen sollten.“ Jüdisches Leben in Deutschland sei weiterhin möglich. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuvor dankbar für jüdisches Leben in Deutschland gezeigt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte in Europa lebende Juden zur Auswanderung aufgerufen. (Quelle: Wikipedia)

Schuster erhielt 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande und ist – u. a. neben der Grünen Claudia Roth – Träger des Bayerischen Verdienstordens (2010). Und wie Frl. Roth, darf auch Herr Schuster getrost zu den Gutmenschen gerechnet werden. Unglaublich jedoch ist sein Einsatz für die Muslime dieses Landes, von denen auch er wohl kaum genug haben kann. Hat der Mann vergessen, daß gerade der Islam der schärfste Gegner des Judentums ist und daß in islamischen Ländern Juden keine Chance zum Leben haben?

Was in Deutschland oft übersehen wird: Im Ausland leben Hunderttausende Deutscher, die aus privaten, beruflichen oder sonstigen Gründen nicht in ihrem Heimatland leben wollen oder können. Aber die meisten von ihnen beobachten sehr genau die Entwicklungen in ihrem Heimatland.

Dazu zählt auch mein Freund W. St., der seit Jahrzehnten von Spanien aus die Geschehnisse in Deutschland verfolgt. Er ist – wie die meisten Auslandsdeutschen – stolz darauf, Deutscher zu sein. Ihn beschleicht jedoch ein schlechtes Gefühl, wenn er beobachtet, wie Linke und Grüne unser Land ruinieren. W. St. Ist sehr engagiert und betreut einen sehr großen Freundeskreis deutscher konservativer Führungskräfte in Spanien. Stellvertretend für sie schreibt er an den Präsidenten des Zentralrates der Deutschen Juden:

¡Schalom, Sr. Schuster!

Sogar in unserem sonnigen Gastland Spanien sind Sie mit folgendem Zitat aus der “Welt”bei uns Auslandsdeutschen, die sonst aber auch nun gar nichts gerade mit Ihnen am Hut haben, ins Gespräch gekommen:

“DEUTSCHLAND IST DAS LETZTE LAND, DAS ES SICH LEISTEN KANN, FLÜCHTLINGE UND VERFOLGTE ABZULEHNEN.”

Gerade wir Auslandsdeutsche, die z.T. schon seit 1945 hier leben, beobachten mit zunehmender Sorge die Überflutung unseres Vaterlandes durch nicht zu unserer christlich-abendländischen Kultur und Lebensweise passende und unserer deutschen Art und Idiosynkrasie fremde und diametral entgegengesetzte Elemente, meist Sozialschmarotzer und Wirtschaftsflüchtlinge, etc., etc.

Ihre inländerfeindlichen Einlassungen waren inzwischen Gegenstand von erregten Debatten in unserem DEUTSCHEN KLUB und auch in unserem FDKF (= FREUNDESKREIS DEUTSCHSPRACHIGER KONSERVATIVER FÜHRUNGSKRÄFTE), wo sie Abscheu, Empörung und lautstarken Protest hervorgerufen haben.

Von Ihrer Zumutung den angestammten, autochthonen Deutschen Ihres Gastlandes gegenüber einmal ganz abgesehen, erscheint uns Ihre unbedarfte Äußerung zumindest äußerst kurzsichtig und kontraproduktiv.

Die fortschreitende Umvolkung und Umwandlung unserer deutschen Heimat zu einem Vielvölkerstaat könnte sich gerade für Sie, Sr. Schuster, und Ihre Glaubensgenossen in wenigen Generationen als Bumerang erweisen.

Ist Ihnen denn eigentlich nicht klar, daß die überwiegende Mehrheit der in unser Land drängenden Massen muslimischen Glaubens sind und daher nicht gerade bekannt für ihre überschäumende Vorliebe zur Judenheit (zur Christenheit aber auch nicht!).

Ist Ihnen ferner nicht klar, was Ihnen und Ihren Glaubensbrüdern blühen wird, wenn Deutschland durch muslimische Vermehrung in ca. 40 bis 50 Jahren von Moslems majorisiert und beherrscht wird? Kommende Generationen von Enkeln und Urenkeln werden die z.Zt. lebenden, vom Wohlstand eingelullten Deutschen deswegen verfluchen!

Sie wollen doch sicher dann keine neue Schoa? Ihnen liegt doch sicher nichts daran, daß ausgerechnet Muslime das von ADOLF HITLER begonnene Werk zu Ende führen? Das können sich doch nur die ewiggestrigen Unverbesserlichen wünschen, die z.B. auch – trotz jahrzehntelanger Propaganda – noch immer nicht begriffen haben, dass der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung war und nicht die Niederlage Großdeutschlands gegen eine militärische Übermacht!

Bei uns in Spanien regt es inzwischen kaum jemanden auf, wenn die mit “Asylanten” jeglicher Couleur vollgestopften Schaluppen in der Meerenge von Gibraltar auf Grund laufen, denn das Land hat genug eigene Sorgen mit einer Arbeitslosigkeit von ca. 25%, bzw. von 50% gut ausgebildeter Jugendlicher unter 25! Dazu passt die Brüsseler Schnapsidee, Spanien in Zukunft eine “Quote” von rd. 10% dieser Wohlstandstouristen aufs Auge zu drücken.

Ich lebe seit 1973 aus geschäftlichen und privaten Gründen in Spanien und habe auf Reisen nach Deutschland über die Jahrzehnte immer wieder mit Ärger, Betrübnis und Ingrimm feststellen müssen, wie negativ sich mein Heimatland in vielen Dingen inzwischen verändert hat, so daß es teilweise nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Unsere schönen deutschen Städte und Landschaften werden zunehmend von Burka, Kopftuch und sonstige Vermummungen tragende “Neubürgern” sowie in vielen Fällen auch durch Moscheen und ihre Minarette, von denen der Muezzin bis zu fünfmal am Tag schreien darf, verschandelt, die einfach nicht in unser Städte- und Landschaftsbild und zu unserer deutschen Kultur und Wesensart passen.

Zudem machen sich Päderasten, Schwule, Lesben, Emanzen, Piercing-Träger dreierlei Geschlechts, Männer (?¿?¿?¿) mit Pferdeschwänzen auf dem Kopf und andere merkwürdige Zeitgenossen und -genossinnen in einer nie dagewesenen Art breit, und vielen wird sogar von den Behörden gestattet, ihre Wesensart contra naturam auch noch auf sogenannten “Paraden” in provozierender, schamloser und unverschämter Weise zur Schau zu stellen.

Auch unsere Muttersprache leidet unter der zunehmenden “Umvolkung” unseres Vaterlandes, es wächst eine Generation von Fast-Analphabeten und Halbidioten heran, und jedesmal wenn ich mir über Satellit Sendungen des “deutschen” Fernsehens anschaue, fällt mir die rasant fortschreitende Verwahrlosung unserer Sprache auf, denn kaum einer der “Fernsehschaffenden” ist noch in der Lage, Interpunktion, Intonation bzw. Satzstellung bei einem zu verlesenden Text korrekt zu beachten, vom unsäglichen Deutsch mancher Filme ganz zu schweigen.

Einige von uns Auslandsdeutschen verbringen aus diesen Gründen ihren Lebensabend (oder auch nur einen Teil davon) bereits lieber in Liechtenstein, Österreich oder in der Schweiz, wo es noch unverfälschte Gegenden gibt.

Trotzdem aber geben wir die Hoffnung nicht auf, daß die konservativen Kräfte in Deutschland immer stärker werden und eines Tages dafür sorgen, daß das Land wieder lebenswert wird und man sich nicht mehr als Fremder im eigenen Land vorkommen muß.

Als langjähriger Auslandsdeutscher sende ich Ihnen, Sr. Schuster, einen besorgten auslandsdeutschen Gruß aus Spanien und hoffe, daß Sie Ihre Äußerungen zum 29. April 1945 noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten…

¡ARRIBA ESPAÑA!

W. St.

Soweit der Brief meines Freundes W. St. Zuvor hatte Klaus Hildebrandt, meinen Lesern längst als Autor bekannt, ihm einen Brief geschrieben:

„Lieber Herr St.,

ganz herzlichen Dank fürs Mitlesenlassen. Sie treffen den Nagel auf den Kopf. So langsam müssen unsere Leute wach werden, denn wir entwickeln uns erneut zu sonderbaren Menschen. Hier hört bei mir – und wie ich lese, auch bei ihnen und ihren Freunden und Bekannten – jeglicher Spaß auf. Ich darf Ihnen versichern, dass ich und viele weitere Bürgerinnen und Bürger unseres Landes dies nicht mehr hinnehmen werden, und wir bleiben dran. Viele Grüße an alle und genießen Sie die spanische Sonne.

Herzliche Grüße

Klaus Hildebrand

www.conservo.wordpress.com

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