Eine ‚historische Bewährungsprobe‘ – verstanden im Sinne der DialektikMerkel

Von Herbert Gassen

Diese Kanzlerin hat im Zusammenhang mit der katastrophalen Flüchtlingsinvasion von einer ‚historischen Bewährungsprobe‘ gesprochen.

Sie muß sich der Qualität ihrer Entscheidungen ziemlich sicher sein.

Um das verstehen zu können, muß man allerdings ein wenig ausholen. Möglicherweise schließt sich dann ein Kreis der Konsequenzen.

Hat sie doch in ihrer Jugend in dem bolschewistischen System der DDR/UdSSR nicht nur ihre theoretischen, sondern auch praktischen Erfahrungen sammeln können. Ihr ideologischer Eifer wurde nicht nur mit der Möglichkeit der Mitarbeit in der damaligen Akademie der Wissenschaften belohnt, sondern auch mit Privilegien, die ihr als Angehörige eines normalen christlichen Pfarrhauses nie zugestanden worden wären.

Sie konnte beim Studium der leninistisch-marxisten Ideologie nicht an der Theorie des Neuen Menschen vorbeikommen. Waren doch die Wissenschaftler der UdSSR Pawlow, Wernadski und Serebrowski im Begriff gewesen, die Zucht einer Neuen Menschenrasse voran zu treiben. Die Opfer auf diesem Weg beliefen sich allerdings in Millionenhöhe, einem gewaltigen Strom von Blut.

Es waren die Philosophen des in der Weimarer Republik errichteten Instituts für Sozialforschung, die mit ihrer Arbeit die Bedeutung eben dieser Roten Revolution positiv untermauern wollten. Sie kamen nach dem Krieg in der Organisation der Frankfurter Schule wieder nach Deutschland zurück und starteten einen Angriff auf die deutsche Gesellschaft, so wie sie sich nach einem furchtbaren Krieg, dem Raub ihres Landes, ihrer Kultur und ihres Rechtes wieder unter einer deutschen Leitkultur eingerichtet hatte. Es war das Bild eines humanitären, friedlichen Zusammenlebens mit den ehemaligen Feinden, bereit einzusehen, daß der politische Weg des Nationalsozialismus zur Wiedererlangen einer dauerhaften deutschen Identität, einem gerechten Bewußtsein, Deutscher zu sein, nicht richtig gewesen war.

Es waren die ´68er, die Exekutivkommandos der Frankfurter Schule, die keinen Mord scheuten, ihre Gewalt gegen alles Deutsche durchzudrücken. Als sie wegen der angewandten Brutalität die Reputation ihres politischen Ziels schwinden sahen, benutzten sie den Weg der Nationalsozialisten in der Weimarer Republik, über die demokratische Schiene die Administration der Bundesrepublik zu unterwandern. Die konservativen, rechten Kräfte der Republik wurden mit der Faschismuskeule aus dem Weg geräumt und das etablierte Bürgertum seiner Zeit gab jeglichen Widerstand im Bewußtsein auf, eine politische Übersprunghaltung verursacht gehabt zu haben.

Die Entwicklung vom 9.11.1918 bis zum 30.1.1933 war doch vorauszusehen gewesen. Es waren die Autoren des Versailler Diktats selbst, die davor gewarnt hatten. Der 8. Mai 1945 war der Sieg des alten Systems, das Deutschland unbarmherzig seine Position in der Welt streitig gemacht hatte.

Noch schlummerten die Kräfte der Zerstörung Deutschlands. Es war die Atombombe Stalins, die den Westen zu dessen militanten Absichten alarmierte. Die Armeen des Westens benötigten auch die militärische Kraft der Teilrepublik BRD.

Mit der Wiedervereinigung, dem endgültigen Untergang der sowjetischen Union jedoch konnten die immer noch vitalen Mächte gegen ein selbstbestimmtes Deutschland ihre Pläne durchsetzen. Ihr wurde zugestimmt unter dem Verzicht seiner Souveränität, dem Verzicht, sich eine eigene Verfassung zu geben, die Aufgabe der Währung und der bedingungslosen Unterordnung unter das weltkapitalistische System einer europäischen Organisation.

Helmut Kohl und Angela Merkel allein werden wissen, auf welchen verschlungenen Wegen gerade sie mit dieser Vorbildung zur Vorsitzenden der CDU in dem vereinten Deutschland werden konnte.

Es ist die konsequente Entwicklung von da an bis heute, in der die Kanzlerin die Invasion einer Flut von fremden Menschen als eine ‚historische Bewährungsprobe‘ bezeichnet.

Sie ließ ihren Generalsekretär aussprechen, was sie hinter dieser Unterwanderung versteht: Es ist die Wiederholung der Züchtung eines Neuen Menschen, losgelöst von allen Lebensbezügen einer kulturellen, zivilisierten Gesellschaft. Er durfte mit ihrer Zustimmung das Bild einer deutschen Leitkultur entwickeln, das keinen Bezug auf die Vergangenheit, die Leistungen und mit den Willen zu einer sozialgesicherten Zukunft des deutschen Volkes hatte.

Sie hatte in einem Anfall von Selbstherrlichkeit, vielleicht im Sinne ihres väterlichen Pfarrers, sogar die Behauptung aufgestellt, daß der Islam zu Deutschland gehört. Ihren Amtseid hat sie wohl als Mechanismus der Machtübernahme geleistet, beruht er doch in der Präambel des Grundgesetzes auf dem Bezug zu Gott, keinem anderen als dem christlichen. Sie hatte alle Chancen in der Hand, die Ziele ihrer Jugend und Erziehung wahr zu machen.

Gaben ihr die ´68er doch das Werkzeug in die Hand. Vergessen wir auch nicht die engen politischen Beziehungen der ´68er zu der damaligen SED/DDR. Sie finanzierte den ‚Kampf gegen rechts‘, der in den von ihr geduldeten öffentlich verbreitbaren Sprüchen wie ‚Deutschland verrecke‘ gipfelten. Mit dieser Aktion eliminierte sie den Konservativismus, den Patriotismus und die Identität der Deutschen mit ihrem Staat, ihrer Nation, ihrer Kultur, ihres Glaubens, ihrer Geschichte nicht nur in den Reihen der CDU, sondern in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens.

Über diese Brücke konnte sie mit den Verbündeten jenseits des Atlantiks die Position erreichen, die Visionen der antideutschen Politgrößen Kaufmann, Morgenthau und Hooton wahr zu machen. Das alte Ziel, Deutschland mit fremden Kulturen zu unterwandern, lag frei vor ihr.

Mit großer Konsequenz verfolgte sie den Weg der Versklavung nicht nur Deutschlands sondern der europäischen Gemeinschaft über die Sprüche einer unübertroffenen eingesetzten Dialektik. Sie folgte dem System, eigene politische Vorstellungen, gar Souveränitätsansprüche durch ungeheure Verschuldungen der öffentlichen Haushalte, Kreditauslagen in astronomischer Höhe an die jeweiligen Regierungen zunichte zu machen.

Absolut rücksichtslos gegenüber den Ansprüchen und den Rechten des Deutschen Volkes ergriff sie die Chance, Millionen von sog. Flüchtlingen in unser Land strömen zu lassen. Der Aufbau einer notwendigen Infrastruktur und erkennungsdienstliche und medizinische Behandlungen wurden sträflich unterlassen. Sie erzeugte aus ihrer seltsamen Beziehungen zu dem christlichen Gebot der Nächstenliebe die Stimmung einer pervertierten Willkommenskultur.

Der Inhalt der ‚historischen Bewährungsprobe‘ dieser Kanzlerin muß unter dem Aspekt der Dialektik zu sehen sein. Deutlicher und ehrlicher kann sie ihre Verachtung Deutschlands und den Deutschen gegenüber nicht aussprechen. Der Zustand unserer Bundesrepublik Deutschland entspricht den Richtlinien ihrer Bildungs-, Familien-, Energie, Verteidigungs- und Finanzpolitik, für die sie mit ihren Paladinen die volle Verantwortung trägt.

Das ist in der Tat eine ‚historische Leistung‘ eines geheimnisvollen ‚Mädchens‘ aus der Kiste der Pandora eines Helmut Kohl.

Diese Kanzlerin hat eine enorme politische Energie, die sie allerdings nicht im Sinne des Grundgesetzes für ihre Nation, für ihr Volk einsetzt.

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16.10.2015

Von conservo

Conservo-Redaktion