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Von Heinz Ess *)Heinz Ess

Wieder einmal zeigte sich, wie nahe die menschenverachtenden Ideologien des Nationalsozialismus (NSDAP) und des Internationalsozialismus–Kommunismus (z.B. SED) beieinander liegen, wobei es bis heute eine große Mehrheit an Mitgliedern in der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ gibt, die sich immer noch mehr oder weniger offen zum Marxismus und teilweise sogar zum SED-Unrechtsstaat von Ulbricht und Honecker bekennen. Der 1975 in Jena geborene und aufgewachsene junge Ralf Wohlleben, der nach eigenen Angaben das „volle Programm“ der Indoktrination der mitteldeutschen Jugend durch die SED genossen hat – zur Zeit der Deutschen Wiedervereinigung war er 14-15 Jahre alt – sagte heute im NSU-Prozess:

Da ich schon immer einen großen Nationalstolz verspürte, der integraler Bestandteil der DDR-Erziehung war, sah ich keinen Grund, den abzulegen”! (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ralf-wohlleben-bestreitet-beschaffung-der-waffe-a-1068102.html).

Wohlleben äußert ganz offen das, was viele schon seit längerem vermuten:

Die DDR und ihre menschenverachtende marxistische Ideologie war der „fruchtbare Nährboden“ für das Aufblühen rechts- und linksextremistischer, gewaltverherrlichender Bewegungen. Das erklärt auch das mengenmäßig-prozentual auffällige Ost-West-Gefälle bei den vielen Extremisten-Aktionen in den neuen Bundesländern, dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Roter Nationalstolz

Nicht nur diese vom rechtsradikalen Ralf Wohlleben getätigte Aussage heute vor dem Landgericht in München, der offensichtlich in seiner mittlerweile braunen Gesinnung eine logische Fortführung des vom kommunistischen DDR-Regime gepredigten roten „Nationalstolzes“ sieht, sollte uns alle aufhorchen lassen und uns endlich dazu veranlassen, mit geeigneten Demokratie-bejahenden Bildungsangeboten und Aufklärungskampagnen den rot-braunen Sumpf an totalitärem, demokratiefeindlichem Gedankengut in den früher in der DDR gelegenen Bundesländern auszutrocknen.

Hierbei sollten alle aufrichtigen Demokraten in einer wehrhaften Demokratie die linksextremen und rechtsextremen Parteien genauer unter die Lupe nehmen und auf demokratiefeindliche, volksverhetzende Äußerungen hin durchforsten.

Bei aller Toleranz Andersdenkenden gegenüber dürfen wir nie zulassen, daß Nationalsozialisten und Kommunisten („Internationalsozialisten“ mit totalitärem, demokratiefeindlichem Machtanspruch) unsere Demokratie unter Gewaltanwendung zerstören und uns unsere Freiheit rauben.

Die Freiheit ist uns nicht als immerwährender und nie gefährdeter Wert einfach so geschenkt worden – wir müssen unsere Freiheit und unsere demokratischen Grundwerte tagtäglich verteidigen!

*) Heinz Ess ist Philosoph und Arzt. Er schreibt seit Jahren als Kolumnist bei conservo

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17.12.2015

Von conservo

Conservo-Redaktion