Was Ramadan mit Weihnachten zu tun hat

(www.conservo.wordpress.com)

Dies hier ist keine klassische Weihnachtsgeschichte, aber eine Geschichte, die zur Weihnacht, zur Geburt Jesu Christi paßt. Sie stammt in diesem Jahr zwar nicht von mir, sondern von Michael Mannheimer. Aber sie gefällt mir so sehr, daß ich mein traditonelles Weihnachtsmärchen aufs nächste Jahr verschoben habe.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Lektüre.

Ihr Peter Helmes

Magische-Polarnacht-Nordlicht, Wintersonnenwende, Allah und Ramadan

Ab morgen werden die Tag wieder länger. Und warum der Islam an den Polregionen der Welt nicht funktionieren kann…

Von Michael Mannheimer

Die Tage werden wieder länger. Aber was sucht eine solche Meldung auf einem systemkritischen Blog? Ganz einfach: Es gibt so wenige gute Nachrichten, daß es mir ein Bedürfnis ist, das Gemüt meiner Leser aufzuhellen. Wenn möglich. Und die Wintersonnenwende ist eine gute Nachricht. Zwar leitet sie den kalendarischen Winter ein, und es wird vermutlich kälter als es bislang war. Aber wenn die Tage – sprich die Zeit der (theoretisch möglichen) Sonnenscheindauer – wieder länger werden, ist das immer eine gute Nachricht. Jedenfalls für die nordischen Länder dieser Welt, in denen viele Menschen unter der sog. Winterdepression leiden.

Daß Licht unsere Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflußt, wissen Psychologen und Arbeitsmediziner längst. Experten empfehlen morgens möglichst viel helles Licht, einen Spaziergang als Wachmacher oder auf dem Weg zur Arbeit. So wird nicht nur die Bildung des Schlafhormons Melatonin gestoppt – eine natürliche Lichtdusche kurbelt auch den Wachmacher Serotonin an, das Glückshormon. Selbst ein bedeckter Himmel bringt es auf mehrere tausend Lux, Lichtduschen ab 10.000 Lux wirken gegen Winterdepressionen; es sind wahre Mustermacher.

Und nun sind wir doch wieder beim Islam. In Nordnorwegen beklagen sich Flüchtlinge aus Syrien über etwas, das für sie so schlimm wie die Hölle zu sein scheint: Die Sonne geht niemals auf. Es herrscht Polarnacht. Moslems kennen das nicht, Mohammed wußte es auch nicht, und offensichtlich war dies auch Allah unbekannt. Denn sonst hätte er – voraussehend, wie man es bei einem Gott erwarten sollte – für den Ramadan Zusatzregeln eingebaut für die Zukunft, in der Moslems dereinst auch das Gebiet nördlich des 67. Breitenkreises besiedeln würden. Hat er aber nicht. Und damit hat der Islam ein weiteres unlösbares Problem. Der Ramadan kann nördlich dieses Breitenkreises nicht, jedenfalls nicht unter den Regeln des Islam, stattfinden. Denn für den Ramadan gilt: Die Zeit des Tagesfastens beginnt ab dem Moment, ab dem man die Farbe eines Fadens bei aufkommendem Licht erkennen kann. Und endet, wenn die Farbe im abnehmenden Licht – abends also – wieder verschwindet.

Nördlich (des nördlichen) und südlich (des südlichen) 67. Breitenkreises aber herrschen, je nach Standort, jedoch Tage bis Monate lang komplette Dunkelheit. Demzufolge müßten dort lebende Moslems verhungern, wenn sie die Faden-Regel des Ramadan anwendeten.

Übrigens, wir „Nordmenschen“, die wir aus eben dieser Polregion abstammen, kommen deshalb mit Winter, tiefstehender Sonne oder gar Polarnacht völlig problemlos zurecht. Allah sei´s getrommelt und gepfiffen. Es ist eben doch etwas dran an den uralten Geschichten und Überlieferungen!

Ob das von Allah, dem Allwissenden, als eine Art natürlicher geographischer Schranke für die Ausbreitung des Islam gedacht war, darüber mögen sich islamische Gelehrte den Kopf zerbrechen. Es kann jedoch auch sein, daß dieser Allah eben nicht allwissend ist, damit kein Gott sein kann – und daß das ganze Konstrukt des Islam auf einem Märchen beruht. Womit die Frage aufgeworfen wird: Können über eine Milliarde Menschen so intensiv an ein Märchen glauben, daß sie bereitsind, sich für dieses Märchen in die Luft zu sprengen?

Diese Frage zu beantworten, überlasse ich an dieser Stelle jedoch meinen Lesern. Denen ich nahelege, das nun kommende Längerwerden der Tage mit ihrer Familie oder sonstigen geliebten Menschen zu feiern. Denn wie gesagt: Wir leben in einer Zeit, in der gute Nachrichten selten sind.

(Michael Mannheimer, 23.12.2015)

Zum Hintergrund: Wintersonnenwende 2015: 22. Dezember 2015 in der Nordhalbkugel

Die Wintersonnenwende findet heute, am 2015 am 22. Dezember statt. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde die geringste Mittagshöhe über dem Horizont. Auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse umgekehrt, während des dortigen Winters ist auf der Nordhalbkugel Sommer. Die Wintersonnenwende fällt in der Mitteleuropäischen Zeitzone gegenwärtig etwa gleich häufig auf den 21. und 22. Dezember; der 21. wird künftig häufiger werden.

Die Wintersonnenwende markiert den Beginn des astronomischen Winters. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang. Während dieses Zeitraums liegt die tägliche Sonnenbahn am Nordpol vollständig unterhalb des Horizonts.

Obwohl der Tag der Wintersonnenwende der kürzeste Tag ist, tritt der früheste Sonnenuntergang bereits etwa zehn Tage früher und der späteste Sonnenaufgang erst etwa zehn Tage später ein. Ursache hierfür ist die Zeitgleichung, welche die Differenz zwischen der wahren Sonnenzeit (“wahre Ortszeit”) und der mittleren Sonnenzeit (“mittlere Ortszeit”) eines Ortes bezeichnet.

Da ab dem 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge erfaßten diesen Zeitpunkt mittels der relativ leicht feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen.

Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Wintersonnenwenden auf dem 25. Dezember. Das christliche Weihnachtsfest, mit dem die Geburt Jesu gefeiert wird, findet heute kurz nach der tatsächlichen Wintersonnenwende statt. Umstritten ist, ob zumindest die nördlichen Germanen um die Wintersonnenwende das Julfest feierten. (Mit Material von: Wikipedia). Der Text “Wintersonnenwende” wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.)

Ganz in diesem Sinne wünschen Michael Mannheimer und ich Ihnen eine frohe Weihnacht und ein strahlendes Neues Jahr. Danke für Ihr Interesse.

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23.12.2015

Von conservo

Conservo-Redaktion