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Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm
Thomas Böhm

Gegen den Willen der Wähler                                                                

Selten wurde der Wählerwillen dermaßen durch den Kakao gezogen, wie jetzt in Sachsen-Anhalt. Nur um zu verhindern, dass endlich einmal frischer politischer Wind durch den von den Systemparteien luftverschmutzten Landtag in Magdeburg weht, haben sich CDU, SPD und GRÜNE in einen Betonblock verwandelt und dabei dermaßen gebeugt, dass das letzte Stücken Rückgrat in ihnen zerbröselt ist.

Das ist gelebte Schein-Demokratie, bei der die Wähler als Stimmvieh missbraucht werden, um Pfründe zu sichern und politische Alternativen zu isolieren.

Unerträglich dabei ist auch mal wieder die Propaganda der dazugehörigen Presse, die allen Ernstes von einer „Kenia-Koalition“ schreibt:

„Nun ist er es doch: Die Magdeburger Kenia-Koalition hat Reiner Haseloff im zweiten Wahlgang als Ministerpräsidenten bestätigt. Beim ersten Anlauf hatten dem CDU-Mann noch drei Stimmen für seine zweite Amtszeit an der Spitze Sachsen-Anhalts gefehlt…

Den Holperstart versteht Haseloff aber nicht als schlechtes Omen. „Diese Koalition wird ein Erfolg werden“, gab er sich nach der Wahl zuversichtlich…

Tatsächlich ist die neue Regierung in Sachsen-Anhalt ein Experiment. Eine Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen – benannt nach den Farben der kenianischen Flagge – gab es bislang auf Landesebene nirgendwo…“ (http://www.heute.de/kenia-koalition-in-sachsen-anhalt-haseloff-im-zweiten-anlauf-gewaehlt-43245682.html)

Tatsächlich besteht die Kenia-Flagge nicht nur aus den Farben Schwarz, rot, grün:

Im Zentrum steht ein traditioneller Massai-Schild mit gekreuzten Speeren. Er ist das Symbol des wehrhaften Freiheitswillens. Die Flagge soll die Kenianer an die schwierige Zeit der Kolonien und Versklavung erinnern. Der obenliegende, schwarze Streifen steht für das schwarze Volk, der rote Streifen steht für das dabei mit viel Mut und Tapferkeit vergossene Blut, der grüne Streifen für die Felder und Wälder des Landes und die weißen Trennlinien für den Frieden zwischen der Vergangenheit und der Zukunft des schwarzen Mannes in Afrika und die Einheit der Völker… (https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Kenias)

Das klingt natürlich alles super, hat aber mit den merkwürdigen Demokraten im Magdeburger Landtag nur wenig zu tun. In Wirklichkeit sind es die Farben eines ganz anderen Landes, die sich in dieser Zement-Koalition wiederspiegeln:

Die heutige Flagge Afghanistans besteht aus drei gleich großen vertikalen Streifen: links schwarz, in der Mitte rot und rechts grün. In der Mitte der Flagge ist das historische Wappen Afghanistans dargestellt: eine Moschee, deren Mihrab nach Mekka zeigt… (https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Afghanistans)

Und das passt wie Faust aufs Auge. Denn für alle drei Parteien, für die CDU, die SPD und die GRÜNEN gehört der Islam zu Deutschland, also auch zu Sachsen-Anhalt und so werden wir nicht all zu lange warten müssen, bis auch im Land der Frühaufsteher um 4 Uhr morgens der Ruf des Muezzins vom Brocken herab durch das Saale-Unstrut-Tal scheppert und den Hähnen den Kamm anschwellen lässt.

Ob diese Afghanistan-Koalition mit Talibanführer Haselhoff an der Speerspitze bei den aufrechten und patriotischen Bürgern wirklich gut ankommt und „erfolgreiche“ Politik machen kann, ist fraglich, denn der Wunsch nach einer echten politischen Alternative war und bleibt in Sachsen-Anhalt ganz besonders groß, auch wenn das den Islamisten in der Regierung nicht schmeckt.                                                                                                           ***********

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

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  1. April 2016

Von conservo

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