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Von floydmasika *)syrer

Der wegen Planung eines Selbstmordattentates verfolgte Albakr erhängt sich in seiner Zelle mit seinem Hemd.  Das ist nicht einmal in einer Privatwohnung leicht zu schaffen.  15 Minuten vor seinem Tod hatte die Gefängnispsychologin ihm bescheinigt, nicht suizidgefährdet zu sein.

Der Fall Albakr bietet das Bild einer Chronik des Staatsversagens:

  1. Der Terrorist Albakr reist unkontrolliert nach Deutschland ein.
  2. Der Terrorist Albakr wird als asylberechtigt anerkannt.
  3. Der anerkannte Syrienflüchtling Albakr reist nach Syrien ein. Deutsche Geheimdienste bemerken nichts. Ein US-Geheimdienst gibt Hinweise.
  4. Die Polizei ist unfähig, den Terroristen Albakr festzunehmen. Er wird entdeckt, aber rennt dem Spezialeinsatzkommando davon, weil letzteres schweres Gerät schleppen muss.  Immerhin stellt sie fest, dass er scharfen Sprengstoff hergestellt hatte und im Auftrag des IS ein großes Selbstmordattentat vorbereitete.
  5. Selbstmordattentäter Albakr wird von guten Syrern festgesetzt, die noch vor Abwarten der Ermittlungen umgehend von der Politik als Helden gefeiert werden, während Zweifler beschämt werden.
  6. Selbstmordattentäter Albakr beschuldigt die guten Syrer der Komplizenschaft und ist einen Tag später tot.  Die Gefängnisleitung konnte ihn nicht überwachen, weil sie dem Gutachten einer Gefängnispsychologin folgen musste, die erst kürzlich einem Häftling, der sich umbrachte, bescheinigt hatte, nicht suizidgefährdet zu sein.
  7. Die Justiz muss sich jetzt mit dem Fall nicht mehr befassen. Nach vorherrschender Politikermeinung hat Dunkeldeutschland es verbockt.

Unfähigkeit ist der Nährboden, auf dem Verschwörung gedeiht.  Daher ist die Frage, um welches von beiden es sich handele, fast müßig.

Anhang

  • Alexandra Bader wies gleich auf allerlei Ungereimtheiten hin.
  • Einwanderungskritik stellt sich ähnliche Fragen wie wir und manches mehr wie z.B. was der Fall mit den Sachsen zu tun hat, die von einigen Politikern und Medien gleich wieder ins Visier genommen werden.
  • David Berger rebloggt.
  • Zahlreiche Hinweise auf unverständliches Denken in den (sächsischen) Justizbehörden liefert RT. Der „bestbewachte Häftling Deutschlands“ habe als nicht suizidgefährdet gegolten, sei aber dennoch laut Protokoll als suizidgefährdet eingestuft und alle 15 Minuten überwacht worden. Er sei emotional stabil gewesen (als gäbe es keine rationalen Suizidgründe), aber dann eigentlich doch wieder nicht. Es sei nicht schade um ihn, aber eigentlich doch.
  • Der sächsische CDU-Politiker Alexander Krauß kann Trauer über Al-Bakrs Tod nicht nachvollziehen. Auch Thomas Böhm verortet bei den Journalisten auf der Pressekonferenz zu viel Mitleid mit Al-Bakr. Haben Journalisten ihre Sorge über die Zerstörung der Informationsquellen ungünstig ausgedrückt?
  • Morgengagazin berichtet, Albakr sei von sächsichen Wutbürgern zu Tode gefoltert worden. Der syrische Flüchtling Aras Bacho fordert Sachsens Wutbürger auf, das Land zu verlassen.
  • Floydmasika: Es gibt eben neben psychischer Instabilität manchmal auch gute Gründe für einen Suizid, und Selbstmordattentäter sind gerade dann, wenn sie psychisch stabil sind, wohl besonders gut in der Lage, diesen entsprechend zu handeln.

* (Original: https://bayernistfrei.com/2016/10/13/albakr-staatsversagen/)www.conservo.wordpress.com   13.10.2016

Von conservo

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