Finanzökonomen: 1,5 Billionen für die Integration

(www.conservo.wordpress.com)

Von Verfolgter *)Geldregen

Als Griechenland beim Beitritt in den gemeinsamen Währungsraum die Zahlen frisierte, war der Aufschrei bei den bundesrepublikanischen Politikern und in der Medienlandschaft groß. Der Spiegel titelte in ihrem Artikel 2004 vom „Beitrittsbetrug“ sowie daß Griechenland „ungeschoren“ davon kam.  Ähnlich massiv könnte nun auch der Aufschrei ausfallen, wenn der Bevölkerung bekannt wird, wie unsere Bundesregierung die Schulden „versteckt“. Der Freiburger Finanzökonom Bernd Raffelhüschen, errechnete nämlich nicht nur, daß die deutsche Staatsverschuldung derzeit bei 6,2 Billionen liegt, sondern er stellte auch fest, daß die Flüchtlingswelle bis zu 1,5 Billionen (!)  zusätzliche (!) Kosten verursachen kann. 1,5 Billionen – verglichen mit dem jährlichen Bundeshaushalt und den Steuereinnahmen die bei ein paar hundert Milliarden liegen – eine Zahl, die selbst einige von uns in ihrem Ausmaß erschreckt.

Die offiziellen Zahlen, die eine Staatsverschuldungsquote von 75% /BIP ausweisen,  sind nur ein Drittel -in Zahlen 1/3! – der wahren Verschuldung. Knapp doppelt so hoch ist demnach die in den Sozialversicherungen versteckte Verschuldung. Das Ganze wirkt umso dramatischer, als das laut den Euro-Stabilitätskriterien die Staatsverschuldung nur bei maximal 60% des BIP liegen darf. Kurzum: Selbst mit den geschönten Zahlen und dem hohem Anteil versteckter Schulden wird sich Bunt schwertun, sich als stabile Stütze Europas präsentieren. Und mit der Flüchtlingswelle, die einen unkalkulierbaren Familiennachzug mit sich bringt, ist auch für die kommenden Jahre dafür gesorgt, daß man  nicht auf gerade sichere und stabile Zeiten hineinsteuert.

*) https://bayernistfrei.com/2016/12/27/finanzloch/#more-33619   28.12.2016
www.conservo.wordpress.com   28.12.2016

Ein Kommentar

  1. Um unseren Schuld-Kult zu pflegen ist den rot-grünen Volksverrätern halt nichts zu teuer. Hauptsache Michel geht treu und brav weiter arbeiten und zahlt ohne zu murren seine Steuern.

Kommentare sind geschlossen.