Das Leid mit den Kirchen: Die Woelkis dieses Landes lassen die Christen im Stich

(www.conservo.wordpress.com)
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Zeichnung: Fridolin Friedenslieb

Von Peter Helmes

Wann kehrt die Kirche endlich zur Vernunft – und zu den Gläubigen – zurück?

Wenn es um berechtigte Kritik an gewissen Kirchenmännern geht, steht ein Name immer wieder oben auf der Liste: Woelki! Immer wieder Woelki! Doch dieser Kirchenfürst steht leider nicht allein. In Deutschland scharen sich viele weitere Eminenzen und Exzellenzen (einschließlich der Kirchen-Oberfürsten Marx und Koch) um diesen Gottesmann, bei denen man besorgt fragen darf, ja muß, ob sie noch den wahren Glauben verkünden.

Im Nachfolgenden sind einige Splitter um den Kölner Kardinal aufgefangen, die einem das Gruseln beibringen können. Ich wähle – nicht zum ersten Mal – diesen öffentlichen Weg, weil

Kritik an Seiner Eminenz abprallt. Er läßt sie (die Kritik) offenbar gar nicht erst an sich heran. Wie erbarmungswürdig! Protestbriefe werden entweder – mit sehr seltenen Ausnahmen – nichtssagend oder gar nicht beantwortet. Das ist eine Unsitte und Frechheit, die die Bürger immer mehr von „der Kirche“ entfremdet.

Die Woelki-Kirche läßt uns im Stich. Wie eine Monstranz vorangetragene „Flüchtlingsprobleme“ oder „Libertinage“ (Frühsexualisierung und Gender) – verkappt als Nächstenliebe oder Toleranz – werden nicht etwa von Woelki und Kollegen kritisiert, sondern man findet diese Kirchenmänner in vorderster Reihe mit dabei. Von einem „Bollwerk katholische Kirche“ ist weit und breit nichts zu sehen. Eher werden die wenigen Bischöfe und Kardinäle, die sich offen gegen Versexung unserer Kinder aussprechen oder gar vor dem Vordringen des Islam warnen, schief angesehen oder als ewig Gestrige öffentlich niedergemacht.

Wie befremdlich – und die Christen dieses Landes vor den Kopf stoßend – dieser Mann sich äußert, mag ein Zitat, stellvertretend für viele andere – belegen:

„Wer ‚Ja‘ zu Kirchtürmen sagt, der muß auch ‚Ja‘ sagen zum Minarett. Auch wenn die Wiege des Islam genau so wenig in Europa liegt wie die Wiege des Christentums, so sind beide Weltreligionen in ihrem friedlichen Miteinander hier in Deutschland und Europa inzwischen beheimatet.“

Darf ich, Herr Woelki, mal fragen, wo Sie Logik studiert haben? Denn das, was sie hier als Causalität feststellen („Wer Ja zu Kirchtürmen…“) hat mit Logik nichts zu tun, und Sie hüten sich schon seit Langem, einen Beweis für Ihre fragwürdige These vorzubringen.

„Friedliches Miteinander“? Keine Wahrnehmung der Realitäten!

Das tut schon weh. Die geplagten Bürger und erst recht die Betroffenen der vielen Attentate der letzten Zeit verdienen mehr Solidarität als solch sorglos hingeworfene Worte. „Friedlicher Islam“ – in Berlin etwa, in Brüssel, in München, in Paris, in Köln usw.??? Und alles unter „Allahu akbar-Rufen“! Wie blind und taub darf ein deutscher Kardinal noch sein?!

Die Wahrnehmung von Realitäten scheint nicht Woelkis Stärke zu sein. Von Flüchtlingen, die hier bei uns Zuflucht suchen, sollte man doch ein Gefühl für Solidarität untereinander erwarten. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Obwohl selbst Flüchtlinge, können Muslime ihren Haß auf Christen nicht verbergen und greifen sie in den Unterkünften massiv an. Und viele „Kirchenfürsten“ schweigen zu diesem Skandal. Sie kommen den Flüchtlingen „mit christlicher Nächstenliebe“ entgegen, aber lassen die christlichen Brüder und Schwestern im Stich. Sagen wir es deutlich: Sie sind feige!

Mut zeigen sie offenbar nur dort, wo er nichts kostet: Feste druff auf die „Spalter der Gesellschaft!“ Das lenkt vom eigenen Versagen ab.

Die Nachrichtenagentur kath.net meldet: Der Kölner Erzbischof Rainer Kardinal Woelki mischt sich erneut in die deutsche Parteipolitik ein und wirft jetzt der CSU (!) eine Spaltung der Gesellschaft vor.

Woelki, der seit geraumer Zeit medial vor allem mit umstrittenen parteipolitischen Äußerungen aufhorchen läßt, meint jetzt gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, daß die CSU mit einer Forderung nach Obergrenzen für Flüchtlinge oder einer Bevorzugung von Zuwanderern aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis zu noch „größerer Polarisierung“ beitrage und das Geschäft der Rechtspopulisten von der AfD betreibe.

Woelki lehnt eine Bevorzugung von christlichen Flüchtlingen ab und möchte die CSU auch zur Verfassungstreue auffordern. „Wenn die CSU das Grundgesetz ernst nimmt, kann sie keine Obergrenze verlangen. Das läßt das Asylrecht nicht zu. Und das Asylrecht muß bleiben, wie es ist.“ Für Woelki müsse daher die unsinnige Diskussion aufhören.

Genug!

Offener Brief eines katholischen AFD-Wählers an Kardinal Wölki

Ein bekennender Katholik hat jetzt Kardinal Woelki einen Offenen Brief geschrieben und dessen Hatz auf die AfD kritisiert. Der Brief läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig:

„Sehr geehrter Herr Kardinal Wölki,

Sie haben sich mit ihrem Anti-AFD Video in einer Weise in die Politische Debatte eingemischt, die einem Kleriker in keiner Weise zusteht. Die AFD wurde im März mit zweistelligen Ergebnissen in drei Landesparlamente gewählt, wobei davon auszugehen ist, dass ihr auch zahlreiche Katholiken ihre Stimme gaben. Auch ich will hier offen bekennen, dass mich mein katholisches Gewissen nicht davon abgehalten hat, diese Partei schon zweimal gewählt zu haben, und ich werde es, bei der Bundestagswahl nächstes Jahr, ein drittes Mal tun.

Vielleicht rechtfertigen Sie ihre politische Stellungnahme zuungunsten der AFD mit Anfängen eines dräuenden vierten Reiches, denen es zu wehren gilt. Doch die AFD ist keine NSDAP und sie wandeln keineswegs in den Fußstapfen des seligen Clemens August Kardinal Graf von Galen. Im Gegenteil: während dieser dem Zeitgeist todesmutig widerstand, biedern Sie sich ihm kritiklos an.

Was Glaubensfragen betrifft, bin ich durchaus bereit, auf die Kirche, ihre Priester und Bischöfe zu hören, politische Ratschläge von dieser Seite verbitte ich mir jedoch entschieden.

Ich habe Wahlprogramme der AFD gelesen und zahlreiche Reden ihrer Politiker gehört, was, Internet und YouTube sei Dank, ja möglich ist. Da war nichts, was man auch nur im Geringsten als rechtsextrem bezeichnen könnte, eine Einschätzung, die ich mit dem Bundestagsabgeordneten der CDU Wolfgang Bosbach teile.

Während die AFD für ihre Sache völlig gewaltlos und mit Argumenten streitet, die ich zum größten Teil ziemlich vernünftig finde, habe ich von der Gegenseite bisher nichts als idiotische Schlagworte, üble Verdrehungen und platte Lügen gehört.

Den Vogel abgeschossen hat da unlängst Ralf Stegner, immerhin Vorsitzender des SPD Landesverbandes Schleswig Holstein und stellvertretender Bundesvorsitzender dieser Partei, mit der hanebüchenen Behauptung, die AFD sei für die Todesstrafe für demokratische Politiker. Der Mann sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Leider bleibt es nicht bei diesen verbalen Ausfällen. Es kam auch schon zu physischer Gewalt gegen Mitglieder der AFD und ihr Eigentum. So gab es einen Brandanschlag auf das Auto von Beatrix von Storch, und sie selbst wurde mit einer Torte beworfen. In Stuttgart verwüsteten „Anti“faschisten den Garten des Landtagskandidaten der AFD Alexander Beresowski, der pikanterweise auch Mitglied der israelitischen Kultusgemeinde ist. Ich möchte hier einmal die Frage stellen, ob solche Formen der Auseinandersetzung, die mit zivilisierten und demokratischen Gepflogenheiten nicht mehr das Geringste zu tun haben, nicht auch einmal Anlass zu einem mahnenden bischöflichen Wort wären.

Aber ich verstehen schon: Mit den Wölfen des Zeitgeistes zu heulen und auf die einschlagen, auf die alle einschlagen, ist viel bequemer, und man bekommt dafür auch ein paar Streicheleinheiten von unseren Linksmedien.

Ihr Hauptvorwurf gegen die AFD richtet sich gegen deren Islamkritik. Dabei verweisen Sie auf das Grundgesetz und die darin verankerte Religionsfreiheit. Dieses verbietet jedoch in keiner Weise, Kritik an Religionen und gerade am Islam gibt es so einiges zu kritisieren, nicht nur den Terror. Ein Blick in die islamischen Länder zeigt, dass dort, was Gleichberechtigung von Mann und Frau, Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit, sowie Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit im Allgemeinen betrifft, erhebliche Defizite bestehen. Zur Zeit erleben wir die schlimmste Christenverfolgung seit Menschengedenken, an der die Islamische Welt einen Löwenanteil hat und die in deutschen Flüchtlingsunterkünften munter weitergeht.

Angesichts dessen, was christliche Flüchtlinge in diesen Unterkünften erdulden müssen, finde ich die Aussage des deutschen Episkopats, christliche Flüchtlinge nicht bevorzugen zu wollen, einfach nur erbärmlich.

Die Islamkritik der AFD, aber auch eines erheblichen Teiles der Bürger, richtet sich nicht gegen die spirituellen Aspekte des Islam, wie beten, fasten und pilgern, sondern gegen die politische Agenda, die diese als Religion getarnte Ideologie hat und die mit dem Grundgesetz, auf das sich die Islamverbände so gern berufen, in weiten Teilen kollidiert.

Die Worte des Imam von Izmir sollten uns eine Warnung sein: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen!”

Das hatten wir schon einmal in Deutschland, dass die Feinde von Freiheit und Demokratie diese benutzten, um sie abzuschaffen. Das sollten wir nicht noch einmal hinnehmen.

Die katastrophalen Zustände in Schweden zeigen, das diesbezügliche Befürchtungen inner- und außerhalb der AFD nicht grundlos sind. Seit sich Schweden in den 70er Jahren zu einem multikulturellem Land erklärte und eine schrankenlose Einwanderung, vor allem aus islamischen Ländern, zuließ, haben sich die Lebensumstände in diesem einstigen Musterland dramatisch verschlechtert. Die Kriminalitätsrate explodierte förmlich. Es gibt Stadtviertel, wo Feuerwehr und Krankenwagen nur mit Polizeieskorte hineinfahren, und was die Anzahl Vergewaltigungen betrifft, belegt Schweden weltweit den zweiten Platz. Dabei sind 77% der Täter Moslems und nahezu 100% der Opfer eingeborene Schwedinnen. Die Ereignisse der letzten Silvesternacht vor Ihrer Haustüre lassen für unser Land eine ähnliche Entwicklung befürchten. Nach der Lektüre des Koran wundert mich das auch nicht. Ich habe noch nie etwas derartig Frauenfeindliches gelesen, wie dieses „heilige Buch“.

Es gibt noch etwas, was mir am katholisch-islamischen Kuschelkurs missfällt: Er liefert jenen aggressiven Atheisten die Argumente, die mit Hilfe des islamischen Terrors eine Gewaltbereitschaft und Freiheitsfeindlichkeit aller Religionen herbeifantasieren wollen. Diese Geisteshaltung kommt im Titel der Ausgabe 13/2016 des Spiegel zum Ausdruck. Über dem groß gedruckten Haupttitel „Der missbrauchte Glaube“ steht etwas kleiner: „Die gefährliche Rückkehr der Religionen“. Das Titelbild zeigt im Vordergrund eine Hand die ein Kruzifix hält, als ob Christen die Hauptverantwortlichen der Terroranschläge der letzten Zeit gewesen wären. Anders, als uns dieser plumpe bildliche Manipulationsversuch weismachen will, ist die einzige Religion, die da gefährlich zurückkehrt der Islam.

Man soll ruhig einen Dialog mit dem Islam führen, aber der sollte ehrlich sein und kritische Themen nicht aussparen. Auch sollte man sich über die islamische Taktik der Taqyyia im Klaren sein, die es erlaubt, die Ungläubigen anzulügen und zu täuschen, solange man in der schwächeren Position ist.

Vor allem aber sollte man aufrecht und mit breiter Brust zu seinem religiösen und kulturellem Erbe stehen. Selbstkritik ist gut und für eine gesunde Weiterentwicklung von Individuen, Nationen und Institutionen notwendig. Es ist allerdings schädlich, wenn Selbstkritik zu Selbsthass wird. Die Geschichte Deutschlands besteht aus mehr als aus 12 Jahren Nazidiktatur, und die Geschichte der Katholischen Kirche besteht aus mehr als Hexenwahn und Inquisition.

Unsere ständigen Selbstanklagen werden uns in der Auseinandersetzung mit dem Islam nur als Schwäche ausgelegt. Der Islam ist nämlich zu einer gesunden Selbstkritik nicht fähig. Im Koran heißt es in Sure 3 Vers 110: „Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allah.“

Ich bin kein Theologe, aber ist eine solche Aussage nicht Hochmut, der nach katholischer Lehre ja eine Todsünde ist?

Wir sollten nicht vor lauter christlicher Demut Selbstliebe und Selbstbewusstsein vergessen. Ich ziehe eine echte Nächstenliebe jener Fernstenliebe vor, die zur Zeit von zu vielen Christen, aber nicht von diesen praktiziert wird. Und wenn die AFD und andere angeblich „rechte“ Gruppierungen gegen den immer unerträglicher werdenden Gesinnungsterror in unserem Land ihre Stimme erheben, haben sie meine volle Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen, Florian Euring

(Anm.: Hervorhebungen durch P. H.), www.conservo.wordpress.com   31.12.2016
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