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Von Michael Dunkel *)

Europa gibt sich kulturell auf – und Deutschland stellt sich an die Spitze

Unter dem Aspekt, dass Deutschland wieder einmal mehr Flüchtlinge aufgenommen hat als ganz Europa zusammen, dass die Türkei mehr Einfluss auf die hier lebenden Türken ausübt als unser Staat, unter dem Blickwinkel, dass unser Land die täglichen Angriffe auf unsere Lebensart achselzuckend hin zu nehmen scheint, wird für mich Eines immer klarer:

Europa gibt sich kulturell auf – und Deutschland stellt sich an die Spitze.

In einigen Artikeln habe ich versucht, Fehler und Unrecht gegenüber den Nahen Osten und Nordafrika auf zu zeigen, die durch die ehemaligen Kolonialstaaten entstanden sind und bis heute andauern. Auch darauf hin zu weisen, wohin uns dieses Unrecht geführt hat.

Jetzt ist es jedoch an der Zeit, einen Strich zu ziehen, in der Weise, dass die Politik und hier im Speziellen Deutschland, eine weitere Islamisierung unterbindet. Auch hier hatte ich in der Vergangenheit schon aufgezeigt, wir gehen meines Erachtens den falschen Weg.Sowohl Europa als auch Deutschland entzieht sich der Verantwortung. Fast sträflich lässt man es zu, dass eine Vereinnahmung stattfindet, die Ausmaße annimmt, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Das, welches als Wiedergutmachung gedeutet werden könnte, ist in Wahrheit ein Aufgeben unserer gewachsenen Kultur. Europa ist nicht in der Lage, seine gemachten Fehler zu begradigen, dafür gibt es heute widerstandslos seine Religion und Werte auf, zugunsten einer anderen Lebensform.

Muslime aus aller Welt und besonders aus dem Nahen Osten und Afrika, erhalten seit Jahren Signale, die zeigen, komm in ein Land, indem dem du nicht nur einer vermeintlichen Armut entrinnen kannst, nein, zusätzlich keimt die Hoffnung, hier kann ich meine Religion leben und sie auch verbreiten.

Was wir als Toleranz ansehen, ist für Muslime quasi eine Aufforderung, vermehrt euch und kommt dem Traum näher, den Islam zur größten Religion der Welt zu etablieren.

Speziell Deutschland scheint vollkommen ausser Acht zu lassen, dass es nicht immer nur um Schutzsuchende geht, die einem korrupten oder kriegstreibendem Regime entfliehen. Es sind viele Gruppen darunter, welche in Europa und in Deutschland das muslimfreundliche, reiche Land sehen, in dem sie nicht nur ihr Leben gestalten können.

Man kann darüber philosophieren, ob es in der heutigen Welt der richtige Weg ist, Menschen mit einem konservativen bis radikalen Glauben in Länder ein zu betten, die sich dem freien, offenen Leben zugewandt haben.

Man könnte sich ja auf das Experiment, welches ja schon lange eingeleitet ist berufen, es müsse Annäherungen und befruchtenden Austausch geben, von dem alle profitieren würden.

Meine Befürchtung ist jedoch, dass wir die Hand, die wir aus schlechtem Gewissen, humaner Verbiegung und neugieriger Begeisterung reichen, schnell abgehackt werden wird.

Deutschland ist schon so vereinnahmt vom islamisch-religiösen Handeln, dass wir uns schon daran gewöhnt haben, an Moscheen, an Halal-Geschäfte und Halal- Produktionsfabriken.

Wir nehmen es hin, wenn fundamentale Muslime mit Pluderhosen und Fez auf dem Kopf durch unsere Städte laufen, Frauen in abenteuerlichen Verkleidungen unser gesellschaftliches Bild verändern.

Wir alle sollten uns ernsthaft damit aus einander setzen, ob ein mittelalterliches Verhalten, entschuldigt durch Religiosität, hier unser Zukunftsbild malen soll. Was sich im Untergrund der islamischen Gesellschafts-Bereiche abspielt, hat oft nichts damit gemein, wie wir uns das Miteinander träumen möchten.

An der Oberfläche sind ganze Clans sichtbar, die, aus der Deckung kommend, viele Städte Deutschlands was Kriminalität angeht, beherrschen.

Ganze Stadteile, die muslimisch sind haben nichts mit malerischen Vierteln einer Großstadt zu tun.

Sichtbar werden vielmehr herunter gekommene Straßen und Häuser.

Dabei wird außer Acht gelassen, dass auch eventuell arme Menschen durchaus in der Lage wären, ihr Umfeld zu pflegen und ansprechend zu gestalten.

Wir importieren uns eine Lebensweise, die in allen Bereichen mehr Rückständigkeit als Fortschritt aufzeigt.

Wir dürfen uns dabei nicht die verschwindend geringen Menschen als Beispiel holen, welche sich hervorragend integriert haben.

Die heute in Banken, beim Film und in den Medien sitzen, die Ärzte und Kaufleute sind. Vor allem dürfen wir uns nicht darauf verlassen, dass sie, sollte es zu Grundsatzfragen kommen, auf unserer Seite sind.

Die große Frage bleibt: Wollen wir wirklich all die erkämpften Werte und all die errungenen Freiheiten aufs Spiel setzen – für ein Experiment, was islamisches Leben im 21. Jahrhundert heißt?

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Diskussionsbeiträge (Auswahl):

– Rainer Berendsen: „Genauso erlebe ich es täglich. Ebenso, wie nach zunächst einzelnen Straßenzügen mittlerweile ganze Stadtteile den Bach runtergehen.…

– Michael Dunkel: …Manche befürchten es, weil sie unsere Kultur nicht einfach weg werfen wollen. Es gibt jedoch auch andere, vor allem junge Menschen, die nur die Schultern zucken und sagen, dann ist es eben so. Wo ist das Problem? Da bleibt man dann stumm. Peter Helmes, sehe ich das verkehrt?

– Peter Helmes: Nein, das siehst Du vollkommen richtig! Und ich bin dankbar, daß es Menschen wie Dich gibt, die nicht zu feige sind, die Dinge beim Namen zu nennen. Mit Wegducken können wir nur verlieren – und zwar alles!

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*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter Liberalkonservativer und Literat sowie ständiger Autor bei conservo.

www.conservo.wordpress.com     28.01.2018

Von conservo

Conservo-Redaktion