(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Philolaos“, einer der Herausgeber unseres Partnerblogs „bayernistfrei“, hat dankenswerterweise an einen Artikel erinnert, den ich im letzten Jahr zum Gedenken an die Bombardierung Dresdens (14.2.45) verfaßt hatte.

Er schrieb dazu´(https://bayernistfrei.com/2018/02/14/die-bombardierung-dresdens-und-die-vertreibung-der-wahrheit/):

„Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens. Dieser heitere Morgenstern der Jugend hat bisher der Welt geleuchtet.“  (Gerhart Hauptmann)

Geschichtsklitterern aus dem rotgrünbunten Spektrum der „Volkstod“-Fraktion kommt das Wegsterben der Zeitzeugen zupass.  Peter Helmes, Leiter des konservativen und liberalen Blogs CONSERVO, schrieb vor einem Jahr zum verheerenden angloamerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945:

Nationalmasochismus Selbsthass Glorifizierung alles Fremden

Unsere Nation trauert – aber ohne geschmacklose Grüne

„Dresden was a civilian town with no military significance. Why did we burn its people?

If there was no good strategic reason for it, then not even the passage of time can make it right“ (Dominic Selwood, The Telegraph, Ausgabe v. heute)

Dresden wurde am 13. Februar 1945 durch alliierte Flugzeuge fürchterlich bombardiert. Etwa 250.000 Menschen kamen ums Leben. Nach dem Feuersturm 1945 in Dresden

Aber „was nicht sein darf, das nicht sein kann“ bestimmt das Denken der politisch Korrekten unseres Landes. Also versuchen sie seit Jahren, das nicht zu bestreitende Bombardement zumindest bei der Zahl der Toten „herunterzurechnen“ – ein unwürdiges Theater!

Zeitzeugen erinnern sich noch mit Schaudern und blankem Entsetzen an die Flugblätter, die zwei Tage zuvor, am 11.2.45, über Dresden abgeworfen wurden, auf denen stand:

„Ihr Dresdner Zwerge, ihr kommt morgen in die Särge.“

Es ist schon erschütternd – und nicht zu rechtfertigen –, daß sogar Historikerkommissionen zur Überprüfung der Zahl der Toten eingesetzt wurden. Auf welcher Grundlage auch immer schätzten sie die Opferzahlen auf rd. ein Zehntel der bis dahin allgemein bekannten und kaum infragegestellten Summe von rd. 250.000 Opfern. Diese Experten „bogen“ die Zahlen nach unten, auf „rd. 25.000“ Tote.

Ein schreckliches Kriegsverbrechen

Diese Geschichtsklitterung (und Verneigung vor dem Zeitgeist) geht noch weiter:

Heute im Morgenmagazin „bog“ das ZDF/ARD die Opferzahl auf 20 000 runter.

Das ist angesichts der Fakten grotesk!

Horst Kornblum erinnert an die Tage im Februar 1945:

„Heute vor 72 Jahren fand an drei aufeinander folgenden Tagen eines der größten Kriegsverbrechen des II. Weltkrieges statt (…).

In Dresden wurden (…) mindestens 250.000 Menschen ermordet.

Dazu schrieb Ex-Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer:

“Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13.2.1945 forderte alleine etwa 250.000 Tote.” (DEUTSCHLAND HEUTE, Herausgegeben vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Wiesbaden 1955, Seite 154)

Die Stadt Dresden führt dazu in einem Schreiben aus: “Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20.3.1945, 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Davon konnten nur etwa 30 % identifiziert werden. Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein …” (Bearbeiter: Hitzscherlich, Zeichen: 0016/Mi, Datum: 31.7.1992)

Somit ist die Bombardierung Dresdens eines der größten Kriegsverbrechen, welches auf direkten Befehl Churchills (der jetzt von unseren Medien geehrt wird) stattgefunden hat; die Opferzahl von Dresden übersteigt die kombinierte Opferzahl von Hiroshima und Nagasaki. Es handelte sich bei den Opfern überwiegend um Frauen, Kinder, Verwundete. Die Stadt war eine “Lazarettstadt”, die über keinerlei Flugabwehr verfügte.

Es ging den Westmächten keinesfalls darum, militärische Einrichtungen zu vernichten, denn die Angriffe beschränkten sich ausschließlich auf Wohngebiete, und es reichte keinesfalls, nur einen Bomberangriff zu fliegen, nein, es ging ihnen um einen Holocaust. Darum folgte dem ersten Bombenangriff natürlich noch ein zweiter, der dann die Menschen verbrennen sollte, die den ersten überlebt hatten.

Am Mittag des ersten Tages nach dem Bombenangriff folgte ein weiterer Bombenangriff, der zusätzlich noch von Tieffliegern begleitet wurde, die mit ihren Bordkanonen die Flüchtlinge auf den Elbwiesen niedermähten. Ebenso hat Churchill den Zeitpunkt der Bombardierung “geschickt” gewählt; sie fand statt, als die Stadt übervoll mit Flüchtlingen aus dem Osten war, die vor der Roten Armee geflohen sind…“.

„Bomber Harris, do it again!“

Selbst britische Militärhistoriker räumen ein, daß „Bomber Harris“ – Bomber-Kommandeur Air Marshall Arthur Harris – ganz bewußt ein historisches Viertel der Stadt zu seinem grausamen Plan ausgewählt hatte, weil es dort viele Holzhäuser gab, die schnell lichterloh brannten.

Statt zu trauern und das Gedenken an dieses Verbrechen wachzuhalten, üben sich Gutmenschen, allen voran Grüne, in einer besonderen Art von Schadenfreude. Unfaßbar, wie tief ihre menschliche und politische Kultur gesunken ist:

Mit dem Slogan: „Bomber Harris, do it again!“zertrampeln sie die Ehre der Getöteten, nur weil sie das deutsche Vaterland hassen. Sie werden wohl irgendwann zu dem Ergebnis kommen, es sei ja alles nicht so schlimm gewesen, und damals hätten die Briten wohl so eine Art Sightseeing-Flüge über Dresden durchgeführt. Beim Anblick der vielen lauten „Bomber“ seien die Dresdner dann wohl vor Schreck tot umgefallen.

Den Grünen ist nichts heilig!

Wir Konservativen trauern – sowohl über diese schreckliche Vergangenheit, als auch über den Schmutz, den solche grünen Gutmenschen über die deutsche Nation ausgießen.

(www.conservo.wordpress.com   13. Februar 2017)

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Anhang:

Der US-Schriftsteller Kurt Vonnegut erlebte das Grauen der Bombardierung Dresdens als Kriegsgefangener. Das Trauma verarbeitete Vonnegut in Buchform.

https://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/594218/das-trauma-der-luftangriffe-auf-dresden-1945#gallery&0&0&594218

Ein Gedanke zu „Die Bombardierung Dresdens und die Vertreibung der Wahrheit“

Emannzer sagt:

  1. Februar 2018 um 20:30

Vielleicht noch eine Info: Die abgebildeten „Damen“ fielen als Feministinnen in die Piratenpartei ein – und nachdem sie die endgültig niedergewirtschafteten hatten, gings dann schnurstracks beim Pöstchen-Hopping zu den Linken oder Grünen.

Ich habe diese Grazien seinerzeit live und in Farbe als ehemaliger Moderator der ‚Primaten‘ miterlebt. Schon doll, was die Tanten so trieben und treiben. Etwas aufgebaut haben sie nie. Wozu denn auch …

www.conservo.wordpress.com     14. Februar 2018

Von conservo

Conservo-Redaktion