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Von Peter Helmes

Keine Freiheit zum Töten!

Der neue Bundesgesundheitsminister Spahn pocht darauf, das sogenannte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche beizubehalten. Das hat erwartungsgemäß für lautes Aufheulen und Schluchzen der linken Szene unseres Landes gesorgt. (Die linken Gruppenreflexe funktionieren halt immer noch.) Deren Vorwurf, hier ginge es um den Verlust von Freiheit, ist absurd:

Es gibt keine Freiheit zum Töten! Also auch keine Lizenz zum Abschlachten ungeborener Kinder!

Die Diskussion um das „Werbeverbot für Abtreibungen“ hat inzwischen jedoch Formen angenommen, die dem Ernst des Themas nicht gerecht werden. Eben weil es um Leben geht, sollte das Thema, wie manche fordern, nicht etwa tiefer, sondern müßte entschieden höher gehängt werden.

Der Schutz des Lebens hat Vorrang vor dem Schutz des persönlichen Freiraums!

Der Schutz des Lebens ist nicht verhandelbare und keine Ware, die man beliebig kaufen und verkaufen kann. „Werbung“ für Abtreibung ist moralisch mehr als fragwürdig, sie ist ein Vergehen gegen unsere Kultur.Es darf keinen Antagonismus zwischen Schutz des Lebens und „Freiheit“ zur Abtreibung geben. (Dazu gibt es nur wenige, seltene Ausnahmefälle.)

Abtreibung ist Tötung im Mutterleib!

Hier werden nicht „mühsam errungene Freiheitsrechte“ in Frage gestellt, wie uns Abtreibungsbefürworter einreden wollen. Nein, und nochmals nein, hier werden einmal mehr ein Werteverlust und eine Geringschätzung des Rechts auf Leben in allen seinen Phasen deutlich.

Dazu darf die Politik nicht schweigen. Ich wünschte mir deshalb ein klares Wort der Bundeskanzlerin dazu – und auch ein deutliches Wort der SPD; die Unionsparteien haben wenigstens in dieser Frage zu ihrem ethischen Fundament zurückgefunden.

Die gesetzlichen Regelungen, ob und unter welchen Umständen ein Schwangerschaftsabbruch straffrei ist, fußen auf einem Bundesverfassungsgerichtsurteil. Dieses stellt fest, daß das „sich im Mutterleib entwickelnde Leben als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung“ steht. Das Strafgesetzbuch setzt dieses Bundesverfassungsgerichtsurteil um.

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CitizenGo mit neuer Petition – mit mitunterzeichnen!

Die verdienstvolle, christliche Petitions-Plattform CitizenGo hat in den letzten Tagen eine neue Kampagne gestartet, mit der das Problembewußtsein zu diesem Thema geschärft und der Widerstand gegen die Abtreibungsbefürworter gestärkt werden sollen. CitizenGo berichtet über eine Großkampagne in Italien und schreibt mir:

„Eure Mütter hätten euch abtreiben sollen, damit die Welt besser wird. Bis es sprechen kann, ist ein Baby nur ein Stück Fleisch.“

“Lieber Peter,

diese schreckliche Aussage ist nur eine von vielen, mit denen Abtreibungsbefürworter in den sozialen Medien auf die jüngste Lebensschutz-Kampagne von CitizenGO Italien reagiert haben. Sie sehen hier, welches Ausmaß der Hass von Seiten unserer Gegner annimmt. Bei dieser Mentalität wundert es nicht, dass es zu so schrecklichen Vorgängen, wie wir sie im Zusammenhang mit Alfie Evans und Charlie Gard erlebt haben, kommt.

Die Kampagne #AbtreibungBeenden startete letzte Woche und sollte auf den italienischen Marsch für das Leben, der am 19. Mai stattfindet, aufmerksam machen. Es wurden Großflächenplakate innerhalb Roms aufgestellt, um daran zu erinnern, dass Abtreibung – insbesondere die gezielte selektive Abtreibung von Mädchen (Femizid) – die Ursache des Todes Millionen ungeborenen Frauen ist und zu schwerwiegenden psychischen und körperlichen Problemen führen kann.

In Deutschland ist die gezielte Tötung ungeborener Mädchen zwar (bisher) nicht verbreitet, aber auf 792.131 Lebendgeburten kamen 2016 nach der offiziellen Statistik 98.700 Abtreibungen (bei einer hohen Dunkelziffer an nicht gemeldeten Abtreibungen). Das bedeutet, dass rund 11 % der Kinder vor der Geburt durch Abtreibung getötet wurden. Besonders erschreckend ist, dass in den Stadtstaaten Berlin und Bremen annähern jedes 5. Kind nicht geboren wird, sondern einer Abtreibung zum Opfer fällt.

Abtreibung ist die größte Ursache für weltweiten Femizid

Unsere Kampagne in Italien hat grosses Interesse bei den internationalen Medien erweckt, nur im deutschen Sprachraum wurde sie bisher von den Medien nicht erwähnt.

Der römische Stadtrat hat schlussendlich beschlossen, angesichts der linksgerichteten Proteste und dem Medienansturm klein bei zu geben und unsere Stimmen (Ihre Stimme für den Lebensschutz ab der Empfängnis) in einem Akt der politischen Zensur zu unterdrücken.

In den Straßen Roms werden die Plakate heruntergenommen. Und alles deshalb, weil wir die Wahrheit verbreiten, dass weltweit Millionen Mädchen jedes Jahr durch Abtreibung sterben. Mädchen, deren Grundrechte mit Füssen getreten werden, denn das erste Menschenrecht ist der Lebensschutz ab der Empfängnis.

Grundrechte werden im Uterus der Mutter geboren 

Wir haben sogar Mordandrohungen erhalten: Vor einigen Tagen erschien eine Aufschrift an der Wand eines Parks in Rom, die unserem tatkräftigen italienschen Director für Kampagnen, Filippo Savarese, Euthanasie androht.

Trotz aller Attacken und der Verweigerung des Rechts auf freie Meinungsäußerung für diejenigen, die für das Recht auf Leben einstehen, geben wir nicht auf. Denn ungeborene Kinder haben keine Stimme, ihnen bleibt nur unsere Stimme. Wir wollen diese Kampagne weiter ausbreiten und Ihrer Stimme für den Lebensschutz Gehör verschaffen. Insbesondere werden wir:

  • Die italienische Kampagne weiterführen, damit noch mehr Menschen in anderen Städten durch soziale Netzwerke auf die Situation und den bevorstehenden Marsch aufmerksam werden.
  • Die Kampagne #AbtreibungBeenden auch in anderen Ländern starten (für den deutschen Sprachraum haben wir für die kommenden Monate sowieso bereits intensive Kampagnen zum Lebensschutz geplant), denn der Lebensschutz ab der Empfängnis ist ein weltweites Bestreben und erfordert daher auch einen grossen weltweiten Einsatz.
  • Der Kampagne #AbtreibungBeenden neue Elemente zufügen, um der politischen Zensur Einhalt zu gebieten, wie z.B. Zeitungsanzeigen, grössere Präsenz in den sozialen Netzwerken, Merchandising und andere Kanäle.
  • Verstärkt online agieren (durch Petitionen und andere Aktionsaufrufe), um so das Leben ab der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu verteidigen.
  • Weitere globale Aktionen starten, durch die wir uns bei internationalen Institutionen (EU, UN, OAS) für die Verteidigung des Lebens einen Namen machen.

Es ist jetzt Zeit für einen verstärkten Einsatz: Immer mehr Medien berichten über unsere Kampagne. Wir müssen dies ausnutzen und jetzt handeln, damit so viele Menschen wie möglich auf unsere Botschaft (Ihre Botschaft) aufmerksam werden. Wenn wir es laut und deutlich genug sagen, kann uns die Zensur nichts anhaben und wir können die Wahrheit über das Leben bekräftigen!

Darf ich auf Sie zählen?

Peter, können Sie uns mit einer Spende von 15 EUR, 35 EUR oder 50 EUR helfen, die Kampagne #AbtreibungBeenden in der ganzen Welt zu verbreiten? (Anmerkung P. H.: Diese Bitte gebe ich gerne und hoffnungsvoll an unsere Leser weiter!)

go.citizengo.org/AbtreibungBeenden

Wir geben nicht auf. Die ungeborenen Kinder zählen auf uns, und so hoffe ich, dass auch Sie diese unterstützen.

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Einsatz für das Leben.

Herzliche Grüße, Eduard Pröls und das gesamte Team von CitizenGO

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P.S.: Wie Sie wissen, können wir unsere Kampagnen nur Dank der Zuwendungen von Privatpersonen finanzieren und ausführen, Personen die unsere Werte teilen. Personen wie Sie. Nur mit Ihrer Hilfe können wir das Schweigen um Abtreibung brechen, mit der linksgerichteten Zensur aufräumen und für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Bitte spenden Sie hier: go.citizengo.org/AbtreibungBeenden. Wenn Ihnen PayPal lieber ist, benutzen Sie bitte den folgenden Link: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&item_name=Citizengo de&hosted_button_id=WMD8NFT9WKSZY&lc=de.

Vielen herzlichen Dank!

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P.P. S.: CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für das Leben, die Familie, die Freiheit und für Grundrechte einsetzt. Um mehr über CitizenGO zu erfahren, klicken Sie bitte hier oder folgen Sie uns auf FACEBOOK oder TWITTER. Diese Nachricht ist an Peter.Helmes@t-online.de adressiert.

Sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse, die Spracheinstellungen oder Ihre Benutzerinformationen ändern wollen oder anderweitige Fragen und Anregungen haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie keine weiteren Informationen von CitizenGO erhalten möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link..

Antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail. Um eine Nachricht an CitizenGO zu senden, verwenden Sie bitte das Formular: http://www.citizengo.org/de/kontakt. Gerne können Sie unter http://citizengo.org/de/petition-entwerfen, Ihre eigene Petition erstellen und bewerben.

www.conservo.wordpress.com   24.05.2018 

Von conservo

Conservo-Redaktion