„Historische Demenz“ — Nicht nur!

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod ***)

Auf Michael Klonovskys „acta diurna“* vom 10.11.2018 kann man lesen:

Nikolaus Fest

In der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit schildert Nicolaus Fest, wie er sich während des Wahlkampfs für seine Bundestagskandidatur im vergangenen Jahr an mehreren Berliner Gymnasien und andernorts Diskussionen mit Schülern und Studenten gestellt habe. Überall sei er durchaus „scharf und unfreundlich“ angesprochen worden, unter anderem auch wegen Björn Höckes Forderung nach einer „180-Grad-Wende in der Erinnerungspolitik“. Überall habe er, wenn die Situation es erlaubte, darum gebeten, Gegenfragen an seine Gesprächspartner richten zu dürfen. Diese Fragen lauteten beispielsweise: Was war die Emser Depesche, was die Goldene Bulle, was das Mirakel des Hauses Brandenburg? Was beinhalteten die Benesch-Dekrete? Wie hießen die Staatsratsvorsitzenden der DDR? Wann und durch wen wurde die Weimarer Republik ausgerufen? Mit welchem Vertragswerk endete der Dreißigjährige Krieg? Welche Einheit beschwor die SED in ihrem Namen?   

Mit Ausnahme einer winzigen Minderheit historisch Interessierter sei niemand im Auditorium in der Lage gewesen, solche Fragen zu beantworten. „Es herrschte historische Demenz“, resümiert Fest. Nicht einmal zum Dritten Reich seien unter den jungen Leuten mehr als nur ein paar Stichworte abrufbar gewesen. Die Kenntnis der kommunistischen Staatsverbrechen tendierte erst recht gegen Null.*

Ein Freund und Nachbar von mir, Hochschullehrer in Frankfurt, lädt regelmäßig seine Studenten oder Seminaristen im Sommer zu einer Grillparty in seinem Garten ein. Ich darf für ihn den „Grillmaster“ aber auch den studierten „Agent Provokateur“ beim Bier (oder der gern bevorzugten Bionade) spielen.
Geschichte ist unser beider Steckenpferd, für ihn dem Sprachwissenschaftler und mich dem Mediziner.
Beim ersten derartigen Treffen hatte mich mein Freund schon vorgewarnt, was die zu stellenden Ansprüche an die Allgemeinbildung und eine kultivierte Konversation mit einem deutschen Universitätsabsolventen anno 2018 angeht.

Unter den anwesenden Studenten, zehn an der Zahl und alles eigentlich recht sympathische junge Frauen und Männer, war denn nur ein einziger in der Lage, unsere simple – wahrscheinlich provokante – Frage genau zu beantworten, wann denn der Dreißigjährige Krieg stattfand. Dass er 30 Jahre dauerte, wollten wohl alle richtig beantworten. Aber die zeitlichen Zuordnungen muteten schon bizarr an: 19. Jahrhundert – 20. Jahrhundert – irgendwann vor Christi Geburt. Welche Auswirkungen dieser Krieg auf Deutschland, auf Europa, auf das politische und Geistesleben hatte, trauten wir uns dann schon gar nicht zu fragen.

Nicht anders erging es uns mit Ereignissen und Bewertungen der jüngsten Geschichte.

Was Nikolaus Fest beschrieben hat, kann ich nur bestätigen.

Alle diese „Studierenden“ hatten ein Abitur, das ihnen wohl irgendwo quasi nachgeworfen wurde: auf Schulen in Hessen, Bayern, BaWü, RhPfl usw.
Die jungen Leute waren aber schon weit gereist. Ihre Geneigtheit zu einem Studium von (exotischen) Sprachen hat sie wohl schon früh nach Afrika, in Länder des Nahen Ostens und Asiens, selbstredend auch nach Amerika oder Australien geführt. Da konnte ich Landei nur in Ehrfurcht ersterben.
Welche Intention hinter ihrem Studium steckt, zu welchen näheren oder ferneren Zielen sie dies führen soll, wollte ich denn wissen: Reisen möchte man; man könne darauf aufbauend ja auch noch etwas anderes machen.

Einen Beruf oder Berufung!?
Wie bitte?

Vielleicht ist das Lehrfach meines Freundes und seiner Studenten so exklusiv – afrikanische Linguistik und Völkerkunde – dass man bestimmte Prätentionen einfach ausschließen muss. Das muss ich mir vielleicht hinter die Ohren schreiben, als naturwissenschaftlich und rational geprägter „Akademiker“.

Es gibt in unseren nachwachsenden Akademiker-Generationen – daraus kommen ja die künftigen „Eliten“ – sicher kluge, rationale und immer noch mit dem „gesunden Menschenverstand“ ausgestattete Persönlichkeiten, die Hoffnung machen dürfen. Aber was soll insgesamt daraus entstehen, wenn die Ansprüche oder die Zugangsvoraussetzungen für weiterführende Schulen oder zu einem Hochschulstudium stetig herabgesetzt werden. Wenn sozialistische Gleichheit oder Gerechtigkeitsstreben höherwertiger angesetzt werden, als die zu entwickelnden nicht nur geistigen Grundlagen und Fertigkeiten; Wissen und Fertigkeiten, die eine Nation, eine Gesellschaft brauchen, um gegenüber den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen in Technologie und Natur bestehen zu können. Ein „Master“ in Gender-Science, in Politologie oder Soziologie usw. wird nicht helfen, das Überleben in einer nie harmlos gewesenen „Ökologie“ und Umwelt sicher zu stellen.

Um 1900 betrug der Anteil der „Maturanten“ bei den Schulabsolventen um die 2%. Noch 1960 lag der Wert in der BRD bei 6 %, dann stieg der Anteil der Abiturienten mit „allgemeiner Hochschulreife“ auf rund 30 Prozent im Jahre 2006 an – zu denen noch 13,5 Prozent mit Fachhochschulreife kommen.

Ergebnis einer sozialistisch geprägten „Bildungsoffensive“ nicht erst seit den 60er Jahren. In Berlin und Hamburg liegt der Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife an der gleichaltrigen Bevölkerung in Deutschland bei 54%, in Bayern bei 32%.

Bis 1933 war Deutschland die führende Nation in der Welt, was Physik, Chemie, Medizin und Ingenieurwissenschaften betraf. Man betrachte dazu nur die Liste der damaligen Nobelpreisträger. Nach dem Krieg konnte daran nur noch sehr eingeschränkt angeknüpft werden. Die Vertreibung vor allem der jüdisch-deutschen Intelligenz durch die Nazis hinterließ riesige Lücken. Dazu kam eine restriktive und auch ausbeutende Besatzungspolitik im Osten und im Westen Deutschlands.

Einst und bis in die Frühzeit der Bundesrepublik war Deutschland die Apotheke der Welt. Deutschland stellte der Welt Technologien und Forschungsergebnisse zur Verfügung, welche heute nicht nur den Alltag prägen oder erträglicher machen, sondern was z.B. medizinische Forschung und Ingenieurskunst anbetraf auch Millionen zum Überleben verhalf – in Afrika, Asien und Europa.
Davon haben diese oben von mir erwähnten künftigen Afrika-Experten keine Ahnung, wie feststellen konnte.

Heute exportiert Deutschland vornehmlich grüne Gesinnung und Moral.
Kongresse von „Junk-Sciences“ bekommen hierzulande mehr öffentliche Aufmerksamkeit, als die einstmals viel beachteten Tagungen von Nobelpreisträgern am Bodensee. Da wir wohl in prägnanter und pragmatischer Wissenschaftlichkeit nichts mehr zu bieten haben.

…  „Analphabetismus“ verschränkt sich bekanntlich gern mit moralischer Präpotenz. Die Antworten der Schüler, so Fest, „gingen immer in dieselbe Richtung: Nicht Kenntnis war wichtig, sondern Urteil. Krieg böse, Armut böse, Kolonialisierung böse, Kapitalismus böse.“ Sie wissen historisch praktisch nichts, können aber alles korrekt bewerten. Für all die Ambivalenzen, von denen die Historie voll ist, besitzen sie kein Organ mehr. Statt Geschichte haben sie „Moralkunde“ gelernt. Statt Vielfalt herrscht in den Köpfen die binäre Logik der Hypermoral.*

Bei diesen Treffen im Nachbarsgarten habe ich einmal Peter Watsons „The German Genius“** mitgebracht, um zu testen, wer von diesen so polyglotten jungen Leuten würde sich für diese von einem Engländer (!) verfasste grandiose Kultur- und Technologie-Geschichte Deutschlands interessieren.
Keiner hatte von dem Werk gehört und kaum einer wollte es  – wohl des imposanten Umfangs von über 1000 Seiten – denn auch in die Hand nehmen.

Nichts ist für die Abrichtung folgsamer Untertanen wichtiger, als ihnen den Blick in die reale Geschichte zu verstellen, die Wurzeln – und damit den historisch gegründeten Eigensinn – zu beschneiden und ihnen stattdessen ein Geschichtsbild anzudressieren, aus welchem sie eine moralische Legitimation beziehen dürfen, die zufällig jener ihrer Lehrmeister genau entspricht. Die Ahnungslosigkeit als Grundbedingung für jede Art Karriere.* 

Manchem mag nun mein Ausflug in die Beschau des intellektuellen Nachwuchses in Deutschland nicht tiefgründig genug sein.
In der herrschenden öffentlichen Reflexion sind meine geäußerten Ansichten und Folgerungen gewiss auch „old school“ und natürlich in der Konnotation auch nationalistisch oder gar „chauvi“.

Aber ich werde mir weiter über das Thema das Maul zerreißen.

Fortsetzung folgt!

_________________

* https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/990-10-november-2018 ** Peter Watson: „The German Genius“ – Simon & Schuster, London.

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***) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com      19.11.2018

11 Kommentare

  1. Schlimm dran sind doch die jungen Leute, in ihren verlorenen Leben, die einfach nicht auf die Beine kommen mit ihren seltsamen Studienabschlüssen und städtischen Ansprüchen.
    Haben die sich etwa ausschließlich selbst in diese Lage manövriert? Oder welche Fatzges haben z.B. die „Event-Studiengänge“ ersonnen?
    Da ist der Metzgerlehrling auf dem Land mit Hauptschulabschluß, Perspektive eingestelltzu werden, mit Vereins“kultur“ , pünktlicemh Feierabend , in Geborgenheit und schon bald sein Häusle abbezahlen kann, doch allemal besser bedient.

  2. Ja lieber ‚altmod‘ – wie wahr!

    Ich selbst habe 1972 Abitur gemacht – auf einem altsprachlichen Gymnasium mit jeweils ünfstündigen OBLIGATORISCHEN (!) `Abiturarbeiten‘ – heute heißt man das wohl ‚Klausuren‘ –
    und zwar in: LATEINISCH, GRIECHISCH, DEUTSCH (AUFSATZ) UND MATHEMATIK!

    Und nix mit ‚Abwählen‘!

    Und jetzt kann ich’s mir nicht verkneifen: ‚Deutschland‘ – ‚haben fertig‘!

  3. Text: „Nichts ist für die Abrichtung folgsamer Untertanen wichtiger, als ihnen den Blick in die reale Geschichte zu verstellen, die Wurzeln – und damit den historisch gegründeten Eigensinn – zu beschneiden und ihnen stattdessen ein Geschichtsbild anzudressieren, aus welchem sie eine moralische Legitimation beziehen dürfen, die zufällig jener ihrer Lehrmeister genau entspricht. Die Ahnungslosigkeit als Grundbedingung für jede Art Karriere.* “

    Sagen wir es doch deutlicher almod:
    “The most effective way to destroy people is to deny and obliterate their own understanding of their history.” — George Orwell

    Und hier sitzt die Krux! Predigt mir mein Bundespräsident ein Geschichtsbild mit Saurer Sahne und verdorbenem Hering, dann was?
    Es ist gefährlich schlauer sein zu wollen als der Staat, sagt Voltaire.
    Und was ist, wenn die geistigen Hürden so niedrig hängen wie derzeit?
    Der Parteifreund des BP verbietet die Redefreiheit und die Parteifreundin singt Pippi Langstrumpf im Bundestag. Und wer von diesem Niveau der Staatsgewalt abweicht, kann von eben dieser beobachtet oder gar verhaftet und verurteilt werden.

    When small men begin to cast big shadows, it means that the sun is about to set. — Lin Yutang

    Aber bis die Sonne untergegangen ist, ist es für alle Doofen supi und für alle Wissenden entsetzlich. Und danach? Danach ist es für beide entsetzlich.
    Daraus folgt: Doof sein ist besser!

    1. Lin Yutang? – Wie?

      Mir ist erinnerlich, in
      ‚The Importance of Living.‘ – Deutscher Titel: ‚Die Weisheit des lächelnden Lebens‘ – gibt es ein ganzes Kapitel über die Annehmlichkeiten des Rauchens ….
      Heutzutage völlig ‚politisch unkorrekt

      Und so jemand wagen Sie zu zitieren? – grins!

      Immerhin, der Text stammt von 1937. Da mag das noch gegangen sein ….

      Aber wie auch immer – meinen Lin Yutang lese ich nach wie vor mit Vergnügen!

  4. Bin gestern um den „See“ flaniert/spaziert . Und habe mal geguckt, was auf den Speisekarten der Restaurants so angepriesen wird. Da saßen sie nämlich, die Speckrentner. Grünkohl 17Euro…Fliederbeersuppe, Speckrüben…Die gleiche Klientel von Essengehern, die woanders ihren Kloß mit Soß, ihr Schäufala, ihr Knöchla (le/la = Sprachgrenzen auweia) vertilgt.
    Ja klar, Bildung und Eliten sind wichtig. Ich könnte für mich nicht mal Halbwissen oder Oberflächenwissen beanspruchen. Mir wären seit langem auch Freunde und Freundschaften wichtiger. Die Frauen an den Supermarktkassen waren über lange Strecken meine einzigen Gesprächspartnerinnen, nachdem die entscheidenden Weichen gestellt worden waren und man die Jahre im gewissen „gottgewollten“ Milieu (Emmas Glück -habt keine Freunde in der Welt…) verdrömelt hatte, die Jahre, in welchen anscheinend die Grundsteine für Netzwerke und auch für ein gesundes Alter gelegt werden.
    Bodil Malmsten (keine „Weltliteratur“ – Der Preis des Wassers in Finistère) sondern autobiografischer Roman einer Frau, die im fortgeschrittenen Alter IHR SCHWEDEN verließ, weil sie die GLEICHMACHEREI dort nicht mehr ertragen konnte, wo es keine Eliten mehr geben durfte und viele abgewandert sind, ist nun auch schon verstorben, nachdem sie nochmals zurück gekehrt war.
    Bildung und Eliten…Avantgarde…Die einsamen Manager??? On top?
    Was sagt der Blick auf Jesus Christus? „Hatte“ er’s mit den Eliten? Mit den Pharisäern? Oder mit den Verlieren, Abgehängten, mit den Sündern? Mit wem hat er den Tisch geteilt? Wer waren seine Nachfolger, Freunde?
    Gleiche Sozietät?

  5. muciniphila

    Ich lebe!
    in
    —–>Ungleichland ( h ttps://programm.ard.de/TV/daserste/die-story-im-ersten–ungleichland—wie-aus-reichtum-macht-wird/eid_28106645646783
    h ttps://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-armut-100.html 9
    Ich sehe nicht, dass eine „Elite“, jene Vermögens-und Einkommens-Millionäre mit Porsche Cayenne im Garagenhaus (viell. neben den gesammelten OLD-Timern?) und Konten in Übersee sich um „den Rest“ der Nation, um die jungen Leute (ausser dem eigenem Kinde, dem schon mit 17 bei abgebrochener Schule und Kiffstengeln die renovierte stylische Altbauwohnung eingerichtet wurde..und das bleibt dann Startrampe: gute Adresse, gute „Verbindungen“..da jumpt man dann automatisch in die richtige Umlaufbahn, auch wenn man nicht unbedingt der Hellste ist!) irgendwie scheren würde (ausser vielleicht Peter Kremer, in dem Falle SPD….
    h ttps://www.economy4mankind.org/de/e4m-adressat-deutschlands-revolutionaerster-reicher-peter-kraemer-verstorben/)
    BTW: ich pfeife auf Charity! Die übllichen Event-Spenden und Stiftungen!

    Aber was solls? Wer sich für eine Kinderschar entscheidet, kann es nicht mit einem Vita-Weg z.B. eines Friedrich Merz aufnehmen. 🙁
    Es hieß/heißt immer: Bildung, ein „höherer“ Schulabschluß, würde den Weg in die Armut verhindern. Und Frauen mit Hochschulbildung bekommen weniger Kinder :- ) . Sind sechs Kinder und drei akad. Abschlüsse ( über 2.BW) „genug“? Da kommt dann der Seitenhieb: „Flodder“, bzw. „Kinder fielen wie die Schnittchen….“ Die Realität zeigt, was SACHE ist in Deutscheland-G E S P A L T E N L A N D: vor Demenz nicht bewahrt, so eben über Einkommensarmut. Wäre da nicht noch was unterm Kopfkissen….aber das will man den Kindern nicht wegfrühstücken.
    (h ttps://www.focus.de/gesundheit/videos/forscher-der-harvard-universitaet-studie-lief-ueber-80-jahre-drei-faktoren-beeinflussen-ob-sie-im-alter-gesund-bleiben_id_7582219.html)
    Für die Kinder hat man „Opfer“ gebracht um ihnen ihre Entfaltung und eine gute Bildung und Ausbildung zu ermöglichen. u.a. konfessionelle Schule (gegen vertretbare Gebühr). Und tatsächlich gibt es ein Nord-Südgefälle. Wehe, wer da in die FALLE gerät! Ja, man sagte, in Bayern wird gepaukt, im Norden erwirbt man „Fähigkeiten“, lernt man, wie man lernt. „Selbständiges Lernen“ 🙂 🙁 Aber kein Schw_ _ _e-68er forderte da eine LernzielKONTROLLE ein. Und auf einmal war Zapfenstreich. Es ist so ein WITZ wie mit dem Selbstbestimmungsrecht für 100%Geistigbehinderte, die man eher in ihren kaum beaufsigtigten WGs verwahrlosen läßt als denn die Standards der Mitverantwortung zu verbessern oder weiterhin zu übernehmen. (Das Ausstiegsgleis heißt Ausmerzung)

    So ein Leben hat seinen Preis. Es mutiert dann mit großer Wahrscheinlichkeit in eine gewisse „Armseligkeit“, auch wenn man auf dem ganzen Klump (keine „Werte“…sowas findet sich an jeder Sperrmüllecke) hockt, (das einen „gefangen“ nimmt) , dem Ballast, den -neudeutsch- ALTLASTEN. Etwas mehr Highlights hätten auch gut getan 🙂 Rom, USA (und der Deutschen liebstes Florida), Prag, London, Mallorca usw. …nichts von alledem und irgendwann ist es zu spät, neue Freundschaftsnetze aufzubauen oder etwas zu tun, was auch ausschliesslich SPASS macht bzw. den FLOW-Effekt anfeuert: Tanzen, Geselligkeit, Gestalten, eben Reisen….. Die einzige nenneswerte Reise ist nun auch schon wieder zwölf Jahre her. Mamamia! 2006 konnte noch jede Krankenschwester drei Mal im Jahr in die Karibik fliegen. Eine kinderreiche Mutter blieb schon damals meistens daoam…

    aber neueste Erkenntnisse deuten den Menschen ja sowieso aus den Ahnen seiner Bakterien, und weniger nach dem menschlichen Genom. ! !
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    Wie wichtig sind da Geschichtskenntnisse und BILDUNG?!
    DER BAUCH IST KLUG!!
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    und die alte Regel, jeder Mensch hätte etwas beizutragen, ist wichtig mit seinen Gaben und Befähigungen und KANN IRGENDETWAS und ist so wie er ist an einen Ort und für eine Aufgabe AN SEINEN PLATZ gestellt, gilt schon lange nicht mehr!

    1. soll heißen: meine Loyalität kriegt keiner mehr von denen, die da buhlen!
      ( Zuverlässigkeit, Pünklichkeit, Ordung, Sauberkeit, Treue, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, sämtliche „preussischen“ Sekundärtugenden…auch das – von welche „Seite“ auch immer verar_ _ _ t ist vera….)

    2. Korrektur: danz wichtig: dahoam!
      eines haben die „männlichen Erfindungen“ noch nicht in Griff: funktionale Tastaturen, die bei Schnelltippen nicht eigenmächtig die Fehler reinhauen! Die alten Schreibmaschinen „gingen“ besser :- )

    3. wenn die Seele im Bauch sitzt, wo wohnt dann der Geist?

      „Der kluge Bauch.Unser zweites Gehirn“ mehrere YTs

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