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Von Joachim Siegerist *)

gretaGeht es Ihnen auch so wie mir? Ich kann das Wort „Klima“ nicht mehr hören, und beim Thema „Greta“ stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Warum? Die Antwort lag mir schon auf der Zunge, noch ehe ich mit dem Schreiben angefangen habe: Es wurde und wird maßlos übertrieben. Ja, die „Symbolfigur“, die „Heilsfigur“ der Klimajünglinge, wird fast wie eine Heilige verehrt. Ungezählte Staatsmänner, sogar der Papst, empfangen sie, die Presse jubelt.

Aber der Reihe nach: Es geht um Greta Thunberg, ein gerademal 16jähriges schwedisches Schulkind. Greta hat es im jetzt zu Ende gegangenen Jahr geschafft, die Welt zu narren – von wegen „prima Klima“. Nein, predigt sie, unser Klima ist versaut, vor allem wegen dieses verdammten Kohlendioxids (CO2). Daß diesen Stoff die Natur, die Lebewesen und die Pflanzenwelt zum Leben dringend benötigen, wird verschwiegen oder kleingeredet – wie so vieles, was den Klimapropheten nicht in den linksideologischen Kram paßt.

Angeblich „angesehene Wissenschaftler“ lassen sich vor den Karren einer ganz neuen Industrie spannen, der „Unser-Klima-geht-kaputt-Industrie“. Da wird nicht seriös argumentiert, sondern da wird polemisiert und indoktriniert – und kassiert.

Als ich Peter Helmes´ neue Broschüre las, stockte mir mehrmals der Atem. So dreist sind wir selten manipuliert worden! So frech wurden wir noch nie von den Machern des „Klimawahns“ an der Nase herumgeführt!

Und wem dient das Ganze? Ich sage es gleich vorweg: Das Ganze dient jedenfalls nicht dem Klima – schon deshalb, weil sich das Klima von uns nicht steuern läßt. Aber es dient den Linksideologen, die uns eine Neue, von ihnen gesteuerte Welt versprechen und einen Neuen Menschen, eine Neue Gesellschaft schaffen wollen. Dazu lesen Sie mehr in der Helmes-Broschüre (siehe unten).

Und was Sie noch lesen können, wird auch Sie – um es sehr vorsichtig auszudrücken – ärgern. Mich machte es wütend: Das Theater um Greta ist ein unglaubliches Bereicherungsprogramm der Menschen, die die Marionette Greta auf die Bühne gestellt haben – allen voran die schamlos agierenden Eltern. Was sie mit ihrer minderjährigen – und obendrein kranken – Tochter veranstalten, verdient eher das Etikett „Kindesmißbrauch“, denn das Mädchen wird regelrecht ausgebeutet.

Daß das väterliche Unternehmen und „befreundete“ Firmen (Rentzhog) sich dabei eine goldene Nase verdienen, wird in der Öffentlichkeit jedoch verschwiegen. Die Aktien von Gretas Vater „Ernman Produktion AB“ vervielfachten ihren Wert im letzten Jahr ebenso wie die Aktien der „Gründerfirma“ der „Klima-Ikone Greta“, Northern Grace AB. (Übrigens residieren beide Unternehmen unter derselben Adresse in einem Nobelviertel Stockholms.) Ja, Geld stinkt nicht.

Greta wird vom schwedischen PR-Großinvestor Ingmar Rentzhog und dessen Medienteam perfekt ins rechte Bild gesetzt. Gut ausgeleuchtete Fotos und emotional durchdachte Videos – PR-professionell gleich in englischer Sprache – läßt Rentzhogs Agentur von Facebook bis Instagram viral verbreiten. Der Zeitung „Svenska Dagbladet“ sagt Rentzhog hernach, er sei der Entdecker Gretas, um für einen grünen Facebook-Konzern (die „We don’t have time“-Aktiengesellschaft) Millionen einzusammeln: „Ja, so war es. Ich habe Greta dann auch mit vielem geholfen und dazu auch mein Kontaktnetzwerk verwendet.“ (Rentzhog)

Und was dann kommt, sollen wir alles einem 16jährigen Mädchen verdanken, das „selbstlos für eine bessere Umwelt“ kämpft? Nein, nein, wir werden für blöd gehalten – seit Anfang der Geschichte, als die „kleine Greta einsam, aber tapfer“ mit einem handgefertigten Schild – „Schulstreik für das Klima“ – in Stockholms Innenstadt auf einer Treppe saß und gegen die Umweltverschmutzung protestierte. Rein zufällig (?) war ein Photograph zur Stelle, und „rein zufällig“ werden seitdem alle Aktivitäten Gretas von Photographen und Kameraleuten begleitet.

In wenigen Wochen soll ein Film über Gretas Schulschwänzer-Bewegung „Fridays for Future“ erscheinen. „Rein zufällig“ haben die Filmemacher Greta seit Beginn der Bewegung begleitet und gefilmt. Und die Hauptdarstellerin dieser Inszenierung wußte davon nichts? Sie ist in der Schilderung der „Gutmenschen“ nach wie vor die „kleine, unschuldige, tapfere“ Greta. Aber es gab eine Panne in der Inszenierung, die das ganze Theater ad absurdum führt: Bei ihrer Rückreise von der KlimaKonferenz in Madrid fuhr sie überwiegend in der 1. Klasse und wurde zudem bevorzugt bedient. „1. Klasse“? Und angesichts der vielen Koffer, die Greta neben sich auf dem Boden des Zuges gelagert hatte, durfte man annehmen, daß auch die (gewiß nicht kleine) Entourage ebenso 1. Klasse mitreiste. Und wieder war „zufällig“ der Hofphotograph zur Stelle. Der Schuß ging voll nach hinten los. Denn in der deutschen Öffentlichkeit machen sich ob „Gretas Bescheidenheit“ seitdem Zweifel breit, ob das Ganze nicht von A-Z inszeniert ist.

Peter Helmes bietet uns wieder einmal eine spannende Lektüre über die Zustände in unserer Republik – spannend geschrieben wie ein Krimi, der uns die Augen über die „neue Politik“ der „neuen“ Menschen öffnet. Darüber hinaus bietet die Broschüre jede Menge nüchterner, aber alarmierender Informationen über Wetter, Klima und Gesellschaftsveränderung. Ein Aufreger!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Joachim Siegerist, Herausgeber und Vorsitzender Die Deutschen Konservativen e.V.

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Anhang:

„Abergläubisch, dekadent, dumm, hysterisch, infantil, süchtig nach Erlösung“

Wie konnte es dazu kommen, daß die Dummen Deutschland beherrschen – und was wird es für das Jahr 2020 bedeuten? Henryk M. Broder, DIE WELTWOCHE (Zürich), 28.08.2019:

„Ich liebe Greta. Nicht wegen ihrer Zöpfe, nicht wegen ihres Mondgesichts, nicht weil sie krank ist, und auch nicht, weil sie das Schulschwänzen zum moralischen Imperativ erhoben hat. Ich liebe Greta, weil sie es – wenn auch ungewollt – geschafft hat, die westliche Gesellschaft als das zu entlarven, was sie ist: abergläubisch, dekadent, dumm, hysterisch, infantil und süchtig nach Erlösung.”

„Wer immer die Klima-Kultfigur GRETA konzipiert hat, plant etwas Größeres”, folgert WELT-Kolumnist Henryk M. Broder. Und Philipp Krohn pflichtete dem in einem FAZ-Beitrag vom 12.04.2019 (S. 16) bei:

„Thunbergs Botschaft ‘unser Haus brennt’ zwinge zu Umbauten der Gesellschaften. Es sei nicht die Zeit, höflich zu sprechen.”

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Sie erhalten die 116-seitige Broschüre als Einzelexemplar kostenfrei bei:

Die Deutschen Konservativen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg, Tel. 040 / 299 44 01, e-mail: info@konservative.de

www.conservo.wordpress.com           15.01.2020

Von conservo

Conservo-Redaktion