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Von Martin E. Renner *)

Da wird ein regulär gewählter „Liberaler“ von allen Seiten, hauptsächlich von seiner eigenen Seite, gemobbt und unter Druck gesetzt, bis hin zur Bedrohung seiner Familie, damit er sein gerade errungenes Wahlamt wieder aufgibt.

Dann wird hin und her gemauschelt, bis sichergestellt ist, dass es nicht vor dem April des nächsten Jahres zu Neuwahlen kommt. Man könnte ja seine Pensionsansprüche, die erst mit dem Ablauf des sechsten Mandatsjahres erreicht sind, verlieren.

Dann wir neu gewählt. Einmal. Zweimal. Dreimal.

Und dann fällt man aus allen Wolken, weil man als Beobachter feststellt, dass ein Kommunist ins Amt gehievt wird, weil sich die CDU-Abgeordneten (mit einer Ausnahme) leichtlebig zur Enthaltung durchgerungen haben. Hätten sich die CDU-Abgeordneten andas gehalten gefühlt, was sie im Wahlkampf dem Wahlvolk versprochen haben, nämlich die Regierung unter der Leitung eines Kommunisten zu beenden, dann hätten sie ganz leicht mit Nein stimmen können, nein müssen.

Alle Nein-Stimmen der AfD und alle Nein-Stimmen der CDU wären eine Stimme mehr gewesen als alle Ja-Stimmen der links-rot-grünen Ökosozialisten. Nämlich 43 Nein gegen 42 Ja.

Die absolute Abwesenheit der FDP bei allen Wahlgängen braucht man nicht weiter verstehen und auch nicht weiter kommentieren. Die haben wohl eingesehen, dass es für sie als Partei zukünftig keine Rolle mehr spielt, ob sie existent oder inexistent ist.

Diese Partei hat im politischen Raum keine Bedeutung mehr.

Deutschland, am Beispiel Thüringen, heute.

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*) Martin E. Renner MdB ist Betriebswirt und Freier Autor (regelmäßige Kolumne bei PI – wie auch diese hier). 2013 war er einer der 15 Gründungsinitiatoren sowie Mitglied im Gründungsvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Seine Beiträge erscheinen jetzt auch auf conservo.
www.conservo.wordpress.com      4.3.2020

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