Peter Helmes@t-online.de gehackt – Korrespondenz z.Zt. nicht möglich

(www.conservo.wordpress.com)                                                                                      4.1.2021

Liebe Leser,

irgendwann zwischen den Feiertagen wurde mein t-online-Konto – trotz mehrerer Sicherungen – gehackt.

Diesmal ganz fies: Ich kann e-mails empfangen, aber nicht versenden. Das aber merkte ich nicht, da die von mir versandten Mails als „versendet“ gemeldet wurden.

Erst als sich bei mir die Nachfragen häuften – „…wo bleibt denn Ihre Antwort auf mein mail…“ – wurde ich auf das Problem aufmerksam.

Nach Auskunft der Telekom hat es diesmal „mehrere tausend Teilnehmer“ erwischt.

Seit vorgestern bastelt t-online an der Lösung, bittet aber noch um etwas Geduld.

Der Bitte schließe ich mich gerne an und werde Sie benachrichtigen, wenn alles wieder ordnungsgemäß läuft.

Mit herzlichen Grüßen

Peter Helmes

14 Kommentare

  1. Spekulationen helfen nicht. Man muß seine IT-Technik anpassen, notfalls komplett umstellen. Aktuelles Beispiel:
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    02.01.2021

    Microsoft: SolarWinds-Hacker greifen auf Unternehmens-Quellcode zu

    Die umfangreiche Hacking-Kampagne im Zusammenhang mit dem weit verbreiteten SolarWinds-Hack, hat nun auch Microsoft erreicht.

    Einen illegalen Account im Zusammenhang mit dem weit verbreiteten SolarWinds-Hack haben Hacker dazu verwendet, um einen Teil des internen Quellcodes von Microsoft anzuzeigen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

    Der Hack begann bereits im März, als Hacker bösartigen Code in Updates der SolarWinds-Software zur Überwachung von Computernetzwerken eingefügt haben. …

    mehr hier:

    https://tarnkappe.info/microsoft-solarwinds-hacker-greifen-auf-unternehmens-quellcode-zu/

  2. Hm, da hilft es ein wenig, wenn man vorsichtshalber über eine oder mehrere alternative Mail-Adressen verfügt …..

    Übrigens, Wo ist eigentlich der Thread “Freitags Friedhof für Lauterbach“
    (/conservo.wordpress.com/2021/01/03/funeral-for-future-karl-lauterbach-sieht-schwarz-fuer-die-zukunft-wir-werden-alle-sterben/)

    geblieben?

    AUCH gehackt?

  3. Dann legt Euch, fuer die wichtigen Sachen, halt mal eine sichere E-Mail-Adresse zu, z.B. bei:
    https://protonmail.com

    Bei gmail und yahoo mail kann man auch alle eingehenden E-Mails auf ein anderes E-Mail-Konto (z.B. Protonmail) automatisch weiterleiten, z.B. als Backup. (Ich weiss nicht ob das bei T-online auch geht, [edit] geht doch: https://praxistipps.chip.de/t-online-e-mail-weiterleitung-einrichten-so-gehts_43932# )

    Und dann natuerlich jeweils verschiedene Passworte verwenden, die bei einer brute force Attacke nicht in 3 Minuten gehackt sind. Also 12 bis 15 Zeichen, mit Zahlen und Sonderzeichen.

    1. hehe, das erinnert mich gerade an meine Suche nach einer Bankpin.
      Ich also kunstvoll alle Zeichen der Tastatur auf Zettel geschrieben, dann auseinandergeschnitten und in eine Dose zur garantiert unpersönlichen Ziehung geworfen, 20 mal gezogen und sauber festgehalten, da sagt mir das Banksystem : nur 8 Zeichen, sowie Zahlen, Buchstaben und 10 ausgewählte Sonderzeichen möglich.
      Also im Schnelldurchlauf nichts leichter zu knacken als das !
      “Bitte erneuern Sie hin und wieder Ihr Passwort” – da könnt’ ich mich wegschmeißen vor Lachen. Alle bekloppt hier !

  4. Krass !
    Ich erinnere mich im Dezember auch mal eine mail nicht senden zu können. Hab den PC sofort runtergefahren, später erst wieder hochgefahren, und erst am nächsten Tag gesendet, da ging es wieder.
    Jetzt weiß ich auch, warum mir T-online permanent eine Aktualisierung für Sicherheitsabfragen sendet.
    Frage : was hat man denn auf Hackers Seite davon, wenn mails im Nirvana verschwinden ?
    Ist es nur eine dumme Störaktion oder ergeben sich daraus noch andere Vorteile ?

    1. @ Mona Lisa: Nach Auskunft der Telekom ist der mögliche Schaden viel größer. (Ob das auch bei mir zutrifft, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen):
      Die Hacker hatten diese Möglichkeit (die Mails zu hacken) nur, weil sie vollständigen Zugang zu meinem t-online-account hatten. Sie können also alles lesen und nachvollziehen, was darüber gelaufen ist.

      1. Peter, davon gehe ich aus. Ob es allerdings einen Unterschied zu der Telekom und staatlichen Stellen mit Observer-Rechten macht, ist fraglich.
        Super brisantes, also top secret Infos, würden bei mir deshalb auch niemals über mails ihren Weg zum Adressaten finden.
        Ich lebe schon länger im Bewusstsein, dass der Datenschutz ein Feigenblatt ist und meine PC-Aktivitäten ein offenes Buch sind. Sogar für eigene Briefe oder Texte nur im Schreibprogramm, würde ich IMMER eine Schreibmaschine bevorzugen und für Kopien einen separaten Drucker ohne PC-Anschluß und Speicher. Für Korrekturen bis zur Abschrift per Hand.
        Auch gehe ich davon aus, dass noch bevor ich diesen Text hier sende, einer mitliest.
        Manchmal grüße ich meine Aufpasser mit “na, noch müde ?” oder “Hallo aufwachen, ich schreibe was !” oder “bitte weiterleiten !”, hab ich schlechte Laune, dann mit “Du Idiot, hast Du nichts besseres zu tun ?”.
        Tja, lustig wird das Zigeunerleben erst so richtig in der digitalen Welt.

      2. @ML: Bleibt aber in diesem Fall die Frage, was es gerade hier für die Hacker so interessant macht. Eine reine Schickane, so kommt es mir doch vor.
        Und @gelbkehlchen: Von Linksgrüner Seite ja. Unbedingt – Woher sonst?

      3. Theresa, kann, muss aber nicht.
        Rund um die Welt gibt es etliche politische Gruppen, NGO’s, Geheimdienste und Regierungen, die sich für den mail-Verkehr fremder Leute interessieren und selbst die Hacker erfüllen meist Aufträge, deren letztendliche Auftraggeber sie nicht kennen.
        Man müsste also erstmal wissen, welche Telekom-Kunden betroffen sind. Sind sie nach politischer Gesinnung ausgewählt, oder verläuft die Aktion queer Beet. Da dies ein Geschäftsgeheimnis der Telekom bleibt, gucken wir also schon beim ersten Punkt unserer Ermittlungen in die Röhre. Objektiv betrachtet.

      4. Wir alle sitzen schon seit Jahren im Glashaus . Und überall haben sie ihre Krallen ausgefahren um zu spionieren. Ein gutes Beispiel war schon zu DDR Zeiten.
        Da haben gewisse IMs schon kurz nach deinen morgendlichen Stuhlgangs,die Konsistenz dessen sofort weitergeleitet.

      5. Liebe Freunde,

        es gibt bezahlbare E-Mail Konten, die viel sicherer sind, als sämtliche “kostenlose” Konten.

        PG

        Artushof

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