Die moderne Frau – zwischen Feminismus und Tradition

(www.conservo.wordpress.com)

von Reinhild Boßdorf *)

Vorbemerkung Maria Schneider: Ich freue mich, einen Beitrag von AktionNordOst zu übernehmen, in dem eine konservative vernünftige junge Frau zu Wort kommt, die es nicht nötig hat, mit Gender-Sternchen zu spielen.

Reinhild Boßdorf
Reinhild Boßdorf

Was beschäftigt insbesondere junge Frauen heutzutage?
Wer sich feministische Debatten in Politik und Medien anschaut, denkt alsbald die Hauptprobleme der modernen Frau wären Dinge wie die Frauenquote in großen Unternehmen, Catcalling, die Luxussteuer auf Menstruationsartikel oder die Genderpaygap.

Selbsternannte Feministen regieren die Medien und linksgrüne Politikerinnen debattieren im Bundestag über frauenpolitische Themen, die gerade einmal einem marginalen Teil der weiblichen Gesamtbevölkerung zugunsten kommen.
Von Alltagsbezug und Realpolitik keine Spur.

Dinge wie Familiengründung, Mutterschaft und Beruf unter einen Hut zu bekommen oder Sicherheit im öffentlichen Raum fallen unter den Tisch. Wer heute jung einen Kinderwunsch äußert oder gar jung Kinder zur Welt bringt, wird häufig wie ein Aussätziger behandelt. Familienförderung bleibt aus. Im Bundestag wird lieber über das Führungspositionen-Gesetz II debattiert, um Karrierefrauen noch höher auf der Karriereleiter zu bringen. Da hingegen bekommen Mütter, die im Schichtdienst arbeiten, Frauen, die allein verantwortlich für mehrere Kinder sorgen müssen oder Großfamilien, die trotz Vollzeitbeschäftigung und familiärer Auslastung am Existenzminimum kratzen, nur wenig politische Aufmerksamkeit.

Doch auch die Sicherheit im öffentlichen Raum für Frauen lässt zu wünschen übrig. Der nächtliche Heimweg in der Großstadt ist seit 2015 mehr und mehr zum Spießrutenlauf geworden. Pfefferspray und Taschenalarm gehören zum Standardrepertoire vieler Damenhandtaschen. Auch im letzten Jahr hat sich die prekäre Lage trotz Corona-Ausgangssperren und Lockdowns nicht verbessert. In Berlin stieg die Zahl der Sexualstraftaten weiter an. Besonders der Alexanderplatz gilt als Hotspot für sexuelle Übergriffe.

Auffallend ist die statistische Überrepräsentation junger Männer aus archaischen Kulturen, die verhältnismäßig besonders oft als Täter gelistet werden.
Doch wer dies ausspricht, erntet schnell eine Hasstirade linker Gutmenschen und Feministen. Ein nachweisbares Phänomen der vergangenen Jahre, das aber aufgrund potenzieller Rassismusvorwürfe bloß nicht ausgesprochen werden darf.

Die Frau wird aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Das Muttersein wird stigmatisiert.
Der intersektional feministische Kampf fokussiert sich auf Nebenschauplätze, anstatt den Tatsachen ins Auge zu blicken und die wahren Gefahren und Nöte vieler Frauen zu thematisieren.

Genau diesem Trend gilt es entgegenzuwirken. Wir brauchen eine patriotische, konservative Gegenstimme, die sich keine romantisierten Klischeerollenbilder der 50er Jahre herbeisehnt, sondern eine Anlaufstelle für all jene Frauen schafft, die vom im linksfeministischen Mainstreamdiskurs nur allzu gern übersehen werden.

Frauen sind oft die ersten Opfer der unkontrollierten Masseneinwanderung. Die Kölner Silvesternacht, der Fall Maria Ladenburger aus Freiburg oder der Mord an Mia in Kandel stehen beispielhaft für all das Leid und all die Erniedrigungen, denen Frauen in den letzten Jahren ausgesetzt waren.

Anstatt ständig nur Feminismus und Emanzipation zu verteufeln, sollte es an uns liegen, die Befriedigung im Geschlechterkampf herbeizuführen.
Ohne Frauen in der rechten Szene und ohne einen patriotischen frauenpolitischen Grundkonsens lässt sich in der frauendominierten Politiklandschaft kein Wandel herbeiführen.

Unser Anliegen sollte es sein, eine Alternative zu schaffen – auch für Frauen.

Links:
https://www.facebook.com/Lukreta-361506467888027/

https://www.youtube.com/channel/UCi2OESCUmgNaKnM9g_kR6dg

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*) Reinhild Boßdorf ist eine der exponiertesten Vertreterinnen im patriotischen Spektrum. Sie ist Begründerin von Lukreta, der Initiative für Frauenrechte, betreibt einen eigenen YuTube-Kanal und ist Autorin beim Krautzone-Magazin.

(www.conservo.wordpress.com)

21 Kommentare

  1. Um Baerbocks Eintrag bei Wikipedia tobt ein „Edit War“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus231757119/Baerbock-Edit-War-um-Eintrag-bei-Wikipedia.html

    Der Wikipedia-Artikel von Annalena Baerbock ist in den vergangenen Wochen über 300 Mal geändert worden. Einige Nutzer halten Kritik und Kontroversen dabei aus dem Beitrag heraus. Systematisch, vermuten andere. Ziel sei eine „Darstellung im bestmöglichen Licht“.

    Seit Wochen tobt ein „Edit War“ – ein Redigierkrieg – um den Wikipedia-Artikel der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Der Streit eskalierte dermaßen, dass mittlerweile nur noch Administratoren der Plattform den Beitrag bearbeiten dürfen.

  2. Feminist-hicks-innen sind einfach nur Kommunist-hicks-innen unter einem anderen Label.

    Der Feminismus war angeblich u.a. notwendig, weil Frauen frueher nicht arbeiten durften. Dann erwaehne ich immer, dass arme Frauen schon immer arbeiten mussten, weil es sonst nicht gereicht haette. Nicht arbeiten zu muessen war immer ein Privileg von Frauen in der Mittel- und Oberschicht, weil die Maenner genug verdienten. Das Ueberangebot am Arbeitsmarkt durch Frauen daempfte den Lohnanstieg fuer ALLE auf netto Null, seit den 70’ern. Der grosse Fortschritt des Feminismus ist also, dass heute nicht nur Frauen aus armen Familien arbeiten muessen, sondern auch alle Frauen in der Mittelschicht, denn wenn sie’s nicht tun, gehoeren sie auch bald zu den armen Familien. Danke fuer diese gesellschaftliche Verschlimmbesserung!

    Hoert auf Feminismus mit Emanzipation gleichzusetzen. Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun.

    1. Haha, in meinem kleinen Bauerndorf Madfeld, aus dem ich stamme, haben die Bauern bei einer Frau nicht geguckt, ob sie schön war, sondern sie haben geguckt, ob sie etwas im Ärmel hatte, damit sie auch den Stall ausmisten konnte.

      1. Bei uns am Land dasselbige… glaube ich.
        Plus dass sie auf den Volksfesten scharf auf dem Schmuck der Frauen geachtet haben, damit sie einschätzen konnten, wieviel “Geld ein Mäderl als “Brautsschatz”mitbringen würde. War AUCH sehr wichtig!

  3. Zitat: “Auffallend ist die statistische Überrepräsentation junger Männer aus archaischen Kulturen, die verhältnismäßig besonders oft als Täter gelistet werden.
    Doch wer dies ausspricht, erntet schnell eine Hasstirade linker Gutmenschen und Feministen. Ein nachweisbares Phänomen der vergangenen Jahre, das aber aufgrund potenzieller Rassismusvorwürfe bloß nicht ausgesprochen werden darf.”
    Aber gerade das ist der eigentliche Rassismus, dass die Wahrheit nicht ausgesprochen werden darf, dass nicht ausgesprochen werden darf, dass es UNTERSCHIEDE bei den Rassen gibt in Intelligenz und Charakter.
    Auch das Pauschalisierungsverbot ist bösartiger moralischer Schwachsinn, denn bei fast 8 Milliarden Menschen und bei vielleicht nur 80 Jahre Lebenszeit kommt man ohne Pauschalisierung gar nicht aus. Ansonsten bleibt man nur am Untersuchen dran, kann nicht mehr schlafen, essen und trinken, nicht mehr arbeiten, in den Urlaub fahren. Und hat dann bei 8 Milliarden Menschen immer noch nicht alle genau untersucht.

  4. “Genau diesem Trend gilt es entgegenzuwirken. Wir brauchen eine patriotische, konservative Gegenstimme, die sich keine romantisierten Klischeerollenbilder der 50er Jahre herbeisehnt, sondern eine Anlaufstelle für all jene Frauen schafft, die vom im linksfeministischen Mainstreamdiskurs nur allzu gern übersehen werden.”

    Aber gern! Ist auch äusserst notwendig.
    Nur spielt noch immer die Frage: Wo liegt denn eigentlich die exakte Grenze? Damit scheinen wir alle Mühe zu haben: Erstens die Feministinnen, die, weil sie vor allem auch ‘progressiv’ bleiben wollen, ihren – oft ausländischen/islamischen- Angreifern verteidigen bleiben, und, was dieser Gruppen anbelangt, hartnäckig ihren blicken abwenden (am liebsten sahen sie, die Vergewaltiger usw. wären ausschliesslich die “böse weisse Männer”), aber andererseits auch wieder die sonstige, die sichselbst als ‘realistisch’ betrachten, und das feministische Opportunismus denn auch ablehnen.
    Beispiel: Auf meinem vorigen Blog befanden sich allzuviele Kommenter, die das Feminismus sowie jede Progressivität – an sich auf guten Gründen – zwar ablehnten, zugleich aber automatisch zur überzeugung gerateten, ‘früher sei alles besser gewesen, als Frauen noch Frauen, und Männer noch Mánner waren’ – und die dabei so weit gingen, dass sie sogar behaupteten, im Familienkreisen, aber auch draussen wäre es am Besten, es gäbe typischen “Männer- und Frauen berufen”, was für sie u. A. bedeutete, Frauen könnten besser keine militäre Karrieren ambiieren!
    Und als ich dann erwiderte: “Hör’ mal, das gibt’s heutzutage nicht mehr; wer so redet, ist nicht besser als den Muslimen”, waren sie beleidigt, “sah ich es falsch” und bekamen wir wieder Streit. Tatsächlich: Die romantisierte Klischeerollenbilder der 50er Jahre! Und nicht einmal nur von den Männern: Denn sie wollten dort auf dem Blog unbedingt nicht “Links” sein, also…
    Die richtige Bilanz scheint sich noch immer schwierig feststellen zu lassen.

    1. Freiheit ist das Zauberwort,. kein Zwang, weder in der einen Richtung, noch in die andere Richtung. Bei der Quote fängt der Zwang und die ideologische Zwangneurose an.

  5. Das Einprügeln auf die deutsche Mehrheitsgesellschaft und die Verdummung

    Bundestag: Rassismus

    live

    1. “Catcalling ?”

      Das ist genau das, was dem weiblichen Geschlecht den Löwenanteil der sexuellen Macht gibt, nicht nur beim Menschen.

      Klar kann das auch lästig werden, wenn der Andrang zu groß ist – auch im Tierreich.

      Hier bei Bedarf mehr dazu:

      http://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

      “-Genderpaygap ?”

      Gibt es in echt nicht. Frauen sind halt weniger erwerbstätig und verdienen dann weniger, allerdings eben nicht für die gleiche Arbeit.

      1. Hab Dank.
        Die Unsitte, für irgend welche Dinge englisch klingende Worthülsen zu verwenden, sollte gerade bei Konservativen ad akta gelegt werden. Goggle translate spuckt da auch nur Blödsinn aus.

        cat calling-> Katze ruft 🤷

      2. Werter Semenchkare,
        Sie haben richtig übersetzt: die Katze ruft. Aber englische Redewendungen darf man nicht wörtlich übersetzen. Catcalling meint „verbale sexuelle Belästigungen“.

      3. Nicht in jedem Fall. Catcalling kann auch einfach nur ein anrkennender Pfiff sein. Emanziepierte Frauen mit der gehörigen Portion Selbstvertrauen pfeifen entweder zurück (wenn es sich lohnt) oder ignorieren es. Meine amerikanischen Kollegen fanden es ungemein erfrischend, deutschen Frauen ein Kompliment machen zu dürfen und deshalb nicht gleich sexuelle Belästigung unterstellt zu bekommen. Heute hat sich das leider auch bei uns geändert, Das Gleiche gilt für die jetzt esetzlich eingeführte Quote in den Vorständen. Warum dann nicht auch eine Frauenquote in den Handwerksberufen? Die Quote in den Vorständen wurde nur gesetzlich verankert, um unqualifizierte Politikerinnen auf hochbezahlte Positionen zu hieven. Als Personelchef würde ich mich weigern, Frauen einzustellen, um die Quote zu erfüllen, denn was da verankert wurde ist ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit.

      4. Die Quote ist auch ein Eingriff in die Vertragsfreiheit, die jedem zusteht, außer eben diesen Unternehmern, und ist damit eine Diskriminierung von diesen heuchlerischen linksgrünen Speckmadengutmenschen, die doch immer jede Diskriminierung vermeiden wollen.

      5. Der Fehlerteufel hat zugeschlagen: sollte “anerkennender” “emanzipierte” “gesetzliche” und “Personalchef” heißen. Wer noch mehr findet darf sie behalten 😉

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