– zur Vervollständigung des Gender*ABCs
– Was Genderinnen anderen Frauen zumuten…

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Von Albrecht Künstle *)

Eine von den zahlreichen, verwöhnten Bürgertöchtern, die sich mangels eigener Leistung über Sternchen definieren

Hört man neuerdings NachrichtensprecherInnen hat man oft das Gefühl, sie haben zuvor etwas gegessen, das sie Aufstoßen lässt. Das sei das neue Gender-Hicks heißt es, die unausgesprochene Aussprache des Gendersternchens. Dazu sind sie angehalten, wollen sie nicht ihren Job verlieren und als GenderleugnerInnen gelten. Ich werde aufpassen, ob sie und die Zeitungsmacher die totale Gender-Kriegserklärung annehmen oder die rhetorischen Waffen strecken. Exemplarisch ein Auszug aus meinem zusammengestellten Gender-ABC, für deren Anwendung die MeinungsverbreiterInnen aber von Frauenverbänden und den Grünen wohl Prügel beziehen würden.

Wollen die Gender-KämpferInnen ihren Geschlechtsgenossinnen so etwas zumuten?

  • Asylerschleicher*innen
  • Betrüger*innen
  • Coronaleugner*innen
  • Diebe*innen
  • Erpresser*innen
  • Falschparker*innen
  • Gauner*innen
  • Häftlinge*innen
  • Islamisten*innen
  • Judenhasser*innen
  • Kriminelle*innen
  • Lügner*innen
  • Mörder*innen
  • Nichtsnutze*innen
  • Ortsfremde*innen
  • Pädophile*innen
  • Querdenker*innen
  • Räuber*innen
  • Straftäter*innen
  • Terroristen*innen
  • Urkundenfälscher*innen
  • Verleumder*innen
  • Weicheier*innen
  • Xbeliebige*innen
  • Zuwanderer*innen

Ich will das Sternchen nicht benutzen, schon weil man dafür zwei Tasten gleichzeitig benötigt. Eine Alternative wäre das Pluszeichen statt dem Sternchen, was aber solche Missetaten wie oben besonders hervorhebt und überdies mit dem Rechtschreibprogramm als falsch markiert – Frauen und falsch? Nein das geht gar nicht. Ein Kompromiss wäre das Minuszeichen – was aber mathematisch betrachtet Frauen als Gegenteil von positiv darstellt. Das geht noch weniger als gar nicht. Ein Leerzeichen böte sich an, aber dann entsteht der falsche Eindruck, dass die -innen nichts mit den Schandtaten am Wortbeginn zu tun haben. Oder das Innen großschreiben zusammen mit dem Wort davor? Beispiel: IdiotInnen. Eigentlich salomonisch, weil es zugleich einen Schrägstrich ersetzt. Aber interessant, wie ich soeben feststelle, „IdiotInnen“wird vom Rechtschreibprogramm nicht als falsch erkannt, es gibt sie folglich leibhaftig.

Noch eine letzte Alternative: Gender kommt ja aus dem Englischen. Weil die aber mit Europa nicht mehr viel am Hut haben, könnten wir auch getrost auf das Gendern verzichten.

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*) Der Autor Albrecht Künstle, Jahrgang 1950, ist im Herzen Südbadens daheim, hat ein außergewöhnlich politisches Erwerbsleben mit permanent berufsbegleitender Fortbildung hinter sich. Im Unruhezustand schreibt er für Internetzeitungen und Nachrichtenblogs der Freien bzw. Alternativen Presse zu den ihm vertrauten Themen Migration, Religionsfragen, Islam, Kriminalität, Renten, Betriebliche Altersversorgung, Wirtschaftsthemen u.a.. Zuvor schrieb er für Fachzeitschriften und seine Regionalzeitung, fiel aber bei ihr politisch in Ungnade.

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