Der „PASS DER SCHANDE“

Die Groß-Demos in Frankreich gehen weiter

Von Dr. Juliana Bauer

Auch am Samstag waren die französischen Städte voll. Zahlreiche Bürger fanden sich zusammen, gingen gegen den „Pass der Schande“ (Text auf Plakaten) auf die Straße. Tausende und Abertausende. Begleitet von Politikern kleinerer Parteien und von Bürgerinitiativen.

Man hörte nicht nur, laut hörbar, dieselben Töne vom Donnerstag. Die Franzosen zeigten sich kreativ, neue Transparente „zogen“ mit. Vermehrt verwiesen sie, gerade auch in Zwischen-Interviews, auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, die Macron im Begriff ist, zu schaffen.

Sie verwiesen nachdrücklich auf die kommende massive Diskriminierung aller Nicht-Geimpften. In Avignon zeigte ein gelber Juden-Stern die Aufschrift „Ungeimpft“; ein junger Mann trug ihn auf seiner Jacke, an die Ausgrenzung der Juden erinnernd. In einem Kurz-Interview teilte er seine große Besorgnis mit, dass man durch das Vorhaben der Regierung die Geimpften gegen die Ungeimpften ausspiele, sie aufeinanderhetze…

Viele Demonstranten verwiesen auf die Gefahr der unausgereiften, „experimentellen“ Impfstoffe, auf das „Gesundheits-Experiment“ – so der Tenor –, das die Regierung starte. Illustrativ untermauert durch ein Totenkopf-Plakat (Marseille). Andere verwiesen auf die Instrumentalisierung der Angst der Menschen…

Transparente, Plakate und Rufe klagten die Regierung der „puren Erpressung“ an. Der Ruf „C’est du chantage“, „Das ist Erpressung“ ist unzählige Male zu hören.

Aufgelockert wurden die Demos durch Schwenken der Nationalflagge, durch Trommeln, etliche Demos durch Lieder, Lieder, die die Freiheit besangen und – was natürlich nicht fehlen durfte – die MARSEILLAISE.

Die Aufrufe der Videos gehen in die 200.000 und 300.000. Hingegen informierte Radio SWR3 in zwei Kurznachrichtensendungen zahm, fad und knapp über „tausende von Bürgern“, die in Frankreich „gegen neue Covid-Maßnahmen“, welche Präsident Macron gegen das Virus ergreife, auf die Straße gegangen seien.

Dieser zeigte sich indessen mediengeil in dem weltberühmten Wallfahrtsort Lourdes. Mit schwarzer Maske und „umspült“ von Menschen-Massen. Eine Premiere! Wow! Der erste französische Staatspräsident offiziell in Lourdes. Ausgerechnet! Ein Hohn in der Geschichte der Heilung des Menschen. Gerade auch der Heilung der menschlichen Seele.

Dort, wo er nach seiner verheerenden Déclaration „le petit père du peuple“, den guten Landesvater zu spielen gedachte, kam es zu einem für ihn unangenehmen Zwischenfall. „Schande über Sie! Was für ein Skandal! Sie sind ein oberflächlicher Atheist!“ schrie plötzlich einer der Anwesenden. Die Kommentare zu dem Video schossen durch die Decke, mehr als 3.000 an einem Tag. Sie kritisierten vor allem die Leibwächter ob ihres groben Vorgehens gegen den „Störenfried“: „die Leibwächter greifen einen französischen Bürger an“, „es wird hier schön gezeigt, was aus der freien Meinung wurde“, „der schlimmste Präsident in der Geschichte Frankreichs“…

Links:

Avignon (14.07.), 2x Paris (17.07.), Marseille (17.07.), Mobilmachung von Pflegepersonal von Französisch-Guayana (16.07.), Macron in Lourdes (16.07.)

Mobilisation du personnel au CHOG contre la vaccination obligatoire et le pass sanitaire – YouTube

10 Kommentare

  1. Ferkel und die 16 Jahre………. ja der letzte Sozi hats nur 12 Jahre geschafft…..

    Tja, das Volk hat eben die Regierung die es wählt und also auch verdient.

    Oder Zitat:
    Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Friedrich von Schiller (1759 – 1805)

    1. … ja der letzte Sozi hats nur 12 Jahre geschafft….’. und der hat in den 12 Jahren viel, aber nicht mal halb so viel Schaden angerichtet wie das rote F…Merkel in 16!
      Das widerwärtige Scheusal wird sich in Stammbuch schreiben, Deutschland komplett vor die Wand gefahren und zerstört zu haben.

      AUFTRAG erfüllt, GENOSSE ERICH!

  2. Was soll man von diesem, von einer erwachsennen Frau, frühsexualisierten Menschen halten ? Ich frage mich wie kann das französische Volk den zum Präsidenten befördern ? Aber was sag Ich ! Wie ist es möglich, daß eine ehemalige FDJ- Sektäterin für Agitation und Propaganda zum Kanzler der Bundesrepublik Deurschland gekürt wird ? , und daß für 16 Jahre ?

    1. Ach werter Herr Kalinowski, für mich als Holländerin gelten die ähnliche Fragen: Wie können die Holländer einen solchen Schlappschwanz wie Rutte unterstützen bleiben…? Und noch viel erstaunlichter: Wie können sie im 21sten Jahrhundert noch immer eine bestimmte Familie Goldfazahn erdulden, die auf ihnen parasitiert und sich feiern lässt als “königlich”…?
      Antwort: Überall in der Welt haben die Massen durchaus zuviel Angst für Veränderung, deshalb. Angst sei einmal ein schlechter Ratgeber.

    2. Erich, ‘Wie ist es möglich, daß eine ehemalige FDJ- Sektäterin für Agitation und Propaganda zum Kanzler der Bundesrepublik Deurschland gekürt wird ? , und daß für 16 Jahre ?’ – nach DER Antwort suche ich auch noch und bin fassungslos verzweifelt.

      Ich vermute nur, es muß irgendetwas mit grenzenloser, unendlicher Dummheit (sh. Einstein) zu tun haben, des deutschen Wahlvolkes, ähem, Hammelherde, zumal!

      Ihre Begriffscreation ‘Sektäterin’ finde ich übrigens äußerst treffend!

      1. dummes Wahlvolk oder Wahlfälschung, vielleicht wurde sie in Wahlfälschung geschult. Und Täuschung, vor 11 Jahren sagte sie noch, Multikulti ist total gescheitert.

      2. Stimmt, in TÄUSCHUNG ist das Scheusal wahrlich groß. Sekrettäterin für Agitprop und Desinformation eben!

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