AKTUELL: Hochwasserhilfe NRW – was du tun kannst

(www.conservo.wordpress.com)

Conservo zeigt das Bild ohne die Aufschneiderin Susanna Ohlen (RTL). Ich denke, damit sind alle einverstanden

Von Speerspitze des Widerstands

Eine furchtbare Hochwasserkatastrophe ist über Westdeutschland hergezogen. Einige Tage nach dem Starkregen wird das wahre Ausmaß der Schäden sichtbar: Viele Menschen sind gestorben, noch mehr haben wirklich alles verloren. Auch die Niederlande und nun Bayern und Österreich haben „Land unter.“ Der Staat übt sich in Untätigkeit. Ein Empörungsartikel zu Hintergründen und unfassbaren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Katastrophe findet sich hier, wichtiger ist jetzt aber erst einmal, dass die Menschen Hilfe bekommen.

Wir beschäftigen uns hier mit der Lage in NRW, konkret im Raum Euskirchen, wo das Unwetter große Schäden angerichtet hat. Ggf. erweitern wir im Laufe der nächsten Tage und Wochen diese Seite um Informationen zu anderen betroffenen Regionen.

Du willst helfen, weißt aber nicht wie? Dann lies bitte weiter!

  1. Infos sammeln

Wenn du bei Telegram „Überschwemmung NRW“ eingibst, findest du Gruppen, die Hilfe organisieren und kannst dir auch über Augenzeugenberichte ein besseres Bild machen, als über die MSM. Leg dir einen Ordner an, in dem du die Informationen sammelst. Wenn du wichtige Hinweise hast, nimm Kontakt mit uns auf, wir veröffentlichen das dann hier.

Das Sammeln von Informationen dient einerseits dazu, dass wir besser einordnen können, was wirklich passiert und wer wo am meisten Hilfe benötigt, andererseits rufen wir auch dazu auf, Beweise für die unfassbare Untätigkeit der Behörden zu sammeln. Nur so, für später.

Fang hier an: t.me/into the light news

2. Was jeder tun kann: Sachspenden

Es wird quasi alles benötigt: Wasser, Nahrung, Tierfutter, Kleidung, Werkzeug, etc. Schau, was du entbehren kannst, aber bedenke: Gerade hier ist gut gemeint mal wieder das Gegenteil von gut. Kleidung muss gewaschen und intakt sein, Frische Nahrungsmittel verderben schnell, Dosenfutter, Nudeln, etc. halten sich länger. Es gibt in vielen Regionen keinen Strom, d.h. die Leute können unter Umständen auch nichts kochen. Gas- und Campingkocher, Batterien, Akkus, Solarladestationen, etc. sind also auch eine gute Idee. Wenn du gerade nichts Entsprechendes aus deinem Haushalt entbehren kannst, überlege dir, was und wie viel du einkaufen kannst und willst.

Pack die Sachen in Kartons, die Du gut lesbar und genau beschriftest und fahre sie zu einer der Sammelstellen:

18146 Rostock-Dierkow Dierkower Allee 5 16.07. 18-20 Uhr
40472 Düsseldorf DEG Platz 1
41334 Nettetal Steyler Str. 131 17.07 bis 14 Uhr
44339 Dortmund Evingerstr. 505
46535 Dinslaken Heinrich-Nottebaum-Straße 24
50825 Köln Maarweg 143 9-18 Uhr
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler Adenbachhütte
53501 Grafschaft Dr. Hans und Paul Riegelstr. 1
53520 Nürburg Otto-Flimm-Straße Nürburgring
53757 Sankt Augustin Schulstr. 5 Parkplatz Rewe
54533 Niederscheidweiler Hauptstraße 58 bis 18.07
55116 Mainz Große Langgasse 3
55268 Nieder-Olm Am Engelborn 26-28
55270 Essenheim Käferbeinstraße 3
56070 Koblenz St. Maternus Straße 1
56305 Puderbach Haupstraße 13
56564 Neuwied Eishalle 17.07. 12-15 Uhr
56593 Horhausen Forstr. 15
59067 Hamm Hafenstadt 90 bis 16 Uhr
63486 Bruchköbel Am Sportpl. 17.07. 7-11 Uhr
66606 St. Wendel Eichsfelder Weg
66649 Oberthal Schulstr. 16

ACHTUNG: Vom Nürnburgring erreichen uns Berichte, dass die das Zeug gar nicht weiterverteilen. Das Sinnvollste scheint zu sein, wirklich auf eigene Faust runter zu fahren und direkt zu helfen (siehe 3). Die Menschen brauchen aktuell vor allem sauberes Trinkwasser und starke Hände (Stand: 19.7.2021)

(Liste wird ggf. ergänzt)

Schau auch hier, das ist ein Forum, wo man Hilfe suchen und abieten kann.

Oder rufe hier an: 0163-8653376 (LSV Landesverband)

Auch die Partei „die Basis“ sammelt Sachspenden. Wenn Du dort Kontakte hast oder über diesen Link Kontakt aufnehmen möchtest, ist das auch eine Möglichkeit.

3. Geld spenden

Boris Reitschuster nennt hier Konten von Hilfsorganisationen. Wir sind da eher skeptisch, weil diese Organisationen nicht immer zuverlässig sind. Wenn du die Möglichkeit hast, Geld direkt an Betroffene zu überweisen oder noch besser, ihnen Bargeld zukommen zu lassen, weißt du auch, dass es ankommt. Auch hier kann man über Telegram und co direkte Kontakte mit Betroffenen und Helfern knüpfen und absprechen, wie finanzielle Hilfen am Besten ankommen.

4. Vor Ort helfen

Bevor du deinen PKW mit Hilfsgütern bestückst und dich in eine der betroffenen Regionen aufmachst, bitte folgende Dinge beachten:

Es gibt Berichte, dass Helfer von den Einsatzkräften wieder nach Hause geschickt werden. Einige Orte z.B. im Raum Euskirchen, sind mit handelsüblichen Fahrzeugen auch gar nicht erreichbar. Im Moment wird dort vor allem benötigt:

  • Bagger, schweres Gerät, LKWs und große Fahrzeuge, die Schrott abtransportieren können
  • Menschen, die anpacken können, die mit einer Kettensäge umgehen können, etc.
  • Sauberes Trinkwasser, Frischwassertanks, Hydrauliker, Menschen, die Reifen von großen Fahrzeugen reparieren können

Fahr nicht auf „Gut Glück“ irgendwohin. Nimm vorher Kontakt mit Helfern oder Betroffenen auf und stelle sicher, dass die Dinge und Dienste, die du anbieten kannst, dort benötigt werden. Sollten Behördenmitarbeiter dich dann auf dem Weg dahin abzuweisen versuchen, dann sage ihnen, dass du direkt angefordert worden bist und setze durch, dass man dich auch reinlässt.

Fahr aber nicht irgendwo hin, wo du dich selbst gefährdest! Keinem ist geholfen, wenn ein weiteres Auto aus irgendeiner Riesenpfütze gezogen werden muss bzw. wird das im Zweifelsfall gar nicht möglich sein, weil es gerade andere Prioritäten gibt.

Es kann dir passieren, dass du stundenlang im Stau stehst oder wenn du vor Ort angekommen bist, erst einmal nicht mehr wegkannst. Plane das ein!

Es wird damit gerechnet, dass im Raum Euskirchen bis Ende des Jahres keine Stromversorgung da sein wird. Im Zweifelsfall hast du also auch noch in den nächsten Wochen genügend Gelegenheit aktiv vor Ort zu helfen.

  1. Menschen oder Tiere aufnehmen

Es gibt über Telegram und die verlinkten Seiten die Möglichkeit anzubieten, obdachlos gewordenen Menschen oder ihren Haustieren ein Dach über dem Kopf anzubieten, wenn du Platz hast.

(www.conservo.wordpress.com)

15 Kommentare

  1. Wem, oder über wen spendet man? Damit das Geld auch bei den Bedürftigen ankommt?
    Ich schließe mich den Vorbehalten einiger Kommentatoren hier an, was diese Großsammler von Spenden anbetrifft: Diakonie, Caritas, Rotes Kreuz, „Arbeiter-Samariter“ usw.. Oder deren obskures „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“, „Aktion Deutschland Hilft“ und „40 Jahre Help“. Nebenbei: was mich da gleich mal abgestoßen hat, dass man beim Aufruf des Spendenformulars gefragt wird, ob man auch als „divers“ oder „anders“ angesprochen werden möchte. So ein Sch…dreck schon zu Beginn. Wo „Kirche“ oder Rotes Kreuz dabei sind, gibt es von mir schon lange dank einschlägiger negativer Erfahrungen und begründeter Vorbehalte von mir kein Geld mehr.
    ich habe mich für eine lokale „Bürgerstiftung“ entschieden, von der ich mir einen unmittelbaren Einsatz meiner Spende erhoffe.

    1. Genannte Organisationen konnten “schon” über 70 Mio. Euro einsammeln.
      Wollen wir mal hoffen, dass den Verwaltungen kein Fehler unterläuft.

      https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/aktionsbuendnis-katastrophenhilfe-erhaelt-mehr-als-36-millionen-an-flut-spenden-a3562280.html

      Ich bleibe skeptisch. Die Erfahrung weiß : wo viel Geld zirkuliert, kreisen Habgier und Verschwendungssucht immer mit. Bestes Beispiel ist unser Bundeshaushalt.
      Wir ehrlichen, gewissenhafte Spender werden einen sicheren Weg finden.

      Die Kleinbeträge bis 20,- sind in ihrer Summe natürlich auch immens wichtig, dabei kann man keinen großen Aufwand betreiben und muss es einer Organisation anvertrauen.

    2. Unfassbar: Innenministerium warnt vor Spendenaktionen aus „Querdenker“-Szene
      Von https://www.journalistenwatch.com/2021/07/22/unfassbar-innenministerium-spendenaktionen/
      Peter Ausschuss

      Berlin – In diesem Linksstaat sind die Gesinnungsschnüffler sogar in der Spendenszene unterwegs. Und wehe, du kommst aus der falschen politischen Ecke, wenn du Leben retten willst:

      Das Bundesinnenministerium warnt vor Spendenaktionen aus der „Querdenker“-Szene für die Opfer in Hochwasser-Katastrophengebieten. „Es wird dazu geraten, ein breites Informationsangebot zu nutzen, um sich über Möglichkeiten zur wirksamen Hilfeleistung zu informieren und sich ausschließlich an Spendenaktionen zu beteiligen, die von offiziellen Hilfsorganisationen organisiert werden“, teilte das BMI der „Welt“
      (Freitagsausgabe) mit.
      Dem Ministerium seien Behauptungen aus der Szene bekannt, dass Bundeswehr und THW nicht ausreichend in den Krisenregionen vor Ort seien oder die Hilfe nur mangelhaft koordinieren würden.

      Meist seien diese Behauptungen mit Aufrufen zur Hilfeleistung und finanzielle Unterstützung durch einzelne Protagonisten der „Querdenker“-Szene verbunden. „Diese werden vorrangig über soziale Medien verbreitet und zielen insbesondere darauf ab, das Vertrauen in die staatlichen Maßnahmen und Strukturen zu beschädigen“, teilte das BMI mit. In den vergangenen Tagen seien über 30.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizeien, Katastrophenschutz, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk und Bundeswehr im Einsatz gewesen, um Menschen zu retten und Wohnungen, Betriebe und Infrastruktur vor den Wassermassen zu schützen.

      Insgesamt hätten seit Beginn der Einsätze über 8.000 Kräfte des Bundes unterstützt.
      Gibt es bald eine Order, dass nur Leute gerettet werden, die nicht die AfD gewählt haben? Möglich ist in diesem Linksstaat doch fast alles. (Mit Material von dts)

      1. “Gibt es bald eine Order, dass nur Leute gerettet werden, die nicht die AfD gewählt haben? Möglich ist in diesem Linksstaat doch fast alles. (Mit Material von dts)”

        So isses !
        Und wer die Ungeimpften-Markierung trägt, hat künftig ganz schlechte Karten.
        Der wird nicht nur nicht gerettet, der kann froh sein wenn er im Chaos nicht wie eine vermeintlich infizierte Ratte mit der Schaufel erschlagen wird.

  2. Vor allem nichts spenden über dubiose Organisationen oder Einrichtungen wie der gerade propagierte ‘ARD – Spendentag’ u. dergl. Lieber versuchen, Möglichkeiten zur Direkthilfe ausfindig zu machen.

  3. @Der Staat übt sich in Untätigkeit.
    Nein – nicht der Staat, dieses ferne Wesen, mit dem niemand etwas zu tun hat – die amtierenden Politiker, die Amtsträger der Blockpartei, die bestenfalls untätig waren, wenn sie nicht im Rahmen einer Schockstrategie daran mithalfen, die Inkompetenz in ihrem Umfeld erst zu erzeugen.
    Im September sind Wahlen – dann müssen sie im Amt bestätigt werden – oder abgesetzt werden.
    Das muß jeder begreifen, das es nicht ein fernes Element “Staat” ist, sondern seine Exponaten – Politiker, Beamte und Juristen !
    Es ist dabei nicht mit einer Person getan – es ist die ganze Teppichetage !
    Aber ob aus den Vorfällen gelernt wird ?
    Oder werden sie trotzdem in Amt und Parlament bestätigt.
    Heute gibt es wichtigeres – allerdings wird wohl auch dabei aus Politik, Justiz und der Beamtenführung nach Kräften sabotiert anstatt geholfen!

  4. Zur Info:
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    Amt schließt “Querdenker”-Familienzentrum

    ….Das Jugendamt schreitet nun ein.

    Das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hat ein offenbar von Anhängern der “Querdenker”-Bewegung betriebenes Familienzentrum im vom Hochwasser betroffenen Bad Neuenahr-Ahrweiler verboten. “Zur Vermeidung einer im Raum stehenden Kindeswohlgefährdung” sei das “Angebot durch den Verein Initiative ‘Eltern stehen auf e. V.’ ab sofort zu unterbinden”, sagte Landesamt-Präsident Detlef Placzek.

    Das Landesamt nehme die “schlechten Bedingungen” wahr, unter denen Kinder ab drei Jahren in diesem Zentrum in einer Grundschule betreut würden, erklärte er. So gebe es weder Strom noch Wasser. Zudem befinde sich öliger Schlamm auf den Fluren. Grund für die Schließung sei insbesondere die Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Zudem seien die Kinder ohne Erlaubnis dort betreut worden…..

    https://www.n-tv.de/panorama/Amt-schliesst-Querdenker-Familienzentrum-article22698887.html

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    Da werden, so mein Eindruck, Verleumdungen lanciert und dann Leute diffamiert und behindert. Wer zum Teufel gibt den sogen. “Jugendschützern” das Recht dazu?

    1. Im TV auf Phönix ein Dauerbrenner. Man spricht von Infiltration von Querdenkern und Reichsbürgern. Sicher sind Reichsbürger auch Querdenker, aber umgekehrt ???

      Weiß hier jemand, was es mit dem fake-lackierten Polizeiwagen mit der Aufschrift “Friedensfahrzeug” auf sich hat ?
      Ein in der Tat zwielichtiges Gefährt. Keine gute Idee das Ding.

  5. Ich denke, die Menschen deren Häuser abgerissen werden müssen, brauchen vor allem Geld um sich irgendwo einzumieten. Die können ja nicht ewig in Notunterkünften leben.
    Den Spendenkonten diverser Organisationen traue ich allerdings nicht von der Tapete bis zur Wand. Wer weiß, wer sich da wieder bereichert, oder den Spendentopf für die Opfer mit dem der Organisation zur Selbstfinanzierung “verwechselt”.
    Auch die Kontaktaufnahme im Netz, wird mit Sicherheit von kriminellen Fake-Opfern ausgenutzt.
    Da ist guter Rat teuer.
    Kann man nicht persönlich hinfahren, käme vielleicht eine in der Nähe lebende, vertrauenswürdige Kontaktperson (Verwandte, Freunde, Bekannte) in Frage, der man eine Geldspende überweist und die es vor Ort einem Hilfsbedürftigen bar in die Hand drückt.

    1. Tja, kann natürlich gut sein, dass es mit diesen Spenden genau so geht als eher mit faktisch allen Entwicklungsgeldern – also, da hast du Recht.

    2. Ich hatte mal Geld gespendet für die Tsunami-Opfer 2004 zu Weihnachten in Thailand. Es waren zwar nur 15,- Euro aber zum damaligen Zeitpunkt für mich schon viel Geld. Die ganze Kohle ist komplett versickert, da sie alleine meiner Bank drei Briefe geschrieben haben, um an meine Adresse für ihre Spenderdatenbank heranzukommen.

      Seitdem gibt es von mir nicht einen Cent mehr für diese “Helferorganisationen”! Ein Bekannter von mir hat mal für ein Unternehmen gearbeitet, dass Spendenorganisationen unterstützt (Fund Raising) und meinte nur lakonisch: “Da kommen im besten Fall 10 Prozent des Geldes bei den Opfern an”.

      1. Das bestätigt meine intuitive Kalkulation.
        Haushalt und Firma sind gute Schulen für wirtschaftliche Vorgänge.

        Ich selbst bin seit vielen Jahren Sammelspendenpatin für eine Organisation, die sich um die Patienten einer seltenen Erkrankung kümmert. Es hat Monate gebraucht, bis ich denen beigebracht hatte, dass ich stinksauer werde, wenn sie mir von den Spendern mühsam zusammengetragenen, von mir gezählten und verwalteten Kleinmünzen, völlig überflüssige, teuer produzierte Magazine, Dankesbriefe, sowie Weihnachts- und Osterkarten schicken, nur um mich bei Laune zu halten.
        Es ist nicht zu fassen, wie ineffizient und verschwenderich mit Spendengeldern verfahren wird.

        Gleiches Spiel im Warenversand.
        Ich hatte in grauer Vorzeit mal drei Sachen in einem Naturkostladen bestellt, weil sie vor Ort nicht zu bekommen waren. Was mir da an kostenträchtigem Werbematerial mitgeschickt wurde, sprengt unweigerlich jedes Verhältnis zum “guten” Produkt.

        Die Werbeindustrie ist (wie die Asylindustrie und Spendenindustrie auch) zu einem gigantischen Apparat angewachsen, der sich selbsterhalten muss, sonst hätten wir atock zig Millionen Arbeitslose mehr.
        Unfasslich viele Mitarbeiter arbeiten in diesen Sparten allein für ihre Daseinsberechtigung.

      2. … was im Übrigen auch die öffentlichen und nichtöffentlichen Verwaltungen, sowie die unzähligen begleitenden Institutionen betrifft.
        Immer mehr Gesetze, Verordnungen, Vorgaben usw. nebst deren permanenten Änderungen sorgen dort für Stubenhocker-Arbeitsstellen, die sich ein Staat der von der Produktion und dem Export lebt, auf Dauer nicht leisten kann.

        Der deutsche bürokratische Wasserkopf hätte auf dieser Welt seinesgleichen erst noch zu finden.

      3. “.. Die Werbeindustrie ist (wie die Asylindustrie und Spendenindustrie auch) zu einem gigantischen Apparat angewachsen, der sich selbsterhalten muss ..”

        Das scheint in der Tat so und speziell im Fund Raising fliegen die Spenden nur so zum Fenster raus, Mona Lisa. So schreibt z.B. die “Schweizer Wochenzeitung, WOZ”:

        Spendenwesen
        Eine Spende für die Gelddrucker, bitte

        Der Spendenmarkt ist hart umkämpft. Wer sich dort neu behaupten will, muss zuerst einmal Geld ausgeben. Mailingfirmen wittern deshalb offensichtlich gute Geschäfte.

        [..] 94 Prozent des Gesamtaufwands seien «für Drittleistungs-Mailings» ausgegeben worden, heisst es weiter. Etwas verkürzt könnte man deshalb zusammenfassen: Die Spenden gingen mehr oder weniger direkt an die Werbeagentur, die die Bittbriefe verschickt hatte.

        Quelle: https://www.woz.ch/-2913

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