Die Hitler-Methode

Die Wiederkehr politischer Praktiken

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod

Bei „Reitschuster“ ist ein Gastbeitrag von Paul Brandenburg zu lesen:

„Er stellt alles in den Schatten – der Horror des Nationalsozialismus. Die Abgründe der Jahre 1933 bis 1945 sind ohne Beispiel in unserer Geschichte. Wer diesen Faschismus zu relativieren sucht, macht sich zu Recht verdächtig. Unseren Verdacht erregen müssen aber auch jene, die mit dem Tabu der Relativierung davon ablenken, dass es eine kontinuierliche Entwicklung war, an deren Ende Hitlers Gaskammern standen. Gewiss war der Nationalsozialismus die bisher schrecklichste Erscheinungsform des Faschismus. Er sollte uns eigentlich geheilt haben. Hat er aber nicht. Die Hetze der Regierungen von Bund und Ländern gegen Kritiker ihrer Corona-Politik ist in zunehmendem Maße faschistisch. Dass die Mitglieder dieser Regierungen ihr Handeln als “notwendig” und “menschenfreundlich” betrachten und sich von einer Gemeinschaft der “Vernünftigen” unterstützt sehen, ist notwendige Voraussetzung.

Ist da was dran?

Die Methode Hitler (1933 bis 1945)

Ich bin in der jungen Bundesrepublik aufgewachsen, sozialisiert und politisiert worden. Ich bin damit aufgewachsen, dass seinerzeit – in den fünfziger und sechziger Jahren – das Interesse der Deutschen, vor allem der Älteren, gegenüber den Verbrechen der Nazis, gegenüber dem, was ihren jüdischen Mitbürger angetan worden war, kaum Interesse fand. Es ist nicht so, dass ein Schweigen, ein undurchdringlicher Deckmantel darüber gelegt worden war, aber man wollte an die eigene Betroffenheit – es betraf ja viele Deutsche – nicht erinnert werden.


Ich bin auch heute noch davon überzeugt, dass eine nicht geringe Anzahl von Deutschen nichts davon wusste oder ahnte – vielleicht mehr in ländlichen Gefilden als in städtischen Regionen. Andererseits ist es eine Tatsache, dass jeder Deutsche, welcher der Propaganda Hitlers mit seinem ausufernden und geifernden Judenhass sich ausgesetzt sah – und die Propaganda war mittels Anschlägen, Zeitungen, dem „Volksempfänger“ nahezu flächendeckend vorhanden – sich schon bald hätte Gedanken darüber machen können, welche Weiterungen solcher Hass nach sich zieht. Über die Brutalität der Hitler-Gefolgsleute im Kampf gegen ihre Gegner hatte man auch schon früh Kenntnis bekommen.

Bis Hitler an die Macht kam, ging es den Juden – deutschen Mitbürgern – in Deutschland gut. Besser als in anderen Ländern, sei es Spanien, Frankreich und besonders in Polen und Russland, wo Juden Pogromen und blutiger Unterdrückung ausgesetzt waren.
Dann begann Hitler absichtsvoll das Klima zu vergiften: Die Juden seien schuld an der Niederlage des Ersten Weltkriegs, an der Wirtschaftskrise, an Arbeitslosigkeit und Armut in Deutschland. Und in der allen Sozialisten innewohnenden Perfidie wurden die primitivsten Instinkte wie Neid, Missgunst und Eifersucht, die gemeinste Hoffnung auf fremdes Leid angefeuert.
Die Juden sind an allem schuld, wurde zum geflügelten Wort und führte zur tödlichen Ausgrenzung.

Ich bin, je älter ich werde, umso mehr erschüttert darüber, was und wie unseren jüdischen Mitbürgern damals mitgespielt wurde; die auch die klügsten und fähigsten Menschen in ihren Reihen hatten, die unser Volk – ich sage bewusst Volk, da die Juden dazugehörten – aufweisen konnte.

Propaganda, Hetze und Hass haben damals dazu geführt, dass eine Mehrheit der Leute, wenn sie sich schon nicht aktiv an der Ausgrenzung und Ausstoßung beteiligt haben, sich aber doch in typisch deutschem Gehorsam in ein dumpfes Schweigen und Sichfügen begaben.

Gehorsamkeit u.a. ein Schlüssel für den Erfolg Hitlers?

All das war von Anfang an für fast jeden Deutschen zu erkennen gewesen, es kam Schlag auf Schlag:

  • April 1933: „Nichtarische“ Geschäfte werden einen Tag lang boykottiert („Kauft nicht bei Juden!“). Juden dürfen keine Anwaltskanzleien mehr eröffnen. Sie dürfen nicht mehr als Patentanwälte praktizieren. „Nichtarische“ Beamte werden in den Ruhestand versetzt. Beamte mit mindestens einem jüdischen Großelternteil werden aus dem Staatsdienst entlassen. Jüdische Ärzte dürfen nicht mehr für Krankenkassen tätig sein. Das rituelle Schächten wird verboten. Die Neuaufnahme von „Nichtariern“ an Schulen und Universitäten wird eingeschränkt.
  • Alle jüdischen Arbeiter und Angestellten bei Behörden werden entlassen.
  • „Unerwünschten“ kann die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt werden.
  • 1934: Die Promotion von Juden wird nur noch in Ausnahmefällen anerkannt.
  • Jüdische Medizinstudenten werden nicht mehr zur Staatsprüfung zugelassen.
  • 1935: Nur Staatsangehörige deutschen oder „artverwandten Blutes“ können Reichsbürger werden. Juden dürfen nicht mehr Staatsangehörige „deutschen Blutes“ heiraten.
  • Juden dürfen deutsche Hausangestellte unter 45 Jahren nicht mehr beschäftigen.
  • Jüdische Zeitungen dürfen nicht mehr in Geschäften oder im Straßenhandel verkauft werden.
  • Juden verlieren das Wahlrecht
  • Jüdische Notare, Ärzte, Professoren und Lehrer dürfen nicht mehr im Staatsdienst tätig sein.
  • 1936: Jüdische Lehrer dürfen nicht mehr als Privatlehrer arbeiten.
  • 1937: Juden dürfen nicht mehr als Viehhändler arbeiten.
  • Juden dürfen nicht mehr als Jäger arbeiten. Juden dürfen nicht mehr als Notare arbeiten.
  • Juden dürfen den Doktorgrad nicht mehr erwerben.
  • usw.
  • 1941: Alle Juden über 6 Jahre müssen einen gelben Stern als Kennzeichen tragen. Sie dürfen ohne polizeiliche Genehmigung ihren Wohnbezirk nicht mehr verlassen. Juden dürfen keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen.
  • Schließlich Beginn der Deportation aller Juden in die Arbeits- und Vernichtungslager.

Die Wiederkehr des Faschismus in der „Merkel-Ära“

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“
Bertold Brecht

Heute ist eine Nachfolger-Elite, ein neue „Bewegung“ dabei, die geschilderte  Methode in neuer Version aufzulegen und zu praktizieren: die Methode, mit der es Hitler verstand, ein ganzes Volk zu manipulieren und schlimmste Verbrechen vorzubereiten. Und die Perversität hierbei ist, dass die neuen Kritiker und „Gegner“ der bundesdeutschen Obrigkeit und deren Eliten, die neuen „Volksfeinde“ (wenngleich ein „Volk“ geleugnet wird) in großen Teilen als Nazis und quasi als Erben Hitlers bezeichnet werden. Die Titulierung „Nazi“ hat u.a. damit eine Ausweitung des Gebrauchs erreicht, dass achtsame Geister eine Verharmlosung der eigentlichen Nazi-Verbrechen und der Schoah reklamieren.
Alles, was an Widerspruch zum Mainstream und der Regierungsmeinung gesehen wird, wird so paradoxerweise in der Hitlerzeit und im deutschen Volkscharakter angelegt gesehen. Und gleichwohl bedient man sich aber derer Methoden, um dies zu bekämpfen.

Es ist indes „Nazi“, in Bezug auf unsere „demokratischen“ Gremien und Eliten irgendwelche Analogien zur Hitlerzeit anzumerken.


Die Goebbels-Harfe ist heute ein „Flatscreen“ mit wenigstens 40 Zoll und kommt unterhaltend mit attraktiven Sprechpuppen, alerten Ansagern und bunt bewegten Bildern daher. „Stürmer“ oder „Völkischer Beobachter“ gibt es nicht mehr, wir haben aber heute „Spiegel“, „Zeit“, „taz“, „Frankfurter Allgemeine“, „Rundschau“, „Süddeutsche Zeitung“ etc. Diese grün-rot-schwarze (ergibt das nicht nach der Farbenlehre „braun“?), neue Medienmacht ist aber nahezu analog zu sehen zu einer „gleichgeschalteten“ Presse, wie sie es unter Hitler war. Die berüchtigte „Hugenberg-Presse“ aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war Steigbügelhalter für den Nationalsozialismus. Wie Spiegel, Stern, Zeit, Mediengruppen wie Madsack und RND und andere seit geraumer Zeit zum Steigbügelhalter für die Begründer einer neuen Art von Unfreiheit und totalitär gelenktem Denkens wurden.

Die „Methode Hitler“ findet heute ihre Analogie in der Hetze gegen „Querdenker“, „abweichende Wissenschaftler“, „Impfverweigerer“, „Klimaleugner“ – gegen jeden, der regierungskonforme Verlautbarungen und Ansichten einfach nur hinterfragen möchte. Nicht gar so schäumend und verbal-radikal und mit leibhaftiger Vernichtungsbedrohung, aber subtil hinführend zu Ausgrenzung und sozialer Ächtung, was oft gleichbedeutend ist mit sozialem Tod.

Der „Terminator“ im Film war aus der Zukunft in die Gegenwart geschickt worden, die gegenwärtigen „Exterminatoren“ haben ihre Anleihen aus der Vergangenheit: etwas, das sie aber so gar nicht gerne wahrhaben möchten.

  • Die von der Bundesregierung teilweise ohne parlamentarische Debatte durchgesetzten Infektionsschutzgesetze und -verordnungen sind zweifelsohne und unwidersprochen eine Ermächtigungsgrundlage und in deren anhaltender Verstetigung kommt dies den Absichten in Teilen der Ermächtigungsgesetze Hitlers nahe.
  • Kritiker der Corona-Maßnahmen, der Freiheitsbeschränkungen durch die Bundes- und Landesregierungen, werden als Idioten, Sozialschädlinge, als rechtsradikal und damit außerhalb der Gesellschaft stehend diffamiert.
  • Demonstrationen gegen die Freiheitsbeschränkungen werden anhand der „Ermächtigungsgrundlagen“ verboten, Gegendemonstrationen dagegen gestattet und gefördert.
  • Die Polizei zeigt sich in einer bisher – außer in der Hitlerzeit – nie so gekannten Brutalität auch gegen harmlose und keineswegs gewaltaffine Teilnehmer.
  • Die Presse beteiligt sich aktiv an den von Politikern eingeleiteten Diffamierungskampagnen gegen große Teile der Bevölkerung und betreiben bewusst eine Spaltung der Gesellschaft.
  • Es wird ein Jugendkult betrieben, in dem in den Medien alte Menschen ungestraft als Nazi-Sau und Schmarotzer bezeichnet werden.
  • Menschen, die sich aus nachvollziehbaren Gründen nicht (zwangs-) impfen lassen wollen, werden gleichwohl als Sozial- oder „Volksschädlinge“ geschmäht.
  • Aktiv werden – wie im Dritten Reich oder in der sozialistischen DDR – neue Sprachregelungen und Nomenklaturen nach Art einer Gehirnwäsche über die Medien und von den Hochschulen über das Volk ausgeschüttet (im Sinn des Genderismus und einer „Lingua in Merkel Imperii“).
  • Nicht nur in der Schweiz gibt es Bestrebungen, wonach ungeimpfte Mitarbeiter in Kliniken, Altersheimen und Kitas fortan einen Sticker tragen müssen, der sie für jedermann als ungeimpft erkennbar macht. Der Freizeitpark Rust stattete ungeimpfte Besucher zur besonderen Kennzeichnung mit speziellen Armbändern aus. Wiederkehr des Judensterns in anderer Manier?
Bald wieder möglich?
Armbinde für Ausgegrenzte?

Wähler der AfD und besonders in den neuen Bundesländern werden pauschal als Unbelehrbare, Pöbel, Rassisten, Rechtsradikale und dergleichen beschimpft.

  • Inhaber von Räumlichkeiten, welche diese der AfD zur Verfügung stellen, werden boykottiert und angegriffen.
  • Buchhandlungen, die „abweichenden“ Schriftstellern ein Forum bieten, werden verfemt.
  • Unbequemen, angeblich „rechten“ Publizisten werden die Konten gekündigt.
  • Der größten Oppositionspartei im Bundestag werden zustehende parlamentarische Rechte (Besetzung bestimmter Gremien und Beteiligung am Bundestagspräsidium) mittels Geschäftsordnungstricks und Einwirkung auf Gerichte verweigert.
  • Neuer Rassismus in Form einer anti-weißen und anti-deutschen Kampagne.
  • Nicht „Volk ohne Raum“ heißt es jetzt, sondern es ist genügend Platz da für kulturferne Fremde und jegliche Einwanderer in unsere Sozialsysteme.

Es gibt gewiss genug Leute, die mir in jedem einzelnen Punkt widersprechen möchten, aber in jedem dieser nachweisbaren Vorgänge ist ein Ansatzpunkt vorhanden, der fatal an die unseligen Zeiten erinnert.

In der Zeit einer mehr und mehr offenen Besinnung auf das, was sich in Deutschland zwischen 1933 bis 1945 abgespielt hat, kam der Spruch auf „Wehret den Anfängen!“. Es war klar, in welchen Zusammenhängen er gemeint war. Die Protagonisten dieser Mahnung hätten damals wohl nie gedacht, dass sie (mit oder ohne Absicht?) zu den Wegbereitern einer korrespondierenden Entwicklung in einer angeblich gefestigten Demokratie hätten werden können. Mit der Opferung von Freiheit auf dem Altar von Konformität und Zwangsbeglückung durch Regierung und neue Eliten, mit Gesetzen begründet mit gesundheitlichen Notlagen, Kampagnen im „Kampf gegen Rechts“ und Gehirnwäsche zur Rettung des Planeten – gegen „menschgemachtes“ Fehlverhalten.

Und wieder ergeht sich die Mehrzahl der Deutschen in Gehorsam und beteiligen sich viele aktiv an der Hetze, der Ausgrenzung und des Moralisierens im Kampf gegen den eigenen Nachbarn und auch Freunde. Gehorsam macht frei – einmal mehr die Devise in Deutschland.

Ich möchte meine hier vielleicht etwas sehr gemischt wirkenden Gedanken beschließen und noch einmal ein Gedicht, das ich schon in einem früheren Beitrag veröffentlicht hatte, in Erinnerung bringen:

Von Werner Castellio

GERMANIA 2007-2021

Goethe und Kästner gewidmet

Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn,
Mit denen „gute“ Menschen „rechte“ Spatzen jagen,
Korrektheitsobsessionen wilde Kreise ziehn
Und Hunderttausende nicht ihre Meinung sagen?

Wo innerhalb von Tagen, wenn nicht Stunden
Geschasst wird, wer den Mainstream ignoriert,
Gehetzt von allen medialen Hunden,
Von Zeitung, Funk und Fernseh‘n exmittiert.

Dort steh‘n Verfassungsschützer, stolzgebläht vor Macht,
Im Zentrum der politischen Intrigen,
Um in heroischer Gesinnungsschlacht
Den „Nazi“ täglich mehrmals zu besiegen.

Wenn dort ein Netzwerkprofi etwas will –
Und es ist Lobby-Pflicht, stets mancherlei zu wollen –,
Steht der Verstand erst stramm und zweitens still.
„Die Augen rechts!“, heißt es mit Donnergrollen.

So schnüffeln sie, wo immer sich was find‘t,
Was Habermas, „Zeit“ oder „Spiegel“ rügen.
Für linke Täter sind sie maulwurfsblind,
Die dürfen jederzeit historisch lügen.

Kennst du das Land? Es könnte glücklich sein,
Nachdem wir sechs Jahrzehnte schon in Frieden leben.
Wir müssten wahrlich nicht uns ständig selbst kastei‘n,
Und vor bigotter Schuldvermarktung beben.

Und wo Gesellschaftskrisen in Krawalle münden,
Wär‘s gut, sie als von heute anzugeh‘n,
Statt bei den Therapien oder Gründen
In allem nur die Hitler-Zeit zu seh‘n.

Selbst klares Denken zeigt sich dann und wann.
Und wahres Heldentum. Doch nicht bei vielen.
Dort steckt ein Inquisitor fast in jedem Mann
Und jeder Frau, die gerne Schicksal spielen.

Kennst du das Land, wo die Zensoren blühn?
Du kennst es nicht? Du solltest es doch kennen.
Wo täglich hundertfach sie vor Gerichte zieh‘n,
Wenn man an dem Kritik übt, was sie Wahrheit nennen.

Wo Antifas mit Medienhysterien
Aus jeder „rechten“ Mücke Elefanten machen,
Wo landweit nationale Masochismen blüh‘n.
Wär‘s nicht zum Speien, wäre es zum Lachen.

Dort reift die Freiheit nicht. Dort bleibt sie grün.
Was man auch sinnt – es werden Denkverbote.
Kennst du das Land und seine Kampfdoktrin?
Ein Traumland nur für geistig Mausetote.

* *****         

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit vielen Jahren Kolumnist bei conservo

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34 Kommentare

  1. „Die Volksverschiebung sollte im Juli 1946 abgeschlossen sein – 6,7 Millionen in sieben Monaten. Und außerdem brach nun noch ein gnadenloser Winter über die heimatlosen Deutschen herein Paul Fieweger, ein Landwirt aus einem Dorf in der Nähe des schlesischen Städtchens Neiße, überlebte die Strapazen nur knapp. Ende Januar 1946 stand er zusammen mit 80 Männern und Frauen tagelang in einem Waggon in der eisigen Kälte. Irgendwo auf freier Strecke wurde der Wagen einfach abgehängt. Stalin … hatte seine Gesprächspartner in Cecilienhof ja gewarnt: Dass man die Deutschen ,direkt nimmt‘ und sie rauswirft, ,so einfach ist die Sache nicht‘. Wirkungsvoller sei, man bringe sie ,in eine Lage, bei der es für sie besser ist, diese Gebiete zu verlassen‘.

    So haben es Stalins Genossen in jenem Winter dann auch gemacht. In vielen Dörfern Schlesiens meldeten sich die Drangsalierten freiwillig zum Abtransport, und die in den Lagern flehten um einen Platz im Güterwagen. Tausende liefen einfach zu Fuß durch den Schnee zur Grenze. Und sie atmeten erleichtert auf, als sie endlich die Brücke über die Neiße bei Görlitz erreicht hatten. ,Nur weg aus dem Machtbereich des Terrors. Ganz gleich, wohin, nur weg von hier nach Westen‘, notierte der Pfarrer Franz Scholz von der Görlitzer Bonifatius-Gemeinde in seinem Tagebuch. …

    Aus Böhmen und Mähren, aus Pommern und Schlesien, aus Westpreußen und Danzig – von überall rollten die endlosen Menschenzüge, manche sogar mit Tannengrün geschmückt. Die Deutschen im nördlichen Ostpreußen um Königsberg allerdings, wo ein Jahr zuvor die große Flucht begonnen hatte, blieben zurück. Stalin hatte diesen Teil des traditionsreichen und reichen Bernsteinlandes an der Ostsee für sich behalten. Die dort Eingeschlossenen stürzte er in kaum beschreibbare Zustände. Die Deutschen, die hier im Winter 1944/45 von der Roten Armee überrannt wurden, vegetierten auch im Frieden wie in einem Gefängnis. Viele bekommen nicht einmal mit, dass der Krieg zu Ende ist. In Königsberg … grassiert die Ruhr. Lebensmittel gibt es für Deutsche nicht.

    Erst kochen die Eingekerkerten Hunde und Katzen, dann Mäuse. Der Arzt Hans von Lehndorff, der in der Stadt Krankenhausdienst leistet, schreibt in sein Tagebuch: ,Die Menschen, die man zu uns bringt, befinden sich fast alle im gleichen Zustand. Oben sind sie zu Skeletten abgemagert, unten schwere Wassersäcke. Auf unförmig geschwollenen Beinen kommen sie zum Teil noch selbst gegangen. Jedes Mal fragen wir uns, ob es noch Sinn hat, die Beine zu amputieren, oder ob man die Leute lieber sterben lassen soll. Und meistens lassen wir es dann bei letzterem bewenden.‘

    Wohin das Auge reicht – Tod und Verderben. Im Hungerwinter 1946/47 warnt die Miliz sogar vor dem Genuss der verkauften Klopse: „Fleisch nicht gut, Menschenfleisch“. Als das Schlimmste vorüber ist, ist von den Deutschen, die die Russen in der völlig zerbombten Stadt antrafen, etwa die Hälfte gestorben. … “. „Die Hälfte gestoben“ ist maßlos untertrieben, von den ca. 120.000 Menschen des Raumes Königsberg, die den Sowjets in die Hände fielen, überlebten die nächsten zwei Jahre kaum 20.000.

    Tausende von deutschen „Wolfskindern“, deren Eltern längst erschlagen, erschossen und verhungert waren, vegetierten durch die Wälder und versuchten in den baltischen Ländern schließlich als Knechte und Mägde ihr kümmerliche Überleben zu wahren. Alle Maßnahmen der Sowjets – direkte und indirekte – waren von Anbeginn darauf ausgerichtet, nicht neue Gesellschaftsformen durchzusetzen, oder neue ideologische Prinzipien einzuführen, sondern ein lebenunmöglichmachendes Chaos anzurichten, mit dem alleinigen Zweck, die deutsche Stammbevölkerung der Gebiete auszumorden. Die vorhandenen Vorräte wurden verschandelt, Nutztiere sinnlos abgemetzelt, die Bevölkerungen ganzer Dörfer wurden auf Zerstörungsmärsche gezwungen, ohne Ziel und echten Sinn, d.h. der diabolische Sinn war Menschenabnutzung, war Massenmord.

    Der Chirurg und Augenzeuge des ostpreußischen Grauens, Hans Graf von Lehndorff, hat darüber Zeugnis abgelegt („Bericht aus Ost- und Westpreußen 1945–1947“, 1960 – „Ostpreußisches Tagebuch. Aufzeichnungen eines Arztes aus den Jahren 1945–1947“, 1961). Der „Spiegel“-15/2002-Artikel fährt fort: „Um die Vertreibung auch nur leidlich zu organisieren, so der Historiker Philipp Ther ,hätte es einer eingespielten, etablierten Verwaltung bedurft‘. … aus dem Bericht der ,New York Times‘ vom Oktober 1946 ablesen: ,Der Umfang dieser Umschichtung und die Verhältnisse, unter denen sie vor sich geht, haben in der Geschichte nichts Vergleichbares.

    Niemand, der diese Gräuel unmittelbar erlebt hat, kann daran zweifeln, dass es sich um ein Verbrechen gegen die Menschheit handelt, für das die Geschichte eine furchtbare Vergeltung üben wird. … im Winter 1946/47 einen vorübergehenden Stopp der Transporte aus Polen durch – sonst hätte es ein weiteres mal Tausende Erfrorener gegeben. Endlich, am 11. Oktober 1947, rund zwei Jahre nach dem Treffen von Potsdam, vollzieht sich der letzte Akt der furchtbaren Geschichte von Flucht und Vertreibung.

    Stalin unterzeichnet den Befehl zur Deportation der Deutschen – der übrig gebliebenen – aus dem russisch verwalteten Ostpreußen. Der Plan: Binnen weniger Monate sollen sie davongejagt werden. Als der erste Güterzug anruckt und in den Westen rollt, können die zusammengepferchten Menschen durch die Ritzen der klapprigen Wagen einen letzten schmalen Blick auf ihre Heimat werfen: Das Land entleert, die Felder verbrannt, die Gehöfte zerrüttet. In Ostpreußen hatte alles begonnen, als 1944 die ersten Panzer der Roten Armee auftauchten. Das war der Auslöser für die Flucht und anschließende Vertreibung von über 14 Millionen Menschen – der größten erzwungenen Völkerwanderung in der europäischen Geschichte der Neuzeit.“

    1. @Kevin in Aktion und @Gunther:
      Danke für die geschichtlichen Einblicke, die ich nun als abgeschlossen betrachte.
      Ab sofort erbitte ich von Euch Diskussionen und Beiträge, die mit der DERZEITIGEN Situation zu tun haben. Weitere Kommentare zum Dritten Reich werden vorerst zurückgehalten bzw. gelöscht.

      @Kevin in Aktion
      Bitte unterlasse in Zukunft das „Flooding“. D.h. sehr viele Beiträge innerhalb kurzer Zeit im Kommentarstrang.

      Wenn Dir das Thema der Entrechtung der Deutschen wichtig ist, verfasse einen Beitrag und sende ihn mir zu. Beachte dabei die entsprechende Wortwahl und vermeide justiziable Aussagen.

      1. Wer liest das schon, dann lese ich doch lieber ein Buch.
        Dieser Blog lebt von der Vielfalt und nicht von geschichtlichem Wissen.

        1. Propaganda geht runter wie Öl, Ingrid…. verstehe…

          Alles klar Maria, keine Flutung mehr.

  2. Die Deutschen im späteren Polen

    1919 befanden sich 2 Millionen Deutsche auf dem Gebiet der installierten polnischen Republik. Etwa die Hälfte suchte ihr Heil in der Flucht vor den polnischen Bedrückungen in den ersten Nachkriegsjahren. Weitere 200.000 Deutsche flohen aus ihren der Republik Polen zugesprochenen Heimatgebieten bis zum Polenfeldzug der Wehrmacht. Über die Nachkriegszustände im deutschen Osten zitiere ich im Folgenden das „Spiegel“-Magazin 15/2002, denn es ist in der BRD üblich geworden, jede noch so sachliche diesbezügliche Berichterstattung als „rechtsradikal“ zu diffamieren, hingegen werden Artikel linkstendenziöser Couleur leichter goutiert:

    „Die Polen mochten mit der Vertreibung nicht warten. Sie fürchteten, die Alliierten könnten aus humanitären Gründen die Vertreibung hinauszögern. Milizeinheiten umstellten die Dörfer, und Uniformierte trieben die Bürger mit vorgehaltener Waffe auf offener Straße zusammen. Frauen, die gerade beim Einkaufen waren, trugen noch ihre Kittelschürze, Männer ihre Hausschuhe. Mit Peitschenhieben und Kolbenstößen wurden die Menschen zu den jeweiligen Bahnhöfen gescheucht. Tage und Nächte standen danach Greise wie kleine Kinder in der drangvollen Enge in Viehwaggons ohne Essen und Trinken auf irgendwelchen toten Gleisen. Niemand wusste, wohin die Transporte eigentlich gehen sollten. Sicher war nur die Richtung: nach Westen.

    Im Bahnhof Stettin-Scheune, wo die Züge mit oft Tausenden Entwurzelten eintrafen, fielen die nach langen Irrfahrten Verhungerten oder Erfrorenen einfach auf die Bahnsteige. Skrupellose Milizionäre nutzten das Chaos in der pommerschen Provinzmetropole, die Davongekommenen um ihre allerletzte Habe zu bringen – und die Schuld anschließend den Rotarmisten in die Schuhe zu schieben.

    Umgekehrt machten es die Russen allerdings nicht anders. Im Spätsommer gab es eine regelrechte Schlacht um den Bahnhof. Der polnische Stadtpräsident meldete in Scharen auftretende ,Banditen‘. Polen, Russen und Deutsche – teils Soldaten, teils Kriminelle – beschossen sich gegenseitig. Wer in Scheune ankam, war nicht Vertriebener, sondern ,Flüchtling‘. Die feinsinnige Sprachregelung in Polen fand ihre Rechtfertigung in einem Papier, das die Betroffenen bei der Abfahrt unterschreiben mussten: 1. Wir fahren freiwillig; 2. Wir stellen keinerlei Ansprüche an den polnischen Staat; 3. Wir versprechen, niemals wiederzukommen.

    Die ,freiwillige Ausreise‘ war eine Erfindung der provisorischen Warschauer Regierung unter Boleslaw Bierut, der mit dieser Masche das Moratorium von Potsdam umgehen wollte, … Ein chaotisches Programm: Im niederschlesischen Rosenbach beobachtete ein Pfarrer, wie Industriearbeiter aus dem ehemaligen Ostpolen als Bauern im neuen Westpolen rasch die Lust verloren und sich ersatzweise auf die Jagd nach Schätzen machten.

    Statt Felder zu bestellen, durchpflügten sie Wiesen und Vorgärten auf der Suche nach mutmaßlich von den Deutschen vergrabenen Wertsachen. Oft zogen polnische Umsiedler in Häuser ein, in dem noch die deutschen Besitzer wohnten. Diese mussten dann bis zur Abfahrt im Keller wohnen. … Die Erinnerung daran quält viele Überlebende bis heute, etwa wie es klingt, wenn Menschen mit einem Gewehrkolben geschlagen werden. ,Es gab dann ein ganz komisches Geräusch, das sich anhörte wie ein Knall‘, erinnert sich Helmut Gerlitz, der als sechsjähriger mit seiner Mutter und zwei Schwestern in das Lager Lamsdorf kam. …

    Es sei ,nicht auszuschließen‘, erklärte Churchill in einer Rede vor dem Unterhaus, dass sich ,hinter dem Eisernen Vorhang‘ eine ,Tragödie von ungeheurem Ausmaß‘ abspiele. … Am 12. Oktober meldete etwa Robert Murphy, der politische Berater der US-Militärregierung, aus Berlin: ,Allein auf dem Lehrter Bahnhof … haben unsere Sanitätsdienststellen täglich im Durchschnitt zehn Menschen gezählt, die an Erschöpfung, Unterernährung und Krankheit gestorben sind.‘ …

    Im November schreibt der US-Korrespondent F. A. Voigt in der ,Nineteenth Century and After‘ über einen Transport, der in Berlin aus Danzig mit Kranken und Waisen ankommt: ,Sie waren in fünf Viehwagen zusammengepfercht, auf dem nackten Boden, ohne Stroh. Es gab weder Ärzte noch Schwestern oder Medikamente. Zwischen sechs und zehn Patienten in jedem Wagen starben unterwegs. Die Leichen wurden einfach aus dem Zug geworfen.‘

  3. „Die Zerstörung der deutschen Frau als Lebensborn“

    In keinem Land, zu dem die englische Kriegspolitik die deutschen Gegenmaßnahmen zwang, fielen die deutschen Soldaten so ein wie die Militärangehörigen der Alliierten mit Massenvergewaltigungen und Maßnahmen der völligen Entrechtung. Außer der alliierten Aneignung deutscher Länder, Menschen, Wertsachen, Kunstschätze, Fabrikanlagen, Wissenschaften, Patentrechte und vielem mehr, ging es auch um das Ausleben der barbarischen Urinstinkte der ungezügelten Soldateska, nämlich die Verfügungsgewalt über die „besiegten“ Frauen.

    Solche Belohnungen wurden sowjetischen wie französischen Soldaten in Aussicht gestellt. Es wurde die größte Vergewaltigungsorgie aller Zeiten ! Laut der Historikerin Miriam Gebhardt („Als die Soldaten kamen – Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs“, 2015) wurden mindestens 860.000 deutsche Frauen von Soldaten der westlichen Alliierten vergewaltigt. „Mindestens 190.000 davon, aber vielleicht auch mehr, erlebten die sexuelle Gewalttat durch einen amerikanischen Armeeangehörigen, andere durch britische, belgische oder französische Soldaten“ (S. 8).

    Die Vergewaltigungs- und Lustmordzahlen ihrer russischen Verbündeten umfassen mehrere Millionen. Schätzungen zufolge wurden allein in Berlin zwischen Frühsommer und Herbst 1945 mindestens 110.000 Kinder, Mädchen, Frauen, Wöchnerinnen, Greisinnen genotzüchtigt. Fundierte Berechnungen kommen für die gesamte sowjetische Besatzungszone, die okkupierten deutschen Ostgebiete sowie für Vorfälle während Flucht und Vertreibung auf mindestens 2 Millionen Leidtragende. Die enthemmten Rotarmisten verschonten keine Nichtdeutschen, Ausländerinnen und nicht die eigenen Frauen, Ukrainerinnen, Russinnen, Weißrussinnen, die als Fremdarbeiterinnen in Deutschland tätig waren.

    Nacht für Nacht wurden etwa in der Stadt Bunzlau die 100 dort untergebrachten Heimkehrerinnen überfallen. Eine Betroffene klagte: „Ich habe meine Befreiung herbeigesehnt, aber jetzt behandeln uns die eigenen Soldaten schlechter als die Deutschen.“ Den übelsten Ruf unter den Westalliierten erwarben sich die Franzosen. Bei der Einnahme von Stuttgart und Pforzheim kam es zu Massenvergewaltigungen. Im württembergischen Freudenstadt missbrauchten französisch-marokkanische Besatzungssoldaten tagelang die deutschen Bewohnerinnen. Emilie Leber aus St. Georgen im Schwarzwald beschrieb die kollektive Furcht vor den sexuellen Übergriffen der französischen Besatzer. Dort im deutschen Südwesten brannten sich insbesondere die Gewaltexzesse von Freudenstadt in das kollektive Gedächtnis ein, wo unmittelbar nach dem Einmarsch Einzeltäter wie Gruppen Tag und Nacht gegen die Frauen wüteten.

    Von den üblichen Beschwichtigern wird gern die deutsche Besatzungszeit als Erklärung für die natürlichen „Rachegelüste“ der Täter herangezogen. Das ist eine Geschichtsklitterung, denn sowohl Russen wie Franzosen verhielten sich in den vorausgegangenen Kriegen nicht anders als nach Weltkrieg II..

    Die Russen-Gräuel erlitten die Menschen in ostpreußischen Okkupationsgebieten, zum Beginn ihres Überfalls 1914, qualitativ nicht anders als 1945/46. Franzosen haben während den letzten 3 Jahrhunderten, ihren weit über zwei Dutzend Überfällen auf deutsches Reichsgebiet, so grauenhaft gebrandschatzt und geschändet, dass wenig Steigerung denkbar ist. Zwei französische Hauptwürdenträger waren die Hauptwürger: Ludwig XIV. und Napoleon I..

    Den deutschen Führer Adolf Hitler vermögen sie dafür bei weitem nicht aufzurechnen. Nach den ersten wüsten Orgien achteten die französischen Täter später darauf, dass ihre Vergehen im Verborgenen blieben, sie lauerten ihren Opfern meist im Schutz der Dunkelheit auf. Nachweise für die Übergriffe sind in fast allen Landstrichen des heutigen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu finden. Die Annalen der Pfarrämter vermitteln einen Eindruck vom Ausmaß der Vergewaltigungen.

    Die Zeitgenossen machten vornehmlich die „schwarzen Horden de Gaulles“, also nordafrikanische Soldaten, für die Ausschreitungen verantwortlich. Dass das nicht ohne Berechtigung geschah, mussten Deutschlands Frauen wieder zur Silvesternacht 2015/16 auf der Kölner Domplatte erleben. Die dunkelhäutigen Männer wurden als unzivilisierte und ungezügelte Wilde bezeichnet, die in die idyllischen Ortschaften der Deutschen eindrängen, unersättlich und unerbittlich im Verlangen nach körperlicher Befriedigung.

    Dass auch die weißen Franzosen kräftig mittaten, ergibt sich aus einer Besonderheit in der französischen Zone: Die infolge von Vergewaltigungen geborenen Kinder wurden dort akribisch registriert, untersucht und nach einem strengen Ausleseverfahren in Frankreich und Nordafrika zur Adoption freigegeben. Die Babys aus diesen Akten sind überwiegend weiß. Auch über das gesamte Ausmaß der Übergriffe liegen keine verlässlichen Daten vor. Sicher ist: Es handelte sich um weit mehr als nur Einzelfälle. So registrierte die Polizei beispielsweise allein im Großraum Stuttgart, der bis Juli französisch und erst danach amerikanisch besetzt war, im April 1945 fast 1.200 Vergewaltigungen.

    US-Soldaten vergewaltigten auch; gefürchtet waren z.B. die „Neger“ an der Rheinbrücke von der Wiesbadener Seite nach Mainz hinüber. Die Frauen verabredeten sich, nur in Gruppen hinüber zu gehen, wie ich es als Kind selbst mithörte. Wie gemein das US-Militär-Strafgesetz „Vergewaltigung“ einstufte, ist fast unglaublich. Die Gerichte erkannten nur die Fälle an, in denen das Opfer nachweislich starke körperliche Gegenwehr geleistet hatte. Wenn einer Frau – wie gewöhnlich – die Pistole an die Schläfe gesetzt wurde und sie wehrte sich nicht, galt das für US-Richter nicht als Straftat und die Todesdrohung mit der Pistole war bestenfalls ein „Kavaliersdelikt“ unter Soldaten.

    In dieser Weise musste sich z.B. eine Else M. aus Mannheim Ende Mai 1945 von einem Richter belehren lassen. In allen Besatzungszonen kehrten die Alliierten die Verbrechen ihrer Truppen solchermaßen unter den Tisch und erklärten stattdessen die Opfer selbst für verantwortlich. Insgesamt belegen zeitgenössische Umfragen, dass gerade die jungen amerikanischen GIs im deutschen Feindesland darauf aus waren, sexuelle Eroberungen zu machen. Den Rotarmisten lieferte eine gnadenlose Kriegspropaganda die Legitimation für Massenvergewaltigungen.

    Die bestialischen Verstümmelungen und Ermordungen deutscher Kriegsgefangener begann bereits am 22.06.1941, von ersten Tage des Präventivschlages Hitlers gegen die hochgerüstete Sowjetunion. Sie geschahen nicht von deutscher, aber nachweislich sofort von den durch Politkommissare aufgehetzten Rotarmisten. So hieß es in einem sowjetischen Flugblatt aus der Feder des bolschewistischen Propagandisten und „Stalinpreisträger“ Ilja Ehrenburg aus dem Jahr 1942: „Tötet ! Tötet ! Es gibt nichts, was an den Deutschen unschuldig ist, die Lebenden nicht und die Ungeborenen nicht ! Folgt der Weisung des Genossen Stalin und zerstampft für immer das faschistische Tier in seiner Höhle. Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen ! Nehmt sie als rechtmäßige Beute !“

    Ehrenburg hat nach dem Krieg die Autorenschaft einige Sätze, die die Rotarmisten im Tornister mit sich führten, bestritten. Ein ehemaliger Stabsoffizier der „Heeresgruppe Mitte“ schrieb Ende 1960 an das „Bundesarchiv in Koblenz“: „Ich erinnere mich genau, daß wir meines Erachtens verschiedene Flugblätter von Ilja Ehrenburg bei der Heeresgruppe Mitte bekommen hatten. Dass dabei von flachshaarigen, Frauen als Beute‘ die Rede war, steht außer Zweifel.“ Unbestritten sind Texte wie: „Wenn du im Laufe des Tages nicht wenigstens einen Deutschen getötet hast, ist dein Tag verloren.“ – „Man muss hundert Deutsche töten, damit hundert andere sich besinnen… Man muss zehntausend Deutsche töten, damit hundert Schwankende sich gefangengeben.“ – „

  4. „Univ.-Prof. Dr. Bernhard Bellinger, der auch historische Studien betrieb, merkte an, dass die deutschen Kriegsopfer des 2. Weltkriegs und danach, insbesondere die Kriegsverbrechen der Siegermächte, in der deutschen Öffentlichkeit fast unbekannt blieben, weil das Kriegs- und Besatzungsrecht der Alliierten von 1945 bis 1990 die diesbezügliche wissenschaftliche Forschung etwa ein halbes Jahrhundert lang erfolgreich verhindert hat.

    Die deutschen Opfergruppen sind in drei Größen einzuteilen: 1.) Militärische Verluste, 2.) Kriegsopfer der Zivilbevölkerung, 3.) Opfer von Nachkriegsgewalttaten gegen Volksdeutsche. Nach Bellinger betragen die militärischen Verluste ca. 6 Millionen, die Kriegsopfer der deutschen Zivilbevölkerung ca. 9,4 Millionen Tote. Bei den Kriegsopfern der Zivilbevölkerung hatten die Todesfälle in den vier Besatzungszonen Deutschlands zwischen Oktober 1946 und September 1950 infolge von Unterversorgung von 5,7 Millionen Toten. Damit kommt man auf mehr als 20 Millionen Todesopfer.

    Billinger schreibt: „Die deutschen Opfer aus Kriegsverbrechen wird auf 11,2 Millionen Todesfälle geschätzt. Dies bedeutet, dass von den deutschen Kriegsopfern des Zweiten Weltkriegs und danach etwa 71 % der Gesamtzahl auf [alliierte] Kriegsverbrechen zurückzuführen sind.“ Die Vertreibungs- und Deportationsverluste rechnet Billinger mit ca. 2,8 Millionen Toten, Kanzler Konrad Adenauer sprach jedoch von 6 Millionen Vertreibungsopfer aus dem Osten. Die Gewalttaten gegen deutsche Zwangsarbeiter im Herrschaftsbereich der Siegermächte waren erschreckend.

    Die Verluste deutscher Kriegsgefangener allein in französischer Gefangenschaft werden nach unterschiedlichen Quellen zwischen 113.100 und 404.400 Todesfällen geschätzt. In Russland wurden nicht nur Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit herangezogen, sondern auch Zehntausende Zivilpersonen nach der Besetzung der deutschen Ostgebiete nach Russland verschleppt.

    Die US-Army bezifferte die Zahl ihrer deutschen Kriegsgefangenen auf 5.235.689 Personen. Von diesen übergab sie einen großen Teil als Zwangsarbeiter an andere Mächte. Frankreich erhielt 750.000 (nach anderer Quelle: 886.000) Zwangsarbeiter, die in Bergwerken und zum Minenräumen verwendet wurden. Wir sehen, dass der errechnete Verlust von ca. 20 Millionen Deutschen im und nach dem 2. Weltkrieg, sich im seriös untersten Schätzungsniveau bewegt, denn diverse Opfergruppen (deportierte Russlanddeutsche, „Rheinwiesenlagertote“, Abwanderungsverluste aus dem zerstörten D.-Reich) blieben unberücksichtigt.“

  5. „Der Genozid an den Deutschen ist der quantitativ größte Völkermord der bekannten Geschichte; mehrere deutsche Völkerschaften sind völlig eliminiert worden, ihre Überreste wurden von anderen Volksgruppen und Völkern aufgesogen. – Der britische Philosoph Bertrand Russel berichtete am 08.12.1945 im „New Leader“ über die Züge die aus dem deutschen Osten ankommen: „Viele erreichen Berlin als Tote. Kinder, die unterwegs sterben, werden aus dem Fenster geworfen. Nach der Aussage eines britischen Offiziers, der sich jetzt in Berlin aufhält, sterben ganze Bevölkerungen.“

    In ihrem – man darf wohl sagen – blindwütigen Hass und der Aussicht auf Ausplünderung eines innovativsten und geistig reichsten Volkes der Welt, kalkulierten die Westalliierten nicht nur millionenfaches Soldaten- und Zivilistensterben ein, sondern auch den Vormarsch des barbarischen Bolschewismus nach Mitteleuropa, was der Opfergang der deutschen Wehrmacht zu verhindern versucht hatte. Der stalinistische Mordterror von Roter-Armee und NKWD, aus der schauerlichen Tradition der bolschewistischen, leninistisch-trotzkistischen „Oktoberevolution“, breiteten sich über ganz Osteuropa aus, nur weil Herr Churchill eine deutsche Vorherrschaft im angestammten deutschen Großraum nicht dulden wollte.

    Die Westalliierten überantworteten, mittels ihrer Kumpanei mit der Stalin-Diktatur, die osteuropäischen Völker einer jahrzehntelangen Versklavung durch die Sowjetunion. Grenzenloses Leid kam dadurch über die Völker hinter dem „Eiserner Vorhang“. Für den „Freien Westen“ waren das offenbar hinnehmbare Kollateralschäden. Die Kriegführung aller Alliierten zielte auf Ausschaltung der deutschen militärischen Abwehrkräfte ab, wie gleichermaßen auf die Dezimierung deutscher Leben -, was die vielen militärisch sinnlosen Bombardierungen deutscher Klein- und Großstädte, ganz besonders in der Endkriegsphase, erklären hilft.

    Und ebenso verständlich macht, warum Lazarett-Züge und -Wagen durch US-Jabos angegriffen, sowie deutsche Bauern beim Ackern vom Feld geschossen wurden und ebenso feindliche Jabos auf Kleinkinder MG-Salven abfeuerten, wie ich es als Kind mit zwei silberblitzenden US-Doppelrumpf-Lightning-Jabos, im Wiesbadener Rabengrund, einer weiten Wiesenfläche, erlebte und wie es andere, mir bekannte Personen bis nach Wien hin, keinesfalls als seltene Einzelfälle, berichtet haben.

    Winston Churchills geplanter und erfolgreich durchgeführter Völkermord an den Deutschen hat dieses Volk um seriös geschätzte 20 Millionen Leben dezimiert. Churchill gab selbst an, 6 bis 7 Millionen bis Kriegsende erledigt zu haben. 14 Millionen Deutsche sind aus ihrer Ostheimat vertrieben worden. Der Nachkriegsverlust ermordeter Ostdeutscher betrug mindestens 6 Millionen, wie Konrad Adenauer in seiner Berner-Rede vom 22.03.1949 auf der „Konferenz der Interparlamentarischen Union“ bekundete. Das sind nur die offiziellen Zahlen der Sieger, wahrscheinlich sind die tatsächlichen Opferzahlen noch höher.“

    Bericht eines Augenzeugen !

  6. Danke @altmod
    Die Parallelen sind schon sehr auffällig. Gerade vor zwei Minuten wollte ich bei youtube im Kommentarbereich von „Politik Spezial“ auf diesen Artikel hinweisen. Haber aus Vorsicht auf die Verlinkung verzichtet und nicht einmal die Überschrift genannt. Mein Kommentar war nach ca 3 Sekunden gelöscht. Da frag ich mich: Wer muss Wahrheit löschen? Doch wohl nur jemand, der etwas zu verbergen hat. Tja, ein weiterer Beweis, dass dieser Artikel genau ins Schwarze trifft.
    mpG F.

  7. Vielen Dank an Kevin und Dr. Kümel.
    die Sieger schreiben die Geschichte, sie wurde uns allen hunderttausendmal eingetrichtert über Schule und Medien. Deshalb bestehen auch heute noch ntv und andere Nachrichtensender vorwiegend aus sogenannten Dokumentationen des 2. Weltkrieges und der Herrschaft der Nationalsozialisten. Eine Berichterstattung oder Gedenken der zahlreichen alliierten Verbrechen und der deutschen Opfer findet nahezu nicht statt.
    Man hinterfrage einfach einmal, warum Meinungs- und Gesinnungsverbrechen durch §130StGB teils mit langjährigen Haftstrafen für Täter (oft im Greisenalter) geahndet werden, ohne die Möglichkeit einer Verteidigung. Selbst verteidigende Rechtsanwälte wurden schon nach diesem Straftatbestand verurteilt, in diesem vorgeblichen Rechtsstaat. Wenn das Äußern von Fragen und Zweifeln zu einer Straftat werden, muß man sich fragen WARUM!

    1. Den DANK gebe ich zurück. Wenn es nicht so grausam wäre…. Ergänzt mit dem Archipel Gulag und den Millionen in Friedenszeiten ermordeten Russen von den Bolschewiken ergibt sich ein Bild von mordlustigen, dreisten, absolut grausamen Weltherrschern, die sich womöglich von menschlicher Angst und Panik ernähren, sowie von Adrenochrom, wie es ständig im Weltnetz verbreitet wird. Wo ist der echte Feind und wie erreichen wir den Notausgang aus diesem – jetzt mit der sog. „Impfung“ offenkundig gewordenen – absoluten WAHNSINN ????

  8. Wenn man über diesen Österreicher, den man ganz schnell zum Deutschen gemacht hat und ein ähnlicher Schwachkopf war wir die grüne Pestkandidatin, dann kommen mir die Gedanken, das auch das schon von anderer Hand konstruiert war.
    Auch der Genozid passt in diese Schiene wunderbar hinein, es fing erst harmlis an und hat sich zum Inferno gesteigert und das Volk wurde geschunden und in Kriege getrieben, einfach ohne Sinn. Es sollte auch die Weltherrschaft werden.
    Noch Fragen!!!!!!

  9. Die Juden damals hatten also 8 Jahre Zeit sich eine neue Heimat zu suchen, bevor es zu den Lagern kam. Ich glaube nicht, dass die Ungeimpften 8 Jahre Zeit haben werden.

    Einige Forscher sagen ja, dass die mRNA-Impfungen das Immunsystem wahrscheinlich nachhaltig schaedigen. Jetzt stelle man sich einen harten Winter vor, in dem viele an einfachem Schnupfen, einer Grippe, oder sonstigen Atemwegserkrankungen leiden, und wegen ihrem geschwaechten Immunsystem viel oefter ins Krankenhaus muessen, bzw. daran sterben. D.h. es gibt demnaechst eine wirkliche Uebersterblichkeit – wegen der mRNA-Impfungen. Wer glaubt ihr, wird dann beschuldigt? Es wird dann noch einfacher die Impflinge gegen die Ungeimpften aufzuhetzen.

    1. Genauso wird es luisman, die Vermutung habe ich schon lange, WIR werden die neuen Juden werden, denn das Volk wird verblödet und wir werden zu Schuldigen der Impftoten generiert, es zeichnet sich ja schon ab, denn es werden immer mehr krank von der Impfung und die verkaufen die Medien tählich schon als steigende Zahlen.

    2. Um diese Hetze gegen die Nicht-Vergifteten salonfähig zu machen, hierfür stelt sich Frau Merkel bereitwillig zur Verfügung.

      Ich habe eine Anmerkung, verbunden mit einer Frage:
      Bei apolut (dem Ex-kenfm.de) war am 30. August 2021 in einem Leserbrief das Folgende zu lesen: „… Arthur Daniel sagt (am) 30. August 2021 um 16:52 Uhr(:) Und weil sie kein klares Programm bietet, ist sie umso einfacher zu unterwandern.

      Die Familie Motschmann, die bei der Partei die Basis an forderster Front mitmischt, hängt übrigens ganz tief im BioNtech Geschäft mit drin.

      Dazu einfach mal ein wenig zu Alexandra Motschmann und Michael Motschmann recherchieren. Auf Telegram gibts schon jede Menge dazu. Man darf sich außerdem auch mal fragen, warum das Logo der Basis aus den Kennfarben von Microsoft Windows (Bill Gates) besteht. …“

      Wer kann oder will hierzu was sagen, ob oder dass die Basis von Anfang an unterwandert war oder unterwandert ist?
      Klar, die Mafiosi der Pharma-Mafia und der faschistische Teil der BRD versuchen alles, um den Widerstand vom Beginn her zu brechen.
      Die Basis wurde, meines Wissens, nur gegründet, um in der Politik der BRD Einfluss darauf zu nehmen, die Faschisierung mittels „Corona“ wieder rückgängig zu machen.
      Link zu dem Leserbrief: https://apolut.net/warum-ich-fuer-die-basis-partei-kandidiere-von-ernst-wolff/

      Die Motschmanns, die in der Basis, wie in dem Leserbrief genannt, sich engagieren und zugleich in der Pharma-Mafiosi-Vereinigung Biontech mit“mischen“, sind die möglicherweise auch in der politisch rechten Szene aktiv? Sind die zwei Motschmanns, die (gemäß oben genannten Leserbrief) in dem mafiös geführten Unternehmen des Pharma-Mafiosi-Ehepaares Sahin mit“mischen“ verwandt mit dem politisch rechts gewesenen (gewesen = weil verstorben) Professor Klaus Motschmann verwandt? Das würde vieles sagen. Unter anderem, dass die Basis bereits jetzt (vom VS?) politisch rechts unterwandert wird. Frage: Gemäß Befehl der Verfassungsverhindererin und Grundgesetz-abgeschafft-Habenden Merkel an die Verfassungs-Verhinderer namens VS?
      Klaus Motschmann, siehe hier: Angst als Waffe. Zur Systemveränderung mit anderen Mitteln(,) Motschmann, Klaus(,) ISBN 10: 3775109269 / ISBN 13: 9783775109260(,)
      Verlag: Hänssler-Verlag, 1984
      https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Motschmann

      1. Gegenfrage: was hat das mit dem Programm der Basis-Partei zu tun? Und noch eine Frage: wenn die Basis-Partei unterwandert sein sollte, von Biontech-Spionen, wie würde sich das nach den Wahlen zeigen? Würden die dann nach den Wahlen den Mittelfinger zeigen, und sagen, dass die 15 Monate Corona-Ausschuss nur Schau gewesen sind, und die Infos über Weltwirtschaftsforum, Agenda 21/2030 usw. gelogen gewesen sind? Und noch eine Frage: was haben gleiche Farben mit überhaupt irgendetwas zu tun? Ich schätze mal, das ist ungefähr so wie anzunehmen, dass die AfD vor den Wahlen fordert, das Grundgesetz zu achten, und wieder alle Grundrechte zurückzugeben, nur um dann nach den Wahlen sämtliche Grundrechte wegzunehmen, und alle ins Corona-KZ zu stecken? Und zu der Sache mit der „Motschmann-Familie“ ein interessanter Beitrag im Basis-Forum, in dem dieser Vorwurf als für unsere Zeit typischer Fall von Kontaktschuld behandelt wird. https://diebasis-forum.de/archive/index.php?thread-2634.html

  10. Am 30.01.1945 versenkte ein Sowjet-U-Boot das Rettungsschiff „Wilhelm Gustloff“.10.582 Menschen waren an Bord: 8.956 Flüchtlingen aus Ostpreußen, Westpreußen, Danzig und Pommern, davon rund 5.000 Kinder, 373 Marinehelferinnen, 162 Schwerverwundete, 918 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der 2. Unterseeboot-Lehrdivision Gotenhafen des Heeres. 173 kriegsverpflichtete Besatzungsmitglieder der Handelsmarine. 9.343 Menschen kamen in den eisigen Ostseefluten um, 1.239 wurden gerettet.

    Das gleiche Sowjet-U-Boot schoss am 10.02.1945 das Rettungsschiff „Steuben“ ab, von Pillau in Ostpreußen kommend, mit 4.000 Flüchtlingen an Bord. Überlebende gab es nicht. Und noch am 16.04.1945 beschoss ein Sowjet-U-Boot das Flüchtlingsschiff „Goya“, es sank innerhalb von nur 7 Minuten in der 3° Grad kalten Ostsee; 7.000 Deutsche kamen dabei um. Insgesamt sind durch diese Versenkungen zum Kriegsende mehr als 20.000 Deutsche ums Leben gekommen.

    SO VIEL ZUR „HITLER-METHODE“ .

  11. Die Banat- und Balkan-Deutschen

    Viele der zahllosen Massenmorde der „Siegernationen“ an Deutschen und ihren Verbündeten, nach Ende der Kampfhandlungen des Weltkrieg II., sind bekannt geworden, viele auch nicht, oder erst sehr spät. 3.500 Deutsche Soldaten ergaben sich im Mai 1945 auf der Insel Rab, Jugoslawien. Ein ehemaliger Tito-Partisan gab 1986 in Kanada folgendes bekannt: „Die Deutschen Soldaten wurden auf alle möglichen Weisen gequält und gefoltert. Danach wurden sie in einen Bunker geführt aus alten Zeiten des Königreiches. Die Hände wurden hinter ihrem Rücken mit Draht gebunden und dann wurde der Eingang zugemauert und noch mit Beton überzogen.

    Die Gruft liegt in der Nähe des Hotels „Imperial“ in einem Fichtenwald auf der Urlaubsinsel Rab. Ich halte es für meine Pflicht diese Verbrechen zu entblößen“. Ca. 200.000 Deutsche Soldaten fielen in die Hände der Jugoslawischen Partisanen welche außerhalb der Haager und Genfer Konvention einen verbrecherischen Partisanenkrieg führten. Die Deutschen Soldaten hielten sich streng an die Konventionen. Hunderttausende von Deutschen Zivilisten und Soldaten wurden in Jugoslawien auf die grausamste Weise ermordet.

    Im Jahr 2009 sind in der kroatischen Gemeinde Harmica, an der Grenze zu Slowenien, Massengräber aus dem Zweiten Weltkrieg mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4.500 deutsche Soldaten aufgezeigt worden. Unter den Getöteten befinden sich ca. 500 deutsche Offiziere. Sie gehörten zur „Blauen Division“, bestehend aus „Reichsdeutschen“ und kroatischen „Volksdeutschen“. Sie sind im Mai 1945 von jugoslawischen Partisanen umgebracht worden.

    Auch nahe der kroatischen Stadt Cakovec wurde im Grenzgebiet zu Ungarn ein Massengrab mit um 1.500 im Juni 1945 ermordeten Kroaten entdeckt, die von kommunistischen Banden getötet wurden, berichteten die Medien in Zagreb. Nach Darstellung von Kroatiens Innenminister Tomislav Karamarko gibt es in Kroatien rund 840, im benachbarten Slowenien 600 und in Bosnien-Herzegowina etwa 90 solcher Massengräber. („SPIEGEL“ 03.04.2009)

  12. Die Ungarn-Deutschen

    Noch vor dem Kriegsende wurden zur Jahreswende 1944/1945 etwa 65.000 arbeitsfähige Ungarndeutsche zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Nach ungarischen Angaben fanden dort etwa 16.000 von ihnen den Tod. Ebenfalls noch während des Krieges ordnete die kommunistische ungarische Interimsregierung im Rahmen der Bodenreform die Enteignung des landwirtschaftlichen Besitzes, einschließlich der Wohngebäude und des Inventars der deutschstämmigen Bevölkerung an und forderte von den Siegermächten deren Vertreibung aus dem Lande, was im Potsdamer-Abkommen bestätigt wurde.

    Die ungarische Regierung bestimmte in einer Verordnung vom 22.12.1945 die Vertreibung der Ungarndeutschen, die bei der Volkszählung von 1941 entweder deutsch als Nationalität oder als Muttersprache angegeben hatten. Damit waren etwa 90 % der Ungarndeutschen der Vertreibung, Versklavung und Ermordung ausgeliefert. Ihre einzige „Schuld“ war ihr Bekenntnis zu ihrer Abstammung. Schon vorher hatte man in einigen Dörfern auf dem Heideboden mit Vertreibungen begonnen, um Platz für die zu erwartenden ungarischen Vertriebenen aus der Slowakei zu machen. Dafür hatte man am 27.08.1945 die deutschen Bewohner aus Kaltenstein (Levél) im Nachbarort Zanegg (Mosonszolnok) interniert/eingesperrt (Zanegger Getto).

    Im Januar 1946 begann die staatlich verordnete Vertreibung. Als erster Ort war Wudersch (Budaörs) bei Budapest betroffen. In der US-Besatzungszone wurden bis 1947 angeblich 176.000 Vertriebene aufgenommen. In die SBZ-DDR gelangten ab 1947 bis Sommer 1948 rund 49.300 Personen, von denen viele von hier in die Westzonen flüchteten. Für die Heimkehrer aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft dauerten die Leiden weiter an. Sie wurden 1950 zur Zwangsarbeit in Lager bei Tiszalök und Kaszincbarcika interniert. Mehr als tausend Ungarndeutsche mussten in diesen völlig von der Außenwelt abgeriegelten Schweigelagern ein Wasserkraftwerk an der Theiß und ein Chemiewerk errichten.

    Im August 1953 zeichnete sich nach einem Gespräch des Vorsitzenden der ungarndeutschen Landsmannschaft, Dr. Ludwig Leber mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Imre Nagy Hoffnung ab, der damals versicherte, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Trotzdem reagierte die Lagerleitung am 04.10.1953 auf eine friedliche Kundgebung im Lager mit Schießbefehl gegen die „Aufrührer“, wodurch Gefangene zu Tode kamen und zahlreiche verletzt wurden. Die „Anführer“ wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Ab November 1953 kamen die ersten Gefangenen frei. Aber erst 1955 wurden die letzten Gefangenen zu ihren Verwandten nach Deutschland abgeschoben.

    Viele trugen lebenslang körperliche, psychische und seelische Schäden aus ihrem Martyrium davon. Auf Antrag des FIDES (Partei) und Victor Orbans hat das ungarische Parlament 2012 beschlossen, alljährlich den 19. Januar als Nationalen Gedenktag für die Vertreibung der Ungarndeutschen zu begehen.

  13. Die Nachkriegsdeutschen

    Die Zerstörung Deutschlands durch die von den USA angeführten und zum Sieg gebrachten sog. Alliierten, sorgte sowohl nach dem 1. wie dem 2. Weltkrieg für zehntausende deutscher Männer für berufliche Aussichtslosigkeit und geistige Perspektivlosigkeit, so dass sie ihr sinnlos erscheinendes Leben fremdländischen Mächten überantwortet haben, viele indem sie in die „Fremdenlegion“ eintraten, um deutschen Feindnationen zu dienen.

    Viele meldeten sich aus den französischen Kriegsgefangenenlagern und aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Lage in der Heimat. Darunter waren viele ehemalige Angehörige der geschmähten Waffen-SS, die mit dem Eintritt die Möglichkeit bekamen, eine neue Identität anzunehmen. Auch die vielen jungen Soldaten deren Familien durch die Städtebombardierungen der Feindmächte ausgelöscht worden sind und die in der vermeintlich zukunftslosen Ruinenlandschaft Deutschland keinen weiteren Lebenszweck mehr finden mochten. Schon ab Januar 1945 versuchte Frankreich, ehemalige Soldaten des Dritten-Reichs abzugreifen.

    Das Magazin „Spiegel“ berichtete 1948, dass 50.000 deutsche Fremdenlegionäre in Indochina stünden. Die französische „Légion étrangère“ ist ein solcher Großverband des Franzosenheeres in dem solche Jungens und Männer einen neuen Halt finden wollten. Es war in Frankreich eine sehr alte Tradition, in den weltweiten Imperialkriegen fremde Männer für sich kämpfen zu lassen. Die französische Fremdenlegion wurde am 10.03.1831 durch einen Königs-Erlass gegründet und diente zunächst der Eroberung und Absicherung der franz. Kolonien in Afrika.

    Das Offizierskorps der Legion besteht seit jeher grundsätzlich aus Franzosen, die zu verheizenden Männer sind Nichtfranzosen. Seit der Gründung bis Ende der 1980er Jahre haben mehr als 600.000 Mann aus aller Welt gedient und sind offiziell über 36.000 in diesem Zeitraum bei Einsätzen ums Leben gekommen. Am 17. April 1832 erlebte die Fremdenlegion bei einem Gefecht in der Nähe von Algier ihre Feuertaufe. Die Einheit zählte zu diesem Zeitpunkt etwa 6.000 Mann, davon 40 Prozent Deutsche und Schweizer. Innerhalb von nur drei Jahren verlor die Legion bei den Kämpfen in Nordafrika 3.200 Mann, die entweder starben, desertierten oder aus gesundheitlichen Gründen entlassen werden mussten.

    Nach 1945 waren mehr als ein Drittel bis über die Hälfte der Legionäre Deutsche. Die Legion zählte zu den am stärksten involvierten Einheiten und verzeichnete in Indochina die schwersten Verluste, die sie jemals in einem Krieg hinzunehmen hatte, mit mehr als 11.000 Tote. Es war 1954 die „Schlacht von Kien Biên Phủ“ wo die Legion ihre schwerste Niederlage erlitt. Nachdem die meisten Legionäre kniffen oder entnervt waren, standen allein die Deutschen ihren Mann. Dazu gab Peter Scholl-Latour den Bericht von Überlebenden wieder, in „Der Tod im Reisfeld – 30 Jahre Krieg in Indochina“: „Wirklich gekämpft bis zum letzten Erdloch und bis aufs Messer hatten lediglich die französischen Fallschirmjäger und die Fremdenlegionäre, zu 80 % Deutsche, seien zum Sterben angetreten wie in einer mythischen Gotenschlacht.“

    Die kriegsbedinge Nachkriegssterblichkeit in Deutschland kostete weitere zehntausende Opfer. Aufgrund des grassierenden Hungers und der allgemeinen Schwächung war die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen gegenüber 1938 um das Zweieinhalbfache gestiegen. Allein in Nordrhein-Westfalen registrierte man im Oktober 1948 fast 160.000 Tuberkulosefälle, davon etwa 37.000 ansteckende. Für sie standen maximal 14.000 Krankenhausbetten zur Verfügung.

    Durch die jahrelang fortgeführte Praxis der Gefangennahme von vielen Millionen deutscher Männer in West und Ost, wurde gezielt der deutsche Nachwuchs verhindert. Adenauer fürchtete zurecht um die biologische Substanz der Deutschen. Auf drei gebärfähige Frauen kam nur noch ein Mann im zeugungsfähigen Alter. Es war nur noch mit 600.000 Geburten pro Jahr zu rechnen, gegenüber 1,5 Millionen z.B. im Kriegsjahr 1915. Das Sterben der deutschen Kriegsgefangenen in den Lagern der West- und Ost-Alliierten ging in die Millionen.

    Rund 1 Million Soldaten gelten bis heute als vermisst, sind also tot. Man ließ die Männer etliche Monate über verhungern, die Russen weil sie selbst kaum etwas zum Überleben hatten, die West-Sieger, obwohl sie im Überfluss schwelgten. Die Ausmerzung der Deutschen im gesamten Ostraum, vom Baltikum bis nach Siebenbürgen, kostete weiteren Millionen das Leben. Die Verluste der deportierten Russlanddeutschen von der Wolga und anderswo waren hoch.

    Hunderttausende von den Siegern vergewaltigter und geschlechtskrank gemachter deutscher Frauen und Mädchen wurden der normalen Fortpflanzung entzogen, weil sie liebes- und gebärunfähig gemacht worden sind. Durch die willkürlichen Deportierungen der russischen Besatzer der SBZ-DDR nach Sibirien und schließlich das Wegheiraten deutscher Mädchen „nach Drüben“, im Zuge des „Fräuleinwunders“, zehrte zusätzlich an der Volkssubstanz. Weil im niedergebombten Nachkriegsdeutschland die Berufsaussichten für viele qualifizierte Berufe auf Dauer nicht mehr gegeben erschienen, wanderten Zehntausende Deutsche in die USA, nach Kanada und Australien ab. Auch sie sind als Kriegsverluste anzusehen. Insgesamt dürfte es um 20 Millionen deutsche Todesopfer gegeben haben, ohne die genannten Sekundärverluste.

  14. Nachtrag:

    Auf dieser Welt passiert nichts zufällig. Wir leben in einem System, welches ein Sklavensystem ist, in dem Raubtiermentalität herrscht. Vor allem Gefressen werden. Kriege werden dazu benutzt, die eigene Macht auszubauen. Wir leben in einer Welt, die vor Geheimnissen strotzt. Warum gibt es keine Transparenz? Damit wir weiterhin uns gegenseitig zerfleischen, und damit den echten Feind nicht erkennen können ???!!! Wo ist der echte Feind?? Wer inszeniert diese grausamen Kriege und Vernichtungen von ganzen Völkern? Von Religionen gar nicht zu reden. Es ist beleidigend, hier in Deutschland immer nur auf die eigenen [vergangenen] Fehler einzudreschen. Auch ANDERE haben Fehler begangen. Ernest Hemingway hat als Kriegsberichterstatter 122 Deutsche Kriegsgefangene erschossen. Er wurde als Weltliterat gefeiert, anstatt dass ihm der Prozess gemacht wurde !

    http://www.hist-chron.com/eu/D/1945-rheinwiesenlager/index-d/005-schlagzeile-Hemingway-erschoss-122-dt-kriegsgefangene-sommer1945.jpg

    Winston Churchill hasste die Deutschen. Es gibt unzählige Aussagen von diesem, welche das bestätigen.

    „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg,sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“
    „Ich führe keinen Krieg gegen Hitler, sondern ich führe einen Krieg gegen Deutschland.“
    „Das Deutsche Volk besteht aus 60 Millionen Verbrechern und Banditen.“
    “Sie müssen sich darüber im klaren sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sonderngegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will,gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.”
    “Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland
    von Dresden zerstören können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir600.000
    Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten(!) können.”
    “Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht.”
    “Deutschland muss wieder besiegt werden und dieses mal endgültig.“
    “Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja, zu einer Wüste.”
    “Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuss zu tun, verhindern können, dass der Krieg ausbrach. Aber wir wollten nicht.”

    Eisenhower und Roosevelt die zwei größten amerikanischen Deutschhasser

    1. Ja, Hemingway war ein reiner Salonsozialist: Amerikaner, freilich, sonst hätte er perfekt zu der Existentialismusclique von J. P. Sartre gepasst: Ein literärer Snob – einer der vielen – der im Gründe z. B. den Spanischen Bürgerkrieg vor Allem als einem reinen Abenteuer sah, der ihn zum Helden machen Konnte…
      Nur ein Buch – „The sun also rises“ – habe ich von ihm gelesen; ich brachte es niemals fertig, denn ich fand seine Romanfiguren decadent, ärgerlich… Kurz: Widerlich. Verächtliche Leute.
      Und Churchill war ein Typischer Nachwuchs der britischen Aristokratie: Der ächtete am Ende doch alles, ausser seinen eigenen britischen Kreisen,, und, um nich zu vergessen: Das Britische Königshaus!
      Also, wenn er Deutschland Hasste statt ächtete, dann können die Deutsche dass sogar noch irgendwie als Kompliment auffassen.
      Tja, und dass Eisenhower und Roosevelt die zwei grössten amerikanischen Deutschhasser waren, dass kann sogar ich nich verneinen, leider…
      Irgendwie Schade, denn für die AMERIKANER war Roosevelt andererseits wieder der beste Präsident, der es jemals gab.

      1. Danke Theresa für die Abrundung. Ich las nie Hemingway, doch hörte mehrfach, dass er eine „einfache“ Schreibweise tätigte. Einer seiner Nachrufe war: „Tod eines begnadeten Trinkers“. – Eine Verdrehung der Sucht zur Gnade. Natürlich wurde er ausgezeichnet: „1953 erhielt er den Pulitzer-Preis für seine Novelle Der alte Mann und das Meer.“ Gauner unter sich müssen sich belobigen, sonst würde das schlechte Gewissen übermächtig werden. Was es ja wohl am Ende doch tat…..

        „Am frühen Morgen des 2. Juli 1961 setzte Ernest Hemingway seinem Leben ein Ende. Der Nobelpreisträger starb, wie er gelebt hatte – radikal und rücksichtslos sich selbst gegenüber.“ – Was natürlich auch eine Farce ist, er war insgesamt rücksichtslos und unmenschlich. Als Kriegsberichterstatter hätte er nicht einmal eine Waffe haben dürfen. Seine eigenmächtigen Erschießungen von Deutschen Kriegsgefangenen – somit waffen- und wehrlosen Menschen, verstießen gegen mehrere Gesetze und Abkommen. Hemingway schoss einem etwa 12- bis 14jährigen Jungen, welcher vor ihm auf einem Fahrrad flüchten wollte, die Nieren aus dem Körper !!!!

        Wie gelingt es den Weltmächten nur immer, die einen als Verbrecher zu brandmarken, sogar schon ab deren Geburt (!) und die anderen als Heilige zu stilisieren, obwohl diese massive Verbrechen begangen haben ?????

  15. Paul Brandenburg blendet hier ein Vergangenheitstrauma ein und Winston Churchill, sowie die Geldgeber USA aus !!! Wie kann man sich nur so in Details vom Jahre Schnee verbeissen ???? Demgegenüber setze ich den geschichtlichen Schriftsatz:

    Charles Augustus Lindbergh, jr. (1902-1974) war ein schwedisch-stämmiger US-Pilot der vom 20. bis 21. Mai 1927 den Ohnehaltflug von New York nach Paris flog, was die „erste Alleinüberquerung des Atlantiks“ bezeichnet wurde.Der populäre, beliebte Mann hielt eine Radioansprache die am 04.08.1940 ausgestrahlt wurde. Darin trat er dafür ein, dass die USA sich aus dem europäischen Krieg heraushalten und sich mit den neuen Machtverhältnissen in Europa abfinden möge [Übersetzung]: „Kein Einfluss von außen könnte die Probleme der europäischen Völker lösen oder ihnen gar einen dauernden Frieden bringen. Sie (= die europäischen Völker) müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, so wie wir unseres in die Hand nehmen müssen.“ Lindberghs Friedensengagement ist bedingungslos zu bewundern und zu loben. Ebenso erklärte er [Übersetzung]: „Ich glaube, dass es für uns von äußerster Wichtigkeit ist, mit Europa zusammenzuarbeiten. Nur durch Zusammenarbeit können wir die Überlegenheit unserer westlichen Zivilisation erhalten … Weder sie noch wir sind stark genug, alleine die Erde gegen den Widerstand der anderen zu regieren. In der Vergangenheit hatten wir mit einem Europa zu tun, das von England und Frankreich dominiert wurde. In Zukunft haben wir möglicherweise mit einem Europa zu tun, das von Deutschland dominiert wird.“ Aber genau das wollten einflussreiche Kreise um Präsident Roosevelt unter allen Umständen verhindern. Am 11.11.1941 hielt Lindbergh auf einer AFC-Versammlung in Des Moines, Iowa, seine berüchtigte Rede „Who are the War Agitators ?“, in der er erklärte, die drei wichtigsten Gruppen, die die USA in den Krieg treiben wollten, seien „die Briten, die Juden und die Regierung Roosevelt“. Er sagte zwar, dass die Verfolgung der „jüdischen Rasse“ im Deutschen Reich von niemandem, „dem etwas an der Würde des Menschen liege“, gutgeheißen werden könne, richtete aber gleichzeitig eine deutliche Warnung an die Juden [Übersetzung]: „Doch keine Person mit Ehrlichkeit und Weitsicht kann auf ihre [der Juden] kriegstreiberische Politik blicken, ohne die Gefahren zu erkennen, die solch eine Politik für uns und für sie mit sich bringt. Anstatt für den Krieg zu agitieren, sollten die jüdischen Gruppen in diesem Land in jeder möglichen Weise dagegen auftreten, weil sie die ersten sein werden, die seine Folgen zu spüren bekommen. Toleranz ist ein Wert, der von Frieden und Macht abhängt. Die Geschichte zeigt, dass sie den Krieg und seine Verwüstungen nicht überlebt.“ Schließlich wies er seine Zuhörer auch auf die vermeintlich von den Juden ausgehende „Gefahr“ für die Vereinigten Staaten hin [Übersetzung]: „Ihre [der Juden] größte Gefahr für dieses Land liegt in ihrem großen Besitzanteil an und ihrem Einfluss auf unsere Filmindustrie, unsere Presse, unseren Rundfunk und unsere Regierung.“ Diese Rede war selbstverständlich so quasi sein Todesurteil als politischer Mensch in den USA. Die Zeitung „Des Moines Register“ schrieb, dass diese Rede „ihn [Lindbergh] für jeden Führungsanspruch in politischen Angelegenheiten in dieser Republik untauglich“ mache. (Belegstellen der Zitate in Wikipedia) Nach Beginn des Weltkrieges II. lösten sich solche Verbände die der Politik Roosevelts zuwider standen von selbst auf. Nach dem japanischen „Überfall auf Pearl Harbour“ änderte sich das, es sollten nur noch stramme Patrioten in den Roosevelt-USA geben. Dass die Roosevelt-Administration die Japaner durch ihr Öl-Embargo zu diesem Amoklauf selbst getrieben hatte, „verschwieg der Sänger Höflichkeit“. Die historische Frage stellt sich, warum angloamerikanische Politiker und jüdische Kreise Englands und der USA den wirtschaftlich-industriellen eingestandenermaßen sowieso, möglichweise auch den ethnischen Vernichtungskrieg gegen Deutschland anstrebten ? Der deutsch-polnische Konflikt konnte kein Grund dafür sein, einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen, wäre das der Fall, hätte es vor und nach Hitler jeweils ein Dutzend Weltkriege geben müssen. Noch dazu, wo die Sowjetunion Polen von Osten her angegriffen hatte und polnisches Territorium annektierte, ohne dass der gleiche Aufschrei, mit Kriegserklärung seitens der Westmächte, erfolgt ist ! Die vorgeschobene Kriegsbegründung der Alliierten war eine glatte Lüge. US-Außenminister James Baker, 1992 („Der Spiegel“, 13, 1992) nannte unverblümt als Kriegsgrund und Begründung für die monströse Hetze gegen A. Hitler die Sorge um den Erhalt wirtschaftlicher Vorteile: „Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken, hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, dass der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.“ Die konkreteste Erklärung für den Überfall der Alliierten auf Deutschland steuerte der US-Generalmajor Fuller bei, nachzulesen in seinem Buch „Der 2. Weltkrieg“,1948: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlass war der Erfolg seines Ver­suches, eine neue [Tauschhandels-] Wirtschaft [ohne Zins und ohne Goldwährung] aufzu­bau­en. Die Wurzel des Krieges waren Neid, Gier und Angst !“ Und Winston Churchill: „Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“ (Emrys Hughes, „Winston Churchill – His Career in War and Peace“, S. 145). Doch die vom ersten Anbeginn bis heute anhaltende Hass-Eruption gegen den Mann, der versuchte, sein niedergeworfenes Volk wieder aufzurichten und ihm den „Platz an der Sonne“ zurückzugewinnen, muss viel tiefere Gründe haben. Ist es nicht der verständliche barbarische Hass der aus einer grausam-schmerzhaften Enttäuschung erwachsen muss, wenn die schönsten Hoffnungsträume zerstört werden ? Adolf Hitler hat mit seiner NS-Bewegung und seiner deutschen Wehrmacht die Ausführung des Plans von der „Proletarischen Weltrevolution“ verhindert. Alle – zwei ganze weltweit dafür arbeitende Generationen, die darauf gehofft hatten, sei es aus einem reinen, ideell gesinnten Herzen oder aus schnöder Gewinnsucht – sehen in diesem Mann den „bösen Titan“ der ihre Träume vereitelt hat und natürlich auch all das menschliche Leid verursachte was damit einherging. Dass die wahren Kausalzusammenhänge vor seiner Zeit lagen, das zu erwägen verbieten die Denkverbote der „Political Correctness“. Aber was haben Hitler und „NS“ mit der „Proletarischen Weltrevolution“ verhindert, die in der ausreichend vorexerzierten politischen Praxis eine moskowitisch-bolschewikische Diktatur geworden wäre ? War sie wirklich so erstrebenswert, trotzdem, dass sich so viele jüdische Aktivisten dafür eingebracht hatten ? Darf man das im propagandistisch herausgestrichenen „freiesten Rechtsstaat der deutschen Geschichte“ – nach zwei Generationen diesbezüglicher „Qualitätsmedien“-Gleichschaltung – überhaupt noch fragen, oder reicht bereits solche Fragestellung, um an den üblich gewordenen „rechtsradikalen“ Pranger gestellt zu werden ?

    Beiden moralisch und sachlich unbegründbare militärischen Vernichtungsaktionen der US-Amerikanischen Regierungen unter Wilson wie Roosevelt gegen Deutschland gingen Täuschungsmanöver voraus, um die Gutgläubig-Naiven einzufangen und damit deren Abwehrfront aufzuweichen. Woodrow Wilson verkündete am 08.01.1918 sein scheinhumanes „14-Punkte-Programm“, was nach Ende der Kampfhandlungen nie umgesetzt wurde. Und Franklin D. Roosevelt verkündete am 14.08.1941 seine scheinhumane „Atlantik-Charta“ gleichzeitig mit der Bestätigung, dass seine Waffenlieferungen als Unterstützung der Feinde Deutschlands (Großbritannien und UdSSR) im vollen Umfang ihren Fortgang nähmen. Die deutsche Konsequenz in Form einer Kriegsbestätigung erfolgte am 11.12.1941. Nach der Niederbombung Deutschlands – anders ist die damalige Art des Sieges nicht zu bezeichnen – erfolgte die Triumpfversammlung der Sieger mit ihrer „Potsdamer Konferenz“ vom 17.07 bis 02.08.1945, wo die Art und Weise der Zerstückelung Deutschlands sowie die Zerstörung dessen „ethnischer Exklusivität“ beschlossen worden sind. Vom „Atlantik –Charta“-Gesäusel war nichts geblieben ! Was folgte war die beschlossene „ethnische Säuberung“ von Deutschen im gesamten slawischen Einflussraum, also der systematischen Vernichtung der Deutschen, wovon bereits die Panslawisten vor Weltkrieg I. visionär geträumt hatten.“

    Anschließend noch die Rheinwiesen, ein Verbrechen an den Deutschen, das NACH dem Krieg stattfand:

    https://www.bing.com/images/search?q=rheinwiesenlager&form=HDRSC2&first=1&tsc=ImageHoverTitle

  16. Herr Kuenstle,
    Sie führen richtig an, daß die Boykott-Aktion gegen jüdische Geschäfte in Deutschland nur an einem einzigen Tag stattfand, noch dazu an einem Samstag (nur halbtags geöffnet), an dem ohnehin viele jüdische Geschäfte geschlossen waren. Das ist eine dankenswerte Berichtigung der offiziellen Narrative!
    Was Sie aber nicht erwähnen, ist die Tatsache, daß es sich um einen „Abwehr-Boykott“ gehandelt hat. Die internationalen Organisationen des Judentums hatten in einer großen britischen Tageszeitung eine Titelseite organisiert mit den Balkenlettern:
    „JUDAEA ERKLÄRT KRIEG GEGEN DEUTSCHLAND!“
    Es wurde ein weltweiter Boykott aller Juden in allen Staaten gegen alle deutsche Waren ausgerufen. In den USA folgten Riesenaufmärsche und der umfassende Boykott nahm eindeutig hyterische militante Formen an. Der Boykott schädigte die deutsche Wirtschaft schwerwiegend.

    Ein ehemaliger Zionist spricht über diesen Boykott:

    https://youtu.be/CWP9kqKXnAA
    https://docplayer.org/59992805-Band-i-die-rede-von-benjamin-h-freedman.html

    1. Ja das stimmt, wird aber in Deutschland nicht mehr gewusst, weil Jahrzehntelang über Generationen hinweg vertuscht und verheimlicht. Ich hab das auch erst spät erfahren.
      Seither frag ich immer : was war vorher ?

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