Kampf gegen…

  • Vielleicht etwas unreine philosophische Betrachtungen – aus der Küche

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Vorwort:

Sonntags koche ich immer.
Das nebenbei: Es gab diesmal zum Abendessen Boeuf Bourguignon nach einem Rezept von Bocuse. Wichtig dabei sind wenigstens 2 l guten Rotweins, wobei laut Bocuse die Hälfte davon in den Koch gegeben werden soll …
Wenn man so vor sich hinarbeitet, das Schmurgeln und Köcheln betrachtet, gehen einem manche Gedanken durch den Kopf. Man kommt in ein Selbstgespräch, ein „Twittern“ vor sich selbst, gedankliche Aufarbeitung von Erfahrungen und vielleicht, gedopt durch einen köstlichen Pinot Noir, mit einem Abklatsch von Altersweisheit versehen, also Küchenphilosophie.
Damit das Gedachte nicht wieder ganz verschwindet, habe ich nach einem erholsamen Schlaf und Abbau auch der alkoholischen Sättigung diese Sonntagsgedanken aufgeschrieben, die sich mit allerlei Kämpfen beschäftigten.

Kampf gegen…

Wogegen nicht kämpfen unser Mächtigen und die selbsternannten Eliten?
Und wir, das Volk, wir schauen einfach nur zu, glauben die hehren Absichten und beteiligen uns gern in großen Teilen auch noch als Kämpfer oder „Soldaten“ hierfür, im

  • Kampf gegen das Virus
  • Kampf gegen den Krebs
  • Kampf gegen das Übergewicht
  • Kampf gegen Pandemie und Epidemie
  • Kampf gegen den Klimawandel
  • Kampf gegen das Atom
  • Kampf gegen den Terror
  • Kampf gegen rechts
  • Kampf gegen den weißen Mann
  • Kampf gegen die Dummheit.

Keinen – behaupte ich!

Welchen dieser „Kämpfe“ hat man bisher gewonnen oder kann man überhaupt gewinnen?

Als ich noch jung war, habe ich auch gekämpft: gegen die Borniertheit dummer älterer oder auch gleichaltriger Zeitgenossen; gegen das stets grassierende Spießertum; gegen korrupte Politiker in „meiner“ Partei oder der Öffentlichkeit; gegen die Arroganz von Vorgesetzten oder „Koryphäen“; usw.
Alles Kämpfe, die ich letztlich verloren habe, verlieren musste.
Ich glaubte auch, in meinem Beruf als Arzt „nachhaltig“ auf meinem Metier gegen Krankheit kämpfen zu können; und in dem Zusammenhang auch gegen Torheiten, Trugschlüsse und Obskurantismus. Ein Kampf gegen Windmühlen, wie sich zeigte. So blieb mir nichts anderes übrig, als bescheiden mich auf meine Möglichkeiten zurückzuziehen. Etwas, das mir dann mit zunehmender Reife ausreichend Befriedigung oder Zufriedenheit schenkte und mich im Herbst meines Lebens doch einigermaßen wunschlos sein läßt.

Die Politik, die Politiker und die Eliten, möchten und dürfen sich angeblich nicht zufriedengeben in ihren Kämpfen: Machen sie das für – oder vielleicht gar gegen das Volk?

Ich mache mal vier Kapitel auf.

1. “Kampf für die Gesundheit”
Das heißt:

  • Kampf gegen das Virus
  • Kampf gegen den Krebs
  • Kampf gegen das Übergewicht
  • Kampf gegen Pandemie und Epidemie

Würden Politiker sich in Wissenschaft auskennen und müssten nicht gerne sich selbst überschätzenden „Wisssenschaftlern“ folgen, wüssten sie, dass dieser Kampf nie zu gewinnen sein wird.
Es gibt ein gewissermaßen unsichtbares Universum von aktiven und passiven Lebensformen – das der Mikroben und Viren – das bei jedem eingebildeten Sieg aus der „Makro-Welt“ mit einer Gegenantwort aufwarten kann. Ob es sich um Bakterien handelt, die auf jedes neue „Antibiotikum“ mit Resistenzentwicklungen antworten, oder um Viren, die ohnehin aus einem ständigen Anpassungsmechanismus heraus „überleben“.

Gewisse Krebsformen – vor allem im Kindesalter – sind heute heilbar. Aber der Kampf gegen die eigentlich häufigsten und tödlichsten Krebsarten hat noch keinen durchschlagenden Erfolg gezeitigt. Die teilweise verlängerten Überlebenszeiten sind positiv, sind aber kein Resultat hinsichtlich der eigentlichen Überwindung dieser Menschen-Plagen.


Im Kampf gegen das Übergewicht lassen sich Politiker die tollsten Dinge einfallen. Kennzeichnung von „gefährlichen Lebensmitteln“ mit „Ampeln“, Diskriminierung bestimmter Ernährungsweisen und Propagierung bestimmter „gesunder“ Ernährungsformen. Ein Kampf seit Jahrzehnten und seit es Massen-Informationsmedien gibt. Die Verfettung der Menschheit jenseits der Hungerregionen schreitet trotzdem voran und ausgerechnet bestimmte Mitglieder dieser Kampf-Regimenter aus der Regierung, wie unser Wirtschaftsminister und der Kanzleramtsminister, einschließlich der Kanzlerin, zählen zu den fettesten und offensichtlich verfressensten Repräsentanten der Elite.

Beim Kampf gegen die „Pandemie“ könnte es genügen, auf das Gesagte über Viren und Mikroben zu verweisen. Wer Geschichte und speziell Medizingeschichte kennt und alle Erfahrungen daraus verinnerlicht hat, weiß, dass es immer wieder neue – große und kleine – Epidemien oder Pandemien geben wird. Wobei ja der Begriff „Pandemie“ gewissen Definitionen – je nach Opportunität – folgen muss. Auch wenn die Kinderlähmung oder die Pocken besiegt erscheinen, das erwähnte „Universum“ gebiert immer wieder Neues.

Das soll nicht zur Resignation verleiten, aber dazu anhalten, den aufgeblasenen Verlautbarungen der Politiker wie – „wir besiegen den Krebs“, oder „die Pandemie wird durch …. besiegt werden“ – nicht zu vertrauen. Denn diese Leute bringen es nicht einmal fertig, selbst ihre Verfressenheit und krankmachendes Verhalten einzudämmen.

2.„Kampf für die Umwelt“

  • Kampf gegen den Klimawandel
  • Kampf gegen das Atom

Der Glaube, mit einer willkürlich getroffenen Begrenzung eines zu erwartenden Temperaturanstiegs auf der Erde und mit damit begründeten Maßnahmen Naturphänomene eingrenzen zu können – ob „menschgemachte“ Faktoren beteiligt sein mögen oder nicht – ist die größtmögliche Überschätzung dessen, was dem Menschen in der Natur möglich sein kann.
Auch hier sind die Blindheit gegenüber geschichtlich belegten Tatsachen und Abfolgen, die absichtsvolle selektive Auswahl von „Wissenschaftlern“ und „Wissenschft“ die Gründe für eine an den Tag gelegte Hybris.

Mit sog. „erneuerbaren Energien“ soll künftigen Naturkatastrophen – oder nur Wetter – oder Klima-Phänomen(?) – Einhalt geboten werden können. Energie zu „erneuern“ ist nicht möglich, die Behauptung eine Torheit. Mit solchen schönsprechenden Begriffen werden ungebildete Menschen manipuliert. Die haben  nie davon gehört, dass es nicht widerlegbare Naturgesetze gibt, denn auch die „moderne Physik“ hat die Hauptsätze der Thermodynamik bisher nicht zu widerlegen vermocht. Trotzdem schwingen sich Politiker und manche „Wissenschaftler“ in ihrem Gefolge in gottgleicher Attitüde zu Grundsatzerklärungen über Naturgesetze auf.

Die Bändigung und Nutzung der Atomenergie ist eine der größten Leistungen der Menschheit – von weißen Männern herbeigeführt! Der mögliche Missbrauch der Kernenergie mit apokalyptischer Ausdeutung darf ganz gewiss nicht außer Acht gelassen werden. Aber wenn man denn für eine sich fortentwickelnde Menschheit deren Energiebedarf – und damit deren Überlebensfähigkeit sichern will, dann nicht durch Wind, der nicht überall und nicht permanent weht, nicht durch Sonne, die hier nicht immer scheint, nicht durch „Biomasse“ die gleichwohl CO2-„schmutzig“ ist, sondern durch Reaktivierung einer modernen und inzwischen fast „Abfall-frei“ möglichen Kernenergie.

Der „Kampf gegen das Atom“ ist sowohl energiepolitisch wie aus Schutzgründen eine Chimäre. Sei es gegen die Bombe oder gegen die friedlich Energienutzung.
Solange es Menschen geben wird, solange wird es verbrecherische Regime und Stammesführer geben, welche jedwede Drohung an friedliche oder feindliche Nachbarn aufrechterhalten werden. Solange wird die Atombombe für manche Staaten und politische Kreaturen ein erstrebenswertes Objekt sein: Sei es bei den muslimischen Mullahs im Iran, einem Kretin in Nordkorea, dem IS oder anderen Regimen, die früher oder später noch irgendwo an die Macht gespült werden. Alle Verträge, die Verbreitung der Atomwaffe zu verhindern – durch die bereits Besitzenden gerne vorangetrieben – haben bisher nichts gefruchtet.

Wenn man erkennen wird, dass ein gewisser wirtschaftlicher und zivilisatorischer Standard durch Wind- und Sonnenenergie und vergorene Kacke nicht zu halten oder zu bekommen sein wird, wird man weitum auf die inzwischen durchaus gefahrärmer gewordene Kernenergienutzung zurückgreifen müssen. Einige Staaten machen es bereits vor, nur im Land der grassierenden Dummheit, in Deutschland, will man davon nichts wissen,

Auch hier möchte ich nicht unbedingt in Resignation verfallen: Ich glaube an die Zukunft der friedlichen Atomenergienutzung.
Ich glaube aber auch an die abschreckende Wirkung der Atombombe und dass dieses Drohmittel nicht so bald von der Erde verschwinden wird.

  • 3. Kampf für eine angeblich gefahrfreieres oder bessere Zusammenleben
  • Kampf gegen den Terror
  • Kampf gegen rechts
  • Kampf gegen den weißen Mann

Den Kampf gegen Terror zu gewinnen, bedeutet die Auslöschung des Bösen in der Welt, des „Teufels“; in Konsequenz die Abschaffung des Raubtiers Mensch.
Nicht einmal die Außerkraftsetzung der begründenden Ideologien oder rechtfertigenden Gedankenwelten für das Böse kann den Terror, das elementar Böse am Menschen nicht eliminieren. Die diesen Kampf begründeten Überzeugungen, die Werte der Humanität, der Aufklärung usw. haben sich zu keiner Zeit und an allen Orten der Welt wirklich tiefgreifend durchsetzen können.

Die Religionen spielen dabei oft noch eine eher antreibende denn abmildernde Rolle. Auch hier sind Geschichtsvergessenheit und idealistische Verblendung Hauptgründe für diese illusorischen, gescheiterten Bemühungen, durch phantasierte Auslöschung jeglichen Terrors dort und hier eine bessere Welt für das Volk zu schaffen. Man hat nichts aus den ideologisch-religiös motivierten Kriegen und Katastrophen in der Vergangenheit gelernt: den Hussitenkriegen und dem 30-jährigen Krieg in Mitteleuropa, religiös angefeuerte Auseinandersetzungen auch in England oder Frankreich zu Beginn der „Neuzeit“, die religiös-ideologischen Eroberungszüge des Islam, der terroristische angebliche Kampf für Menschenrechte in der Französischen Revolution oder der kommunistische Terror in Russland und China gegen das eigene Volk, usw.

Terror hat die Menschheit begleitet, solange „Politik“ im Zusammenleben der Menschen eine Rolle spielt – von den frühen „Hochkulturen“ bis zu den „aufgeklärten“ Staatswesen der Neuzeit.

Als eines der vergiftenden Übel der Jetztzeit wird jede kritische Einstellung gegen den gleichmachenden von den Regierenden gewollte Kollektivismus gesehen; der Kampf gegen die idealistisch propagierte linke „Eine-Welt-Utopie“; der Kampf für das Eigene, das sich in Familie, Heimat und dem Nationalstaat mitteilt; das Bestehen auf verfassungsmäßig zugesprochen Grundrechte. All das ist inzwischen „rechts“. Die einst als demokratische Grundsünde angesehene Gewalt gegen Andersdenkende ist zur neo-demokratischen Methode sui generis geworden und bemäntelt sich mit dem Begriff des Kampfes gegen rechts.

Trotzdem werden die Vertreter der “großen Transformation“, der „One-World-Ideologie“ auf Dauer sich nicht durchsetzen.

Der Wille zur (individuellen) Freiheit, die Bindung an Familie, an Heimat und Kultur, an das als das „Eigene“ Erworbene und Erlebte, wird den Menschen weltweit nie ausgetrieben werden können. Sollte es sich vorübergehend anders zeigen, ein Roll-Back, ein „Reset“ ganz anderer Art wird ganz bestimmt kommen.

Der weiße Mann!

Er ist an allen Übeln der Welt schuld – in der Geschichte wie heute: der weiße Mann!
Er ist schuld an Kriegen, an der Unterdrückung der Frau, er verantwortet den Kolonialismus, den Sklavenhandel, er ist schuld an der Chancenungleichheit und Unbildung der Neger und Muslime; er erfand die Atombombe, das Dieselauto und den Weber-Grill… Die Liste seiner Sünden und Schandtaten ist Legion, und so ist es nur naheliegend, dass alle fortschrittlichen Kräfte, wie progressive Frauen, die Grünen, BLM, die Antifa und ein Großteil der männlichen Bleichgesichter gar sich selbst bekämpfen.

Aber da bin ich mir gleichwohl sicher, wenn die Idioten und Ideologen unsere, ihre eigene Zivilisation und Kultur, ihre Lebensgrundlagen zugrunde gerichtet haben werden, wird es wieder der weiße Mann sein, der mit seiner Geistes- und Innovationskraft, seiner Erfinder- und Kämpfer-Mentalität den Weg aus dem Chaos weisen wird. Und man wird dann feststellen „nie war er so wertvoll wie heute, der weiße Mann“!

  • Der Kampf für Vernünftigkeit
  • Kampf gegen die Dummheit

Das hoffnungsärmste und entscheidendste Kapitel zum Schluss.

Es ist der Traum nicht nur sozialistischer Gesellschaftsklempner und Weltverbesserer, über „Bildungspolitik“, über die Zuführung immer größerer Massen der Bevölkerung zu dem, was man unter „Bildung“ oder gar „Gelehrtheit“ versteht, alle bisher registrierten prekären Verhältnisse zu gesunden.
Es ist inzwischen durch Fakten belegt, dass trotz Zunahme immer mehr akademisch „gebildeter“ und geförderter Menschen, immer mehr „Bildungsanstrengung“ der Sozial-Klempner, nicht nur in diesem unserem Lande, die Dummheit und Trägheit des Geistes zunimmt. Da können selbst „Influenzer“ und „Influenzerinnen“ via Internet nichts daran ändern, sind sie doch selbst die Fleisch-gewordenen Repräsentanten der grassierenden Strunzdummheit.
Die Hochschulen sind nicht mehr wissenschaftliche Intelligenz- und Kaderschmieden, sie sind zum Tummelplatz des Obskurantismus und von Pseudowissenschaften geworden.

Einer der klügsten Menschen der Zeit, Albert Einstein, sagte:

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
und

„Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.“

Was soll man dazu sagen, wenn offensichtliche Idioten – eine Mehrheit hierzulande – die Feinde und Unterdrücker ihrer eigenen Freiheiten unterstützen und wählen.

Wenn treudoofe Zeitgenosse(*inn)en sich täglich die verdummende Regierungspropaganda in Funk und Fernsehen reinziehen – und dafür auch noch bezahlen.

Wenn Idioten alleinsitzend in ihrem Auto oder im Freien beim Spazierengehen eine Mund-Nase-Maske tragen; sich dies überhaupt vorschreiben lassen.
Wenn Kriminelle und Vergewaltiger ins Land geschleust werden und „mitfühlende“ Idioten – meist weiblichen Geschlechts – dies auch noch beklatschen und Teddybären schmeißen.

Usw., usw.

Das, was man als „gesunden Menschenverstand“ bezeichnet ist weitum abhandengekommen.
Gesunder Menschenverstand ist eine Orientierungshilfe unter allen Verhältnissen, politisch liberalen wie tyrannischen. Themen dieser notwendig gesunden Orientierung sind Beziehungen zwischen Generationen und Geschlechtern, zwischen Gesundheit und Krankheit, Liebe, Geburt und Tod.
Das alles ist infrage gestellt worden mit der herrschenden Dominanz von Scheinwissenschaftlichkeit, dem verhängten Genderismus, der öffentlichen wie privaten Erotomanie, der beworbenen Genusssucht und dem permanenten Exhibitionismus der eigenen Art. Alles als Lebenssinn?

Mit Leben in der Wirklichkeit hat das eigentlich nichts zu tun. Es wird eine Scheinwelt aufgebaut, in der man zwar über den Tsunami in Japan, den Folgen von Hurrikan Kathrina in den USA, über die Flutkatastrophe im Ahrtal mit bewegten Bildern informiert und „betroffen“ gemacht wird. Aber man selbst ist ja doch weit entfernt davon, man spürt es nicht am eigenen Leib, ist Gott-sei-Dank (wenn man noch an Gott zu glauben braucht) davon nicht unmittelbar betroffen. Man hat die Erwartung, dass irgendjemand – natürlich die Leute die man wählt oder gewählt hat, an die man die Verantwortung für unser Dasein übertragen hat – dafür sorgen, dass man nie in der Art von Katastrophen behelligt wird.

Wenn es trotzdem geschieht, dann reklamiert man das Recht auf einklagenswerte Entschädigung – für die geschädigte „Lebensqualität“. Die Parteien, nicht nur diese angeblich menschenfreundlichen und realistisch gestrickten Grünen, versprechen doch, dass all das verhinderbar werden kann – folgt man nur ihren Assertionen. Versprechen die Religionen Erlösung und Glück im Jenseits, glauben Idioten heute, dass Leute wie Frau Baerbock, Olaf Scholz, Markus Söder – „pars pro toto“ für andere und ihre Parteien – es fertigbringen können, bereits diesseitig Glück und Wohlsein zu gestalten und gar auch zu garantieren.

„Kampf gegen…!“ – So eine „Message“ ist nichts anders, als hohle Propaganda. Alle die angeschnittenen „Kampfbereiche“ zeichnen sich dadurch aus, dass derenthalben nie ein Sieg davonzutragen war oder ist. Nur Idioten können glauben, auf jedem der angeschnittenen Gebiete könnte es sich irgendeinmal anders erweisen.
Dieses Fazit meiner Überlegungen muss nicht zur Resignation Anlass geben. Es ist halt so … So gehört es zu uns Menschen, dass alle diese Kämpfe „für oder gegen“ keine Tauglichkeit besitzen und nie Tauglichkeit besessen haben, die Welt und ihre Bewohner besser oder glücklicher zu machen.
Sich in diese Tatsache hineinzufügen kann durchaus auch Beruhigung verschaffen, denn man wird ja noch hoffen dürfen. Der Kampf gegen Idioten und die Idiotie kann einen allemal beflügeln, sich anzustrengen, nicht selbst einer zu werden – und sich aus dem vielleicht eigenen resignativen Dasein irgendwie herauszuziehen.

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit vielen Jahren Kolumnist bei conservo

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