Norwegen – auch in der Lepanto-Schlacht waren Bogen tödlich

– Muhammads Waffen gegen Ungläubige: Schwert und Bogen
– Der Autor kann seine Recherche mit 20 Seiten ergänzen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle *)

Compound-Bogen. Bild: StromBer, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Zum Artikel über die Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober vor 450 Jahren erreichten uns einige Zuschriften. Eine bedauerte, dass als Quellen Triviales angeführt wurde, wie z.B. Wikipedia. Andere hatten Zweifel, ob das stimmen konnte, weil der denkwürdige Jahrestag in den Medien nicht erwähnt wurde. Wieder andere wollten darüber etwas mehr wissen. Deshalb machte ich mich über meine beachtliche Privatbibliothek her und wurde tatsächlich fündig. Aber ein weiterer Grund veranlasst mich, noch einmal nachzulegen, der Einsatz von Pfeil und Bogen durch Strenggläubige.

Krummsäbel und Bogen waren schon damals gefürchtete Waffen, dessen Einsatz jetzt durch einen zum Islam konvertierten Krieger in Norwegen für einige Menschen tödlich endete. Die Wertschätzung des Propheten Mohammed für die Bogenschützen schlug sich aber im Koran nicht nieder – wie ich schon immer sagte, er ist nicht vollkommen. Anders als die englischen Langbogen, wurden von den Streitpferden aus und auf den Kampfschiffen Kurzbogen verwendet. Einen solchen dürfte der Attentäter verwendet haben. Aber keinen einfachen, sondern einen modernen. Eigentlich ein Sportgerät, aber mit Sportwagen wurden auch schon gezielt Menschen beseitigt; nicht nur mit einem LKW wie in Berlin durch jenen Anis Amri. Ob er im Paradies auch Amok fährt?

So ein Kurzbogen, wahrscheinlich ein Compound-Bogen, verfügt über eine Sehne, die oben und unten über Excenterrollen geführt ist. Auf die individuelle Pfeillänge eingestellt, rastet er ausgezogen hinten ein. Er erfordert im Gegensatz zum Recurve-Bogen nur auf der ersten Hälfte des Auszuges viel Kraft und wird dann mit jedem weiteren Zentimeter immer weicher, bis man das Ziel fast ohne Kraftanwendung mühelos bis eine Minute lang anvisieren kann. Er wurde für die Jagd entwickelt, um das Wild länger anpeilen zu können. Die kinetische Energie der bis 300 km/h schnellen Pfeile mit ihrem Gewicht ist höher ist als die einer Pistolenkugel. Die Durchschlagskraft ist tödlich, sogar für Großwild. Die Treffsicherheit mit einem Compound-Bogen ist höher als die mit einer Pistole! Der Autor weiß, wovon er spricht, er war schon Landesmeister.

In der Antike und bei jener Seeschlacht gab es diese Technik noch nicht, ebenso nicht die ausgeklügelten Visiere von heute, mit Optik und integrierter Wasserwaage. Damals war die schiere Menge der Bogenschützen mit unzähligen Pfeilen gefürchtet. Die Bogen wurden meist nach oben gerichtet, damit vom Pfeilregen einer ballistischen Kurve einige ihr Ziel trafen. Ähnlich wie beim Schrotschießen trafen nicht wenige der abgeschossenen Projektile. Ein Kommandant der Flotte der Heiligen Liga hatte sein Helmvisier geöffnet, damit seine Befehle auf dem eigenen und Nachbarschiffen besser verstanden wurden. Das wurde ihm zum Verhängnis, ein Pfeil traf ihn ins Auge.

Wie das und Anderes bei Der legendären Seeschlacht bei Lepanto vor 450 Jahren ausging, ist auf 20 Seiten beschrieben, die auf Wunsch von Kuenstle.A@gmx.de als PDF-Mailanhang (10 MB) zugeschickt werden.

Dieser Artikel ist zuerst auf der Webseite des Autors erschienen

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*) Der Autor Albrecht Künstle, Jahrgang 1950, ist im Herzen Südbadens daheim, hat ein außergewöhnlich politisches Erwerbsleben mit permanent berufsbegleitender Fortbildung hinter sich. Im Unruhezustand schreibt er für Internetzeitungen und Nachrichtenblogs der Freien bzw. Alternativen Presse zu den ihm vertrauten Themen Migration, Religionsfragen, Islam, Kriminalität, Renten, Betriebliche Altersversorgung, Wirtschaftsthemen u.a.. Zuvor schrieb er für Fachzeitschriften und seine Regionalzeitung, fiel aber bei ihr politisch in Ungnade.

Kuenstle.A@gmx.de

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7 Kommentare

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    Die Seeschlacht von Lepanto
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    fand am 7. Oktober 1571 im Ionischen Meer vor dem Eingang zum Golf von Patras bei Lepanto (griechisch Nafpaktos, türkisch İnebahtı) im heutigen Griechenland statt. Die christlichen Mittelmeermächte, organisiert unter Papst Pius V., mit Spanien an der Spitze, errangen hier einen überraschenden Sieg über das Osmanische Reich. Oberbefehlshaber auf der Seite der Heiligen Liga von 1571 war Don Juan de Austria, auf osmanischer Seite Kaptan-ı Derya Ali Pascha, der in der Schlacht fiel. Sie ist die Seeschlacht mit den meisten Gefallenen an einem Tag.

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    Die Heilige Liga von 1571 wurde am 20. Mai 1571 in Rom zwischen Papst Pius V., Spanien, Venedig und Genua geschlossen, um die osmanische Übermacht im Mittelmeer und deren Expansionsstreben zu brechen. Außerdem gehörten die Herzogtümer Savoyen, Florenz, Parma und Urbino sowie die Malteserritter dazu.
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    Die Ereignisse rund um die Seeschlacht, welche die Zukunft Europas bestimmt hat.

    Exzerpte aus dem Buch „Ludwig Pastor – Geschichte der Päpste; Band VIII; Texte ausgewählt zwischen den Seiten 539-605)

    07. Oktober 1571 AD – Der Sieg der Hl. Liga über die Türken – Seeschlacht von Lepanto

  2. Die Byzantiner hatten Europa auch Jahrhunderte lang vor einer Islam-Invasion gerettet.
    Wir haben es auch den Griechen (Byzantiner) zu verdanken, die sehr viele Angriffe der Muslime auf Europa abgewehrt hatten. Denen haben wir es auch zu verdanken, dass Europa nicht von Muslimen viel früher überrannt wurde.
    Die Byzantiner waren orthodoxe Christen, keine Katholiken!

    https://en.wikipedia.org/wiki/Byzantine%E2%80%93Arab_wars_(780%E2%80%931180)

    Die Byzantiner hatten uns auch vor türkisch-islamischen Invasoren (Seldschuken) bewahrt und deren Eindringen nach Europa gestoppt.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Byzantine%E2%80%93Seljuk_wars

    https://de.wikipedia.org/wiki/Seldschuken

    Das Khazarische Großreich, das von Juden regiert wurde hatte auch mehrere Angriffe von Islam-Horden gestoppt, sonst wären die Muslime nordöstlich des Schwarzen Meeres weit nach Europa vorgedrungen!

    https://en.wikipedia.org/wiki/Arab%E2%80%93Khazar_wars

    https://en.wikipedia.org/wiki/Khazars#Arab%E2%80%93Khazar_wars

  3. „Andere hatten Zweifel, ob das stimmen konnte, weil der denkwürdige Jahrestag in den Medien nicht erwähnt wurde.“ Es ist wirklich sehr weit gekommen, wenn sogar Leser dieses blogs da Probleme entwickeln. Nun denn.

      1. Eine Deutsche unter den Opfern der Bluttat in Norwegen

        Unter den fünf Todesopfern der Bluttat im norwegischen Kongsberg war auch eine Deutsche. Das bestätigte das Auswärtige Amt am Samstag. Zuvor veröffentlichte die Polizei die Namen der Opfer.

        Die Ermittler erklärten auch, am islamischen Glauben des Schützen zu zweifeln.

        Auch eine Deutsche war unter den fünf Todesopfern der Bluttat im norwegischen Kongsberg. Das bestätigte das Auswärtige Amt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Zuvor hatten unter anderem „T-Online“ und „Bild“ darüber berichtet.

        „Wir müssen leider bestätigen, dass unter den Opfern eine seit längerem in Norwegen lebende deutsche Staatsangehörige ist“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Weitere Details zu Alter oder Lebensumständen der Frau nannte er nicht. ….

        mehr hier:

        https://www.welt.de/vermischtes/article234465870/Kongsberg-Eine-Deutsche-unter-den-Opfern-der-Bluttat-in-Norwegen.html
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        Alles darf dran schuld sein, nur nicht der Islam. Wie verkommen!

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