„Die Welt wie sie ist, das sind die Geringen, die Armen, die Kranken, die Leidenden“

Erzbischof Michel Aupetit von Paris in der „Messe der Krankensalbung“ von Lourdes am 14. August 2021

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr. Juliana Bauer

Herbst 2021. In einem Teil von Europa.

Ausgrenzung zahlreicher Menschen, die gesundheits-politisch nicht konform sind. Die nicht in die Maßregelungen des Pass Sanitaire, des Green Pass, der 2G- und 3G-Regeln passen.

Sommer 2021 in Lourdes:

Hier … sind es die Verwundeten des Lebens, die Kranken, die immer zuerst bedient werden“ (Erzbischof Aupetit).

12. bis 16.August 2021. Einige Tausend Franzosen und Französinnen waren als Pilger mit Michel Aupetit, dem Erzbischof von Paris gekommen. Ohne Pass Sanitaire, den Gesundheitspass.

Und damit ohne einen Schein, der Teilhabe entweder erlaubt oder der ausgrenzt.

Die Anweisungen Covid-19 betreffend waren knapp, auf das Nötigste beschränkt: bitte einen Meter Abstand beachten, bitte Maske tragen.

Alles andere hätte in Lourdes auch keinen Sinn gemacht, dort, wo die Kranken den Mittelpunkt bilden. Alles andere hätte Lourdes auf den Kopf gestellt, hätte das Antlitz Lourdes‘ verunstaltet. Alles andere wäre an der Botschaft von Lourdes, der Botschaft der Mutter Jesu – in Lourdes von den Gläubigen als „Mutter des Heils“ angerufen – und damit auch an der Botschaft des Evangeliums vorbeigegangen.

Einer der fünf Pilgertage war speziell den Kranken gewidmet. Am „Tag der Kranken“

salbte Erzbischof Aupetit mit anderen Priestern zusammen im Gottesdienst viele kranke und behinderte Menschen. (Ohne nach Tests und Impfung zu fragen).

Seine Homilie bewegte sich daher auch im entsprechenden Themenbereich und nahm ihren Ausgangspunkt beim Tagesevangelium, dem Evangelium vom barmherzigen Samariter, jenem Bewohner Samarias, der dem am Wegesrand liegenden Verwundeten seine Zuwendung schenkt und ihn versorgt (Lukas 10,25-37).

„Wer ist dieser Samariter?“

Mit dieser Frage beginnt Erzbischof Aupetit seine Predigtworte. Denn diese Frage stelle sich uns schließlich, wenn wir Jesu heutiges Gleichnis hören. „Wer ist dieser Samariter? Ihr wisst vielleicht, dass in jener Epoche die Samariter von den Juden als Usurpatoren angesehen wurden…“ Aupetit geht kurz auf die von den Juden geringgeschätzten „Irrgläubigen“ ein, „…obgleich auch sie den Gott Jakobs anbeteten…“, auf sie, die „sich in Samaria niedergelassen hatten…

„Wer also ist dieser Samariter?“ Michel Aupetit wiederholt die Frage. „Dieser Fremde, der vorbeikommt und stehen bleibt, wenn andere wegschauen oder weitergehen? Dieser Samariter,“ betont Mgr Aupetit, „der uns auf unseren Straßen begegnet, ist Jesus, unser Herr. Er ist der Samariter. Er wurde geboren, um am Kreuz zu sterben, auch er als Usurpator betrachtet… da er sich als der Sohn Gottes bekannte… Er ist zu uns gekommen, … um unser Bruder zu werden. Er ist es, der uns bis in unsere Eingeweide hinein, bis in unser Innerstes aufwühlt, wie es die Bibel sagt, wenn sie vom Mitleid Gottes und seiner Barmherzigkeit spricht. Er ist es, er allein, der sich um diesen Verwundeten kümmert und ihn einem Gastwirt anvertraut.

Wer aber ist dieser Gastwirt?“

Es ist die zweite Frage, die der Erzbischof stellt. Seine Antwort folgt auf dem Fuß: „Ja, liebe Schwestern und Brüder. Dieser Gastwirt seid ihr, bin ich. Jesus vertraut uns unsere leidenden und kranken Brüder an und sagt uns“ – Monseigneur spricht diese, an uns gerichtete Aufforderung Gottes betont langsam: „Hab‘ acht auf ihn!“

Eine Aufforderung, die an gläubige Juden wie gläubige Christen gerichtet ist. An alle. Eine Aufforderung, die – und das füge ich hier eigens ein – sich auch betont an die kirchlichen Amtsträger richtet – denn Jesu Charakterisierung der „frommen“ Herren, der „Diener Gottes“ in dieser Parabel ist für diese mehr als beschämend:

Sie gingen an dem Verwundeten vorbei. Ein Priester ging vorbei, ließ ihn liegen, ein Levit ging vorbei… (Lk 10,31-32). Das Gleichnis, eine Antwort für einen „Schrift-Gelehrten,“ wendet sich gerade auch an die Priester, schlichtweg an die Hirten und die Oberhirten, von denen viele ihren Auftrag, den Auftrag Jesu immer mehr zu vergessen scheinen: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch stärken (Mt 11,28).

Denn – die neuen Ausgegrenzten unserer Gesellschaft sind vielfach auch die neuen Ausgegrenzten in den Kirchen – nicht wenige Beispiele zeugen von dieser BARBAREI:

in Monferrato/Piemonte, wo ein Pfarrer, durch eine Info an einem Kirchenportal angekündigt, den „Nicht-Geimpften“ den Zutritt zum Gotteshaus verwehrt (kathol. info 09.08.21),

im Erzbistum Köln, wo ein vom DOMRADIO hochgepriesener „Sozialpfarrer,“ zu einer lächerlichen Marionettenfigur der Politbüros verkommen, alle und alles in seiner Pfarrei stolz „registriert,“ das Singen großenteils verbietet und sich flächendeckend wie schamlos gleichermaßen für die, zahlreiche Menschen ausschließende, 2G-Regel stark macht (‚Herzlos-Pfarrer‘, kath net 13.10.21), im Bistum Fulda, wo man in einer katholischen Pfarrei plante, den „Un-Geimpften“ die Krankenkommunion zu verweigern (kath net, 13.07.21).

Die Un-Geimpften. Sie werden offenbar nicht mehr als Menschen wahrgenommen. Wissen die, die urteilen, verurteilen und ausgrenzen überhaupt, warum sich Menschen gegen eine Impfung entscheiden? Gegen Impfstoffe, die nur bedingt zugelassen sind? Gegen die sich auch Mediziner zur Wehr setzen?

Folgen wir nun weiter der Predigt des Pariser Oberhirten. „Ihr erinnert euch zweifellos an Kain, den Mörder seines Bruders Abel. Am Beginn … der Menschheitsgeschichte … Und Gott fragt Kain: ‚Wo ist dein Bruder Abel‘? Kain antwortet: ‚Bin ich der Hüter meines Bruders‘? Erzbischof Aupetit wiederholt leiser: „Bin ich der Hüter meines Bruders? Sind wir die Hüter unserer Brüder?“ Es sei die Frage nach dem Bruder, die Gott uns stellt… „Die Antwort auf diese Frage gibt Jesus selbst, er, der unser Fleisch annahm…:

‚Was du einem dieser Geringsten meiner Brüder tust, das tust du mir‘ (Mt 25,40). 

Die Frage“, hier wird Monseigneur fast energisch, „die Frage, sich zu entziehen, stellt sich nicht.“

Dann erzählt Michel Aupetit eine Begebenheit aus seinem Leben als Arzt, eine Begebenheit, die ihn prägte und ihn dieses Wort Jesu begreifen ließ. „Ich hatte einmal eine Erfahrung, die mich verstehen ließ, was dieses Wort des Herrn bedeutet. Ich behandelte täglich einen älteren und streitsüchtigen Patienten. Es ging darum, sein Bein zu retten; es bestand das Risiko, dass man amputieren müsse. Jeden Tag kümmerte ich mich also um ihn und glaubte, ihn kompetent zu behandeln. Aber er war sehr penibel und angesichts seines Maulens und seiner schlechten Laune war ich ihm gegenüber gereizt. Ja, ich weiß, ich weiß… Nun, aber ich führte meine Arbeit fort… Aber ich war gereizt…

Da hörte ich plötzlich eine innere Stimme deutlich zu mir sagen: ‚Was wäre, wenn du mich behandeln würdest?‘ Oulàlà…!“ Für einen Augenblick kommt Michel Aupetits unverbrüchlicher Humor zum Vorschein. Ob es wohl der „diensthabende Samariter“ war… Dann dachte er an Jesus und erkannte ihn in diesem Patienten… „Da begann ich, diesen Mann zu behandeln, als ob er Christus wäre. Von einer kompetenten Behandlung wechselte ich zu einer liebevollen, wie ich es bisher nicht kannte. Das Herz dieses Mannes selbst wurde verwandelt, seine Haltung wurde freundlich… auch wenn wir kein Wort wechselten.“ Damals, flicht Michel Aupetit hier ein, lag wohl der Beginn seiner Berufung zum Seelsorger.

***
Dies alles werfe auf Worte von Papst Franziskus ein besonderes Licht, Worte aus seiner Enzyklika Fratelli tutti, die wie ein roter Faden für uns sein sollten… Der Papst betone darin, dass wir keine „Partner“ seien. „Im Leben aber sind wir oft Partner,“ fährt der Erzbischof fort, Partner, die Dinge zusammen machen… Wenn wir aber Partner sind, wie der Papst es intendiert, bilden wir geschlossene Kreise.“

Ich erlaube mir an dieser Stelle nochmals eine Unterbrechung des Predigtflusses und stelle die Frage, inwieweit Papst Franziskus durch den Ausschluss nicht-geimpfter Menschen im Vatikan und damit im Zentrum der katholischen Christenheit, den Ausschluss von Menschen, wie sie in der gesamten Öffentlichkeit permanent in aller Munde sind, wie sie permanent „zur Debatte stehen“ und sowohl von vielen Politikern, als auch von Kirchenleuten dämonisiert werden, „geschlossene Kreise“ zementiert.

Fratelli tuttiAlle sind Brüder. Aber welche Brüder und Schwestern sind hier gemeint? Wohl kaum ausnahmslos alle, wie Franziskus, der Poverello von Assisi sie meinte, wie sie im Evangelium gemeint sind. Zumindest nicht in der Realität des Lebens… auch nicht der kirchlichen. Die sich leider so oft von ihrem Ursprung und ihrem Auftrag wegbewegt. Fratelli tutti – eine Farce?

Doch folgen wir wieder dem Pariser Erzbischof, der den Gläubigen ans Herz legt, dem anderen Mit-Mensch zu sein. „Wir müssen aber „Nächste“ werden, verfügbar für den Verletzten, um uns für ihn … zu öffnen und uns von ihm überraschen zu lassen. Es geht nicht mehr darum, zu wissen, wer unser Nächster ist, sondern darum, wie man (selbst) zum Nächsten des anderen wird.

Etwas, das man, wie ich glaube, hier in Lourdes lernt…, wo man sich der Gastfreundschaft widmet…nicht im Sinne einer Partnerschaft…, sondern in dem Sinn der Nächste des anderen zu sein. Nicht dem, den man sich aussucht, sondern dem, der des Weges daher kommt…der uns zur Umkehr fordert, uns unsere Zeit ‚stiehlt,‘ jene Zeit, die uns so kostbar ist… Aber ich engagiere mich, des anderen Nächster zu werden, dem, den man sich nicht auswählte…

Deshalb“, so Aupetit weiter, „vergesse ich auch nicht, dass der Herr uns sandte, um Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben und das Reich Gottes zu verkünden… … und als ich dann sah, wie viele Menschen oft zur Kirchentür kamen mit ihren Sorgen, mit ihrem Leid… habe ich die großen Gebete der Heilung und Befreiung in der Kathedrale von Nanterre (wo Aupetit vor seiner Pariser Zeit Bischof war) und später in Saint-Sulpice in Paris initiiert. Tausende von Menschen sind gekommen, um vom Herrn durch seine Kirche die Wohltaten, die Segnungen zu empfangen, die er all denen gewähren möchte, die zu ihm kommen, um Hilfe, Trost, Befreiung oder Heilung zu finden. Tausende.“

Erzbischof Aupetits Worte passen mit anderen zusammen, die er im November 2020 klar und deutlich äußerte: dass keiner an der Kirche abgewiesen werden dürfe – trotz strenger, vom Staat angeordneter Corona-Beschränkungen. Dass die Menschen ebensowenig an den vielen Stellen der Essensausgabe, wo er oft selbst mit vor Ort ist, zurückgewiesen werden dürften.

In dem gesamten Zusammenhang hebt er überdies die Bedeutung und die Wichtigkeit des „Sakraments der Kranken“, der Krankensalbung hervor – eines Sakraments, das in einem französischen Text als „Zärtlichkeit Gottes“ bezeichnet wird. Michel Aupetit würde die Salbung oder die Eucharistie nie von Impfungen oder Tests abhängig machen. 

„Hier in Lourdes“, führt er im Weiteren aus, „sind es die Verwundeten des Lebens, die Kranken, die immer zuerst bedient werden…“ 

Er erzählt von einer früheren Wallfahrt, die er von der Diözese Nanterre aus unternahm. Seine Schwägerin, die im Rollstuhl saß, war mit dabei … In Lourdes, am Ende der Pilgerfahrt, sagte sie, dass es für sie unglaublich sei, dass in Lourdes die Welt buchstäblich auf dem Kopf stehe. „Ich sagte ihr: ‚Nein, keineswegs. Hier in Lourdes ist die Welt, so wie sie ist. In der normalen Gesellschaft, wohin du zurückgehst, steht die Welt auf dem Kopf.

Die Welt wie sie ist, das sind die Geringen, die Armen, die Kranken, die Leidenden, … denen wir Ehrerbietung schulden… Sie sind die Hauptpersonen…“

Michel Aupetit verweist auf die Wichtigkeit, Geschwisterlichkeit aufzubauen, sich gerade auch Kranken und Behinderten zuzuwenden „man gestaltet sie (eine geschwisterliche Welt) nicht mit brillanten Leuten, die überall zu finden sind, mit Leuten, die schön reden …die am Fernsehen groß erscheinen … eine brüderliche Gesellschaft gründet und gestaltet man vom Kleinen, vom Geringen aus, baut man mit denen auf, die von der Gesellschaft AUSGESTOSSEN sind …“

Er verweist dabei auch auf die Kraft, die Lebendigkeit, die Freude, die man von ihnen empfange, die man mit ihnen erfahre…

Seine Predigt beendet Erzbischof Aupetit mit der Ermunterung der Gläubigen, dass, „wenn wir zurückkehren in unsere Welt, dort die Geschwisterlichkeit leben, die wir hier in Lourdes leben…“

„Die Welt wie sie ist, das sind die Geringen, die Armen, die Kranken, die Leidenden.“

Alle Leidenden, ausnahmslos alle! Und alle Ausgestoßenen, alle! Ohne Unterschied!

Umfassende Auszüge aus der vor allem gesprochenen Predigt in der Krankenmesse von Lourdes:

Messe d’onction, pèlerinage national le 14/08/21 en direct de Lourdes
– Homélie de Mgr Michel Aupetit – journée des malades
  Sanctuaire de Lourdes – 14 août 2021, Homélies – Diocèse de Paris

  Übersetzung: Dr. Juliana Bauer

(www.conservo.wordpress.com)

6 Kommentare

  1. Luftangriffe der Türkei auf Syrien und den Irak
    https://unser-mitteleuropa.com/luftangriffe-der-tuerkei-auf-syrien-und-den-irak/

    Assyrische Christen, eine weitere verfolgte indigene Minderheit im Irak, leiden ebenfalls unter türkischen Luftangriffen. In einem Bericht namens „Ins Kreuzfeuer geraten: Assyrer und der Türkei-PKK-Konflikt im Irak“ des Assyrischen Politikinstitutes von 2021 heißt es:

    „Türkische Angriffe im Nordirak haben irreparablen und kostspieligen Schaden an zivilem Eigentum und landwirtschaftlichen Flächen angerichtet… Die Zerstörung von Privateigentum und Ackerland durch türkische Luftangriffe beraubt assyrische Bauern effektiv ihrer Lebensgrundlage und bedroht unmittelbar ihre Fähigkeit, in ihren Häusern und Dörfern bleiben zu können.“

    Seit der gewaltsamen Übernahme Afghanistans durch die Taliban am 15. August hat die Türkei ihre expansiven Militäraktivitäten im Nahen Osten in einer Weise verstärkt, die das Leben von Minderheiten erheblich beeinträchtigt.

    Die Türkei scheint darauf hinzuarbeiten, einen islamischen Staat in Syrien und im Irak auszubauen.

    „2014 war das Jahr, in dem ISIS zu einer sehr realen Bedrohung für den Nahen Osten wurde. Innerhalb eines Jahres gelang es der Gruppe, ein Drittel des Irak und die Hälfte Syriens zu erobern, mit 200.000 Kämpfern unter ihrer Kontrolle…

    „Die Fähigkeit des IS, so schnell zu einem funktionierenden Staat zu werden, liegt vor allem an seinen Beziehungen zu Präsident Erdoğan in der Türkei.

    „ISIS hatte im Laufe der Jahre starke Verbindungen zur Türkei, sei es durch seine Ölindustrie oder durch seine Bereitschaft, gesuchte Mitglieder der Muslimbruderschaft abzuschirmen. Diese ’nachbarschaftliche‘ Beziehung war für den Erfolg des IS von wesentlicher Bedeutung und spiegelt sich auch weiterhin in türkischen Entscheidungen wider.

    „Die Türkei wird seit 2002 von Erdoğan regiert. Er ist ein lautstarker Unterstützer der Muslimbruderschaft, einer Bewegung, die versucht, ein weltweites islamisches Kalifat zu errichten, das die islamische Scharia anwendet.

    „Präsident Erdoğan hat nicht nur nie Anti-Terror-Operationen gestartet, um die Netzwerke oder Rekrutierungsaktivitäten des IS zu stören, sondern er hat ihm regelrecht Hilfe geleistet.“

  2. Als Christ ohne Konfession, habe meiner EX Gemeinde vor nahezu 3 Jahren einen Korb mit meinem Austritt gegeben, obwohl ich unter der Scheidung litt, bin ich heute heilfroh es getan zu haben. Interesse warum ein Kirchenschäfchen hinwirft hat so wie so keiner, wie kann man denn so unartig sein.

    Beflügelt von dieser staatlich geförderten Arroganz bemerken sie nicht, wie sehr sie dem Christentum schaden mit der Verwässetung des Glaubens mit weltlichen ideologischen Unfug. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, weil das Christentum sich abschafft, an dessen Spuren zu erinnern, denn mein Herz gehört Christus.

    Als ich gestern im MSN lesen musste, das Kretschmann die Kirchensteuer als Staatsgeld verklärte, da wäre ich vor Wut über so viel Unverfrorenheit das Christentum politisch ideologisch zu missbrauchen, beinah geplatzt. Dienen sich die christlichen Gemeinden nun als Huren dem Staat an, einige nicht alle? Dazu passt Bischof Bedford Strohm, der das Christenrum islamisieren will als ein Vorstand im Moscheebauverein und es im Sinne seines geistigen Bruders, Papst Franziskus für die Welteinheitsreligion abschaffen will. Wer so etwas als Synodale zum Kirchenoberhaupt wählt, das die Christen auf die Schlachtbank führt, hat nicht mehr alle Latten auf dem Zaun!

    In der DDR waren Kirche uns Saat getrennt und da die Partei immer Recht hat, waren die Kirchen dem Staat ein Dorn im Auge. Die Kirchen haben sich und ihre Aufgaben selbst finanziert und obwohl ich am Anfang zögerlich war und im Irrglauben das in einem christlichen Land die Politiker das Christentum verteidigen, bin ich heute der Auffassung Trennung von Kirche und Staat und Einfordern der politischen missbrauchten Gelder für die Schleusermafia, von KGE und Co. Heute werden sie vom Staat gelenkt, der das Konkordiat von Adolf Hitler als Macht Mittel für die Einflussnahme auf die Kirchen missbrauchte.

    Also ist der Knilch Kretschmann doch der Auffassung, nicht umsonst hat man die Ungelernte Oberdrohne KGE in das höchste Gremium der EKD damals bugsiert, um den christlichen Glauben in Richtung grüne ideologische Sekte um zu formen, die Kirche sei geistig, geistlich dem Willen der Politiker unterworfen. Immerhin hätte man Greta nicht als Prophetin stilisieren können, was uns bildungsfern terroristisch auf die Nerven geht. Das Christentum stirbt jeden Tag ein wenig mehr, das wird Herrn Trittin sicher sehr freuen! Auch ich habe die überhebliche Art von den neuen Kirchen Staatsbeamten zu spüren bekommen, weil ich mich deren Erziehung im Klippschulniveau verweigert habe.
    Und Jesus ging hin, das eine verlorene Schaf zu suchen, so viel dazu.

    Obwohl ich Wölfe faszinierend finde, also die Tiere, Vorläufer des domestizierten Hundes, möchte ich dennoch als Schaf nicht mit ihnen jaulen, wo sie das Christentum schänden und man fragt sich wofür sind die Märtyrergestorben, die sich zum freien Glauben und selbstständigen Gott Vertrauen bekannten. . Wölfe und Schafe, die Sängerin Katja Ebstein brachte es mal auf den Punkt: „Wer nicht mit den Wölfen heult, wird den Außenseitern zugeteilt“. Ihr könnt vielleicht mich aus eurer christlichen Gemeinschaft vergraulen, mein christliches Herz beugen könnt ihr nicht,

    Also liebe konfessionslosen Christen, ihr seit getröstet und nicht allein bei all dem Humbug, den die Kirchenvertreter im Machtrausch veranstalten. Dennoch muss uns bei all der ideologischen Schädigung der christlichen Wurzel deren Erhalt am Herzen liegen.

    1. ————————————————————

      War das Kreuz unabwendbares Verhängnis ?

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      Auszug aus dem Buche: Leuchtendes Erlöserblut — Der Entscheidungsruf Christi an die Erde ! Seite 327 — 332 ( im PDF Seite 173 — 176 )

      War das Kreuz unabwendbares Verhängnis ?

      Es möge niemand glauben, daß die Hinrichtung Jesu etwa schon unabwendbares Verhängnis war, als er von den Häschern des Tempels dem hohen Rate zum Verhör und zur Aburteilung überliefert wurde. Es war immer noch in das freie Ermessen und Handeln der Apostel und des Volkes gestellt, eine Änderung der getroffenen Verfügung und die Aufgabe der vom Tempelpriesterklüngel geschmiedeten Pläne zu erreichen und zu erzwingen. Nicht etwa, als ob dazu Rebellion und Waffengewalt notwendig gewesen wären, sondern das einfache mutige Eintreten einer größeren Volksmenge für Jesus und gegen die Templer hätte dies Ergebnis zeitigen können. Jesus hätte sich ja leichtlich selbst befreien können, mußte aber der Schwäche des Volkes wegen seinen Leidensgang antreten. So dieses aber in letzter Stunde sich auf seine Bestimmung und auf die Befolgung der Weisungen seines Innenbewußtseins besonnen und damit seinen Willen zu höherer Reife bekundet hätte, wäre die Verurteilung Jesu wie auf zufällige Art abgewendet worden.

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      Denn eine geheime göttliche Leitung hätte dies Wollen des Volkes unterstützt und ihm dann Gelegenheit zur Wiedergutmachung seiner Versäumnisse gegeben.

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      Jesus hätte dann die Erlösung auch ohne äußeren Kreuzesopfertod durchführen können. Und unter Übergabe der Verwaltung an seine oder seinen reifsten Nachfolger hätte er sich dann in Israel verklärt und seinen Leib vor ihren Augen in seine Urkräfte aufgelöst, daß ihnen das Geheimnis der inneren Lebensvollendung nicht mehr rätselhaft geblieben wäre.

      Aus Gründen der Selbstentwicklung des Volkes durfte also der Anstoß zur Befreiung Jesu nicht von Jesus selbst ausgehen. Auch die Apostel waren nur in beschränkten Maße fähig, diese Anregung zu geben. Man hätte auch sie festgenommen und als Aufwiegler verurteilt, ohne daß damit irgend ein Nutzen für das geistige Werk geschaffen worden wäre. Vielmehr hätte sich das Volk aus inneren Antrieb, der durchaus nicht fehlte und bei den besseren Seelen in stärkster Weise vorhanden war, zu einer Gesamtaktion aufraffen müssen, um für Jesus einzutreten. Aus höherem Vertrauen geboren, hätte diese Bewegung ihre durchschlagende Wirkung auf die Templer nicht verfehlt und sie unschlüssig und vorsichtig gemacht.
      (…)
      Leuchtendes Erlöserblut — Der Entscheidungsruf Christi an die Erde !
      (https://www.himmelsportal.org/Neu-Salems-Schriften/Leuchtendes%20Erloeserblut.pdf)

  3. Katholische junge Gemeinde gendert „Gott*“
    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/katholische-junge-gemeinde-gendert-gott/

    Der Jugendverband Katholische junge Gemeinde (KjG) hat beschlossen, den Gottesbegriff künftig mit Genderstern zu verwenden. „Die KjG vertritt den Standpunkt, daß die Möglichkeiten der Gottesbilder vielfältig sind. Neu ist aber, daß immer mehr Gläubige von der Vorstellung eines männlichen patriarchalen, weißen Gottesbildes befremdet sind und das auch laut sagen“, teilte die Organisation nach ihrem Herbstbundesrat am vergangenen Wochenende mit.

    Die männlich weiße Vorstellung von Gott greife theologisch zu kurz und erschwere vielen jungen Menschen den Zugang zu Gott. „Die Einführung von ‘Gott*’ wird daher innerhalb des Verbandes sensibel vorbereitet.“

    Ebenfalls einigten sich die über 40 Delegierten auf Maßnahmen zur Inklusion und zum Klimaschutz. „Der Mensch steht bei der KjG im Mittelpunkt, mit all seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen.“

    Auch Katholische Studierende Jugend setzt auf Genderstern
    Die KjG ist mit rund 80.000 Mitgliedern der zweitgrößte katholische Jugendverband Deutschlands. Sie ist Mitglied im Dachverband Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

    Bereits im September 2020 hatte die Katholische Studierende Jugend begonnen, Gott zu gendern. Damit solle das Bild von „dem strafenden, alten, weißen Mann mit Bart hin zu einer Gottes*vielfalt“ geändert werden, lautete damals die Begründung.

    1. Das Christentum hat sich in den globalen Völkern unterschiedlich entwickelt, nach zu schlagen bei Bruno Nardini,

      Die katholische Jugend gibt im Genderwahn Jesus Christus und die Gottesmutter auf.
      Denn die Jungfrau Maria gebar Gottes Sohn, die Anatomie der Fortpflanzung wird anerkannt.

      Sie unterwerfen sich in ihrer grenzenlosen Dummheit dem Voodoo christlichen Glauben der Afrikaner, bei denen Gott eine Göttin ist und Maria um ihr Existenzrecht gebracht wird. Die katholische Jugend geht somit dem Grünen Nihilismus auf den Leim, weil nichts mehr Sinn ergibt. auch die Naturgesetze nicht, denen der Mensch unterworfen ist.

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