Wie Eroberungen neuerdings ablaufen

– Es ist keine Revolution und kein Krieg mehr nötig
– Berlin ist die Generalprobe – Migrationsstrategie

Von Albrecht Künstle *)

Das „Volk“ in Berlin stimmte just am Tag der Bundestagswahl für die Enteignungen von Wohnungen. Zu den Berichten am Tag danach gehörten auch Interviews mit Berlinern (?), die aber gar nicht wie jene Berliner aussahen, die ich vor 50 Jahren sah, als ich öfter in Berlin zu Schulungen war. Die interviewten „Berliner“ waren noch dunkler als das gleichnamige Gebäck, und die Sprache der Nichtfarbigen hatte einen unverkennbar ausländischen Akzent. Nur eine Interviewte war eine typische Berliner Schnauze. Und bis auf diese begrüßten alle das Abstimmungsergebnis, Wohnungen zu enteignen. Mit anderen Worten, okkupieren, widerrechtlich aneignen. Einer sprach es deutlich aus, „wenn die Wohnungen der Stadt gehören, gehören sie uns.“ Dass die Senatswahl und das Volksbegehren chaotisch bis betrügerisch waren, soll an dieser Stelle nicht vertieft werden.

Um sich in früheren Zeiten fremden Besitz anzueignen, bedurfte es einer Revolution oder eines Krieges. Wie also ist es heute möglich, ohne Rabatz oder Krieg, ohne einen einzigen Schuss abzugeben, dasselbe zu erreichen? Und nicht wie im Krieg erst einmal wegen des militärischen Widerstandes vielleicht zerstören zu müssen, was man sich einverleiben will, sondern davon geradezu jungfräulich Besitz ergreifen zu können. Wie das alles in Kriegen versucht wurde, ist hinlänglich bekannt.

Eine erfolgreiche Revolution gebietet, sich zuerst auf die Hauptstadt zu konzentrieren. Dort galt es, folgende Machtzentren zu besetzen: Den Rundfunk und die Zeitungen, dann die Regierung und das Parlament auszuschalten und die Verkehrsknotenpunkte zu kontrollieren, insbesondere die Bahnhöfe. Heute heißt die Strategie, nicht unbedingt selbst in die Funkhäuser vorzudringen, was bereits gelungen ist, wenn man sich die Öffentlich-Rechtlichen anschaut. Die Köpfe, das Denken der einheimischen Medienmacher zu erobern, ist noch wichtiger. Auch das ist ihnen gelungen, die Nachrichten und Kommentare zeigen das deutlich.

Als nächstes erfolgt der Marsch in die Parlamente und durch die Institutionen. Der Anteil der Migrationshintergründler/innen stieg bei der letzten Wahl zum Senat, bei der Linken ist er schon höher als deren Einwohneranteil – „hoch die Internationale“ – bei der SPD stieg er um sieben Prozentpunkte. Und in den Öffentlichen Dienst sollen 35 Prozent von ihnen gehievt werden. Also auch in den Lehrkörper der Schulen, die Kaderschmieden der neuen Avantgarde. Diese bestimmen maßgeblich das Denken und Handeln der Zukunft bis hin zu den Wahlen. Und sie ändern das Wahlrecht mit der Folge, dass immer mehr Migranten Macht in die Hände gelegt bekommen. Aber wie wurde es möglich, dass einstige Fremde darüber entscheiden können, dass deutsche Gesellschaften ihren Besitz abgeben müssen?

Das geschieht konkret, indem die „Weltoffenheit“ einer Hauptstadt kommunal durchexerziert wird. Aktuell am Fall des angespannten Wohnungsnotstandes. Dieser fiel nicht vom Himmel. Zwar zieht eine Hauptstadt nicht nur Parlamentarier mit ihrem Hofstaat an, sondern auch viele andere Gruppen von begrenztem Nutzen. Aber selbst Nichtsnutze brauchen ein Dach über dem Kopf. Wie kommt man also an viele billige Wohnungen ran? Die trojanischen Pferde im Senat ebneten den Weg.

Zuerst über ein Volksbegehren: „Die darauf aufbauenden Volksentscheide eröffnen den wahlberechtigten Berlinerinnen und Berlinern auch außerhalb von regelmäßigen Wahlen die Möglichkeit, unmittelbar über bestimmte Sachfragen zu entscheiden, Gesetze zu beschließen oder eine vorzeitige Beendigung der Wahlperiode herbeizuführen. Volksbegehren zu Gesetzesvorlagen sind allerdings nur zulässig, wenn das Land Berlin auch die Gesetzgebungskompetenz hierfür hat“, verkündet die Stadt Berlin. Und weiter …

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zur Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin wahlberechtigt sind. Dies sind alle Personen, die seit mindestens drei Monaten mit alleiniger Wohnung oder Hauptwohnsitz in Berlin gemeldet sind und mindestens 18 Jahre alt sind sowie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Ein erfolgreiches Volksbegehren ist notwendige Voraussetzung für die Durchführung eines Volksentscheids.“ Deutsche Staatsangehörige müssen sie auch noch sein. Aber nichts leichter als das …

Einbürgerungsvoraussetzungen: „Wer seit acht Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland lebt, hat unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf Einbürgerung: unbefristetes oder auf Dauer angelegtes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung. geklärte Identität und Staatsangehörigkeit. Damit Sie eine Einbürgerung schon nach drei Jahren rechtmäßigen Inlandsaufenthalt beantragen können, müssen Sie seit mindestens zwei Jahren mit einer oder einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet beziehungsweise verpartnert sein“, bietet der Staat seinen „Willkommensgästen“ an.

Dieses Deutsch-werden-können ist also ruck zuck möglich. Viele der Zuzügler seit 2015 nutzten dieses Angebot, das ihre Fürsprecher in den Parlamenten schufen. Sie fanden nicht nur willige Einheimische zur Heirat, sondern auch gewogene Partner-innen jeder Neigung, lassen sich dann scheiden und machen vom Willkommenszentrum-Angebot Gebrauch, Familienangehörige nachzuholen. Und schon war jemand von hier das Sprungbrett für zwei und drei neue „Deutsche“ mit Wahlrecht und der Lizenz, fremdes Eigentum zu begehren und zu okkupieren.

Auch die biologische Art und Weise für die Einbürgerung ist beliebt, obwohl sie etwas länger dauert: Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt. Aber die vielen hier geborenen Kinder von Migrationshintergründler/innen müssen 18 Jahre warten, bis sie Wahlrecht erhalten und ihre Eltern unterstützen können, Wohnungen zu enteignen. Diese Wartezeit soll aber von den Apologeten der Migration auf 16 Jahre verkürzt werden.

Der Zug ist nicht mehr aufzuhalten, wie der Statistische Bericht des Landes Berlin zeigt. Aber diese Zahlen werden eher stolz verbreitet als besorgt. Zusammen mit den einheimischen Internationalisten in Berlin werden wohl demnächst die erworbenen Wohnungen im Wege der Enteignung in Besitz genommen. Ohne Revolution und Krieg – OK das gilt nicht mehr uneingeschränkt. Parallel zur Mittelmeeroffensive per Landungsboote werden jetzt die Grenzen Osteuropas mit Rammbäumen attackiert – Rammböcke bauen dauert zu lange. Ob es diese Leute beim langen Marsch per „legale“ Enteignungen bewenden lassen? Wer mit Gewalt Staatsgrenzen überwindet, hat wahrscheinlich noch weniger Skrupel, sich auch anderes anzueignen als das Land. Nämlich Wohnungen und was man sonst alles zum täglichen Leben braucht, einschließlich der Frauen.

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors

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*) Der Autor Albrecht Künstle, Jahrgang 1950, ist im Herzen Südbadens daheim, hat ein außergewöhnlich politisches Erwerbsleben mit permanent berufsbegleitender Fortbildung hinter sich. Im Unruhezustand schreibt er für Internetzeitungen und Nachrichtenblogs der Freien bzw. Alternativen Presse zu den ihm vertrauten Themen Migration, Religionsfragen, Islam, Kriminalität, Renten, Betriebliche Altersversorgung, Wirtschaftsthemen u.a.. Zuvor schrieb er für Fachzeitschriften und seine Regionalzeitung, fiel aber bei ihr politisch in Ungnade.

Kuenstle.A@gmx.de

www.conservo.wordpress.com  

9 Kommentare

  1. SPIEGEL erhält erneut Millionenunterstützung von Gates Foundation
    https://de.rt.com/inland/126729-ard-journalist-zitiert-soros-gates/

    Jetzt sinds schon über FÜNF Millionen.
    Warum?
    Zufällig hat das früher informative Blatt vor, demnächst eine Kolumne einzurichten “Globale Gesellschaft’.
    The Guardian und El País haben mit “Global Development” oder “Planeta Futuro” ähnliche Sektionen auf ihren Nachrichten­seiten aufgebaut, und ebenfalls Millionenspenden erhalten. Guardian war besonders folgsam: er bekam zwischen 2011 und 2020 sieben Überweisungen in einer Gesamthöhe von 15.000.000 US-Dollar von der Foundation.

    https://de.rt.com/meinung/126956-spiegel-erhalt-erneut-millionenunterstutzung-von/

  2. “Mission Lifeline” nennt sich jetzt schon ganz unverhohlen “Mission Umvolkung” :

    https://politikstube.com/top-rede-gottfried-curio-feuert-eine-rhetorische-breitseite-nach-der-anderen/

    Alles zu spät. Die Wähler und Nichtwähler haben gewählt.
    SPD und Grüne bestimmen die nächsten 4 oder 5 Jahre, danach ist hier finish !
    Die FDP kann da auch nichts mehr machen und CDU/CSU sowie die AfD sind sowieso gänzlich abgemeldet.

    Es wird furchtbar fürchterlich, soviel steht fest.

    1. Ob tatsächlich die deutsche Bevölkerung so gewählt hat, wie das offiziell verlautbarte Wahlergebnis behauptet, bezweifle ich. Immerhin erschien das Wahlergebnis bereits drei Tage vor dem Wahlsonntag als Laufband am unteren Bildschirmrand im Rahmen einer Quizshow. Angeblich handelte es sich hierbei um eine Übung.

      Von diesem Einwand abgesehen, haben Sie jedoch völlig recht: es wird fürchterlich!

      Alois Irlmaiers Vorhersagen zur Zukunft Deutschlands, die er bereits in den 1950er-Jahren äußerte, bewahrheiten sich Stück für Stück:
      – Es kommen viele Fremde ins Land
      – Das Geld verliert mehr und mehr an Wert (d.h. Inflation)
      – Steuern werden verlangt, die kein Mensch mehr zahlen kann.
      – Volksaufstände in Italien und Frankreich.
      – Ein Stiernacken regiert Deutschland, wenn es dem Ende zugeht (kein Zitat)
      – Das ganze Chaos mündet in den Dritten Weltkrieg, der für Europa zur Zeit der Getreideernte Ende Juli/Anfang August beginnt, und von dem Deutschland mit Abstand am meisten betroffen ist (Hauptkampfgebiet/ Überschwemmungen des Nordens Deutschlands durch den Abwurf einer Atombombe in die Nordsee bis zu einer Linie Köln/Hannover/Berlin.) Beendet wird der Dritte Weltkrieg durch eine weltweite Naturkatastrophe so ungeheuren Ausmaßes, daß drei Tage und Nächte Finsternis herrscht und die überlebenden Menschen sich anschließend in Lebensverhältnissen wiederfinden ähnlich denen um 1800. Danach ergreift der Antichrist die Macht über die gesamte Erde. Die ersten 3,5 Jahre ist er mit dem Wiederaufbau der weltweiten Infrastruktur beschäftigt, danach aber wird die Menschheit ein Zwangsregime erleben, in dem jeder Mensch sich für Gott oder dessen Widersacher entscheiden muß (für den der Antichrist arbeitet). Diese Entscheidung wird getroffen mit der Entscheidung für oder gegen den Chip, der darüber entscheidet, ob man weiterhin kaufen und verkaufen darf oder nicht.
      “Niemand kann die Neue Weltordnung betreten, der nicht Luzifer die Treue geschworen hat.” (Erzbischof Vigano´). Auch das Zwangsregime des Antichristen wird 3,5 Jahre dauern und durch eine erneute weltweite Katastrophe beendet.

      Ich gehe davon aus, daß wir bereits im kommenden Jahr an dem Punkt sind, an dem der Dritte Weltkrieg sich auch auf Europa ausweitet, allerspätestens im Jahr darauf. Sieht man sich Corona, die sogenannten “Impf”stoffe und den zunehmenden Druck bis hin zu dem Zwang, sich “impfen” zu lassen, an sowie die zunehmenden Konflikte zwischen den Staaten, dann kann man zurecht davon sprechen, daß der Dritte Weltkrieg gegen die Menschheit bereits begonnen hat, wenn auch bislang nur mit sogenannten “stillen” Waffen und Drohgebärden.

      Das einzig Positive für Deutschland an dem kommenden Dritten Weltkrieg wird sein, daß laut Alois Irlmaier ein sehr großer Teil der “Fremden”, die sich in Deutschland breitgemacht haben, die Flucht ergreifen wird, sobald der Krieg in D. beginnt. Deren Flucht wird ein großes Problem sein vor allem für die Deutschen, die im Süden Deutschlands leben, da zu dieser Zeit bereits Hunger herrscht und die Flüchtenden sich mit Gewalt holen, was sie benötigen.

      1. Also ,die Deutschen sind schon sehr tumb, das muß man einfach sagen, sie arbeiten an ihrem eigenen Untergang. Man darf gar nicht darüber nachdenken, sonst ist einem permanent übel. Wahlen kann man sicherlich manipulieren; allerdings , wenn man sie zu sehr manipubliert….., ich weiß es nicht.

  3. Deutschland setzt Ausflüge aus Afghanistan fort
    Deutschland

    Sprechblase Nachrichten Artikel Benutzer User Kommentar
    KABUL. Das Auswärtige Amt hat mit einer Chartermaschine 329 Menschen aus Kabul ausfliegen lassen. Bei den Evakuierten handle es sich um deutsche Staatsbürger, Ortskräfte und deren Familien, teilte die Behörde auf Twitter mit.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/ausfluege-afghanistan/

    Aber ne ist klar. Putin und Lukaschenko sind trotzdem schuld, dass seit 2015 alle Migranten nach Mitteleuropa kommen.
    Ich hoffe CDU/CSU/SPD werden so bald wie möglich komplett verboten werden…

    Wir werden seit Jahren nur noch verar….

    1. Gestern las ich in der Epochtimes, dass die Schleuser für die weißruss.-polnische Route in Deutschland sitzen.
      Da denkt ja jeder sofort an dtsch. NGO’s und dergleichen, aber weit gefehlt. Die Schleuserbanden bestehen aus der muslimischen Vorhut, sind also Iraker, Syrer, usw..
      Umso mehr hier sind, desto mehr holen sie rein. Unser Gäste organisieren ihre Einreisen jetzt selbst und keine Regierung wird es verhindern. Deutschland ist quasi ein einziges muslimisches Reisebüro.

      1. Selbst auf den Kanaren hat man die Nase voll von der EU https://www.kanarenmarkt.de/194465/kanaren-erleben-exodus-aus-afrika-gehts-noch-bruessel.html und das die Schleuser in Deutschland sitzen ist bewiesen https://journalistenwatch.com/2021/11/14/bundespolizei-schleuser-weissrussland/ Man will soviel Ihresgleichen ins Land holen. Bestimmt nur aus “humanitären” Gründen. Hier ist der Original-Artikel https://www.bild.de/politik/ausland/politik-inland/polizei-schnappt-schleuser-tausende-migranten-draengen-weiter-ueber-die-polen-gr-78235168.bild.html

  4. Heute Bundestag
    1.Lesung

    mit Video in der Quelle
    ca 55min
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    Zitat:

    Anträge zur Be­grenzung der Migra­tion aus Belarus erörtert

    Der Bundestag hat am Donnerstag, 11. November 2021, einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit dem Titel „Migration ordnen, steuern und begrenzen – Neue Pullfaktoren verhindern – Lukaschenko stoppen“ (20/28) sowie einen Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Solidarität mit den europäischen Partnern – Unterstützung für die Maßnahmen Polens, Ungarns und anderer europäischer Staaten zur Abwehr destabilisierender Migrationsbewegungen“ (20/33) beraten. Beide Initiativen wurden im Anschluss an die Aussprache in den zuvor eingesetzten Hauptausschuss überwiesen.

    Antrag der CDU/CSU

    Die CDU/CSU-Fraktion schreibt in ihrem Antrag (20/28), das belarussische Regime befördere „aktiv die irreguläre Einreise in die Europäische Union, indem es Staatsangehörigen bestimmter Länder aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie Asien die visafreie oder ,touristische’ Einreise nach Minsk ermöglicht und deren Beförderung an die Grenzen zu Polen, Litauen und Lettland organisiert“. Migranten würden in einem Akt hybrider Konfliktführung missbraucht, um außenpolitische Ziele zu erreichen.

    Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko degradiere die vielfach hilflosen Menschen zum machtpolitischen Instrument seiner konfrontativen Politik nach innen wie nach außen, führt die Fraktion ferner aus. Die EU dürfe nicht zusehen, wie Menschenleben an ihren Außengrenzen so gefährdet werden, sondern müsse wirksame Maßnahmen zur Eindämmung dieser illegalen Migrationsbewegungen ergreifen. Zudem müsse sie „gegenüber allen Staaten, die bei diesem Akt modernen Schleusertums mitwirken, Maßnahmen ergreifen, um dieser beförderten Migration ein Ende zu setzen“.
    „Harte und gezielte“ Sanktionen gefordert

    Die Bundesregierung wird in dem Antrag aufgefordert, sich auf europäischer Ebene für Sanktionen gegen Luftfahrtunternehmen einzusetzen, die Migranten aufgrund der von Belarus eingeräumten Visafreiheit befördern. Dazu sollen der Vorlage zufolge vor allem ein Landeverbot auf allen Flughäfen innerhalb der EU und ein Einflugverbot in den Europäischen Luftraum zählen sowie Sanktionen gegen die Luftfahrt-Infrastruktur in Belarus. Auch soll sich die Bundesregierung nach dem Willen der Fraktion auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass Staaten und deren Luftfahrtunternehmen, die an der aktiven Verbringung von Migranten nach Belarus mitwirken, eine Einschränkung der Zusammenarbeit mit der EU hinnehmen müssen und mit entsprechenden Sanktionen belegt werden.

    Zudem dringt die Fraktion auf „weitere harte und gezielte Sanktionen“ gegen den belarussischen Sicherheitsapparat und fordert die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene „für die wirksame Sicherung der EU-Außengrenzen und die Einhaltung von EU-Recht, inklusive der Rücküberstellung im Rahmen der Dublin-Verordnung, einzusetzen“. Zugleich plädiert sie unter anderem dafür, dass Polen größtmögliche Unterstützung bei der Bewältigung des Migrationszustroms und der Grenzsicherung zukommt. Soweit die in dem Antrag aufgeführten Maßnahmen zur Eindämmung der illegalen Migrationsbewegungen aus Belarus nach Deutschland keine Wirkung zeigen oder nicht ausreichen, soll die Bundesregierung der Vorlage zufolge alle Vorkehrungen treffen, „damit als Ultima Ratio auch zeitlich befristete Grenzkontrollen an der deutsch-polnischen Grenze eingeführt werden können“.

    Antrag der AfD

    Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf (20/33), die Maßnahmen Polens, Ungarns und anderer europäischer Staaten „zur Abwehr destabilisierender Migrationsbewegungen“ zu unterstützen. Die Abgeordneten schreiben, dass eine „zu illegaler Armutsmigration einladende Politik“ der Bundesregierung die Partner in Europa vor erhebliche Probleme stelle und dass der wünschenswerte Zustand offener Grenzen zu Deutschlands Nachbarländern voraussetze, dass die Außengrenzen der Europäischen Union wirksam geschützt werden.

    Die Bundesregierung solle zu einer Politik zurückkehren, „die von illegaler Migration abhält statt zu ihr zu ermutigen“. Gefordert wird zudem, betroffene Staaten an der Grenze der EU beim Bau, Ausbau und Unterhalt von Grenzzäunen zu unterstützen. (ahe/ste/sto/11.11.2021)
    Marginalspalte
    Reden zu diesem Tagesordnungspunkt
    Aydan Özoğuz
    Özoguz, Aydan

    Bundestagsvizepräsidentin
    Thorsten Frei
    Frei, Thorsten

    CDU/CSU
    Heiko Maas
    Maas, Heiko

    Bundesminister des Auswärtigen
    Franziska Brantner
    Brantner, Dr. Franziska

    Bündnis 90/Die Grünen
    Dokumente

    20/28 – Antrag: Migration ordnen, steuern und begrenzen – Neue Pullfaktoren verhindern – Lukaschenko stoppen – 10.11.2021
    20/33 – Antrag: Solidarität mit den europäischen Partnern – Unterstützung für die Maßnahmen Polens, Ungarns und anderer europäischer Staaten zur Abwehr destabilisierender Migrationsbewegungen – 10.11.2021
    Fundstelle im Plenarprotokoll

    Beschluss

    Überweisung 20/28 beschlossen
    Überweisung 20/33 beschlossen

    Tagesordnung

    Sitzungsverlauf
    Herausgeber

    Deutscher Bundestag, Online-Dienste

    Zitatende
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    Quelle:

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw45-de-migration-belarus-867580

    …..!!

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