Brexit: Immer mehr EU-Konzerne flüchten nach Großbritannien

Nach Unilever und Relx verlegt jetzt auch der Ölmulti Shell sein Hauptquartier von Holland nach England. Konnte man die Abwanderung des Lebensmittel-Multis Unilever noch vertuschen, gelingt das bei Europas größtem Erdölkonzern, Royal Dutch Shell, nur mehr sehr schwer.

Bild: Pixabay

Von Steven Garcia („Orwell 2024“)

In Holland (und Brüssel) läuten die Alarmglocken. Innerhalb kürzester Zeit verlassen drei Industriegiganten die Europäische Union: nach dem Medienkonzern Relx sind das Unilever (mit Marken wie Knorr, Lipton und Omo) und „Royal Dutch Shell“. Die beiden letzteren sind Schwergewichte im holländischen Aktienindex AEX 25.

EU-Konzerne: beschimpft und gemolken

Die drei Industriekonzerne verlassen eine EU, in der die politische Feindseligkeit gegenüber Konzernen immer mehr zunimmt. Die holländische Arbeitgeber-Organisation VNO-NCW weiß um das aufgeheizte Klima im Land. „Wir haben gesehen, dass es eine negative Stimmung gegenüber Unternehmen gibt – ein bisschen wie in den Siebzigerjahren“, so die Vorsitzende Ingrid Thijssen. Tatsächlich hatte das NGO „Milieudefensie“ Shell in einem aufsehenerregenden Prozess gezwungen, seine CO2-Emissionen bis 2030 um 45% zu senken.  

EU-Planwirtschaft: Rette sich, wer kann

Es ist richtig, dass sich Ölkonzerne Klima-Debatten stellen müssen. Wenn sich die Firmen aber einer gleichgeschalteten, industriefeindlichen Presse ausgeliefert sehen, bei der man die eigenen Argumente nicht mehr fair vorbringen kann – dann ziehen sie eben dorthin, wo man sie mit offenen Armen empfängt. Und das ist das marktwirtschaftlich-demokratische Großbritannien.

Johnsons England ist das Gegenteil einer EU, die sich zunehmend als planwirtschaftlich organisierter Beamten-Superstaat („Green Deal“) aufspielt.

Da passt es ins Bild, das sich Brüssel gerade am Dienstag auf den neuen Haushalt für 2022 einigen konnte. Und obwohl das EU-Parlament wegen dem Brexit nun 14 Milliarden Euro weniger einnimmt, will es um 5 Milliarden Euro mehr (!) ausgeben („Danke, Deutschland!“). Und gleich einmal 300 Bürokraten einstellen.

Konzerne gehen nach England

Boris Johnsons Kalkül scheint aufzugehen. Immer mehr Konzerne verschlägt es auf seine Insel: Amazon schafft noch heuer 10.000 Jobs (v.a. im IT-Bereich). Bei Aldi sind es 2.000 Stellen, bei Jaguar 5000, bei Nissan 900, bei Google 3000 und bei Facebook 800 (in der neuen Zentrale).

Der Ansturm lässt das britische Wirtschaftswachstum heuer auf 6,9% explodieren (Deutschland 2,7%, Niederlande 4,0%)1 .
Alles in allem, brummt es drüber dem Kanal – was Deutschlands linke Presse gerne verschweigt. Sie setzt noch immer auf das Bild des verzweifelten, weil vom sozialistischen Mutterland getrennten Briten, der nun in der Gosse hungert.

Glücklicherweise gibt es für solcherart „armen“ Briten jetzt immer mehr Konzernzentralen, die mit fantastischen Jobs trösten.

Orwells „1984“ geht weiter: „Orwell 2024“

„Fake News, Political Correctness, Meinungskontrolle. Alles, was George Orwell in seiner Dystopie ‚1984‘ vorhergesehen hatte, ist eingetroffen!“, betont Romanautor Steven Garcia, „ich musste geradezu eine Fortsetzung schreiben!“

Der packende Thriller spielt in London, Frankreich und Deutschland. Für Garcia ist das Werk die „pure Revolution gegen Deutschlands linkes Establishment – und gegen den Kulturmarxismus der EU.“

www.orwell2024.com  Facebook: Orwell 2024

„Orwell 2024“, 2021 bei Baier Media erschienen
€ 19,90 Taschenbuch, ca. 352 Seiten
€ 9,99 eBook

1 OECD/EU-Kommission November 2021

7 Kommentare

  1. Asymetrischer „Bürgerkrieg“…!!
    ………………………..
    Kriminalität

    Mehr als 50 Messerangriffe am Tag in Deutschland

    BERLIN. Deutsche Polizeibehörden haben im vergangenen Jahr rund 20.000 Messerangriffe verzeichnet. Das sind durchschnittlich mehr als 50 Attacken pro Tag. Die höchste Zahl entfällt mit 5.411 auf Nordrhein-Westfallen, wie eine Abfrage der Welt am Sonntag bei den Innenministern der Länder ergeben hat.

    An zweiter Stelle folgt Berlin mit 2.593 Messerangriffen. In Niedersachsen waren es 2.377. Nur das Land Mecklenburg-Vorpommern stellte keine Zahlen zur Verfügung. Insgesamt starben mindestens 100 Menschen bei entsprechenden Vorfällen.

    Eine bundeseinheitliche Zahl zu den Messerattacken in Deutschland liegt bislang nicht vor, weil laut dem Bundeskriminalamt „valide Daten“ fehlen. Die Einführung dieser Kategorie in die Kriminalstatistik wurde bereits 2019 beschlossen.
    Ausländer sind überproportional vertreten

    Zu der Herkunft der Täter machten zehn der 16 Bundesländer Angaben. Rund 60,4 Prozent der Tatverdächtigen hätten den deutschen Paß. Ein möglicher Migrationshintergrund wurde dabei nicht angegeben. Etwa 39,6 Prozent seien Staatsangehörige anderer Länder.

    In Deutschland machten Ausländer laut dem Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr 12,5 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.
    Sie sind bei den Messerangriffen folglich überproportional stark vertreten. …

    mehr hier:

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/messerangriffe-2020/

  2. 2020:
    …………….
    Deutschlands ältester Waffenhersteller SIG Sauer geht in die USA

    https://www.welt.de/wirtschaft/article209033709/SIG-Sauer-Waffenhersteller-geht-in-die-USA.html

    Zitat:

    Oliver S.
    vor 2 Jahren

    Sig Sauer in Eckernförde baute die modernsten, technologisch hochstehende Sport-Handfeuerwaffen in den Kaliber .45 und 9mm. Made in Germany hatte hier noch seinen alten Klang. Hier geht ein Unternehmen mit gigantischem Know-How, nicht zuletzt durch ideologische Politik in den Ruin getrieben.

    Zitatende

    ..und so ist es!
    ……………………
    Übrigends:
    Rheinmetall denkt an England….
    ………………….

    Infos für Deutsche Unternehmen die das Land verlassen wollen (müssen)

    *ttps://www.easydigitax.de/unternehmen-verlagern-bester-zeitpunkt/
    ………………………………..
    Immer mehr Deutsche wandern aus
    von Kristina Antonia Schäfer

    Januar 2020 , aktualisiert 12. Februar 2020, 14:06 Uhr

    *ttps://www.wiwo.de/technologie/blick-hinter-die-zahlen/blick-hinter-die-zahlen-3-auswanderer-immer-mehr-deutsche-wandern-aus/25486152.html
    …………………………………..
    …in einem Land,wo die herrschende Politik, jedem dahergelaufenem Pseudoflüchtling und erst recht den Moslems Puderzucker in den sprichwörtlichen Hintern blässt, lebt es sich als „Indigener“ mit Verstand nun mal nicht gut!

    Wer Geld hat,geht! I
    ch kanns niemanden verdenken!

  3. Wenn Beamten, Schmarotzer, ausbeuterische NGOs, und so weiter die Regeln bestimmen, dann flüchten halt die Leistungsträger und die ausbeuterischen Leistungsempfänger gucken zu Recht in die Röhre und müssen tatsächlich selber produktiv arbeiten, wenn sie nicht verhungern wollen. Dann müssen Sie endlich mal von sich selbst fordern anstatt immer von den anderen und damit die anderen
    ausbeuten.
    Wer immer nur von den anderen fordert anstatt von sich selbst, beutet ihn aus und versklavt ihn.

Liebe Foristen, bitte diskutieren Sie ohne persönliche Beleidigungen und vermeiden Sie justiziable Äußerungen. Denn Big Brother, Big Sister und alle anderen Geschlechter beobachten uns von ihrem Sessel aus, den wir für sie bezahlt haben.