Die Polizei

Dümmer als sie es selbst erlaubt?

von altmod

Polizisten haben keinen leicht Job. Meint man. Sie müssen doch dort hin, dort „rein gehen“, wo es brenzlich ist oder werden kann. Seit jeher versucht die Obrigkeit bzw. die Polizei selbst, ein positives Image für sich aufzubauen: Der freundliche Schupo an der Ecke, der den Verkehr regelt, eine Instanz, die potentielle Übeltäter allein durch ihre Präsenz von Missetaten abhält, freundlicher Lehrer für den Fahrradführerschein in Kindergarten und Schule, der Spezialist und Berater in Prävention gegen das Böse, der Recke, der schlimme Hooligans in Schach hält und dafür seinen Kopf hinhält, der Verkehrsrowdys einhegt, sich als „weiße Maus“ mit schnellen Autos oder auf Motorrädern zeigt, usw.

Polizei – Dein Freund und Helfer. Collage von altmod


Dennoch müssen sie gerne auch für Spott und für Karikaturen herhalten. Der Widerpart des Räubers Hotzenplotz ist der Oberwachtmeister Dimpflmoser, der wie schon sein Name ausdrückt, eher von schlichter Wesensart ist, um nicht zu sagen ein strunzdummer Zeitgenosse. Eine Wesensart des Polizeiberufs?

Und derzeit hat die Polizei noch das Profil einer durchaus feigen und üblen Prügeltruppe dazugewonnen. Tagtäglich gehen Bilder über prügelnde und ausrastende Polizisten bei Demonstrationen und „Spaziergängen“ nicht nur durch die alternativen Medien. Sogar Senioren und Kinder sehen sich einer bisher nicht bekannten Polizeigewalt ausgesetzt. Frauen werden in den Mannschaftswagen gezerrt und dort verprügelt. Und bei „feiernden Migrantenhorden“ zieht die Polizei den Schwanz ein  – „Deeskalation“ nennt man dann das. So das derzeitige Bild.

Polizeigewalt

Unter dem Titel „GOOD COPS, BAD COPS – Ist Polizeigewalt in Deutschland ein Problem?“ War kürzlich bei Pro7 von „Zervakis & Opdenhövel“ ein Bericht über Polizeigewalt in Deutschland zu sehen.
Daraus einige Zitate, die ich als „Aufhänger“ benutzen will.

– „Die allermeisten Polizisten in Deutschland machen einen hervorragenden Job aber die wenigen, die illegal auf Menschen einprügeln verzerren das ganze Bild.“

Wirklich?

Laut einer Studie aus dem Jahre 2019 gibt es 12.000 Verdachtsfälle unrechtmäßige Polizeigewalt pro Jahr. Durch die Corona-Proteste seither kann man davon ausgehen, dass die Zahl erheblich übertroffen wird.
Diese „empirische  Untersuchung  von  übermäßiger  Polizeigewalt  in Deutschland“ kann unter dem Namen KviAPol nachgelesen werden.


„Nur wenige Fälle von Polizeigewalt landen vor Gericht. In GB und Dänemark gibt es unabhängige Beschwerdestellen.“


Das ist richtig!
Auch darauf geht die Studie KviAPol ein. Strafverfahren gegen Polizisten wegen rechtswidriger Gewaltausübung weisen demnach eine auffallend hohe Einstellungs- sowie eine besonders niedrige Anklagequote auf. Dazu kommt, dass sich die meisten Befragten/Betroffenen gegen eine Anzeige entschieden, da sie davon ausgingen, dass eine Anzeige gegen Polizeibeamte und -beamtinnen keinen Erfolg verspräche; lediglich 2 % der Befragten sahen dies anders. „Nach unseren bisherigen Befunden kann man davon ausgehen, dass das Dunkelfeld mehr als fünfmal so groß ist wie das Hellfeld, das wir in der Statistik sehen,“ sagte dazu ein beteiligter Kriminologe.

Rainer Wendt, Vorsitzender der „Polizeigewerkschaft“, meint zur Forderung nach einer unabhängigen Beschwerdestelle in dem Fernsehbeitrag:

„Finde diese Forderung einigermaßen absurd, weil es so etwas längst gibt. Wir sagen Staatsanwalt dazu. Staatsanwaltschaft ist eine neutrale Behörededer Justiz, sie sind Recht und Gesetz verpflichtet und folgen keinen parteipolitischen Erwartungshaltungen.“
Da braucht der oberste „Bullen-Vertreter“ offensichtlich Nachhilfe.
Im Mai 2019 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass deutschen Staatsanwälten die notwendige Unabhängigkeit fehle, um einen Europäischen Haftbefehl auszustellen. Wie das?
Ich zitiere dazu die einfach mal die FAZ:
„In Deutschland sind Staatsanwälte Diener zweier Herren. Einerseits entscheiden sie allein auf Grundlage des Gesetzes und sind laut Legalitätsprinzip verpflichtet, alle Straftaten zu verfolgen, sofern ein Anfangsverdacht besteht. Andererseits haben Staatsanwälte oberste Dienstherren und sind, anders als die Rede von „der objektivsten Behörde der Welt“ suggerieren mag, nicht unabhängig, sondern weisungsgebunden. Im Gegensatz zu Richtern müssen die Ermittler den Anordnungen ihrer Vorgesetzten folgen…“

Der oberste Vorgesetzte der Staatsanwälte ist der jeweilige Landesjustizminister und das ist ein Politiker, der i.d.R. seiner politischen Überzeugung folgt und „Politik macht“. Von Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft kann somit keine Rede sein.

Warum Polizist?

Die erwähnte Studie der Ruhr-Universität Bochum bestätig diesen überwiegend jüngeren „Straftäter“ bei der Polizei einen weitgehend guten oder besseren Bildungsstand im Vergleich zum Altersdurchschnitt. Woher dann die jetzt immer häufiger zu beobachtende Aggressivität? Warum geht man überhaupt zur Polizei. Es gibt Untersuchungen, in denen zwei Hauptfaktoren gefunden wurden: Zum einen die Erwartung einer vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeit mit Möglichkeit der „Selbstverwirklichung“ und dann das Motiv der Sicherheit, für die anderen und die „Gesellschaft“ und dann für sich selbst mit der Gewissheit des »sicheren Jobs« als Beamter. Der Wert des »Status«, stand an dritter Stelle der Motivation. Die Polizei als verlängerter Arm des Staates, was Anerkennung und Respekt einbringen mag und das Auftreten in Uniform, was dem Selbstbewusstsein eines Anwärters einen Schub versetzen kann, da er nicht einfach irgendein Arbeitnehmer ist, sondern der etwas Größeres, den Staat, darstellt.
Wer also das alles gern für sich reklamieren möchte, muss nur zur Polizei.

In dieser Motivationslage zur Berufswahl, in dieser Machtstellung und in dem Wissen darum, dass man selbst nur äußerst selten eine Strafverfolgung zu erwarten hat, ist offensichtlich begründet, dass die Hemmschwelle gegenüber unangemessener Aggression bei den überwiegend jungen Männern und Frauen herabgesetzt ist.

Polizeigewalt. Collage von altmod

Die Deutsche Polizei unter Beobachtung

Diese erschreckenden Bilder mit Gewalt gegen Alte und auch Unbeteiligte, meist von Betroffenen bzw. Demonstrationsteilnehmern selbst aufgenommen, fast nie in den staatstreuen Medien gezeigt, die zunehmende Zahl von Berichten über unangemessene, überzogene Polizeimaßnahmen hat schon Reaktionen von außen gezeitigt. Bereits im August 2021 verlangte der zuständige UN-Berichterstatter von der Regierung eine Stellungnahme zur Polizeigewalt.

Ihm waren mehrer Videos mit Belegen der ausufernden Polizeigewalt in Deutschland zugeleitet worden:

https://twitter.com/NilsMelzer/status/1421935666963914754

Politische Hetze treibt die Aggression an

Eine Antwort der Regierung seht m.W. immer noch aus. Bei der Hetze, welche die Politiker – von Frank-Walter dem Spalter bis hin zu infamen Hinterbänklern aus dem rot-schwarz-grünen Parlaments-Milieu – gegen die „Querdenker“, „Impfverweigerer“, „Coronaleugner“ usw. unverändert betreiben, ist das auch nicht zu erwarten. Jetzt sind sogar Spaziergänger und harmlose Einkaufsbummler dran, wenn sie das Pech haben, einer Polizeistreife zu begegnen. „Spaziergänger“ müssen, da eine potentielle Gefahr von ihnen ausgehen könnte, gleichwohl als potentiell Kriminelle geächtet werden. Ein perfides Beispiel für die eskalierende Praxis gibt der Polizeipräsident von Hannover ab. In einem „Tweet“ wird dargelegt:
 „§ 2 NVersG Eine Versammlung im Sinne dieses Gesetzes ist eine ortsfeste oder sich fortbewegende Zusammenkunft von mindestens zwei Personen zur gemeinschaftlichen, auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung.“

In diesem Zusammenhang erfand man auch die stumme Meinungsäußerung“, durch Spaziergänge.

Es war für mich und für viele Menschen in unserem Land nicht vorstellbar, welche Verdrehungen die Mächtigen sich einfallen lassen, um den „Lümmel“ in Zaum zu halten und um ihre Büttel auf ihn loszulassen. Und die angeblich so gebildeten Jungen Leute im Polizeidienst folgen akritisch deren Vorgaben. Wohl, um sich noch mehr in ihrem Amt „selbstverwirklichen“ zu können? Oder ist es mit deren Bildung doch nicht so weit her? Zur Bildung gehört nach meiner Auffassung auch Charakter- oder Herzensbildung, zumindest in meiner Generation sollte das so sein.
Auf ungebildete Gewalttäter konnte sich Hitler und sein Nazi-Staat verlassen. Die unmenschlichen Genozid-Exzesse mit Massenerschießungen seinerzeit im Osten wurden überwiegend von Polizei-Bataillonen der „Ordnungspolizei“ durchgeführt, mittelbar oder und unmittelbar mit der SS und Gestapo verbandelt. Nicht wenig menschlicher Abschaum hatte sich in deren Reihen gesammelt.

Ich habe keine Hochschätzung mehr vor der Polizei. Ich begegne denen aber mit der gleichen Höflichkeit, die ich von ihnen erwarte. In meiner eigenen „Sturm-und-Drang-Zeit“ hatte ich Polizisten – ältere, gesetzte und „edel motivierte“ jüngere – als Freunde und auch politische Weggefährten. Ich habe in den Zeiten des „deutschen Herbsts“ wie viel von uns nicht wenige unerwartete Polizeikontrollen erfahren müssen, damals aber keine Ausfälligkeiten oder eine auch nur latente Aggression erlebt. Den Protesten in den sechziger bis achtziger Jahren – gegen Vietnam, Atomkraft, Aufrüstung etc. – habe ich nichts abgewinnen können und das gemieden. Aber denn auch nichts diesen Prügelorgien und den sog. „Kesseln“ der von der Politik auf diese losgelassenen Kettenhunde.

Ich resümiere nicht nur für mich: Wenn man Polizeigewalt erlebt – an sich oder an anderen – ist es das Gebot, dieses auch schonungslos anzuzeigen; ohne „Manschetten“ und in nicht enden-wollender Stereotypie. Und in der Publizistik sollten offensiv und schonungslos die Finger in diese inzwischen wieder schwärende Wunde Deutschlands gelegt werden. Schweigen hilft gewiss auch nicht der angeblichen Mehrheit anständiger und gesetzestreuer „Gesetzeshüter“.

21 Kommentare

  1. Womöglich sind prügelnde Polizisten das gleiche wie brandstiftende Feuerwehrleute.

  2. Nein, nein. Der Scharping war ja schon eine Zumutung lieber mit seiner adligen Flamme planschen, anstatt die Bundeswehr zu besuchen. Hätte von der Leyen nicht einen Säuberungsfimmel gehabt, AK Schmidt aus den Kasernen gefeuert, der wirklich noch ein tragfähiger Bundeskanzler war und sonstige Mätzchen gemacht, optisch hat sie noch bei ihren Reisen zu den Soldaten in den Auslandseinsätzen noch eine gute Figur gemacht. Leider war sie zu raffgierig und hat Gelder statt die Bundeswehr mit besserer Ausrüstung zu unterstützen, diese lieber den Think Thanks in den Rachen gerammelt.

    Ich hatte ja schon die Ahnung damals, nach von der Leyen wird es noch schlimmer. Lendenschurz AKK als Hausmütterchen trieb die Säuberungsaktionen schon unterhalb der Gürtellinie voran und dann hat sie sich verkrümelt.

    Der absolute Knaller aber ist Christine Lambrecht als Verteidigungsministerin, ich bin sprachlos. Erst hat sie das Justizministerium a la Merkels Willen beschädigt….

  3. ich meine, es gibt da 2 wichtige Punkte:
    1. die Guten und die Bösen: Beispiel :
    aus Politik und Medien sind die POCS die Guten, da müssen die Polizisten niederknien
    die Unwilligen bei der “lebensrettungsaktion Pieks” sind aus gleicher Richtung die bösen – da dürfen sie
    mal durchsetzen
    2. die eigene Lage
    so hat es ein Australier beschrieben, nachdem er 2 Jugendliche zusammengedroschen hat:
    Ich habe eine schwangere Frau zu Hause und muß einen Kredit bezahlen – mache ich es nicht, sitze ich
    mit meiner schwangeren Frau auf der Straße – also mache ich es !

    Eines der Probleme ist die Chancenlosigkeit des Polizisten, denn was er für seinen Beruf lernt – genau
    wie Soldaten – kann er außerhalb des staatlichen Rahmens nicht verwenden – also sieht er sich
    gezwungen, auf Kommando oder in vorauseilendem Gehorsam der Politik den Weg gegen das Volk
    freizuschlagen.
    Damit sind diese Gruppen auch aus der Politik einfach zu mißbrauchen – zumal auch die Justiz durchaus gesteuert werden kann – wie man durchaus feststellen kann !
    Die Geschichte zeigt diese Dinge immer wieder !

  4. ‘Der oberste Vorgesetzte der Staatsanwälte ist der jeweilige Landesjustizminister und das ist ein Politiker, der i.d.R. seiner politischen Überzeugung folgt und „Politik macht“. Von Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft kann somit keine Rede sein.’

    Eben, die StA ist ausdrücklich weisungsgebunden, § 146 GVG Gerichtsverfassungsgesetz):

    ‘Die Beamten der Staatsanwaltschaft haben den dienstlichen Anweisungen ihres Vorgesetzten nachzukommen.’
    § 146 GVG

    Und das reicht ggfs. bis in einzelne Verfahren, etwa ob diese eingestellt oder weiterverfolgt und Anklage erhoben werden soll. Kein Wunder, daß wie oben schon angesprochen,
    der EuGH an der Unabhängigkeit unserer deutschen Staatsanwaltschaften zweifelt – zumindest, wenn diese im Zusammenhang mit Europäischen Haftbefehlen (EuHB) tätig werden. Bereits 2019 hatte das europäische Gericht entschieden, daß deutsche Staatsanwaltschaften keine Europäischen Haftbefehle ausstellen dürfen. Grund für diese Entscheidung ist das Weisungsrecht der Justizministerien….

    Für Staatsanwälte gibt es keine vergleichbare Regelung wie es Art. 97 GG für die Richter ist, wo ihre Unabhängigkeit – heute wohl nur noch formal – garantiert wird.

    1. Und fertig: Offenkundig entscheidet das Ministerium, welche ( z.B. politischen) Straftaten verfolgt werden und welche nicht.
      Denn Gerichte können Straftaten nicht von sich aus verfolgen, sondern sind auf Anklagen der Staatsanwaltschaften angewiesen – anders herum: Wo keine Anklage, da kein Gerichtsverfahren. Und wo der Staat keine Lust hat, da gibt es keine Anklagen.

      Eine gewisse ‘Einschränkung’ ergibt sich nur im Rahmen des ‘Legalitätsprinzips’ – Na ja ……….

  5. Faeser fordert „gute Anzeigenkultur“ im öffentlichen Dienst
    (https://www.pi-news.net/2022/01/nancy-faeser-fordert-gute-anzeigenkultur-im-oeffentlichen-dienst/)

    Faeser WER? –

    Dazu versage ich mir jeden weiteren Kommentar.
    Galt nicht früher einmal der Grundsatz: Der größte LUMP im ganzen Land – das ist und bleibt der Denunziant” – zuweilen auch ‘Blockwart’ genannt ….

    Aber Geschichte wiederholt sich offenbar doch.

  6. Zitat:
    ‘Und derzeit hat die Polizei noch das Profil einer durchaus feigen und üblen Prügeltruppe dazugewonnen. Tagtäglich gehen Bilder über prügelnde und ausrastende Polizisten bei Demonstrationen und „Spaziergängen“ nicht nur durch die alternativen Medien. Sogar Senioren und Kinder sehen sich einer bisher nicht bekannten Polizeigewalt ausgesetzt. ‘

    Genau so! Wenn, ich die Bilder aus den letzten Tagen sehe (z.B. Meck-Pomm. Sachsen, die schon gehabten Szenen aus Berlin u.v.a) wie man gegen friedliche und harmlose Spaziergänger gewalttätig vorgeht,
    kann ich eine solche Polizei nur als wild wütende Schlägertruppe ansehen.
    Dieser Eindruck hat sich in dieser uns vorgemachten ‘Fake – Pandemie’ sicher noch verstärkt. Aber auch vor ‘Corona’ habe ich Übergriffe von Polizeibeamten feststellen können, wo diese sich nach dem Motto ‘Je kleiner der Geist, desto größer die Gewaltbereitschaft’ an Bürgern ausgelassen haben.

    Und wenn die erbärmlichen Politiker jetzt beklagen, die Aggressivität bei den Demonstrationen nehme zu – dann sollte man sich doch ehrlicherweise fragen ‘ Woher kommt das’?
    Actio = Reactio oder Gewalt (und Übergriffe) erzeugt Gegengewalt als Reaktion

    Nicht die Demonstranten radikalisieren sich, sondern der Staat
    Von Daniel Matissek (h ttps://ansage.org/nicht-die-demonstranten-radikalisieren-sich-sondern-der-staat/)

    ‘Man gewinnt zunehmend den Eindruck, nicht das Corona-Virus sei der eigentliche Staatsfeind, sondern das Virus des friedlichen Widerstands: Täglich ist von Spitzenpolitikern zu hören, die Protestbewegung der (keineswegs nur montags stattfindenden!)  Spaziergänger würde sich „radikalisieren”. In Wahrheit ist es genau umgekehrt: Die Politik radikalisiert sich von Tag zu Tag. Sprachliche und gedankliche Tabus und Hemmungen fallen im Stundentakt, und wer wissen möchte, wo die wahren Verfassungsfeinde dieser Tage sitzen, der muss sich nur ihre Statements auf der Zunge zergehen lassen.

    z.B.:
    h ttps://youtu.be/60FKUgyx4pg

    Richtig, derzeit hat eine solche Polizei ‘das Profil einer durchaus feigen und üblen Prügeltruppe ‘. Sich selbst verschafft durch solche – zig Übergriffe und selbst verschuldet!

    Und Worte wie des unsäglichen Klatschhasen – Hansels Krätzkopp in Sachsen sind eigentlich nur unterste Schublade, er verstehe nicht daß die Menschen gegen ‘Schutzmaßnahmen’ (???) auf die Straße gingen, und ihnen die Berechtigung zu Demonstrationen abspricht, dann fragt sich, was sich im Gehirn dieses Menschen vorgeht.

    „Gegen Schutzmaßnahmen zu sein, ist kein Grund, auf die Straße zu gehen“

    (z.B. h ttps://www.welt.de/politik/deutschland/article236163324/Michael-Kretschmer-haelt-Teil-der-Bevoelkerung-fuer-nicht-erreichbar.html)

    Wenn zum Beispiel eben jener Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sagt: „Gegen Schutzmaßnahmen zu sein, ist kein Grund auf die Straße zu gehen”, dann zeugt dies entweder von Unkenntnis oder kaltschnäuziger Verachtung des Grundgesetzes und der in ihm fixierten Grundrechte, die vor Corona stets als unantastbare Abwehrrechte des Bürgers verstanden wurden.

    „Es ist eine völlig neue Interpretation des Demonstrationsrechts, wenn ein Ministerpräsident darüber entscheidet, wann demonstriert werden darf und wann nicht”, kommentiert der Hamburger Jurist Joachim Steinhöfel diesen Totalausfall. (a.a.O.)


    Und –
    ‘SCHUTZmaßnahmen’ (???) – doch wohl eher staatliche Willkür, Unterdrückung mit absurden Maßnahmen und massive Grundrechtseinschränkungen wegen einer eingebildeten ‘Pandemie’ trifft es wohl besser.

    ‘altmod’ hat es treffend ausgedrückt: Kein Respekt mehr für solch eine Schlägertruppe!

    1. Die Antifa, wo auch Stegners Sohn aktiv ist, könnte die Polizeistärke verstärkt haben, denn erst fehlen Polizisten und dann so viele?

    2. Aber – zumindest in Sachsen – regt sich an manchen Stellen bei etwas Einsichtigeren – was immer das Motiv – leiser Widerspruch:

      GdP-Landeschef Husgen: „Es darf nicht Aufgabe der Polizei sein, einen breit auf der Straße ausgeführten Meinungsstreit, sofern er friedlich ist, mit polizeilichen Mitteln zu stoppen, nur weil die Politik diesen Disput an die Polizei outgesourct hat.“
      Dem ist nichts hinzuzufügen.

      Und der Linksstaat gerät immer mehr in den Panikmodus: Immer mehr „unangemeldete“ Corona-Proteste

      Berlin/Düsseldorf – Die Zahl der unangemeldeten Corona-Proteste hat stark zugenommen. „Immer mehr Versammlungen werden nicht angemeldet“, jammert NRW-Innnenminister Herbert Reul (CDU) (der Quasimodo von Düsseldorf, c_c.) der „WAZ“. In den vergangenen vier Wochen habe es in NRW rund 700 Corona-Demonstrationen mit insgesamt über 100.000 Teilnehmern gegeben.

      Deutschlandweit waren es bestimmt schon eine Million Bürger, die mal frische Luft atmen wollten, weil es in diesem Corona-Staat immer stickiger wird. Bis auf 40 Gegendemonstrationen hätten sich die allermeisten Proteste gegen die Corona-Maßnahmen gerichtet. „Bislang blieb es weitgehend friedlich. Aber für die Polizei ist es dennoch eine erhebliche Herausforderung“, so Reul weiter.

      Pech für die Ordnungshüter: Wer eine Versammlung nicht anmeldet, macht sich strafbar. Die bloße Teilnahme an einem solchen Spaziergang ist aber keine strafbare Handlung. Da die Versammlungsfreiheit ein besonders hohes Gut darstellt, kann die Polizei einen nicht angemeldeten, aber friedlichen „Spaziergang“ nicht ohne Weiteres auflösen.

      Vielerorts stehen die örtlichen Einsatzführer der Polizei jeden Montag vor der rechtlich schwierigen Abwägung, einzuschreiten oder nicht. Das NRW-Innenministerium hat allen Polizeidienststellen im Land bereits eine juristische Handreichung geben. Die Versammlungsfreiheit sei „ein wichtiges Grundrecht. Doch ich appelliere an alle, die gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen oder was auch immer auf die Straße gehen wollen: Melden Sie Ihre Versammlung an“, sagte Reul. Das helfe der Polizei bei der Einsatzplanung(hört, hört!!!)
      diene der Sicherheit der Bevölkerung und der Veranstaltung selbst. „Für unkooperatives Verhalten fehlt mir jedes Verständnis. Das gefährdet am Ende das hohe Gut der Versammlungsfreiheit“, warnte der Minister.

      Vorsicht Falle! Denn wenn erstmal ein Veranstalter „ausfindig“ gemacht werden kann, wird die „Demo“ verboten. Was für ein billiger Trick, der aber nicht mehr funktioniert, weil auch die Bürger dazugelernt haben.

      Aber so sind sie nun mal die Politiker. Anstatt sich zu fragen, was immer mehr Bürger auf die Straße treibt, wollen sie lieber auch dieses Grundrecht abschaffen. Pfui! (Mit Material von dts)

      https://journalistenwatch.com/2022/01/12/linksstaat-panikmodus-immer/

    3. Im Übrigen: Grüße an den Inlandsgeheimdienst:
      „Es ist kein schönrer Anblick in der Welt, als einen Fürsten sehn der klug regiert.“

      (Geh. Rath v. Goethe, 1807)

  7. “bei der Polizei einen weitgehend guten oder besseren Bildungsstand im Vergleich zum Altersdurchschnitt.”

    Mag sein, dass es in der BRD etwas anders ist, aber in den USA und Kanada hat der typische Polizist einen IQ von 100-102 (siehe: https://luismanblog.wordpress.com/2017/04/21/welche-iq-sind-notwendig-um-bestimmte-berufe-ausfuhren-zu-konnen/ ), also ganz knapp ueber dem Durchschnitt. Meine persoenliche Erfahrung mit Polizei, Rechtspflegern, Anwaelten und Richtern in Deutschland, als ehemaliges Mensa-Mitglied, ist eher “ChesusMaria”. Mit allen anderen ist meine Erfahrung, die zu meiner Zeit ein “grosses Latinum” zum Studium benoetigten (sprich Aerzte), nicht wesentlich anders. Es gibt Ausnahmen, wie den Autor.

    M.A. wurde der Polizeiapparat vor allem von den Kommunen gezielt kaputt gemacht, durch Finanzierungsprobleme. Selbiges gilt fuer die “Gesundheitswirtschaft’.

    1. Zustimmung, erst Polizei einsparen und dann…
      Wenn man die Abhängigkeit des Gesundheitswesens von PC Vorgaben sieht, dann fragt man sich, darf ein Arzt noch eigenständig forschen und individuelle Diagnosen für den Patienten erstellen, die ihm helfen .

    2. Lieber Luisman,

      bei den mir hierzu zugänglichen Studien fand ich keine Angaben über den IQ – was hochinteressant wäre (gewiss nicht politisch korrekt) – sondern die sehr pauschale Aussage über den „guten“ oder „gehobenen Bildungsstand“. Zugangsvoraussetzungen für den Polizeiberuf sind – wie bekannt – wenigstens Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Lehre, Mittlere Reife oder Abitur. Der „gute Bildungsstand“ bezieht sich wohl vorwiegend auf Letzteres. Was aber das im intellektuell abgewirtschafteten Deutschland inzwischen bedeutet, wissen wir.
      Das Sprichwort „dümmer als die Polizei erlaubt“ bezieht sich auf Leute (und Delikte), die von keinerlei Intelligenz zeugen. Insofern besteht hier eine unumstößliche Wechselbeziehung.
      Böse, aber wahr…

      1. Ob einer mit echter Bildung die Frau (siehe oben das 3 sek Video) so behandelt hätte?

      2. Moin!

        1.) Ich bin selbst Polizeibeamter i.R. (72 J.). Und ich hätte gerne gewusst, ob gegen den tatverdächten Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Ist der Tatort, Tatzeit: Datum, Uhrzeit bekannt? Ich habe mir das Video angeschaut, kann aber auch nicht die Nummer auf dem Rücken lesen.

        2.) Bedenken Sie bitte eins: Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, und andere ‘preußische’ Tugenden haben meiner Ansicht nach(!) nicht unbedingt etwas mit Intelligenz zu tun. Vielleicht liege ich da ja auch verkehrt.

        MfG

        12Jan22, gg. 11:12 h

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