Die russische Sicht auf die Vorgänge in der Ukraine

Vorbemerkung conservo: Um einmöglichst breites Spektrum an Ansichten abzubilden, veröffentliche ich hier die Übersetzung von Thomas Röper mit der russischen Sicht auf die Sachlage:

Von Thomas Röper

Da die westlichen Medien derzeit in einer Art Dauerfeuer die westliche Sicht auf die Krise um die Ukraine verbreiten, ist es wichtig, auch die andere Seite zu hören. Hier zitiere ich die offizielle russische Sicht auf das Thema.

Von Anti-Spiegel

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat auf ihrer Pressekonferenz eine offizielle russische Erklärung zur Lage in und um die Ukraine abgegeben, die ich hier kommentarlos übersetze, um auch die Sicht der anderen Seite zur Kenntnis zu geben. 

Beginn der Übersetzung:

Westliche und ukrainische Medien und Offizielle wiederholen ihre Spekulationen über eine bevorstehende „Invasion“ Russlands in die Ukraine immer aktiver. So formulieren sie das. Wir sind davon überzeugt, dass der Zweck dieser Kampagne darin besteht, Informationen für die Vorbereitung eigener groß angelegter Provokationen, einschließlich militärischer Provokationen, zu verdecken, die äußerst tragische Folgen für die regionale und globale Sicherheit haben könnten.

Leider werden unsere Befürchtungen durch die jüngsten Medienberichte bestätigt, die sich auf offizielle Strukturen, Quellen und so weiter berufen. Seit einigen Tagen schickt das Vereinigte Königreich mit militärischen Transportflugzeugen seiner Luftwaffe Waffen in die Ukraine. Es wurden mindestens 6 Flüge organisiert, wobei jedes Flugzeug bis zu 77,5 Tonnen Fracht an Bord nehmen kann, das heißt insgesamt etwa 460 Tonnen Waffen. Es ist bekannt geworden, dass tragbare Panzerabwehrsysteme für den Einsatz in städtischen Gebieten geliefert werden sollen. Übrigens wird das ukrainische Militär von westlichen Ausbildern auf dem Truppenübungsplatz Jaworiw in der Region Lwiw genau für diese Art der Kriegsführung geschult.

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3 Kommentare

  1. „Demokratie“ in der Ukraine – Wofür riskiert die Nato einen Krieg?
    https://www.wsws.org/de/articles/2022/01/21/ukra-j21.html

    Staatliche Gedenkfeiern und öffentliche Denkmale für Kriegsverbrecher, Massenmörder, Antisemiten und Nazi-Kollaborateure wie Symon Petliura, Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch; Einbindung faschistischer Milizen in die offiziellen Streitkräfte; Vernetzung und militärische Ausbildung von Neonazis aus der ganzen Welt unter der schützenden Hand des Staates; mafiaähnliche Kämpfe um die Staatsmacht zwischen einer Handvoll Oligarchen; korrupte Justiz und Behörden; schreiende soziale Ungleichheit bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 412 Euro (April 2021) – das sind die herausragendsten Merkmale der ukrainischen „Demokratie“, für die die USA und ihre europäischen Nato-Verbündeten einen Krieg gegen die Atommacht Russland riskieren.

    „Nach wie vor ist es an den Ukrainern und an niemandem sonst, über ihre eigene Zukunft und die Zukunft dieses Landes zu entscheiden,“ erklärte US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch anlässlich eines Besuchs in Kiew. „Das ukrainische Volk hat sich 1991 für einen demokratischen und europäischen Weg entschieden. Es ist 2013 auf den Maidan gegangen, um diese Entscheidung zu verteidigen. Und leider seid ihr seither einer unerbittlichen Aggression aus Moskau ausgesetzt. Russland ist in das Gebiet der Krim eingedrungen, hat einen Konflikt in der Ostukraine angezettelt und systematisch versucht, die Demokratie der Ukraine zu untergraben und zu spalten.“ Ähnlich tönt es aus den europäischen Hauptstädten.

    Jedes einzelne Wort dieser Aussage ist eine Lüge.

    Nicht das „ukrainische Volk“ hat 1991 die Auflösung der Sowjetunion beschlossen, deren fester Bestandteil die Ukraine war, sondern drei stalinistische Funktionäre: Boris Jelzin (Russland), Stanislaw Schuschkewitsch (Weißrussland) und Leonid Krawtschuk (Ukraine). Sie trafen sich am 7. Dezember zur Jagd auf einer Datscha, wo sie nach erheblichem Wodka-Genuss ohne jede öffentliche Diskussion die Auflösung des Staats beschlossen, der aus der Oktoberrevolution von 1917 hervorgegangen war.

    Der Maidan-Putsch
    Anders als Blinken behauptet, war der Maidan keine Entscheidung für Demokratie, sondern ein rechter Putsch. Der gewählte Präsident Janukowytsch, der zwischen Russland und den Westmächten lavierte, wurde mithilfe faschistischer Milizen und mit offener Unterstützung Washingtons und Berlins aus dem Amt gejagt und durch Poroschenko ersetzt.

    Victoria Nuland, damals Abteilungsleiterin und heute Nummer drei im US-Außenministerium, paradierte persönlich auf dem Maidan, um die Proteste gegen Janukowytsch anzufeuern. Sie brüstete sich öffentlich, die USA hätten fünf Milliarden Dollar in einen Regimewechsel in der Ukraine investiert.

    Auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, damals noch Außenminister, reiste nach Kiew, um mit den Oppositionsparteien und Janukowytsch dessen Ablösung auszuhandeln. Dabei arbeitete er direkt mit Oleh Tjahnybok, dem Chef der faschistischen Partei Swoboda, zusammen. Swoboda, die außer in einigen Gebieten der Westukraine kaum über Einfluss verfügte, steht in der Tradition der Organisation Unabhängiger Nationalisten (OUN), die im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte und an Massenmorden beteiligt war. Sie unterhält unter anderem Beziehungen zur deutschen NPD.

    Die Tinte unter Steinmeiers Vereinbarung war kaum trocken, als der Rechte Sektor, eine neofaschistische Miliz, das Zentrum von Kiew eroberte und Janukowytsch, der um sein Leben fürchtete, in die Flucht trieb.

    Seither sind solche faschistische Milizen ein fester Bestandteil des politischen Lebens des Landes. Sie terrorisieren politische Gegner und halten den Krieg gegen die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine in Gang. So kamen am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus von Odessa über 40 Gegner des neuen Regimes ums Leben, als Faschisten das Gebäude in Brand setzten und die Opfer daran hinderten, es zu verlassen.

    1. Liebes Gelbkehlchen, zwar wäre es Gebot der Stunde und da raus zu halten, jedoch hat Frau Merkel für di Ukraine gebürgt, damit Globalisten und Finanzoligarchen die Ukraine plündern können.

      Wenn es ein ehrlicher Deal mit der Ukraine gewesen wäre, dann hätten europäische Leute beim Bau der Trassen, wie damals die DDR mitgeholfen und wären dort wirtschaftlich aktiv geworden. Jedoch fördert dort der Sohn von Joe Biden Öl und nicht die europäische Wirtschaftsgemeinschaft.

      Das Theater um die Timoschenko, die extra in der Charitee behandelt werden musste.. Prinz Charles der Taugenichts merkt wohl wenn die Queen dereinst vor ihren himmlischen Schöpfer tritt, dass er zu doof ist das große britische Erbe zusammenzuhalten, also bleibt nur der Raubzug. Was haben die Briten in der Ukraine verloren?

      Harry und seine Süße, bäh, haben überall Wohnsitze auf der Welt
      und wer bezahlt deren Luxus, die nie gearbeitet haben ? Die Queen ist zu alt, um hinter die Kulissen zu schauen.

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