„Rechts“ – die „größte Gefahr für Deutschland“?

(www.conservo.blog)

Von Peter Helmes

Es wird Zeit zu fragen: Kommt die größte Gefahr für die deutsche Demokratie wirklich von rechts?

Glaubt man den „geneigten Medien“ und den tonangebenden Politikern, droht unserem Land nur eine einzige wirkliche Gefahr: die „Gefahr von rechts“. Diese Behauptung wird heruntergebetet wie ein großes Glaubensmantra, unter dem sich die Menschheit versammelt.

Da benötigt man keine Fakten, da bemüht man keine Beweise – es sei denn, sie sind einseitig ausgewählt. Der Zweck heiligt die Mittel – und ergo wird alles, was die anscheinende „Gefahr von rechts“ auch nur in Ansätzen bestätigen könnte, zum untrüglichen Beweismittel hochgejubelt. Auf sie mit Gebrüll!

Vollkommen ausgeschaltet werden die politischen Begleitumstände, die zu „rechtem“ Verhalten führen – ganz abgesehen von der nirgends begründeten Behauptung, „rechts“ sei gefährlich.

Dabei werden Begleitumstände, die nicht ins selbstgebastelte Weltbild passen, schlicht ausgeschaltet und die Diskussion eingestampft oder verhindert. Kritik am politischen Establishment, Wahlverdrossenheit, Populismus: Das demokratische System und der Politikbetrieb scheinen viele Menschen nicht mehr zu erreichen. Es gibt vielfältige Ursachen der Entfremdung zwischen Politik und Volk – und das ist beileibe kein Problem, das sich nur „rechts“ findet.

„Die Politik“ macht uns seit vielen Jahren vor, wie man ein Volk seiner Führung entfremdet.  Spätestens mit Angela Merkel ist das „Durchregieren, ohne das Volk – zuweilen auch die „Volksvertreter“, also das Parlament – „mitzunehmen“, zur Methode geworden sei. Diese politische „Methode“ verfolgt inzwischen kein Programm mehr, sondern reagiert nur noch auf Krisen. So aber wird die innerparteiliche Demokratie still, aber systematisch unterminiert.

Stattdessen erleben wir ein Diktat der Expertenkommissionen und der Exekutive, die Verfassungsgerichte haben ihre Macht genauso ausgedehnt wie die Nichtregierungsorganisationen. So sachlich angemessen diese oft auch handeln mögen – sie alle sind aber nicht direkt demokratisch legitimiert.

Und auch die Medien haben durch bisweilen strikt selektive Berichterstattung zu einer Stimmung beigetragen, in der sich weite Teil der Bevölkerung nicht mehr repräsentiert sehen. Erschwerend treten die „sozialen Medien“ hinzu, die häufig durch Fake News dazu beitragen, daß Stimmungen die sachliche Auseinandersetzung verdrängen.

Kurz und prägnant: Es wird immer schwieriger, zwischen der Beschränkung der Meinungsfreiheit, die dem Schutz der Demokratie dienen soll, und staatlicher Bevormundung  zu differenzieren. Unterdrückung der Meinungsvielfalt, ja der Meinungsfreiheit – sei sie „rechts“ oder „links“ motiviert – tötet das demokratische Miteinander und macht ein friedliches Volk zu Aufsässigen.

Wir können nicht dadurch, daß Meinungen unterdrückt werden, das, was zu diesen Meinungen führt, austrocknen. Meinungsfreiheit ist keine „Gefahr“, sondern Ausdruck eines freien Geistes. Insofern ist die Instrumentalisierung von Meinungsfreiheit eine Gefahr, die die Grundlage unseres Gemeinwesens gefährdet. Es geht darum, dem Eindruck der Tabuisierung von bestimmten Problemen und Meinungen entgegenzuwirken. Deshalb müssen wir das Gefühl, daß bestimmte Dinge nicht gesagt werden dürfen, ernst nehmen. Der Grundgedanke ist: freier Geist, freie Meinung, freier Bürger. Zu sagen, wir diskutieren über dies und jenes  nicht, ist kein Weg, um die Differenz zwischen Meinung und Wahrheit aufzuheben.

Das sei vorausgeschickt, um die Frage nach der Gefährdung unserer Demokratie „sine ira et studio“ zu beantworten. Und das Vorausgeschickte gilt auch all jenen, die reflexartig nach der „Keule von rechts“ greifen, um unsere ach so gefährdete Demokratie zu schützen. Nun hat sich auch Olaf Scholz in diese Reihe der Kläger gestellt. Die NZZ kommentiert *):

„Der deutsche Kanzler Olaf Scholz sieht im Rechtsextremismus die stärkste Bedrohung für den Staat. Die Bundesanwaltschaft beschäftigt sich aber fast nur mit Islamisten – und auch Linksextreme sind hochgefährlich.

Bis zu ihrer Amtseinführung Anfang Dezember kannte kaum jemand die neue deutsche Innenministerin Nancy Faeser. Die Personalie war überraschend, was Faeser zum Amtsantritt sagte, aber altbekannt: Der Rechtsextremismus sei die größte Bedrohung «für unsere Demokratie», gab die Sozialdemokratin zu Protokoll. Auch ihr christlich-sozialer Vorgänger Horst Seehofer hatte sich so geäußert. Wenige Tage nach Faesers Amtseinführung wiederholte der deutsche Kanzler Olaf Scholz ihre Einschätzung bei einer Rede vor dem Parlament. Worauf die Bewertung von Faeser basiert, wollte das Innenministerium auf Anfrage nicht beantworten.

Fragt man bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nach, ergibt sich jedenfalls ein anderes Bild:

210 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus hat die Behörde im Jahr 2021 bis Ende Oktober neu eingeleitet. Gegen Linksextremisten leitete sie zehn, gegen Rechtsextremisten fünf Verfahren ein. Im Jahr 2020 sah es ähnlich aus: Damals leitete die Behörde 372 Ermittlungsverfahren gegen Islamisten ein, zehn gegen rechte und vier gegen linke Extremisten.

Nimmt man die Zahlen der Bundesanwaltschaft zum Maßstab, ist nicht der Rechtsextremismus die größte Gefahr, sondern der Islamismus, und zwar mit Abstand.

Der Verfassungsschutzbericht des Jahres 2020 scheint die These von Scholz und seiner Innenministerin hingegen zu stützen, zumindest auf den ersten Blick. Der «politisch motivierten Kriminalität rechts» werden dort rund 22 000 Straftaten zugeordnet. Dem gegenüber stehen rund 11 000 Straftaten aus dem linksextremen Spektrum. Weitaus größer ist der Abstand zu den Delikten von radikalen Muslimen. Im Jahr 2020 zählten die Verfassungsschützer 378 islamistische Straftaten.

Wie kommt es zur großen Diskrepanz zwischen den Zahlen des Verfassungsschutzberichts und denjenigen der Bundesanwaltschaft, die sich fast nur mit Islamisten beschäftigt?

Die Bundesanwaltschaft wird vom Generalbundesanwalt geführt. Er ist der oberste deutsche Strafverfolger. Seine Mitarbeiter befassen sich daher nur mit staatsgefährdenden Delikten, in aller Regel Terrorismus. Der Bericht des Verfassungsschutzes listet hingegen ganz verschiedene Taten auf.

Darin liegt auch der Grund für die Differenz zwischen rechten und linken Delikten, denn 58 Prozent der rechtsextremen Taten sind sogenannte Propagandadelikte. Ein Propagandadelikt nach deutschem Recht begeht zum Beispiel, wer ein Hakenkreuz auf eine Wand sprüht. Auch die Verbreitung von rechtsextremen Filmen oder Liedern zählt dazu. Die im linksextremen Spektrum gängigen Symbole oder Lieder fallen aber in aller Regel nicht unter den staatlichen Bann. Linke Propagandadelikte spielen daher in Deutschland kaum eine Rolle.

Starke Verzerrung der Statistik

Trotz dieser starken Verzerrung der Statistik existiert bei Rechtsextremen ohne Frage ein hohes Gewaltpotenzial. Rechten Tätern schreibt der Verfassungsschutz 842 Körperverletzungen zu, linken nur halb so viele. Links werden allerdings mehr Brandstiftungen begangen (173, rechts 25). Auch die Zahl der sogenannten Landfriedensbrüche liegt bei Linksextremen um ein Vielfaches höher (321 zu 18). Von «Landfriedensbruch» spricht man, wenn eine Menschenmenge Gewalt ausübt und dadurch die öffentliche Sicherheit gefährdet. Auch der Aufruf einer Menschenmenge zur Gewalt zählt dazu. Die Summe der sogenannten Widerstandsdelikte ist bei Linken Tätern ebenfalls höher (211 zu 101). Der Begriff steht für körperliche Gewalt gegen Beamte, vor allem Polizisten.

Der Anstieg in dieser Kategorie ist rasant. Laut dem Verfassungsschutz nahmen die linksextremen Gewalttaten gegen Polizei und Sicherheitsbehörden im Vergleich zum Jahr 2019 um 66 Prozent zu. Mehr Landfriedensbrüche und ein steiler Anstieg bei Gewalt gegen Repräsentanten des Rechtsstaats – das klingt nicht unbedingt, als ob die deutsche Demokratie vor allem die Rechtsextremen fürchten müßte. Zumal die Gesamtzahl der linksextremen Gewaltdelikte im Jahr 2020 höher lag als die der rechtsextremen (1237 zu 1023).

Linksextremen werden für das Jahr 2020 fünf versuchte Tötungsdelikte angelastet – tödliche Attacken aus diesem Milieu gab es in Deutschland aber schon lange nicht mehr. Rechtsextreme erschossen hingegen immer wieder Menschen. So ermordeten allein die Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) neun Migranten.

Den rechten Extremismus deshalb als größte Gefahr einzustufen, funktioniert aber nur, wenn man die islamistischen Anschläge der vergangenen Jahre ausblendet; und zwar die gerade noch vereitelten und die tatsächlich erfolgten: So wurden etwa bei der Attacke auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 dreizehn Menschen aus dem Leben gerissen und Dutzende teilweise schwer verletzt.

„Der Rechtsstaat darf auf keinem Auge blind sein“

Aufseiten der Opposition befürchtet man durch die Positionierung der deutschen Innenministerin Faeser eine Verengung des Blicks. „Ich habe mich gewundert, daß die Bekämpfung des Rechtsextremismus der einzige Schwerpunkt der Ministerin ist“, sagt die CSU-Innenpolitikerin Andrea Lindholz im Gespräch. Sie leitete in der letzten Legislaturperiode den Innenausschuss des Bundestages. «Bei der ‹Ampel› habe ich schon die Befürchtung, daß wir einen einseitigen Fokus auf rechtsextreme Delikte bekommen. Wir müssen aber auf beiden Augen wachsam sein und nicht nur auf dem rechten», sagt Lindholz.

Die Christlichsoziale verweist auf den letzten Bericht des Bundesverfassungsschutzes. Der habe eine starke Deliktzunahme im Bereich des Linksextremismus festgestellt. Körperverletzungen im Bereich politisch motivierter Kriminalität von links seien um 30 Prozent gestiegen. Auch absolut hätten die Straftaten im linksextremen Bereich zugenommen. Zudem sei die islamistische Bedrohung nach wie vor hoch. Das zeige der Verfassungsschutzbericht.

 „Deutschland ist für den Islamischen Staat und al-Kaida noch immer Hauptzielland.“

Schon Faesers Vorgänger Horst Seehofer habe die Bedrohung von der rechtsextremen Seite als zentrale sicherheitspolitische Herausforderung benannt, sagt Lindholz. Seehofer und die Union hätten aber auch immer wieder betont, daß man die anderen Extremismen von links und aus dem islamistischen Spektrum nicht vernachlässigen dürfe. „Extremisten dürfen sich auf keinem Teil des Spektrums sicher fühlen.“

Kritik auch aus der FDP

Das wird auch in der deutschen Regierungspartei FDP so gesehen. Die frühere FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg sagt im Gespräch, daß der Rechtsextremismus zweifellos eine ernste Bedrohung sei. Die konsequente Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung brauche allerdings keine Rankings und Hierarchien verschiedener Bedrohungen und Extremismen.

Vielmehr komme es auf einen wehrhaften Rechtsstaat mit 360-Grad-Blick nach rechts, links und auch auf religiös motivierten Extremismus wie den Islamismus an. «Der freiheitliche Rechtsstaat darf auf keinem Auge blind sein, und die offene Gesellschaft darf sich von niemandem einschüchtern lassen», sagt die liberale Bundestagsabgeordnete. «Es gibt keine ethische Überlegenheit irgendeiner Variante des gewaltbereiten Extremismus.»

Faesers Festlegung auf den Rechtsextremismus als größte Bedrohung der Demokratie findet also selbst im Regierungslager keine uneingeschränkte Zustimmung. Das mag auch mit der Faktenlage zu tun haben. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: So eindeutig, wie es die Ministerin darstellt, ist die Sache sicher nicht.“                 (*Quelle: Jonas Hermann, Oliver Maksan, Berlin, Dlf)

22 Kommentare

  1. Trucker gegen Impfpflicht!

    Protesting trucker convoys roll closer to Ottawa
    The original trucking convoy started in British Columbia, but groups are also headed to the national capital from eastern Canada.

    Author of the article: Matthew Lapierre
    Publishing date: Jan 28, 2022  •  10 minutes ago

    Several convoys of trucks adorned with Canadian flags and signs decrying vaccine mandates are poised to enter Ottawa.

    https://ottawacitizen.com/news/protesting-trucker-convoys-roll-closer-to-ottawa

  2. Hallo Peter, und alle ‘Konserven’

    Guter Artikel, sehr informativ.

    Und hier etas fuer ALLE:
    Etwas verspaeted, aber ich hoffe/wuensche ihr hattet alle ein schoenes Fest und den guten Rutsch.

    Gruesse
    DFD

      1. Lieber DFD,
        natürlich erinnern wir uns an Dich. Wir freuen uns, dass Du wieder da bist.
        Liebe Grüße von Maria

      2. @ DFD: Lieber DFD, über Deine Nachricht habe ich mich sehr gefreut. Danke, daß Du Dich an conservo erinnerst.
        Ich freue mich über Dein Interesse an unserer Arbeit und hoffe, daß Du sie kritisch begleitest.
        Liebe Grüße
        Peter

  3. Ohne echte Opposition irrlichten diese Gestalten (Lauterbach, Habeck, Baerbock, Baes, Lamprecht, Faeser) weiter, weiter, weiter…..

    Scholz lässt ohne jegliche Führung denen Narrenfreiheit.

    Die CDU merkelt auch unter Merz munter weiter vor sich hin und biedert sich immer noch der Regierung an, als ob sie selber regieren würde. DAS IST SCHON EXTREM PEINLICH.

    Und die AfD wird weiter bis zum Exzess geschnitten. NICHT NUR SICHTBAR AN DER BEHANDLUNG IN DER BUNTESSCHWATZBUDE, A.K.A – KASPERLTHEATER …….

    1. Faeserismus oder was?

      Mit der Bundesinnenministerin sitzt eine Verfassungsverächterin in der Regierung. Etliche andere Politiker folgen ihr begeistert. Deshalb sind die Demonstrationen so wichtig. Wenn es um die Verteidigung der Grundrechte geht, ist auch ein gröberer Ton durchaus angebracht.

      Die Juristin Nancy Faeser leitet das Bundesinnenministerium. Möglicherweise nicht lange; in Hessen, wo im Herbst 2023 ein neuer Landtag gewählt wird, soll sie als Spitzenkandidatin der SPD antreten. Möglicherweise wird sie tatsächlich Ministerpräsidentin. Dann säße eine erklärte Verfassungsfeindin eben in der Wiesbadener Staatskanzlei. Und es gibt auch keine Garantie dafür, dass der nächste Innenressortchef in Berlin dem Grundgesetz gegenüber und vor allem den Grundrechten mehr Respekt entgegenbringt als sie. In den meisten Fällen folgt auf jemanden, der lustvoll demokratische Standards zertrümmert, kein Besserer, sondern jemand, der das Werk zu Ende bringen will.

      Als Innenministerin debütierte Faeser mit dem Twittersatz: „Wer im Netz Hass und Hetze verbreitet, bekommt es mit der Polizei zu tun.“

      Als Juristin müsste sie wissen, dass Hass an sich kein Straftatbestand ist, auch wenn das oft in der politischen Kommunikation so dargestellt wird. Strafbar sind etwa Drohungen mit Gewalt, Beleidigungen, üble Nachrede, Billigung von Straftaten. Faeser müsste auch wissen, dass die Strafverfolgung nicht in den Händen der Polizei liegt. Sie twitterte es trotzdem. Faeser twittert überhaupt viel. Wie ein Verfassungstext von Autoren wie ihr und noch ein paar anderen aussähe, davon kann sich die Öffentlichkeit mittlerweile ein Bild machen. Der Gedanke, dass es sich bei Grundrechten um Abwehrrechte gegen den Staat handelt, käme dort schon deshalb nicht mehr vor, weil ihrer Ansicht nach Grundrechte eben nicht für alle gelten, sondern nur für ausgewählte Bevölkerungsgruppen und unter staatlichem Vorbehalt. Wie es schon im Koran heißt: „Wir könnten das Geoffenbarte auch wieder zurücknehmen.“

      Als nächstes drohte sie dem Messengerdienst Telegram mit „Abschaltung“, und zwar mit der Begründung, dort würden Hass, Hetze und Gewaltaufrufe verbreitet, und Messenger ignoriere deutsches Recht und Aufforderungen des Bundesamtes für Justiz. Gewaltaufrufe gibt es beispielsweise auch auf Twitter – was bisher nicht zu Abschaltungsforderungen führte. Und um Aufrufe zur Gewalt wie auch die Billigung von Straftaten zu verfolgen, verfügt die Justiz über alle Mittel. Es ist richtig, dass Telegram so gut wie nie etwas löscht.

      Deshalb sammeln sich dort in vielen Ländern Gegner der jeweiligen Regierungspolitik. Und aus diesem Grund wird der Messengerdienst in einer Reihe von Staaten tatsächlich technisch unterdrückt, beispielsweise in Weißrussland, dem Iran und China.

      Auch in Russland gab es den staatlichen Versuch, Telegram abzuschalten. Der scheiterte allerdings daran, dass das Unternehmen schneller die Server wechselte, als die Behörden hinterherkamen. Nach einer Weile gaben sie den Versuch deshalb auf, weil den durchaus Abschaltwilligen klar wurde, welche Voraussetzungen die Ausmerzung eines solchen Dienstes hat. Das gelingt nämlich nur, wenn sich der Staat das Internet samt Nutzern in seinem Machtbereich weitgehend unterwirft. Und soweit wollte die Regierung in Russland nicht gehen. Die deutsche Innenministerin dagegen schon. Von informationeller Selbstbestimmung und Privatsphäre – zwei weitere Marotten der alten Grundgesetzautoren – bliebe natürlich nichts mehr übrig, wenn sie „zur letzten Konsequenz“ greift. Vorerst wedelt die Ministerin nur mit den Instrumenten.

      https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2022/01/BR-Faeser-Telegram-Abschaltung.png

      weiter: h ttps://www.tichyseinblick.de/meinungen/grundrechte-verteidigen-faeserismus-anhaenger/

      1. Hi CC,

        Mensch, da kriegt man ‘ne Gaensehaut.

        Des weiteren, ich hoffe das Du und die anderen ‘Konserven’ ein schoenes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr hattest.

        Alles Gute
        DFD

  4. Selbst im sog. “politischen Kompass” sind Neo-Nazis in Bereich ‘kollektivistisch’ und ‘totalitaer/autoritaer’ eingeordnet, im selben Quadranten also, wie die internationalen Sozialisten/Marxisten. In dieser Einordnung sind diese beiden politischen Stroemungen als “links” eingeordnet.

    Der Gegenpol dazu ist ‘individualistisch’ und ‘libertaer’. Ist es das, was unsere heutigen Politiker als “rechts” bezeichnen? Ich glaube nicht.

    Und wenn man dann die echten nachweisbaren politischen Gewalttaten lt. Bundesanwaltschaft zusammenrechnet, wie von Herrn Helmes dargestellt, muss man sich schon wundern, ueber welchen Pipifax sich eine Innenministerin und ein Kanzler denn kuenstlich aufregen, und was der eigentliche Grund dieser Echauffierung ist.

    Wegen so rund 20 politischen Gewalttaten im Jahr muss man sicher kein Millionen- oder Milliardenbudget auflegen. Es kann sich also nur um die bei Corona praktizierte Taktik des Angstmachens handeln, um dem Buerger Geld fuer rein parteipolitisch motivierte (korrupte) Massnahmen aus der Tasche zu ziehen. Leider funktioniert dieser psychologische Trick fast immer beim Grossteil der Menschen.

    Die Meldung muesste sein, dass wegen grob 20 politischer Gewalttaten p.a. (von extrem rechts und extrem links zusammengezaehlt), die Regierung ihre sogenannten NGOs mit Unsummen foerdert, anstatt eine kleine Polizeitruppe von Spezialisten zu gruenden, die diesen Extremisten den Garaus macht. Dieses Regierungshandeln ist politische Korruption in Reinform, und jeder von Euch muss das bezahlen.

  5. Ich warte ja heute noch auf die in Sabberrunden nie gestellte Frage an unsere Demokratiewächter, was sie eigentlich unter einem “Rechtsextremismus”, einem “Rechtsradikalismus”, einer “Demokratiefeindlichkeit”, einem “Verfassungsschutzfall” usw. verstehen.

    Man müsste sie halt mal fragen und auch ausreden lassen.
    Zur Belustigung aller, sollte man dann die Vorträge regierender Mitglieder von allen Parteien aus den Jahren 2000 bis 2015 einspielen.
    Da täten sich nach heutigen Überzeugungen derjeniger welcher völlig neue strafrechtlich verfolgungswürdige Momente ihrer selbst auf.

    Diese verlogene Heuchlerbande ist einfach unerträglich, und sie hat das Bürgervertrauen in die Politik nicht nur elementar beschädigt, sondern sie hat es für immer in die Tonne getreten und tritt täglich nach.
    Dafür gibt es keine Reparaturwerkstatt, keine Denkfabrik, kein Return !

    Wer sich derart schändlich offenbart, wird der erste sein, der seinem eigenen Erneuerungsgedanken auf allen Ebenen, dem Great Reset, zum Opfer fällt.
    Eine neue Welt mit alten Köpfen kann es nicht geben.
    Hübsch ausgedacht, aber leider nicht machbar.
    Wer es wirklich ernst damit meint, muss gehn – freiwillig oder unfreiwillig.
    Tja, so ist das mit den Revolutionen, sie fressen ihre Kinder.

  6. Wenn ich so sehe, was sich um das linke Banner scharrt, bin ich direkt stolz darauf, daß man mich als “Rechten” bezeichnet, mich , der 40 Jahre lang die CDU gewählt hat – bis 2013 !

  7. Also ich hab Jura studiert, naja wenigstens habe ich so getan als ob. Beizeiten bin ich dann unter den Rock einer Partei gekrochen, das hat mich vor dem grausamen Schicksal bewahrt für Geld arbeiten zu müssen. Ich kann zwar nix aber zur Zeit toure ich durch die deutschen Mainstreammedien als Kuckuck, der alle fünf Minuten hinter dem Türchen einer Schwarzwälder Kuckucksuhr erscheint, mit dem Slogan “Die größte Gefahr kommt von rechts”. Und das stimmt ja auch: Für Schmarotzerexistenzen wie mich kommt die größte Gefahr von rechts, also von geistig vernünftigen, klar denkenden Menschen, die wissen was sich gehört und was nicht.

    1. Hi Semenschkare,

      “…dass Anmeldelisten frühzeitig der #Antifa vorgelegt werden”….

      Ich dachte erst das war ein Witz, UNHEMLICH!

      Des weiteren, ich hoffe das Du und die anderen ‘Konserven’ ein schoenes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr hattest.

      Alles Gute
      DFD

      1. Nein, das war kein Scherz. Solche Forderungen sind ein Teil der medialen Hetze gegern Rechts.

        Beste Grüße an Dich… 💙 😊

  8. vom 23.01.2022 laut Tweet-date
    ……………………………..

    Was unsere Medien heute verschweigen:
    Die Ausschreitungen beim #Corona-Protest hunderttausender friedlicher Spaziergänger in #Brüssel, gingen ausschließlich von der #Antifa aus!

    *ttps://twitter.com/Hartes_Geld/status/1485301947913711619?cxt=HHwWhsC92ZGQ7ZwpAAAA

    Und hier besser:

    Hier nochmal das funktionierende Video.
    #Antifa #Bru2301

    https://twitter.com/Hartes_Geld/status/1485305477080756225?cxt=HHwWgsC5hcjd7pwpAAAA

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