Eckpunkte einer Nachkriegsordnung mit Russland

– Raus aus der Ukraine, die NATO muss Expansion beenden
– NATO-Länder sollten die Rüstung auf das Doppelte beschränken
– Heimatländer denen, die in ihnen wohnen – auch im Donbass

Von Albrecht Künstle

Territoriale Entwicklung der Ukraine 1922 – 1954. (c) Spiridon Ion Cepleanu, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Kriege sind genug, die bisherigen forderten zu viele Tote und schufen neue Grenzen ohne Rücksicht auf die jeweilige Bevölkerung. Aus dem Deutschen Kaiserreich mit 541 000 km² wurde das Deutsche Reich mit 469 000 km². Und durch den Zweiten Weltkrieg wurde Mitteleuropa samt seiner angestammten Einwohner nach Westen verschoben bzw. vertreiben. Aus Ostdeutschland wurde die DRR und Polen, aus Ostpolen wurde die Ukraine usw. Und Westdeutschland wurde auf 249 000 km² geschrumpft und maß nur noch 46 Prozent des Kaiserreichs. Dabei hatten wir noch Glück, denn wie schrieb Bertold Brecht 1951: „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

Die 15 Unionsrepubliken zwischen 1956 und 1991: 1. Armenien UdSSR 2. Aserbaidschan UdSSR 3. Belarus UdSSR 4. Estland UdSSR 5. Georgien UdSSR 6. Kasachstan UdSSR 7. Kir-gistan UdSSR 8. Lettland 9. Litauen 10. Moldavien 11. Russland 12 Tadschikistan 13. Turkmenis-tan 14. Ukraine 15. Usbekistan. CC BY-SA 3.0, Wikipedia.org

Nicht ganz so schlimm traf es die Sowjetunion, die einmal 22,4 Mio. km² umfasste. Das heutige Russland misst noch 17 Mio. km². Der Warschauer Pakt erstreckte sich von der Beringstraße vom 170. Längengrad über 11 000 km bis nach Berlin auf dem 13. Längengrad. Und im Norden vom 75. Breitengrad ca. 5 000 km bis zum 35. Breitengrad in Turkmenistan. Die OVKS unter der Führung Russlands musste Federn lassen; einige Länder wechselten die Seiten und gehören jetzt zur NATO.

Die entgegengesetzte Bilanz kann die Ukraine vorweisen. Sie war nie selbstständig, sondern ein Spielball von Russland, Polen, der Tschechoslowakischen Republik und Rumänien. Erst 1991 erhielt die Ukraine ihre volle Eigenständigkeit und wurde ein Land fast doppelt so groß wie Deutschland, aber mit nur etwa halb so vielen Einwohnern. Der Start von null auf 100 war wirtschaftlich getrübt, denn nach der Loslösung von der Sowjetunion ging das Bruttoinlandsprodukt um 60 Prozent zurück. Ohne den prosperierenden Südosten hätte es noch schlechter ausgesehen.

Aber Kriege und andere Kräfte oder Mehrheiten verändern Grenzen, die zu respektieren sind. Für Deutschland sind die Ostgebiete verloren, ebenso für Russland frühere Sowjetrepubliken. Sie militärisch zurückzuholen, verbietet sich nicht nur nach dem Völkerrecht, es wäre reiner Revisionismus. Deshalb hat Russland in der Ukraine nichts mehr verloren, schon gar nicht mit Truppen.

Russland muss ebenso aus der Ukraine raus, wie es einst zu Vietnam hieß, Ami go home! Auch die USA hat heute in Europa nichts mehr verloren. Kein NATO-Land wurde angegriffen und die Stationierung ihrer Waffensysteme samt Bedienungstruppen in den neuen Frontstaaten bedeutet für das benachbarte Russland eine Provokation, die gefährlich war und nun zum Krieg führte. Denn Russland will sich offensichtlich nicht noch einmal einen übermächtigen Gegner vor die Nase setzen lassen. Dass die Ukraine schon jetzt ein gefährlicher Feind für die Russen ist, zeigt sich an den Verlusten auch auf Seiten der Invasoren. Es ist ein völkerrechtswidriger Krieg.

Die jetzt die Ukraine verlassen, sind wirkliche Flüchtling, auch wenn sie das teilweise ihrem Präsidenten zu verdanken haben. Sie sollten nicht nur von den Nachbarländern, sondern auch von Deutschland aufgenommen werden. Aber solange das der Fall ist, muss für Migranten aus Asien und Afrika ein Aufnahmestopp verhängt werden. Das gilt auch für jene, die es nun über die Ukraine versuchen. Bei den 145 000 Ukrainern, die schon hier leben, sollten nicht nur Verwandte, sondern auch andere Landsleute einquartiert werden. Das entlastet unsere staatlichen Aufnahmekapazitäten, die schon jetzt überlastet sind. Die Hetze aus Brüssel gegen Polen und Ungarn sollte nun schon wegen der Flüchtlinge aus der Ukraine unterbleiben. Ein „Sondervermögen“ für die Ukraine darf nicht gebildet werden, weil es das Gegenteil von Vermögen wäre – Zusatzschulden!

Wie kann es nach dem Abzug der Truppen und Kriegsende weitergehen? Als Moderator könnte China eine maßgebliche Rolle spielen, welches zu beiden Ländern gute Beziehungen pflegt.

Hier einige Punkte zu einer Friedenslösung, aus Platzgründen nur thesenhaft.

  • Die NATO darf weder die Ukraine, noch Finnland und Schweden zum Beitritt auffordern und jede Forderung nach Aufnahme in die NATO sollte definitiv ausgeschlossen werden.
  • Der Beitritt zur EU muss ermöglicht werden, sobald die Konvergenzkriterien erfüllt sind. Das ist noch nicht der Fall, im Gegenteil fiel das Land mit seiner Korruption und anderer Defizite im Demokratieranking fast auf das „Niveau“ der Türkei zurück (Übersicht).
  • Keine weiteren Waffenlieferungen in die Ukraine, sie ist schon jetzt überrüstet. Die deutsche Ankündigung, doch Waffen zu liefern, löste bei Putin die Aktivierung von Atomwaffen aus.
  • Die Rüstungshaushalte der europäischen NATO-Länder sollten auf das Doppelte der Rüstungsausgaben von Russland beschränkt werden. Russland gab 2020 umgerechnet 66,8 Mrd. Dollar für das Militär aus, sodass sich die Kernländer in Europa auf 134 Mrd. Dollar beschränken könnten. Doch alleine Großbritannien, Frankreich und Deutschlands Militärhaushalte belaufen sich auf über 160 Mrd. Dollar (Quelle), die übrigen NATO-Länder nochmal so viel. Es gibt keine Rechtfertigung zur Aufrüstung.
  • Ukrainische Landesteile mit russischen Bevölkerungsmehrheiten sollte Autonomie zugestanden werden, also der Krim und dem Donezk, und von der Völkergemeinschaft anerkannt werden. Das muss nicht für Luhansk gelten, das mehrheitlich ukrainisch ist.
  • Das Selbstbestimmungsrecht muss umgekehrt auch für Volksgruppen von NATO-Ländern gelten, die das Säbelrasseln der NATO und die Reglementierung durch Brüssel nicht mehr mitmachen wollen. Spontan können mindestens eine Handvoll genannt werden.
  • Die ukrainischen Angriffe auf die autonomen Gebiete sind einzustellen, ebenso die Diskriminierung von Russen in der Ukraine. Umgekehrt von ukrainischen Minderheiten in russischdominierten Gebieten, gegebenenfalls unter Kontrolle der UNO.
  • Das Verbot der Ausstrahlung russischer Sender in Deutschland muss aufgehoben werden. Zwar sind diese ebenso einseitig wie unsere Medien, aber es war schon immer gut, dass im Krieg auch „Feindsender“ gehört und Westsender in der DDR verfolgt wurden.
  • Der Boykott russischer Rohstoffe, insbesondere von Gas ist aufzuheben. Nicht wegen der Interessen Russlands oder unserer Wirtschaft und Privathaushalte, sondern weil das LPG-Flüssiggas aus den USA schmutzigeres Gas ist, mit dem die CO2-Ziele kaum erreicht werden können. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.
  • SWIFT sollte beibehalten werden, alleine schon, damit die deutschen Exportfirmen zu ihrem Geld kommen, siehe auch die SZ. Schon jetzt müssen die an Nordstream II beteiligten Firmen von Deutschland entschädigt werden, ohne SWIFT auch noch die bisherigen Lieferanten. Zusammen mit 100 Mrd. EUR mehr für die Aufrüstung? So kann man Deutschland auch zerstören, ohne dass auf unserem Boden ein Krieg stattfindet.
  • Ukrainer dürfen nach dem Krieg nicht vor Gericht gestellt werden, die zivil quasi als Partisanen gegen die regulären russischen Truppen kämpfen. Der nicht erklärte und dennoch eröffnete Krieg gegen die Ukraine rechtfertigt nicht nur den zivilen Widerstand mit Waffen, sondern macht diesen geradezu zur Pflicht.

Nach Redaktionsschluss eingetroffen, bestätigt die Politikwissenschaftlerin Tatjana Stanowaja die obige Sicht. Noch hält sie einen Friedenskompromiss für möglich. Sie meint, „dass die 2014 von Moskau annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim als russisch anerkannt wird, die russischsprachigen Regionen Luhansk und Donezk unabhängig bleiben. Dies und der neutrale Status der Ukraine könnten Putin dann zum Abzug der Truppen bewegen, meint sie. Genau dies forderte Putin am Montag. Aber wenn er kein Licht am Ende des Tunnels sieht, kann das alles schlecht ausgehen für alle”, sagt sie.

Im gleichen Artikel wird auch eine Kehrtwende verbreitet: „Die Allianz braucht die Ukraine nicht. Die NATO betont seit Monaten, dass jedes Land selbst darüber entscheiden dürfe, mit wem es ein Bündnis eingehen möchte – auch die Ukraine. Zugleich folgt daraus, dass es die NATO natürlich akzeptieren würde, wenn die Ukraine selbstbestimmt auf ihre Beitrittsambitionen verzichten würde, um zum Beispiel den Krieg dadurch zu beenden.“ NATO-Stoltenberg schickte Selenskyj zuerst ins Feuer und gibt ihm jetzt einen Korb, nachdem hunderte Ukrainer den Tod fanden. Er scheint auch keine bessere Moral zu haben als Putin.

Was für mich unerträglich ist: Orthodoxe russische und ukrainische Christen bekämpfen sich gegenseitig, obwohl ihre religiöse Verfassung, das Neues Testament das unmissverständlich verbietet. Auch dort versagen die Kirchen und bleiben bei bloßen Verlautbarungen. Man dürfte in dieser Situation aber erwarten, dass die Popen mit Kreuzen und Ikonen „bewaffnet“ den Panzern entgegentreten und den Soldaten auf beiden Seiten in den Arm fallen! Aber Hände falten ist ungefährlicher.

Weitere Hintergründe, Informationen und Meinungen:

Eine Expertenrunde https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-29cffj1w12111/

Florian Homm und Ernst Wolff bei Dominik Kettner info@kettner-edelmetalle.de

Zur Vorgeschichte https://www.rubikon.news/artikel/die-ukrainische-vorgeschichte

Ebenfalls Vorgeschichte https://multipolar-magazin.de/artikel/schwarze-tage-europas

Soeben von statista eingegangen Aktuelle Daten und Fakten zum Russland-Ukraine-Konflikt

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors

17 Kommentare

  1. Nein…….. Ausländische Kämpfer die aufgegriffen werden, naja die sollte man nicht gleich erschiessen, aber 20 Jahre Sibirien …..bis alle Sanktionen aufgehoben wurden, das halte ich für angebracht.

    Die haben kein Recht auf den besonderen Schutz…….. als Kriegsgefangene.

    Zudem, wir stossen die Russen gerade in einem noch kaum je dagewesene Masse aus.
    Opernsängerinnen, Sportler, Firmen, und es werden Yachten konfisziert, Gelder beschlagnahmt usw.
    Besonders Idiotische Deutsche bedienen keine Russen mehr…….. Heuchelei war schon immer ein Lieblingskind der Deutschen.

    Bei mir in der Firma gabs Leute die das super fanden….. Ich sah mir die an, fragte sie……. “sind Deine Ur-Ur-Ur-Ur-Grosseltern etwa Russen gewesen, so wie du aussiehst….dann mache ich nichts mehr für dich.”
    Nur um die mal etwas zu wecken….

    Also, wenn wir so weitermachen, wird Putin die Ukraine nicht mehr hergeben…… denn es lohnt sich für ihn dann nicht mehr.

    Er wird sich Asien zuwenden wo ein 1.4 Milliarden Riese seine Rohstoffe gerne kaufen wird.

    Aber egal……… die Ukraine ist Ur-Russisch….. in Kiew wurde vor 1000 Jahren Russland gegründet.
    Und es war eben nicht so……. das die Ukrainer einen Janukowitsch nicht gewählt haben……
    Es gibt an sich viele Russlandfreundliche dort, denen es nun natürlich schwerfällt sich dazu zu bekennen.

    Wer möchte von seinem Freund überfallen werden…..?

    Wie dem auch sei…….. wenn wir nicht lernen mit den Russen zu reden, wird es noch mehr Kriege geben.

    UND WENN WIR MIT DEN RUSSEN NICHT REDEN, WERDE ICH PUTIN DABEI UNTERSTÜTZEN.

    Reden…… ja die USA / EU sagen, sie hätten das ja getan……. aber wenn man eine Idiotin wie Baerbock zu einem Sergei Wiktorowitsch Lawrow schickt……. kann man das kaum als Verhandlungswillen bezeichnen.
    Wir gingen nur nach Russland um Putin zu sagen das wir mit ihm nicht verhandeln werden, wir gingen hin um seine Unterwürfigkeit abzuholen.

    Putin sagte vor ca. 2 Monaten denn auch, er habe im Westen niemanden mehr mit dem er intelligente Gespräche führen könne.

    Was für ein vernichtendes Urteil über uns.

  2. Lieber Autor. Ich habe vorgestern eine Karte fer Sprachverteilung gesehen. Hernach leben im Westen / Lemberg, rund 5%Russen, der Anteil beträgt in der Mitte/Kiew, beträgt ihr Anteil rund 25%. Im Süden/Odessa sind rund 74 % Russen, im Osten/Donbas rund 95% und im Nordosten/Charkov 86%. Nun hat Selensky vor wenigen Tagen quasi die Russische Sprache in den Medien verboten. Es soll jede Zeitung wenn, in gleicher Höhe auch in Ukrainisch gedruckt werden. Weiter hat Selensky in einem Dekret (2021?) verfügt, die Krim zurückzuerobern und Atomwaffen anzuschaffen. Ich sehe hierin eine Kriegserklärung der Ukraine. Seid 2014 ist. in Kiew eine illegitime Putschistenclique an der Macht (Maidan, CIA Regime Change). Seither findet im Donbas ein Völkermord an Russen statt. Es hat schon weniger Gründe für ein militärisches Eingreifen gegeben. Und vergessen Sie bitte Kosovo, Libyen, Irak, Syrien nicht.

    1. @ hattendorf….

      Ich kenne einen Donbass-Russen der seit 20 Jahren in der Schweiz lebt und arbeitet.
      Er spricht heute Mundart.

      Und er sagt…… es sprechen nahezu alle Ukrainer nicht nur Russisch, sie benutzen russisch auch zu Hause……
      Das zwangsweise verordnete Ukrainisch sei eine Totgeburt, werde nur offiziell gesprochen, am Mittagstisch sprechen auch Typen wie Selenski Russisch.

  3. Vielleicht schreibt eines Tages jemand ein Buch “The Myth of Putin’s Villainy”. in solches Buch ist erhaeltlich fuer Deutschland, aber dort durchaus unbekannt. “The Myth of German Villainy” von Benton Bradburry.
    Wenn man sich ueberlegt, dass durch ca 100000 angestellte Medien Leute in 35 Laendern unter der Leitung von George Creel die Vereinigten Staaten mental zum Waffengang gegen Deutschland im 1sten Weltkrieg mit den aber auch hinterhaeltigsten verlogensten Horrormeldungen eingestimmt wurden, dann reisst einen die jetztige Medienkampagne gegen Russland nicht vom Hocker.
    Wie sprach John Swinton, bekanntester Redakteur/Journalist einer New-Yorker Zeitung im Jahre 1888, we are intellectual prostitutes. If I voice my honest opinion in the newspaper, I am connected with, I will be looking for a new job tommorow (wir sind intellektuelle Prostitituierte. Sollte ich, in der Zeitung die ich betreibe, meine ehrliche Meinung zum Ausdruck bringen, muss ich mir morgen eine neue Arbeitstselle suchen). Damals gabe es weder Rundfunk noch Fernsehen, abr die Massenmedien waren genauso verkommen wie heute.
    Ein Trinkspruch auf Alle, die Ihre Informationen nur aus den Massenmedien beziehen: Poor Sods

    1. @ hess…..

      Richtig.

      Was auch hier die Schweizer Medien verbreiten……… ungeheuerlich. Wir scheinen in deren Wahrnehmung alles Idioten zu sein.
      Ich erlese mit die Sachen seit über 40 Jahren. Aber leider ist der Horizont der Jüngeren nur sehr kurz.

      Ukraine, Holodomor, Banderas Judenmorde, Russland, Auflösung der Sowjetunion….. alles mehr wie nebulös.
      In den Schulen wird Geschichte kaum noch gelehrt. Aber jetzt gäbe es ja ein gutes Thema.

      SF-DRS …….lauter Unsinn, es wird berichtet durch weglassen….. “Zeichnen durch weglassen”, war früher mal ein Teil des Unterrichtes.
      Und natürlich, die Russen sind schuld……. Das wir selber auch eine Verantwortung haben…. wenn … davon wollen sie nichts wissen.

      Wir benehmen uns wie Kinder…….. und traffen auf einen Erwachsenen.

  4. Vielen herzlichen Dank für diesen großartigen Artikel. Vom besten der Welt zum Thema.
    Was ich noch nicht verstehe: Seit vor den Skythen ist die Ukraine als reich and Rohstoffen bekannt, die Böden sollen großartig sein. Natürlich ist mir das Grauen um die Kulaken bekannt, aber warum gelingt es nicht, diese Weltgegend aus ihren natürlichen Vorteilen her zu entwickeln?
    Waren Monarchen schlauer? Die schickten einfach Ordensritter und Mönche nach Nordosten, Siebenbürger Sachsen nach Südosten – genauer: luden sie ein.

  5. “Orthodoxe russische und ukrainische Christen bekämpfen sich gegenseitig, obwohl ihre religiöse Verfassung, das Neues Testament das unmissverständlich verbietet. Auch dort versagen die Kirchen und bleiben bei bloßen Verlautbarungen. Man dürfte in dieser Situation aber erwarten, dass die Popen mit Kreuzen und Ikonen „bewaffnet“ den Panzern entgegentreten und den Soldaten auf beiden Seiten in den Arm fallen!”

    In der Ukraine gibt es auch sehr viele Katholiken.
    Nicht alle Ukrainer sind Slawen. Vor alllem in der Westukraine gibt es viele unetrschiedliche Minderheiten aus West- und Osteuropa, die in der Westukraine schon seit mehreren Generationen leben.

    Und nun der wichtigste Punkt, der mich am meisten stört.

    “Orthodoxe russische und ukrainische Christen bekämpfen sich gegenseitig, obwohl ihre religiöse Verfassung, das Neues Testament das unmissverständlich verbietet. ”

    Na dann empfehle ich Ihnen sich über Geschichte der Europas vor ein paar Jahrhunderten zu informieren. Vor allem ab dem 15 Jahundert bis heute. Die UEropäischen Christen hatten ständig Kriege untereinander geführt. Einige Kriege dauerten sogar 100 Jahre.
    Diese Überheblichkeit der römischen Katholiken gegenüber anderen Völkern und Nicht-Katholiken, die gibt es schon seit Jahrhunderten. Die gab es auch schon im Alten Rom. Auch die orthodox christlichen Slawen wurden als Barbaren oder als Wilde angesehen.
    Nur noch einmal zur Erinnerung. Einige Kreuzzüge richteten sich auch gegen orthodoxe Christen , darunter auch gegen die Byzantiner .
    Im alten Rom waren alle nicht römischen Völker und alle Völker außerhalb Roms, Barbaren (außer die alten Griechen).
    Selbst die alten Germanen oder Kelten betrachtete das Alte Rom als Barbaren.
    Es wurden sogar Mauern erichtet nur zum Schutz vor den angeblichen Barbaren (Germanen). Limes genannt!

    Und wie gesagt die Katholiken sowie die Protestanten in Europa führten auch in Europa untereiandner sehr viele Kriege.
    Glauben Sie etwa. Es gab nur die zwei Weltkriege, den ersten udn den Zweiten Weltkrieg?
    Im 19. Jahrhundert gab es auch sehr viele Kriege in Europa. Ein Napoleon versuchte schon vor Hitler, ebenfalls Russland gewaltsam mit Krieg zu erobern. Übrigens es gab noch einen Napoleon III. Auch er war ein verrückter grausamer Diktator, der viele Kriege führte.

    1. Im östlichen Gedächtnis ist das vom Westen angerichtete Massaker in Konstantinopel noch in wacher Erinnerung (1204). Als Teil des Werte- und Haltungswestens sollten wir uns mit unserer Hybris und Doppelmoral beschäftigen und Busse tun. Ein erster Schritt wäre schon einmal die Abkehr von den Transatlantikern, die selbst 2003 den US-Krieg im Irak unterstützt haben.

    2. Im östlichen Gedächtnis ist das vom Westen angerichtete Massaker in Konstantinopel noch in wacher Erinnerung (1204). Als Teil des Werte- und Haltungswestens sollten wir uns mit unserer Hybris und Doppelmoral beschäftigen und Busse tun. Ein erster Schritt wäre schon einmal die Abkehr von den Transatlantikern, die selbst 2003 den US-Krieg im Irak unterstützt haben. Wieviele Menschen diesem Krieg und seinen Nachwirkungen zum Opfer gefallen sind, muss ich hier nicht weiter ausführen.

    3. Grob geteilt…… sind Westukrainer mehrheitlich “Katholisch Orthodox”…… die im Osten meist “Russisch Orthodox”.

  6. “Den Rüstungshaushalt setzt man ins Verhältnis zum BIP. Danach gibt Russland mehr als das Doppelte aus. Maßgeblicher Faktor sind Lohnausgaben.”

    Na dann schauen Sie nach Saudi Arabien. Im Verhältnis zum BIP gibt Saudi Arabien am meisten für “Verteidigung” aus. Prozentual sogar fast viermal so viel wie Russland. Wer gibt am meisten Geld für den internationalen radikalen Wahhabi-Hass-Islam und für radikalislamische Moscheen aus? Saudi Arabien. Wer hat den größten Anteil bei der Finanzierung des internationalen Wahhabi- und sunnitischen Islam-Terrorismus? Saudi Arabien!
    Aus welchem Land kamen fast alle 9/11 Attentäter? Saudi Arabien!
    Welcher Geheimdienst half den 9/11 Attentätern den 9/11 Anschlag auszuführen? Saudi Arabiens!
    Warum hatten die USA nach 9/11 nicht mit der Bombardierung von Saudi Arabien begonnen ? Fragen Sie G.W. Bush oder B. Obama…
    Welcher islamischer Staat außerhalb der NATO ist der engste Verbündete der USA ? Saudi Arabien!

    Um noch einmal zurück auf die Rüstungsausgaben zu kommen?
    Wussten Sie , dass die US Ausgaben für Söldner nicht im Verteidigungs- oder Rüstungshaushalt deklariert werden ?
    Es ist eine Schummel-Kalkulation mti den US Verteidigungsausgaben!
    Die USA geben aber wie kein anderes Land am meisten Geld für Söldner aus.
    Es gibt in den USA nicht nur Blackwater oder Academi , sondern noch viele viele mehr Söldnerarmeen, die auch wetweit eingesetzt werden als Auftragskiller.
    Zum Beispiel helfen derzeit viele US Amerikanische Blackwater Söldner dabei den Wahhabi-Islamisten in Jemen die Ungläubigen und die Zivilbevölkerung zu massakrieren!
    Wo bleiben verdammt noch einmal die EU-Sanktionen gegen die USA und gegen Saudi Arabien?

    1. In der Tat….. aber für Russland sind die Rüstungsbetrieben eben noch viel wichtiger wie für uns.
      Denn sie können im Westen ja nicht einkaufen.
      Zudem möchte man nicht das die Qualifizierten Arbeiter arbeitslos werden.

      Russland hat eine sehr kleine Wirtschaft, daran gemessen das es 145 Millionen sind.
      Darum ist jeder Betrieb wichtig. Und auf dem Sektor sind sie zudem im High-End Bereich.
      de.
      Ansonsten…. stimme ihnen voll zu, alles eine Ultra-Verlogene Bande.

      Und genau darum wäre Trump so ungeheuer wichtig. Er könnte Ewas verändern und später einmal hätten vielleicht auch Politiker wie Ron-Paul …….oder nun sein Sohn, eine Wahlchance.

  7. Fordern kann man viel, man muss es auch durchsetzen koennen.

    Zum Vergleich militaerischer Staerke bevorzuge ich dies:
    https://www.globalfirepower.com/countries-listing.php
    anstatt finanzielle Vergleiche, die ohne eine fuer Militaerausgaben angepasste PPP ziemlich wertlos sind.

    Wenn beim deutschen Wehretat die Generaele usw. sagen, dass sie es kaum an die deutsche Ostgrenze schaffen wuerden, kann man wohl davon ausgehen dass dieses Geld vorwiegend sinnlos verballert wird, aber nicht bei den seltenen Schiessuebungen, fuer die man kein Geld fuer Munition hat. Mal sehen, vielleicht kriegen wir ja fuer 100 Milliarden in Regenbogenfarben emaillierte Panzer, mit getrennten Tamponspendern fuer Frauen und Maenner?

    1. @ Luismann….

      Richtig, die Bundeswehr wurde geistig gebrochen.

      Auch 100 Milliarden werden das nicht korrigieren.
      Ein Kämpfer muss aggressiv sein können, bereit andere zu töten, ein mann sein…. Sender hat da nichts verloren. Frauen in der Armee, ja in der Schreibstube, im Kampf können sie nicht mithalten.
      Mein Enkel war vor 5 Jahren in der RS, und was zu Anfang sehr gut aufgenommen wurde, war später nur noch eine Last, nämlich die Frauen in der Kampftruppe.

      Bei Märschen mit Gepäck….. nach 30 km musste man ihnen das Gepäck abnehmen…… die Waffe tragen usw.
      Aber in der deutschen Gesellschaft ist all das kaum noch machbar……. es steht jeder Ideologie entgegen.
      Deutschland hätte zu viel Angst, die Soldaten zu Männern zu machen….. und sie 10 Jahre Später in die Gesellschaft zu entlassen.
      Hier in der Schweiz gab man ihnen die Waffe mit nach Hause….. bei euch würde wohl der Psychiater auf sie warten.

      So lange Frauen Panzer fahren sollen, ist die Bundeswehr untauglich.

      Hier in der Schweiz, habe ich 1983 die Rekrutenschule gemacht, 1998 den letzten WK absolviert.

      1998 stand ich im WK nach Mitternacht an einer Kreuzung und passte auf, das auch alle Fahrzeuge die richtige Kurve nahmen, keines verloren ging.

      Und es kam einer aus dem Haus und brachte mir einen Kaffe-Lutz……. das ist so ein Kaffee im hohen Glas…. viel Zucker und ca. 1/3 Schnaps…, oft ist es Kirsch.
      Eigentlich in der Armee ein No-Go, aber natürlich trank ich ihn…… ich der ich keinen Alkohol trinke…(((-:

      Solche Dinge waren für uns Schweizer normal…..
      Heute weiss ich, das diese kleinen Dinge zeigten, das der Geist noch vorhanden ist.
      Es ist ein wichtiger Teil des Wehrwillens.

      Hier habe ich in der Rekrutenschule 1983 ……….4 Monate lang nie Zivil getragen, auch im Ausgang trug ich Uniform wenn ich z.B. ins Kino ging.
      Und es war sogar besser Uniform zu tragen……. die Mädchen mochten das.

  8. Und wieder versucht sich einer in Geopolitik.
    Den Rüstungshaushalt setzt man ins Verhältnis zum BIP. Danach gibt Russland mehr als das Doppelte aus. Maßgeblicher Faktor sind Lohnausgaben.
    Die Ukraine in die EU zu holen ist dumm, genauso das Assoziationsabkommen. Dadurch ist deren Handel mit Russland u.a. traditionellen Handelspartnern eingeschränkt . Es würde zu einem noch größeren Exodus an Menschen kommen, es würde am Tropf der EU hängen und große Agrarhändler würden den Boden aufkaufen.

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