Von Hermes

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Friedman ist eines der erfahrensten Schlachtrösser in guter alter Realpolitik á la Kissinger.

Ich muß gestehen, ein bißchen stolz zu sein, daß er genau meine Argumente vom Januar vorbringt:

  1. Rußland wollte geographisch immer nur Donbas und den Korridor zur Krim.
  2. Das eigentliche Kriegsziel ist, den Westen und die NATO als hilflos, impotent und wortbrüchig vorzuführen, um die letzte Nachkriegsordnung zu schleifen.
  3. Das gelingt ihm vor den Augen der gesamten Welt, man beobachte die internationalen Reaktionen (nur der Westen scheint es nicht zu merken).
  4. Israel, die wichtigen Golfstaaten und Marokko als Mitglied des Abraham-Paktes von Trump und seinem Schwiegersohn Kushner verbünden sich gegen Iran und USA, um Putins Wiederholung des Obama-Paktes zur nuklearen Aufrüstung des Iran zu verhindern.
  5. Unter Trump ist und wäre all das nicht passiert, was unter Bush, Obama und Biden passiert ist.
  6. Auch wenn man die Mittel natürlich verabscheut: Herrn Putin ist zu gratulieren. Kriegsziel jeden Tag besser erreicht. Mit Yi und Trump gehört er zu den wirklich großen Strategen und zu den wenigen Denkern in der Weltpolitik.
  7. Worüber keiner nachzudenken scheint: Um Taiwan und Nordkorea wird es täglich brenzliger, weil Biden erst 2024 abgewählt wird. Dieses Zeitfenster wollen alle nutzen, auch wenn viele schreiben, daß es um Taiwan erst 2023 kracht.