Deutschland breit und zugedröhnt: Cannabis soll legalisiert werden

Von Alex Cryso

Bild: Pixabay

Als ob unsere Gesellschaft nicht schon mit genug pathologischen Zuständen zu kämpfen hätte, soll nun auch noch Marihuana, Gras, Dope, Cannabis oder wie auch immer legalisiert werden. Deutschland geht unter, aber zuvor boxt die Ampel-Regierung noch das durch, was ihr wirklich wichtig erscheint. Während man etwa die Ausschreitungen bei den Stuttgarter „Eventnächten“ auf den übertriebenen Genuss von Alkohol schiebt und nicht auf die Täterherkunft, sieht man in der oben genannten Droge keine Bedenken. Sogar im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP ist die Legalisierung von Cannabis verankert.

„Genuss und Rauschmittel gehören zur Gesellschaft dazu“, bekräftigte der Bundesdrogenbeauftragte Burkhard Blienert, ebenfalls von den Sozialdemokraten, den Entschluss, das Kiffen in Zukunft bald frei zugänglich zu machen. Natürlich tun sich auch hier neue Märkte auf: So schätzt der Düsseldorfer Ökonom Justus Haucap den Cannabisbedarf der Deutschen auf 400 Tonnen pro Jahr ein, woraus wiederum ein geschätztes Marktvolumen von vier Milliarden Euro resultiert. Für die Regierung könnten dies zusätzliche Einnahmen und Einsparungen in Höhe von 4,7 Milliarden Euro ausmachen. Etwa 1,8 Milliarden Euro wären dies bei der Cannabissteuer, über eine Milliarde Euro bei eingesparten Polizeikosten. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) kündigte sogar schon einen großflächigen Anbau von Cannabis an, um für die Bauern ein neues attraktives Geschäftsfeld zu eröffnen. Dazu bedarf es allerdings riesiger Gewächshäuser und eines sehr warmen Klimas. Außerdem müssten die Pflanzen gut geschützt werden, um sie vor dem Diebstahl der Selbstversorger zu sichern.

Das ist leider noch längst nicht die einzige Problematik bei der Cannabis-Legalisierung: Bekannt ist, dass der Stoff Hirnschäden verursacht, psychische Erkrankungen hervorruft und zu asozialem Verhalten animiert. Unter anderem wird die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. In den Niederlanden wird der gesamte Anbau von kriminellen Banden kontrolliert. Das erhöhte Risiko zu Depressionen, Halluzinationen, Angstgefühlen, Bronchitis, Persönlichkeitsstörungen oder Lungenkrankheiten besteht ebenfalls. Bislang liege zudem noch kein überzeugendes Konzept vor, was den Jugendschutz betrifft, so die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza (CDU). Suchtforscher wie Heino Stöver fordern daher eine breit angelegte Aufklärungsarbeit, doch die läuft bei anderen Gesellschaftproblemen wie dem Linksruck oder der Islamisierung schon seit vielen Jahren.

Der Ampel-Regierung schwebt hingegen vor, die Sache per Volksentscheid regeln zu lassen. Sollte die Mehrheit dagegen sein, würde man die Legalisierung trotzdem durchsetzen wollen. Die grüne Familienministerin Anne Spiegel, die sich lieber um Gendersprech als um die Flutopfer im Ahrtal kümmert, betonte ebenfalls die Wichtigkeit des Unterfangens und dass man in punkto Legalisierung „auf einem guten Weg“ sei. Dass Cannabis verboten ist, schieben Gutmenschen ohnehin mal wieder auf rassistische Ressentiments und die Diskriminierung. Einen konkreten Zeitrahmen zur Legalisierung gäbe es bislang noch nicht. Allerdings habe schon die Corona-Pandemie den Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Generell sei die Legalisierung zunächst nur auf vier Jahr begrenzt. Eine Abgabe der Rauschmittel erfolgt dann in lizensierten Geschäften und an volljährige Personen.

Alex Cryso

Links:

https://www.nzz.ch/wirtschaft/wir-wollen-das-grosse-rad-drehen-deutsche-unternehmer-bereiten-sich-auf-die-cannabis-legalisierung-vor-ld.1673884

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/cannabis-legalisierung-drogen-beauftragter-bundesregierung-blienert-entkriminalisierung-btmg/

https://www.kreiszeitung.de/politik/verkauf-ampel-koalitionsvertrag-2022-niedersachsen-deutschland-bremen-cannabis-legalisierung-wann-wo-kaufen-hanf-legal-91147445.html

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/sucht/probleme-2015710?tkcm=aaus

5 Kommentare

  1. Die Haschisch-Befürworter kiffen meistens selber und da Kiffen erwiesenermassen blöd macht, haben wir da auch schon eine Erklärung für manche Positionen und Statements Grüner POlitiker.
    Der Quoten-Migrationsvordergründler, der jetzt bar jeder sonstigen Sachkenntnis auf den Posten des Landwirtschaftsminister gelupft wurde, hat anscheinend einschlägige Erfahrung wenigstens beim Anbau dieser speziellen Pflanze, die mal auf seinem Balkon zu sehen war.

    Hier Fragmente eines Gedichts, das ich mal über die Grünen anfing (ich muss es doch demnächst mal fertig machen) :

    Die GRÜNEN unser Klima retten
    indem sie um die Welt rum jetten :
    Der GRÜNE Cem, der grüsst aus Lima,
    denn auch da schmeckt Gras ganz prima.
    Sie kiffen für den Umweltschutz
    und auch gegen rääächten Schmutz !
    Grün ist das Gras, grün der ISlam,
    der uns zu bereichern kam,
    doch liebe Grünin, pass gut auf,
    sonst hängt man dich am Baukran auf …

  2. Angesichts staatlicher Werbung und womoeglich der Zwangsverabreichung einer nachweislich, fuer mind. ca. 3% massiv schaedlichen sog. Impfung (und ueber Langzeitschaeden wissen wir noch gar nichts), scheint es hanebuechen, sich ueber Cannabis zu ereifern. Wir wissen, dass Alkohol ganz erheblich mehr Schaeden verursacht, als es Cannabis je kann. Und die von Aerzten verschriebenen Schmerzmittel – und rezeptfrei erhaeltlichen – werden i.d.R. auf wenige Wochen Einnahme beschraenkt, weil man weiss, dass sie massive Langzeitschaeden verursachen.

    Das Einzige, was man den Gruenen nun hoch anrechnen koennte waere, dass sie Cannabis endlich uneingeschraenkt legalisieren. Aber auch hier ist der Kompromiss “typisch Staat”. Wenn’s Steuern einbringt ist es OK. Ich plaediere den Selbstanbau unbeschraenkt freizugeben, so dass jeder, ohne staatliche Eingriffe, in seiner Wohnung das Zeug ziehen kann.

    Es gibt tausende Studien, dass Cannabis bei Dauerschmerzen und bei Krebsbehandlungen weitaus wirksamer und nebenwirkungsaermer ist, als alle anderen Medikamente. Wozu es fuehrt, wenn man von einem Staat ‘medizinisch geschuetzt’ wird, wissen wir ja spaetestens seit 2 Jahren. Ich verachte dieses obrigkeitsstaatliche Denken zutiefst.

  3. Wundert das jemanden bei dieser Regierung? Bei diesem sog. Gesundheitsminister?

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