Islamkritik: Thomas von Aquins Account würde heute von Youtube & Co. gelöscht

Michael van Laack

Für FB, Twitter und Youtube wäre Thomas heute ein Hassredner!Vor einigen Tagen hatte ich endlich mal wieder Zeit, etwas „Heidnisches“ zu lesen. Nein, nein… ich habe nicht jüngsten Verlautbarungen des “Synodalen Wegs”, sondern in der „Summa contra Gentiles“ (wörtlich übersetzt „Summe gegen die Heidnischen“) des hl. Thomas von Aquin, Dieses Werk verfasste er irgendwann zwischen 1258 und 1264, nachdem sein Ordensgeneral Raymund von Penaforte ihn angewiesen hatte, sich der Bekehrung der Juden und Araber in Spanien zu widmen.

Für FB, Twitter und Youtube wäre Thomas heute ein Hassredner!

Während ich so vor mich hin las, fragte ich mich, ob Thomas von Aquin, wenn er heute unter uns leben würde, wohl einen Facebook-oder Twitter–Account hätte, wer wohl zu seinem „Freundeskreis“ gehören könnte und ob bzw. wie oft man diesen Account in unserer sich von Tag zu Tag meinungsfreiheitsfeindlicher gerierenden Zivilgesellschaft einschränken oder gar sperren würde. Wer weiß, vielleicht wäre der Aquinate mittlerweile schon bei Version 50 seines Profils.

Warum ich vermute, dass der wohl einflussreichste römisch-katholische Philosoph des Mittelalters rasch in den Focus unserer Facebook-Blockwarte und ihrer Obergruppenführer geraten würde?

Thomas hasste ergebnisoffene Dialoge

Weil ihm stets der Wille zum ergebnisoffenen Dialog mit dem Islam und anderen Religionen abging, weil er nicht Verständnis heuchelte für die Lehren des Propheten, weil er keinerlei Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit den Anhängern der Koranreligion zur Stabilisierung des Gemeinwesens sah; kurz, weil er ein Feind der offenen und im Kern gottlosen Gesellschaft war – jener Gruppe, die auch ihn heute einen Islamophoben schimpfen würde.

Und schon deshalb lohnt es sich, den schärfsten Angriff auf Mohammed, der sich in der „Summa contra Gentiles“ (Buch 1 – Kapitel 6, 7) finden lässt, nicht nur auf jene angewandt zu durchdenken, die mordend durch unsere Städte ziehen, sondern auf alle Anhänger der Koranreligion, einer Religion, die weniger den Glauben als die Ideologie in den Vordergrund stellt, die eine Theokratie, eine von Auserwählten überachte Gottesherrschaft über alle Menschen zum Ziel hat; alle Menschen sollen im einzigen Haus wohnen, dem eine Bauerlaubnis erteilt wurde: dem Haus des Islam. Wer dort nicht wohnen mag, wird verstoßen und obdachlos, wenn er nicht zuvor schon vom „Schwert der Gerechtigkeit Gottes“ getroffen wurde.

Der Islam zwingt immer mit Gewalt sein Gesetz auf

Hier nun die entsprechende Stelle, zitiert nach der Übersetzung von Helmut Fahsel, Summa contra Gentiles Band 1, Zürich, 1942, S. 40.:

„Ferner wies er keine übernatürlich gewirkten Zeichen auf, durch die allein das einem göttlichen Einfluss entsprechende Zeugnis aufgebracht wird, indem eine sichtbare Tat, die nur eine göttliche sein kann, den unsichtbar inspirierten Lehrer der Wahrheit beweist; sondern vielmehr behauptete er, in Gewalt der Waffen gesandt zu sein; aber solche Zeichen haben auch die Straßenräuber und Tyrannen. Ferner haben ihm anfangs nicht etwa in göttlichen Dingen weise und in göttlichen und menschlichen Dingen unterrichtete Männer Glauben geschenkt, sondern wilde, in den Wüsten lebende Menschen, die jeder göttlichen Lehre völlig unkundig waren, und durch deren Mängel er die anderen Menschen mit Waffengewalt unter sein Gesetz zwang. Schließlich legen auch keine göttlichen Aussprüche der vorangegangenen Propheten für ihn ein Zeugnis ab; ja, er verdarb sogar noch durch märchenhafte Erzählung alle Urkunden des Alten und Neuen Testamentes, wie man deutlich sieht, wenn man sein Gesetz liest. Daher überließ er auch in schlauer Weise seinen Anhängern nicht die Bücher des Alten und Neuen Testamentes zum Lesen, damit sie ihn nicht der Fälschung überführen könnten. Aus alldem ersieht man also, dass diejenigen in leichtsinniger Weise glauben, die seinen Lehren Glauben schenken.“

Franz Hettinger schrieb dazu in seiner Apologie des Christentums: „Der Islam stellt sich uns dar als ein starrer Mechanismus, Gott als orientalischer Despot ohne Heiligkeit, Gerechtigkeit und Liebe. Er bemächtigt sich des äußeren Menschen, ohne den Geist in Zucht zu nehmen, umgibt jene mit den Fesseln geistloser Vorschriften und Gebräuche, deren ebenso äußerliche Beobachtung das trügerische Bewusstsein hoher Gottgefälligkeit verleiht Absolute Unterwerfung unter Gott, das tägliche fünfmalige Gebet, Fasten, Almosen und VOR ALLEM DER HEILIGE KRIEG führen unfehlbar in das Paradies, das er in den üppigsten Bildern schildert. … Mohammed war keiner der Heroen des Menschengeschlechtes. Er ragte nicht hinaus über das Maß des gewöhnlichen Menschen. Mohammed war Fanatiker, glühender Enthusiasmus, gepaart mit gemeiner Schlauheit; Aufopferung für einen höheren Zweck, gepaart mit niedriger Selbstsucht; Nachgiebigkeit, ja Abhängigkeit von andern, gepaart mit Zähigkeit; Hingebung, verbunden mit Verrat und Beutelust – das sind einige der widersprechenden psychischen Eigenschaften von Mohammeds Charakter.“

Das Herrschaftspotential des Islam ist größer als das der Kommunisten

Und das sind, müssen wir ergänzen, auch die psychischen Eigenschaften und der Charakter jener, welche in unseren Tagen in allen Staaten mit islamischer Mehrheitsgesellschaft unterdrücken und verfolgen. Gewiss, in besonders ausgeprägter Form finden sich diese Eigenschaften in jenen, die wir Islamisten nennen, doch latent angelegt und somit jederzeit zu einer intensiveren Ausprägung sind sie in jedem Muslim, ob Mann oder Frau.

Der Selbsttäuschung gibt sich hin, wer glaubt, jenen religiösen Charakter durch weltliche Erziehung schleifen und von Generation zu Generation soziologisch und moralisch verbessern zu können! Der Islam ist nicht einfach nur „eine Herausforderung für Europa und die Welt“, er stellt eine menschenverachtende Ideologie dar, die es vollkommen zu schleifen gilt.

Das Christentum des Westens ist selbst für Facebook zu schwach

Dort, wo es möglich ist, unbedingt und zuerst mit dem Wort oder durch die sanfte Tat – aber dort, wo es notwendig ist, auch mit militärischer Gewalt! Die Ideologie des Islam hat ein um vielfach höheres Potential, Weltherrschaft zu verwirklichen, als es der Nationalsozialismus, der diktatorische Kommunismus oder andere menschenverachtende Ideologien jemals hatten.

Denn während erstere die Parole ausgaben, ohne bzw. gar gegen Gott zu kämpfen, missbraucht der Islam den Namen und Begriff Gottes. Die Bereitschaft für den eigenen Gott zu sterben aber übertraf überall und zu jeder Zeit die Bereitschaft, für einen weltlichen Führer oder seine Sache zu sterben. Dies mag auch der Hauptgrund sein, warum das Christentum des Westens so schwach geworden ist. Es lebt und webt nicht mehr für Gott, sondern nur noch „für die Sache des Galiläers“. Der Untergang des Abendlandes!

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7 Kommentare

  1. DİTİB-Rückkehr an hessische Schulen ist eine Katastrophe
    https://philosophia-perennis.com/2022/06/01/ditib-rueckkehr-an-hessische-schulen-ist-eine-katastrophe/

    “Gemäß einem zweitinstanzlichen Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes durfte die Landesregierung die Zusammenarbeit mit dem türkisch-sunnitischen Moscheeverband DİTİB bezüglich des sogenannten „bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichtes“ nicht aussetzen.

    Nach immer lauter werdenden Zweifeln an der grundsätzlichen Eignung hatte das Land die DİTİB vor zwei Jahren aus den hessischen Schulen verbannt. Das Urteil ist nicht anfechtbar.

    Entsetzt äußerte sich der bildungspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Heiko Scholz zu dem Urteil: Bei Lichte betrachtet sei das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes „eine Katastrophe, gibt es doch scheinbar der höchst umstrittenen DİTİB recht und bestärkt diese vom türkischen Erdoğan-Regime direkt beeinflussten und gesteuerten Vereinigung in ihrem Bestreben der Islamisierung junger Menschen nicht nur türkischer Herkunft.”

  2. Thomas von Aquin war Wegbereiter dafür, dass die Wissenschaft in die christliche Glaubenslehre einfließen konnte. Dabei ging es ihm im Kern um Glaube und Vernunft, beim heutigen Klerikern teilweise so verunstaltet, mit zeitgeistlicher Ideologie, das man Vernunft und Glaubensinhalt vermisst. Besonders Teile der grünlackierten EKD schießen den Vogel ab, mit ihrer Globalisierungsideologie. Von Aquin verband Philosophie und Theologie miteinander und schrieb als Orientierung viele Lehrschriften, hinsichtlich auch der moralischen Fragen. Er baute auch das Studium Generale im Auftrag von Albertus Magnus in Köln und später in Neapel auf. Er war Weg weisender Pionier für nachfolgende Generationen, auch für Martin Luther, der auf diesen Bausteinen forschte und seine wissenschaftlichen theologischen Lehren seinen Schülern vermittelte. Heute zieht leider immer mehr wieder bei einigen Theologen mittelalterliche Aberglaube ein, den Luther strikt bekämpfte.

  3. Trotz aller historischen Hinweise, dass es eben nicht nur das friedliebende christliche Judentum gab, sondern auch radikale Ableger, die zum Kampf gegen das Christentum aufriefen, sind wir schon so bescheuert, das wie einen Moralapostel gegen Luthers Judensau klagen lassen. Sie hat insofern ihre Berechtigung bezüglich der feindlichen jüdischen Gruppierung, die zum Angriff auf das Christentum bliess. Auch ist es unsere Aufgabe darauf hin zu weisen, das zu Luthers Zeiten es nicht nur die im jüdischen Volk verbreitete versöhnliche Strömung gab, sondern auch die Feindliche. Es wäre eine Verdrehung der Tatsachen das nicht zu beachten, denn für das jüdische Volk war Martin Luther Hoffnungsträger.

    JESUS CHRISTUS IST JUDE und Martin Luther hat sich in seiner Glaubenslehre immer zu ihm bekannt und damit auch zu den Juden, deren Hoffnungsträger Jesus Christus ist und die nicht die Feindschaft zum Christentum suchten.

    Unsere durchgeknallten Elite EKD Kirchenoberhäupter verklären diese Tatsache pauschal, wie jener Rechthaber der gegen die Judensau klagt. Dann müssen sie sich aber auch die Frage gefallen lassen, wenn Jesus Christus Inhalt der Religion ist und Jude, weshalb sie Martin Luther pauschal Antisemitismus unterstellen und auf Jesus Christus schwören. Schwätzer halt eben.

    Diese hinterlistige Taktik von Bedford Strohm den Islam mit dem Christentum gleich zu setzen ist unverschämt, denn der mohammedanische Islam kennt keine Glaubensfreiheit und bekämpft Brüder und Schwestern mit der Fatwa (Todesstrafe) mitten in Deutschland, die Mohammeds Mörderkult abschwören wollen.

    Zudem sprengen sich im nahen Osten im Streit um die Nachfolge Mohammeds Schiiten und Sunniten öfters mal in die Luft.

  4. Geistig arme, nach sexuellen Luesten gierende Maenner, schrieb Thomas von Aquinas.

    Wie hies das im deutschen Politiker-Munde: besser als Goldstuecke.

    Die Folgen werden taeglich sichtbarer!

  5. Was für den Islam passt, passt auch für die Abkömmlinge der Hebräer, b.z.w. der Khasaren. Die Heerscharen des jüdischen Gottesbildes verstehe ich als mordende Straßenräuber. Heute ist das Prinzip verdeckt gehalten, aber nicht verschwunden.

    1. Khasaren waren ethnisch gesehen keine Nachkommen von Hebräern.
      Khasaren waren Nachkommen von Turkvölkern aus Ost-Asien.
      Die Juden waren eher mit den Hebräern und mit anderen Semitischen Völkern sowie mit arabischen Völkern tatsächlich verwandt bzw. Sie sind heute noch mit denen genetisch verwandt.

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