Michael van Laack

Nein, das Schlachten der Tiere zum muslimischen Opferfest ist nicht überall ein verbindlicher Akt. „Möge Allah deine guten Taten annehmen und dir und deiner Familie das Beste geben“ wünscht man sich anlässlich des Festes Eid ul-Adha. Es dauert in diesem Jahr vom Abend des 9. bis zum 13 Juli.

Am Tag zuvor fasten jene, die keine Pilgerfahrt nach Mekka machen können, auf dass auch ihnen alle Sünden der vergangenen und des laufenden Jahres verziehen werden. Letzteres mag für Annalena Baerbock bereits 2021 Motivation gewesen sein, den Muslimen zum Opferfest zu gratulieren.

Vielleicht hofft sie auch 2022 wieder, dass von dem Segen, der sich über die Muslime ergießt, auch etwas auf sie abfällt. Denn „Sünden“ gab und gibt es genug, die vergeben werden müssten.

Zu Ostern und Pfingsten dieses Jahres sahen nur sehr wenige Mitglieder der Bundesregierung Anlass, den Christen ein gesegnetes Fest zu wünschen. Vermutlich war sie einfach zu sehr den Muslimen im Ramadan und der Freudenzeit danach verbunden, als dass sie für solchen Schnickschnack noch Zeit gehabt hätten.

Tierwohl gilt vermutlich nur für Kükenembryos und Bioschweine

In Deutschland wird zum Opferfest nur wenig geschächtet: dort wo es erlaubt ist, angeblich nur unter strengsten Auflagen, die das Leid der Tiere vermindern. In vielen anderen europäischen Ländern (in den muslimisch dominierten durchgängig) werden die Tiere grausam und bei vollem Bewusstsein getötet.

Das freilich ist für unsere grün lackierten Faschisten kein Problem, denn mit den Muslimen verbindet sie noch eine andere auf Tiere bezogene Haltung: Das Verachten von Hunden. Für Muslime gehören sie zum Unreinsten, was auf Allahs Erde kreucht und fleucht, für Grüne stoßen sie zu viel CO2 aus.

Bunte Traditionen sind gute Traditionen

So ist es wahrscheinlich, logisch und strategisch richtig, dass Annalena Baerbock gleich Cem Özdemir auch 2022 zu diesem Fest mit einer blutigen Tradition herzlich gratulieren wird.

Özdemir wird sich nun – wo er Bundesminister ist – mindestens so staatsmännisch geben wie 2021 und als Ersatz für ein geschlachtetes Tier zu Spenden aufrufen. Diesmal vermutlich nicht für die Flutopfer, sondern eher für die Landwirte, die durch seine rigorose Politik schon bald in noch ärgere Nöte kommen dürften als vor seiner Übernahme des Ministeriums.

Denn bekanntlich ist der Islam die barmherzigste unter allen Weltreligionen. Und Nancy Faeser hat ja auch Deutschland zur privilegierten Heimat der Anhänger der Koranreligion erklärt. Da kann man doch eigentlich gar nicht mehr anders, als “Happy Slaughtering” zu wünschen…

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