Conservo-Redaktion

(altmod*) Wenn ich einen Analytiker hätte, wie es in den USA für Gutsituierte üblich scheint, würde er in meiner Stimmungslage zu mir sagen: „Du musst mal richtig wieder die Sau raus lassen. Haue auf den Tisch! Deine Aggressionen brauchen ein Ventil! Wenn Du schon nicht einen Hengst auf diese verachtenswerten Politweiber ansetzen kannst, keinen Strick über Laternen werfen magst, dann greif wenigsten zum Stift und dann schreibe Deine Alpträume aufs Papier, oder hämmere es in die Tastatur.

Was ich einmal mehr tun werde. Und so lasse ich mal die weiß nicht wievielte meiner „Odes philippiques“ vom Stapel. Es nimmt nicht „klammheimlich“ zu, was mich in diesen letzten Jahren meines Lebens anwidert – und mich nur noch entmutigt zurücklässt. Es wird von Tag zu Tag – wenn nicht mehr – so doch intensiver und sichtbarer. Es fällt einem doch in der jetzigen Situation gar nicht schwer, in „freier Assoziation“, wie auf der Analytiker-Couch, seinen „Frust“ abzulassen.

Na denn los …

Das alles widert mich an

Es widert mich inzwischen schon einfach an, nur zum Einkaufen zu gehen, diesen Massen von trotteligen, unterwürfigen und auch aggressiven Menschen/Maskenträgern zu begegnen. In der Mehrzahl junge Weiber oder alte Säcke und deren feminine Entsprechungen, die wahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage mit diesen toxischen Gesichtslappen durch die Gegend laufen. Oder ich muss ein mentales Sparring mit irgendwelchen arabisch, türkisch oder russisch sprechenden Zeitgenossen bestehen, nicht zu schweigen von der oft nicht nur visuellen Konfrontation mit Kopftuch- und Pferdedecke tragenden Matronen und deren Brut nebst Erzeugern. Dazu kommen dann diese stolzen weißen „Veteranen“ mit Wanst und Schwabbel-Muckis, die ihre körperlichen Widerlichkeiten, garniert mit geschmacklosen Tattoos ungeniert in der Öffentlichkeit zur Schau stellen: Feinripp über Wampe, dazu Schlabber-Shorts und Jesuslatschen.

Sie ekelt mich an, diese Verprollung und Verwahrlosung der Öffentlichkeit durch die herrschende „Generation Müll“ aushalten zu müssen, wenn ich mich in die Stadt begeben möchte.

Ich habe es satt, wenn ich die Bahn benutzen muss und im Bahnhof oder dessen Umgebung über „Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden …“ und begleitet von einem Gestank aus Pisse, Scheiße und Kotze. Und dann passiert es fast regelmäßig, dass mein Zug „wegen Personalmangel“ oder „technischer Probleme“ zu spät kommt oder gar nicht fährt. Und dazu verfällt die Politik noch auf die hirnrissige Idee mit dem 9-€-Ticket, um die Situation noch zu verschärfen und die Einrichtungen mit Proleten-Massen zu fluten.

Die “Pflicht” zur Buntheit

Es widert mich an, wie die „Obrigkeit“ dazu unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden lässt: man fremdländische Vergewaltiger gerade mal mit einem erhobenen Zeigefinger (Bewährung!) „bestraft“ und davonkommen lässt; man öffentliche Parks Dealern und Gaunern überlässt; man Anlagen und Schwimmbäder randalierendem Mob „mit Migrationshintergrund“ ausliefert.

Und wie dazu die Kriminalstatistiken in gleichwohl krimineller Manier gefälscht werden.
Ich könnte dreinschlagen, wenn dazu dann noch Phrasendrescher und Schönredner von den Qualitätsmedien, wie Heribert Prantl, auftreten und von mir „Verständnis“ für diese Leute verlangen:

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken.“ schreibt Prof. Knut Löschke in einer Wutrede, wie ich es treffender auch nicht ausdrücken kann.

Ich mag gleichwohl vor Zorn bibbern, wenn ich sehe, was aus unseren Schulen und Universitäten geworden ist. Was, verhätschelt von einer feigen und korrupten Universitätsleitung und ebensolchen Professoren, der „akademische Nachwuchs“ sich dort erlauben mag und verbrechen kann. Wie aus rationalen Wissenschaftsdisziplinen und aus der Medizin eine Hure der Politik gemacht wurden, und kritische Stimmen, von denen Wissenschaft lebt, mit Repressalien und gesellschaftlicher Ausgrenzung kujoniert werden. Wie inzwischen sogar unsere Biologie aus abartigen Motiven heraus geleugnet wird.

Staatlich geförderte Schamlosigkeit und Perversion

Es widert mich an, wenn schamlose, perverse oder identitätsgestörte Menschen, Minderheiten in unserer Gesellschaft, auf öffentlichen Aufmärschen und Massenversammlungen ihre abweichende Sexualität propagieren und dies noch von staatlicher Seite mit Aufziehen der Schwulenflagge vor öffentlichen Gebäuden für gut befunden wird. Widerlich, wie auch Unternehmen, prominente Sportvereine, gar die Bundeswehr sich dem organisiert Abseitigen unterwerfen und damit auch eine Ideologie stützen, mit der u.a. über diese Minderheiten die Familie und unsere bewährten, traditionellen Bindungen zerstört werden sollen.
Prof. Löschke dazu auch: „Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.“

Ich bin es leid, dass durchgedrehte links-grüne Politiker, Verwaltungsleute, Journalisten, Theologen und „Wissenschaftler“ unsere deutsche Muttersprache verschandeln und unbrauchbar machen und mir beibringen möchten, wie ich in ihrem durchgeknallten Sinne korrekt zu schreiben und zu sprechen hätte. Ich könnte weinen darüber, was aus unserer schönen Sprache gemacht wurde.

Niedriges Bildungsniveau? Dann werde doch einfach Bundestagsabgeordnete(r)!

Mich widern diese ungebildeten und inkompetenten Partei-Schleimer und Lakaien an, die in ihrem Leben nichts geleistet haben, außer das Mundwerk zu betätigen, ihre Lebensläufe mit „Fakes“ und Betrug aufhübschen – und damit in höchste Staatsämter gelangen. Diese Politikergeneration von Berufslosen, Studienabbrechern, ehemaligen Hausbesetzern, Randalierern und sonstigen existenzversagenden Gestalten. Diese Quotenweiber, denen alles an Unfähigkeit, Unwissenheit und Anmaßung nachgesehen wird, da es sich ja um die angeblich bessere Gattung Mensch handelt. Wie auch die uns auf jedem Werbeprospekt entgegengehaltenen „Persons of Colour“, vor allem Schwarze, die inzwischen zur wertvolleren und edleren Gruppe innerhalb Menschheit hochstilisiert wurden und werden.

Ich nehme noch ein weiteres Zitat von Prof. Löschke in meine Philippika auf:
„Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.“

Zurück in die Welt von gestern – oder Revolution?

Wer hätte sie nicht am liebsten wieder zurück, „seine Welt von gestern“? Wohl wissend, dass dies Fiktion, unrealistisch ist. Aber was kann man tun, diesen Taumel und Sog in den Untergang aufzuhalten?

Wie kann man es erreichen, dass in meinem Vaterland tüchtige und unbescholtene Menschen, gleich welchen Geschlechts, Hautfarbe und Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden. Solche Menschen, die nutzbringende Arbeit verrichten und am allgemeinen Wohlstand und sozialer Sicherheit mitarbeiten und die nicht von der Wiege bis zur Bahre am Tropf des Staates, der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung hängen?

The Official I Hate Cats Book © Skip Morrow

Wie kann sich unser Unternehmertum wieder zur früheren Größe entwickeln, als Deutschland die Erfinder-Nation schlechthin war, die Schmiede von Ingenieuren und Wissenschaftlern, auch die einstmalige „Apotheke der Welt“? Wie kann man die Unternehmen von den jetzt herrschenden, korrupten und nur dem eigenen Prestige oder auch dem Zeitgeist verpflichteten Managern befreien, die Hochschulen von unnützer Wissenschaft und solchen Wissenschaftlern?

Hat das “alte” Deutschland noch eine Zukunft?

Wie kann ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit denjenigen gestaltet werden, die an der sozialen Front aufopferungsvoll ihre Arbeit verrichten: die Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen, Ärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und auch viele Lehrer, welche im Vergleich zu vielen Schmarotzern mit Macht im öffentlichen Bereich, trotz deren großmäuliger Versprechen, nicht die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie eigentlich verdienen? Wie kann der soziale Frieden erhalten werden, der einmal in unserer Welt von gestern eine große Bedeutung hatte?

Eine schlüssige Antwort kann ich nicht liefern, außer der banalen Gewissheit, dass es inzwischen bei dieser wohlstandsverwahrlosten, satten und obrigkeitshörigen Bevölkerung in diesem unserem Lande erst noch schlimmer werden muss, bis es wieder besser werden kann: durch einen wirklichen Zusammenbruch der Energie- und Lebensmittelversorgung, einem umfassenden Black-Out nicht nur der Städte.

Dazu aber die Hoffnung, dass dann dadurch das, was die Mächtigen mit uns zur Manipulation und Steuerung praktizieren, die Erzeugung von Angst, sich gegen sie selbst wenden wird: durch die inzwischen gar von der „feministischen Außenministerin“ und dieser linksradikalen Innenministerin befürchteten Volksaufstände – vulgo einem Bürgerkrieg.

Befinden wir uns schon im Anfangsstadium eines Bürgerkriegs?

Von linker, herrschender Seite wird und wurde bestritten, dass das, was Hans Magnus Enzensberger in seinem Essay schon vor Jahren als den „molekularen Bürgerkrieg“ beschrieben hat, bei uns gegeben sei.
Aber trifft es nicht zu, was Enzensberger beschrieben hat: „Der molekulare Bürgerkrieg beginnt unblutig, seine Indizien sind harmlos. Es mehrt sich der Müll auf den Straßen, im Park findet man häufiger Spritzen und zerbrochene Bierflaschen, die Wände werden mit Graffiti beschmiert. In den Grünanlagen und Hausfluren beginnt es nach Urin zu stinken.“

Es ist ein endogener, von innen kommender Prozess. Die „Kombattanten“ sind dabei überwiegend Jugendliche. Die Entwicklung bei uns bestätigt das: Gruppen von Jugendlichen vergewaltigen ohne Scham und Angst, 16-jährige schneiden ihren 15-jährigen Freundinnen die Kehle durch; in den Schulen tobt schon der Kampf aller gegen alle. Und es ist nur eine scheinbar harmlosere Form von „Bürgerkrieg“, wenn die angeblich „letzte Generation“, Kinder und Jugendliche, sich an Straße anklebt, um alle anderen zu nötigen, wenn eine prominente, junge Umwelt-Aktivistin sich darüber auslässt, Pipelines in die Luft zu sprengen. Aber in diese Jugend kann man keine Hoffnung setzen, wenn es in der Realität um unsere Existenz geht und nicht um idealistische Spinnereien über eine Weltrettung durch Konsumverweigerung und „Energiewende“.

Den Deutschen wird nachgesagt, sie seien ungeeignet, eine Revolution oder einen Aufstand zu inszenieren. Wie sagte Lenin: „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte !“

Aber es gab sie doch, eine deutsche Revolution, über die die Welt staunte! Die Bürger der DDR haben es der Welt erfolgreich vorgemacht, als sie 1989 das dortige Regime – im Großen und Ganzen friedlich – zum Einsturz brachten John F. Kennedy sagte: „Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“ Aber man wird sich rüsten müssen dafür, die Gelegenheit am Schopf zu packen!

Dazu darf ich zum Schluss einen hierzulande verfemten Denker und Staatsphilosophen zu zitieren. Carl Schmitt in seinem Essay „Theorie des Partisanen“: „Im Raum des nicht formgerechten Krieges gelten andere Maße als die sonstigen. Es ist die absolute Ausnahmesituation des in die extremste Wehrlosigkeit hineingestoßenen Einzelnen, des Outlaw, der sich seiner menschlichen Würde nicht berauben läßt, auch wenn man ihn wie ein Stück Vieh oder wie ein Ungeziefer behandelt.“

Ja, es geht um unsere Würde, dass wir uns nicht „wie ein Stück Vieh oder Ungeziefer“ behandeln lassen, als solche Objekte, wie es inzwischen die Mächtigen nicht nur hierzulande nach Gusto praktizieren. Damit meine ich nicht nur die Mächtigen in der Politik, sondern gerade auch die Mächtigen in den Medien und aus den Denkstuben sonstiger selbsternannter Eliten.

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei conservo.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien zuerst am 26. Juli 2022 auf dem Blog “altmod” unter der Überschrift “Es widert mich an …” Einige Zwischenüberschriften wurden von der conservo-Redaktion erweitert oder neu eingefügt. Ebenso ein Youtube-Video.

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