„Ent-Grenzung“: Gegen die nationale Identität und den Schutz unserer Grenzen

Das Recht auf Heimat und auf Schutz unserer Grenzen

Von Udo Hildenbrand

Deutscher Reichstag und Merkels visueller Albtraum: Eine Deutschlandflagge. Bild: Pixabay

Das aktuelle dramatische Geschehen an der polnischen Grenze zu Belarus/Weißrussland ist erneut Auslöser zu heftigen Debatten über Migration sowie über offene Grenzen für Migranten und Flüchtlinge. Der Autor schildert „Grenz-Erfahrungen“ in jungen Jahren und reflektiert die grundlegende Bedeutung von Grenzen und Mauern auch aus biblischer Sicht. Das Recht auf Heimat und auf den Schutz der Grenzen ist nach seiner Einschätzung eine Forderung auch der deutschen Mehrheitsbevölkerung, die gegen die Ent- Grenzungs-bzw. die Grenz- Beseitigungs-Ideologie gerichtet ist.

Eindrücke in den Kindheits- und jungen Lebensjahren prägen oftmals das weitere Leben. Bei mir zählen dazu auch drei spezifische Eindrücke im Zusammenhang mit „Grenz- Erfahrungen“ – womit Erfahrungen mit Staatsgrenzen gemeint sind.  

„Grenz-Erfahrungen“ in jungen Lebensjahren

Als etwa Zwölfjähriger fuhr ich in den 50-er Jahren mit der Bahn erstmals über eine Staatsgrenze zu einem mehrtägigen Besuch in die benachbarte Schweiz.   Für mich verwunderlich: Vor jedem Haus die Schweizer Nationalfahne – so mein damaliger Eindruck. Damit war für mich zugleich verbunden die erste Begegnung mit einem ausgeprägten Nationalbewusstsein, das mir bis dahin völlig fremd war. Denn Kindheit und Jugendzeit bis hin zum jungen Erwachsenenalter verliefen bei mir und wohl bei den meisten meiner Altersgeneration diesbezüglich ohne entsprechende Prägung. Heimatgefühle waren jedoch durchaus vorhanden.

1958 ein Zeltlageraufenthalt im Elsass: Bei einem Sonntagsgottesdienst stieß bei uns Jugendlichen aus Deutschland die französische Nationalfahne im Altaraum der Kirche auf Verwunderung, ja auf ziemliches Unverständnis. Die Nationalflagge im Kirchenraum!

Am Ende meiner Studienzeit fuhr ich mit einem holländischen Studentenschiff von Amsterdam nach New York und von dort zu einem zweimonatlichen Aufenthalt nach Kanada. Von gewissen schifffahrtsbedingten Übelkeiten abgesehen:  Beste Stimmung, viel Abwechslung, permanente Diskussionen. Dann aber kam es: „Du bist Deutscher? Ich würde mich schämen, ein Deutscher zu sein“. Das klingt nach Jahrzehnten auch heute noch in meinen Ohren.

Genau erinnere ich mich auch an meine spontane, leicht entschuldigende und zugleich patriotisch gefärbte Reaktion auf diesen „Angriff“: „Ich kann doch nichts dafür, dass wir Deutsche einen Hitler hatten, so wie ich auch nichts dafür kann, dass Bach und Goethe Deutsche waren. Und Hitler war übrigens ein Österreicher.“ Schon damals stand die  energische Abweisung der Kollektivschuld im Hintergrund meiner Feststellung, gewiss mitgeprägt durch mein Theologiestudium.

Offene und geschlossene Grenzen – Patriotismus –Vaterland – Nationalbewusstsein – Nationalismus – Nationalsozialismus – Internationalismus: Alles kam dann in den Gesprächen und Diskussionen bei dieser Überfahrt in die „Neue Welt“ aufs Tapet. Als Sahnehäubchen kam noch hinzu: Als katholischer Christ und Theologiestudent fühlte ich mich schon damals – irgendwie stolz – in spezifischer Weise auch als „Internationalist“.  Denn wer katholisch ist, gehört  einer weltweiten kirchlichen Glaubensgemeinschaft an.

Patriotisches und zugleich international-weltweites Denken und Fühlen

Bei dieser Reise über den großen Teich wurden in mir patriotische Gedanken und Gefühle wachgerufen, die jedoch durch meine kirchliche Sozialisation eingebettet waren in ein international-weltweites Denken und Fühlen. Ein nationalistisches Überlegenheitsdenken und -handeln war ausgeschlossen. Später sollte ich immer wieder sagen:

„Ein gläubiges Mitglied der universalen katholischen Kirche kann eigentlich niemals Nationalist sei, auch wenn es andere Erfahrungen gab und gibt.“

Die anschließende Begegnung mit einem sympathischen Patriotismus in den USA und in Kanada zählte übrigens zu den vielen guten Erinnerungen an jenen Amerika-Aufenthalt am Ende meiner Studentenzeit.

Am Memorial Day werden jedes Jahr in den USA alle öffentlichen Plätze und Gebäude mit Fahnen geschmückt um den Uniformierten für den Einsatz ihres Lebens zum Schutz der Heimat zu danken. Foto: Maria Schneider

Die verschiedenen Erfahrungen in jungen Jahren haben mich immer mehr verstehen lassen: Nationalbewusstsein und Patriotismus sind bei den Menschen dann gut, wenn sie ihren Mitmenschen aus anderen Ländern uneingeschränkt denselben Patriotismus, dasselbe Nationalbewusstsein zugestehen und ihnen Heimatgefühle wünschen. Nationalbewusstsein in diesem Sinne ist niemals übersteigerter Nationalismus, Überhöhung der eigenen Nation bei gleichzeitiger Abwertung, gar Verachtung der Menschen anderer Nationen und ihrer Kultur. Trefflich ist der Unterschied zwischen einem Patrioten und einem Nationalisten in der folgenden Formulierung auf den Nenner gebracht:

Der Nationalist liebt nur seine eigene Nation und verachtet die anderen Nationen. Der Patriot liebt seine Nation und achtet die anderen Nationen.“

Ein gläubiger Katholik und ein Nationalist in diesem Sinne ist ein grasser Widerspruch in sich.  Dementsprechend gilt: Katholisch-Sein ist auch wahres „Multi-Kulti-Sein“.

Seit jener erwähnten Zeit fuhr und flog ich über die Grenzen zahlreicher Länder völlig komplikationslos – mit nur einer Ausnahme: Der mehrmalige Grenzübertritt in das diktatorische Unrechtssystem der DDR war mitunter mehr als unangenehm. Das Kennenlernen anderer Kulturen und Lebensweisen waren für mich immer bereichernd. Ein Erlebnis besonderer Art war später der Wegfall der Kontrollen an den Binnengrenzen von sieben europäischen Staaten im Schengenraum im Jahr 1995.  Heute gehören 22 Staaten zur Europäischen Union.

In Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte habe ich gelegentlich in Gesprächen, Ansprachen und Veröffentlichungen den umstrittenen Themenkreis Heimat – Vaterland – Patriotismus – Nationalbewusstsein/Nationalismus – Offene/geschlossene Grenzen gerne diskutiert und beleuchtet – nicht selten begleitet von recht divergierenden Meinungen. Mein Orientierungspunkt war dabei vor allem auch die auf biblischem Fundament beruhende katholische Soziallehre. Zur Annäherung an die in diesem Bericht angezeigte Grenzproblematik nachfolgend zunächst einige grundlegende Gedanken zum Verständnis von Grenze.

Grenzen sind Strukturelemente allen Lebens

Alles Leben der Welt ist von Grenzen bestimmt: Von Grenzen ganz unterschiedlicher Art in der organischen und anorganischen Natur sowie in der Menschen- und Tierwelt. Menschliches Miteinander im privat-persönlichen wie im öffentlich-gesellschaftlichen Bereich, wie auch das Miteinander der Völker und Nationen, ebenso in Wissenschaft, Wirtschaft und Technik sind nur möglich durch Begrenzungen. So sind Grenzen vorgegebene fundamentale Strukturelemente des Lebens.

Neben den naturgegebenen Grenzen gibt es aber auch die von Menschen festgelegten Grenzen, die aufgrund von Vereinbarungen aus Eigentums-, Schutz-, Sicherheits-, Kontroll- und Orientierungsgründen bestimmt werden. So sind auch Gesetze, Verträge und Vereinbarungen nichts anderes als künstliche, von Menschen gesetzte Grenzen, die das zwischenmenschliche Leben im Dienst eines menschenwürdigen Zusammenlebens regeln. Sie können auch zeitlich begrenzt sein.

Darüber hinaus gibt es zivilisatorische, ethnische, sprachliche und kulturelle, soziale, politische, religiöse und weltanschauliche, auch pädagogische Grenzen. Nicht zuletzt sind Grenzen auch Ausdruck der abgrenzenden Identitätssuche der Menschen in ihrem persönlichen Lebensumfeld sowie auch in den Bereichen ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit.

Keineswegs sind jedoch alle Grenzen per se gut. Sie können auch willkürlich und ausgrenzend, besonders auch freiheitsberaubend und menschenfeindlich sein, wie z. B. die Berliner Mauer in der DDR (1961-1989) abschreckend belegt.  

Grenzen sind die Bedingung von Freiheit

Ohne Grenzen kann sich keinem Menschen der Raum der Freiheit öffnen. Dieser Freiheitsraum kann auch nicht   ohne Grenzen bewahrt und erweitert werden.  Denn ohne Grenzen bleibt alles menschliche Handeln orientierungs- und richtungslos. Menschlich kann der Mensch also nur mit Grenzen leben. Gleicherweise gilt jedoch auch die alte Einsicht: „So viel Freiheit wie möglich, so viel Grenzen wie nötig“ – ein Satz, der sich sowohl bei Maria Montessori als auch bei P. Josef Kentenich findet.

An der Grenze von Polen und Weißrussland

Bei den aktuellen dramatischen Vorgängen an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland versuchen derzeit etwa 3500-4000 Migranten – meist aus dem Nahen Osten und muslimischen Glaubens – über Polen insbesondere nach Deutschland zu gelangen. Es wird berichtet, dass sie durch das weißrussische Militär an die Grenze zu Polen gebracht worden seien mit dem Ziel der Überflutung und damit der Destabilisierung Europas. Sie werden bei dieser illegalen Migration instrumentalisiert durch die weißrussische Regierung und als politische Waffe eingesetzt.Belarus lockt die Migranten in eine teuflische Falle“ – so die WELT AM SONNTAG vom 13.11.2021.

Damit kommt an der polnischen Grenze zweifach-massives Unrecht in den Blick: Illegale Migration einerseits und andererseits: die Unterstützung dieser Migrationsbewegung mit ihren Schlepperdiensten sowie das Herbeifühen der Notlage der Migranten durch die weißrussische Regierung.

Diese Ereignisse sind Anlass, in diesen Ausführungen über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Grenzen zu reflektieren. Denn bestimmte Regierungen, Parteien und politische Akteure befürworten bzw. betreiben aktiv eine ideologiebedingte Politik der offenen Grenzen für Flüchtlinge und Migranten.  Hinter dieser Entgrenzungs-Ideologie steht die Ideologie des „Humanitarismus“ (Arnold Gehlen), der die Solidaritätsverpflichtung nicht auf das eigene Volk bezieht, sondern auf die gesamte Menschheit. Manche meinen, sich auch auf Aussagen der Bibel und der christlichen Lehre berufen zu können.

Auch gewisse kirchliche Organisationen erwecken den Eindruck, den Schutz der Grenzen für illegitim zu halten und lehnen territoriale Grenzen als eine Form von „Abschottung“ ab. Dabei solidarisieren sie sich mit illegalen Migranten, die teilweise mit Gewalt versuchen, über die Grenzen in Polen einzudringen, um insbesondere nach Deutschland zu kommen.   Diese vermeindlich christlichen Einstellungen sind nachfolgend auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Die Bedeutung von Grenzen und Mauern in der Bibel

Die biblische Ethik thematisiert immer wieder das Gemeinwohl mit den Aspekten der Verantwortung, Solidarität und Gerechtigkeit, auch des Schutzes vor Bedrohung und Gefäfrdungen.Vor allem im Alten Testament finden sich Hinweise auf Grenzen und Mauern, die ausnahmslos in einem positiven Kontext stehen. Die nachfolgend notierten Schriftstellen  verweisen (ohne „vgl.“) auf die entsprechenden Bibelzitate, denen folgende Aussagen zu entnehmen sind:

  1. Das Wirken Gottes: Gott hat „das ganze Menschengeschlecht erschaffen … und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt“ (Apostelgeschichte 17,26) – Dabei ist die in diesen Grenzen wirkende Staatsgewalt Teil der „Ordnung Gottes“. Sie trägt „nicht ohne Grund … das Schwert“ (Römer 13,1-7) – Gott ist über „jede feste Mauer“ erhaben, was den Menschen zum Gehorsam und zur Demut ihm gegenüber aufruft (Jesaja 2,15) – Gott baut „zum Heil“ Mauern (Jesaja 26,1) – Er hat Wächter auf die Mauer gestellt, um das Volk an die Einhaltung des Gesetzes zu ermahnen (Jesaja 62,6).
  2. Das Wirken der Menschen: König David beginnt den Mauerbau von Jerusalem,  der von Salomo abgeschlossen wird (1 Könige 3,1) – Die Mauer ist ein Dienst an Gott und an seinem Volk. Die Mauern werden erneuert, um äußere Bedrohungen abzuwehren (Nehemia 2-4) – Ein Herrscher schützt sein Volk vor Angreifern, baut Mauern auf und  verstärkt sie (2 Könige 18,5-6; 2 Chronik 32,5; auch ebd. 14,1-6) – Die Mauer verweist auf den notwendigen schützenden Dienst durch Menschen. Der Wächter auf der Mauer verteidigt das Gemeinwesen (Sprichwörter 25,28) – Jerusalems Bewohner danken Gott für die Mauern der Stadt (Jesaja 26,1) – Die Wächter, die auf der Mauer das Gemeinwesen verteidigen, ermahnen zugleich das Volk, das Gesetz Gottes einzuhalten (Jesaja 62,6).
  3. Die Symbolik: Die Mauer ist ein Bild für den Schutz des Volkes, auch seiner religiösen Identität (Nehemia 2,4) – Sie ist auch ein Bild für die bessere Zukunft (vgl. Micha 7,11) sowie ein Bild vom schützenden Dienst. Der Bau von Mauern, deren Ausbesserung und Verstärkung sind ebenfalls Bilder für verantwortungsbewusstes und gerechtes Handeln (2 Chronik 32,5) –  Die Mauer istz ugleich ein Bild für das Wirken der Propheten , die vor Bedrohungen und Gefahren warnen und Verfehlungen der weltlichen und geistlichen  Eliten anprangern (Jeremia 1,18f) –   Eine verfallene Mauer gleicht der aus Trägheit geborenen Nachlässigkeit, die den Menschen bedrohlichen Gefahren aussetzt (ebd. 24, 30-34) – Eine zerstörte Mauer ist ein Bild für Notzeiten (Jesaja 22,5) – Risse in der Mauer sind ein Bild für noch nicht bewältigte  Bedrohungen (ebd. 30,13) – Eine Stadt ohne Mauer ist wie ein Mensch ohne Selbskontrolle (Sprichwörter 25,28) –  Der Fall der Mauern der Stadt ist der Beginn großer Not (Klagelieder 2,7-9).
  4.  Die Dienst- und Schutzfunktion (vgl. auch die Nummern 2 u.3): Der Wunsch, dass Frieden in den Mauern (Jerusalems) wohne (Psalm 122,7) – Grenzen ermöglichen Frieden (Psalm 147, 13-14) -– König Hiskija wird als Idealgestalt gelobt: Er schützt sein Volk vor Angreifern, baut Mauern aus, verstärkt sie (2 Könige 18,5-6; 2 Chronik 32,5; auch ebd. 14,1-6) –  Fehlende Mauern liefern das Volk dem Wirken des Bösen aus (Ezechiel 38,11) – Die Mauer trennt „das Heilige vom Unheiligen“ (ebd. 42,20) – Folgen der Zerstörung von schützenden Mauern sind u.a.: Versklavung, Vertreibung und Unterwerfung (Klagelieder 2,7-9).
  5. Die Straftaten: Das Auflösen von Grenzen wird als Gewaltakt des Raubens und der Ungerechtigkeit verurteilt und ausdrücklich verboten (Jiob 24,2-4; Levitikus 27,5). Der Assyrerkönig, der die Grenzen zwischen den Völkern beseitigt und Schätze plündert, wird verurteilt (Jesaja 10,7-13) – „Blinde“ Wächter auf der Mauer werden verurteilt, weil sie die Bedrohungen ignorieren ––„Törichte Propheten“ werden angeklagt, weil sie keine Mauern gebaut haben (Ezechiel 13,5).
  6. Die Mauer in der Offenbarung des Johannes. Im letzten Buch der Heiligen Schrift wird eine Vision der vom Himmel kommenden heiligen Stadt beschrieben, die auch eine Stadtmauer mit zwölf Grundsteinen hat. Diese bestehen aus zwölf verschiedenen Edelsteinen und tragen die Namen der zwölf Apostel (Offenbarung 21,11–27). Wenn nun in diesem visionären Bild die mit wichtigen Attributen ausgestattete Stadtmauer als Teil dieser himmlischen Stadt gezeichnet wird, kann dies als Hinweis verstanden werden, dass nach biblischem Verständnis im Sinne der oben genannten Werte wie z. B. Schutz und Sicherheit zu einem Gemeinwesen auch Grenzen und Mauern gehören.
  7. Mauern/Grenzen: Korrepondierende Aussagen.Bereits aus den bisherigen Asuführungen wird deutlich, dass die Aussagen der Bibel über Mauern und Grenzen mit den grundlegenden Aussagen über das allgemein menschliche Verständnis von Grenzen korrespondieren.  Grenzen bestimmen als Strukturelemnte des Lebens das menschliche Leben und Zusammenleben. Sie gehören zum Menschsein.  Diese These wird im Rahmen dieser Ausführungen auch noch durch Hinweise aus dem Leben und der Botschaft Jesu  bestätigt.

Kein Niederreißen der eigenen Grenzen und Mauern in der Bibel

In der Bibel finden sich keine Hinweise auf das Zerstören und Einreißen von Mauern im eigenen geschützten Gemeinwesen, auch nicht durch die schlechtesten Herrscher, die im Alten Testament beschrieben werden. Wohl ist etwa in Psalm 18,30 vom Überspringen von Mauern die Rede, das sich jedoch nicht auf die (realen) Mauern bezieht.

Junge, arabische und orientalische Siedler. In der Ecke eine alte, deutsche Ureinwohnerin. Foto: Maria Schneider

 Wenn ein Bischof für „Entgrenzung“ plädiert – und die möglichen Folgen

Im Kontext der Migrations- und Grenzdebatte wird heute von „Abwehrmechanismen“ und „Abschottungen“ gewarnt, die grundsätzlich zu verurteilen seien. So plädierte auch der Bischof der Diözese Essen, Franz-Josef Overbeck, in einer Predigt 2020 für die Abschaffung der politischen Grenzen: Es sei unsäglich, „wenn Menschen sich abgrenzen“. Das „Gräuel von Sicherheitszonen, gewaltbewährter Abgrenzung und Kälte“   sei zu überwinden. Schließlich sei die Botschaft Jesu „eine frohe Botschaft der Entgrenzung“. Ob sich der Bischof von Essen überhaupt einmal mit der positiven Bedeutung des in der Bibel geschilderten Mauerbaus, dem Gegenteil von Entgrenzung, beschäftigt hat, etwa hinsichtlich der Sicherheit der Menschen, aber auch im Blick auf sein bischöfliches Wächteramt?

Gewiss hat Jesus die Botschaft der Freiheit gebracht, sodaß Paulus sagen kann: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“ (Galater 5,1). Aber mit dieser jesuanischen Freiheit ist letztlich die Freiheit von Sünde, Schuld und Tod gemeint, keineswegs jedoch die Abschaffung vom „Gräuel von Sicherheitszonen“, keineswegs die „Entgrenzung“ der politischen und  territorialen Grenzen.

Jedenfalls möge doch der Herr Bischof bitte Sorge dafür tragen, dass die „Gräuelder Sicherheitszonen“ seines bischöflichen Hauses in Essen – nämlich alle Türen und Sicherheitsvorkehrungen – schnellstmöglichst beseitigt werden, um ein glaubwürdiges Zeugnis seiner nachdrücklichen Forderungen zur Beseitigung der Grenzen zu geben.   Damit würde er sich auch nicht dem Vorwurf der „gewaltbewährten Abweisung und Kälte“ aussetzen. Ist Bischof Overbeck nicht auch noch Militärbischof, der eigenlich wissen müsste, dass eine der wesentlichen Aufgaben des Staates darin besteht, die innere und äußere Sicherheit zu gewährleisten – ggf. unterstützt auch durch militärische Maßnahmen an den Grenzen?

Was aber höchstwahrscheinlich so oder ähnlich passieren kann, wenn Bischof Overbeck die „Gräuel der Sicherheitszonen“ in seinem Bischofshaus nicht entfernen lässt, wird von einem meiner guten Bekannten fantasievoll und realitätsnah zugleich umschrieben:

Er dürfte alsbald manche ungebetenen Gäste in seinem Haus antreffen: Leute, die es sich in seinem Wohn- bzw. Arbeitszimmer gemütlich gemacht haben und bei einer Flasche Bier oder einem Cognac ihre Füße auf seinen Schreibtisch legen, sich in seinem Kühlschrank nach Esswaren umsehen, sein Badezimmer und sein Badetuch benutzen, sich in seinem Vorratskeller und in seinem Kleiderschrank bedienen, in seinen Akten blättern, seine Briefe lesen und sich schließlich in seinem Bett zum Schlafen legen.“

Nach dieser Geschichte hat der für Entgrenzung plädierende Bischof noch Glück gehabt. Es hätte noch viel schlimmer für ihn kommen können!

Jesus kennt keine „Entgrenzung“, jedoch Begrenzung und Abgrenzung

Die Botschaft Jesu „eine frohe Botschaft der Entgrenzung“? Gewiss hat er bestimmte Grenzen der damaligen Tradition überschritten, Konventionen durchbrochen. So hat er souverän mit der ausländischen Frau am Jakobsbrunnen gesprochen (Johannes 4,6-15) und die Tochter einer Syrophönizierin geheilt (Matthäua 15,21-28).  Auch für seine Gleichniserzählung hat er einen Ausländer aus Samarien als Vorbild der Nächstenliebe gewählt (Lukas 10,25-37). Im Haus des verachteten Zöllners Zachäus hat er gegessen, der für die verhasste römische Besatzungsmacht Steuern eingetrieben und dabei auch noch betrogen hat (Lukas 19,1-10).

 Von einer „Entgrenzung der politschen Grenzen“ ist bei Jesus jedoch nirgendwo ein Wort oder eine Weisung zu finden, auch nicht durch irgendwelche theologischen Ableitungen. Wohl aber gibt es bei ihm unübersehbare Hinweise auf Abgrenzungen unterschiedlicher Art.

So hat er immer wieder glasklare Grenzen gezogen, wenn er sich etwa mit scharfen Worten. von den Pharisäern und Schriftgelehrten abgrenzte (Lukas 11,37-54) oder sogar auch von seinen Jüngern (Matthäus 16,23).  In seiner Gerichtsrede hat er deutlich darauf hingewiesen, dass er als Weltenrichter die Schafe von den Böcken trennen wird (Matthäus 25, 32). Somit ist die oben genannte bischöfliche Interpretation der Botschaft Jesu als „frohe Botschaft der Entgrenzung“ auch aus dieser Perspektive zumindest mehr als fragwürdig.

Der Schutz von Grenzen entspricht der biblischen Weltsicht

Die Christen unter den „Entgrenzungs-Ideologen“ und Migrationsaktivisten, die den Schutz der Grenzen als illegitim betrachten, sich für deren Abschaffung und für eine unbegrenzte Massenzuwanderung engagieren, können sich jedenfalls nicht auf Jesus und seine Friedens- und Freiheitsbotschaft berufen.

Die biblischen Aussagen zur Bedeutung von Mauern und Grenzen sind eindeutig. Daher ist es unzulässig zur Begründung der ideologiebesetzten Entgrenzungsforderungen auf das Alte und das Neue Testament zu verweisen. Vielmehr entspricht der Schutz von Staatsgrenzen  ganz und gar der biblischen Welt-und Heilssicht. Sie steht konträr zur zeitgeistigen Entgrenzungs- bzw. Grenzbeseitigungs-Ideologie.

Allen, die bei ihrem Einsatz für die Abschaffung von Grenzen und für die Masseneinwanderung allzu gern mit dem Gebot der christlichen Nächstenliebe argumentieren, sei auch in diesem Bericht folgender Hinweis gegeben:

Der zweite Teil des christlichen Hauptgebotes: „Du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22,39) schließt ausdrücklich die (recht verstandene) Selbstliebe ein, die auch das Recht auf Selbstschutz und die eigene Sicherheit im individuellen sowie im kollektiven Sinn beinhaltet. Christliche Nächstenliebe heißt so immer auch in Verantwortung für sich selbst (und für die Seinen) im eigenen Interesse zu handeln, so auch für sich selbst zu sorgen. Das gilt für jede Privatperson wie auch für jede Gemeinschaft, für jedes Volk und  für jeden Staat.

Auch der bereits erwähnte Samariter im Gleichnis Jesu hat den von Räubern Überfallenen zwar im Geiste der Nächstenliebe umsorgt und für ihn dabei auch noch Geld zurückgelassen, in sein Haus aber hat er ihn bei seiner Rückreise nicht mitgenommen (Lukas 10,25-37). Ein Modell im Blick auf die Migrantenproblematik? Ebenso hat der heilige Martin, der weithin bekannte Heilige der Nächstenliebe, aus diesem Verständnis heraus dem frierenden Bettler am Straßenrand keineswegs den ganzen, sondern nur die Hälfte seines Mantels gegeben: „Du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst“.

Elf Fragen zum Geschehen an der polnischen Grenze

  1. Inwiefern ist die Meinung zutreffend, dass eine zu hohe Anzahl von Migranten die  Sicherheitsinteressen der Zielstaaten bedrohen und die Migrationsbewegungen auf deren kulturelle und psychologische Verwundbarkeit zielen?
  2.  Was ist die Tatsache zu bewerten, dass manche Migranten bereits „ihren achten Anlauf“ bei dieser Migrationsbewegung starten und mehrköpfige Familien hohe Geldbeträge – bis zu 4500 Dollar pro Person –   für die Bezahlung von Visa, Flugreise, Hotelübernachtungen, Schlepperdienste usw. aufbringen können?
  3. Wie ist es zu erklären, dass die Migranten insbesondere aus islamisch dominierten Ländern wie Syrien, Irak, Afghanistan und dem Libanon entfliehen, wo doch die islamische Religion angeblich die besten menschlichen Lebensbedingungen ermöglicht und die islamische Gemeinschaft weltweit (Umma) die beste Gemeinschaft unter den Menschen ist?
  4. Warum wohl schreien die Migranten vor dem Stacheldraht in den polnischen Wäldern fordernd: „Germany, Germany“, die doch meist als Muslime weithin die deutsche Kultur und Lebensart sowie die der gesamten westlichen Welt ablehnen bzw. verachten?
  5. Warum setzen schwangere Frauen und Eltern ihre Kinder den ungeheuren Strapazen, Entbehrungen und Gefahren ausgerechtet jetzt in der kalten Jahreszeit vor dem anbrechenden Winter aus?
  6. Warum werden in der Berichterstattung der Fernsehteams erneut wie 2015 immer wieder Bilder mit Kindern und Frauen in den Vordergrund gestellt, die Masse der jungen Männer aber weithin ausgeblendet?
  7. Wie kommt es, dass Migranten, die wochenlang ohne Strom im Wald leben, mit ihren Handys aber ihre Reiseroute beschreiben können?
  8. Inwiefern machen sich Migrationsaktivisten strafbar, die mit Bussen an der polnischen Grenze warten, um Migranten nach Deutschland zu schleusen?
  9. Welche Konsequenzen ergeben sich aus der möglichen Öffnung der polnischen Grenze hinsichtlich des weißrussischen Regimes, aber auch im Blick auf den dann zu erwartenden „Pull-Effekt“?
  10. Inwiefern würde eine Grenzöffnung erneut die Sicherheitsproblematik in Deutschland verschärfen und zugleich dem Islamisierungsprozess einen weiteren Schub geben?
  11. Inwiefern müsste sich die Europäische Union aus Gerechtigkeitsgründen an den erheblichen Kosten beteiligen, die der polnischen Regierung für ihre vertragsgemäßen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen zugunsten der EU an der polnisch-weißrussischen Grenze entstehen?

Papst Franziskus: Recht auf Grenzen – Bewahrung der europäischen Identität

Auch wenn gelegentlich andere Töne aus Rom zu hören waren/sind, kann hier festgehalten werden: Im Sinne der oben aufgezeigten menschlichen Grundgegebenheiten sowie der biblischen Aussagen über Grenzen und Mauern hat Papst Franziskus in den vergangenen Jahren in Übereinstimmung mit der katholischen Soziallehre bei verschiedenen Gelegenheiten darauf aufmerksam gemacht, dass …

„ein Volk, das sich nicht um seine eigenen Wurzeln kümmert, … ein krankes Volk“ sei;

● die Staaten das Recht haben, ihre Grenzen zu schützen (2017);

● die Voraussetzung für Frieden unter den Völkern die Achtung der eigenen Identität sei ebenso wie die Achtung der Identität von Fremden (2017);

● die Grenzen nicht auf irrationale Weise für Migranten geöffnet werden sollten (2016);

● vor falsch verstandener Toleranz und vor Islamisierungstendenzen in Europa gewarnt werden müsse (2016);

● das eigene Erbe angesichts der Bedrohungen wie dem islamistischen Terrorismus verteidigt werden müsse (2016);

● die europäischen Regierungen die Aufgabe haben, die europäische Identität zu bewahren (2014).

Wird „das Deutschland, das wir kennen, durch die Masseneinwanderung verschwinden“?

2015 darf sich nicht wiederholen.“ Das ist seit jener Zeit eine Art Versprechen der Politik, verbunden mit dem trügerischen Verheißungswort: „Wir schaffen das“. Unlängst war aus selbigem Munde die geradezu dreiste Behauptung zu hören: „Wir haben es geschafft“. Die  Wirklichkeit aber sieht ganz anders aus – wohl auch noch in weiter Zukunft.

Als ein Mensch, dem die Worte Heimat und Vaterland, Patriotismus und Nationalbewusstsein keineswegs Fremd- oder gar Unworte sind, der sich aber gleicherweise als katholischer „Internationalist“ versteht und somit solidarisch weltweit denkt und fühlt, teile ich die Erwartungen und Forderungen vieler Menschen in unserem Land an die Politik. Was aber sind diese Erwartungen und Forderungen? 

2015 darf sich unter keinen Umständen wiederholen. Der soziale Frieden, die innere Sicherheit und der Wohlstand in unserem Land müssen gewahrt bleiben, z.T. wiederhergestellt werden. Unsere nationale Identität muss gesichert und die Sicherheit unserer europäischen Grenzen muss wieder garantiert werden. Alle diese Forderungen verbinden sich mit dem Wissen um die bleibende Verpflichtung unseres Landes zur angemessenen solidarischen Hilfe für Menschen in Not weltweit.

In realistischer Einschätzung der Lage  im Blick auf die Asyl- und Migrationsproblematik und den damit zusammenhängenden drohenden Massenzuwanderungen wissen viele Gleich- und Ähnlichdenkende: Wenn jetzt wieder „nur“ einige tausend Asylsuchende/Migranten über die geöffneten.Grenze kommen, werden es demnächst einige hunderttausende sein. Deshalb erwarten sie nachdrücklich, dass unsere verantwortlichen Politiker/innen im Interesse unseres Landes jetzt endlich ein Sechsfaches erkennen, ernstnehmen und auch politisch umsetzen:

  1. Weder die Länder Europas, erst recht nicht Deutschland, können die ganze Welt retten.
  2. Auf keinen Fall darf es eine „ENT-GRENZUNG“, vielmehr muss es eine „BE-GRENZUNG“ der Massenzuwanderung nach Europa, in unser Land geben.

 3. Humane, wirksame Asylpolitik ist nur möglich mit kontrollierten Grenzen.

 4. Auch in Deutschland/Europa müssen die „Zuwanderungsströme unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Gemeinwohls“ kontrolliert werden (Papst Johannes Paul II.).

5. Kein Migrant, kein Asylsuchender hat das Recht auf Aufnahme in ein bestimmtes Land.

6. Abgelehnte und straffällig gewordene Asylsuchende sind konsequent und zeitnah in ihre Herkunftsländer zurückzuführen.

Diese Erwartungen und Forderungen insbesondere an die politischen Verantwortungsträger sind zu sehen auch auf folgendem Hintergrund: Wie jedes Volk haben auch wir als Deutsche das Recht, unsere deutsche Identität zu bewahren und unsere Mehrheitskultur zu schützen. Wir haben – wie jedes Volk – das Recht auf Heimat, zugleich auf die Bewahrung und damit auch auf den Schutz der Grenzen unserer Heimat.

2015 hat der Historiker und Gewaltforscher Prof. Jörg Baberowski folgende Warnung ausgesprochen: „Und das Deutschland, das wir kennen, wird durch die Masseneinwanderung verschwinden“. Seine Prophezeiung soll nie in Erfüllung gehen, wie er wohl selbst zusammen mit der gewiss weit überwiegenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung wünschen wird.

 

24 Kommentare

      1. Man kann alles kaum noch ertragen, Abnutzungserscheinungen, durchaus aber auch bei den Regierenden bzw. NOCH-Regierenden, man sieht es, auch wenn SIE (sg/pl) sich noch so sehr bemühen, zu lächeln. Ein Land so vollkommen zu ruinieren, das ist schon was, Madame wird auf jeden Fall in die Geschichte eingehen.Und die Covid-Nr. jetzt (noch strengere Maßnahmen) ist wahrscheinlich ihr Abschiedsgeschenk, obwohl, man weiß nicht recht, benötigt Madame Größenwahn doch 9 Angestellte in Zukunft! Wofür fragt man , wofür? Und es schwant einem Böses……..

        Hier ein Text von einem WV (entnommen FB) , der mir aus dem Herzen spricht, er war ausdrücklich zum Verteilen freigegeben.

        “Ich bin mittlerweile soweit dass ich keine Nachrichten mehr sehen oder hören mag, weil es einen nur noch aufregt und sprachlos macht. Unser Land versinkt in Korruption, Gewalt und rutscht in die Armut. Die Regierung schürt Ängste anstatt der Bevölkerung Hoffnung zu machen. Die Nationalmannschaft heisst nicht mehr so und läuft mit bunten Fähnchen rum. Die Corona Zahlen sind gefälscht, wir holen uns den Terror ins Land und die Politiker sind nur damit beschäftigt sich die eigenen Taschen zu füllen. Die AFD wird geächtet, aber keiner fragt sich warum es diese Partei gibt. Würde man anstatt Vetternwirtschaft zu betreiben und sich am Leid der Bevölkerung zu bereichern endlich mal an das eigene Volk denken, müsste es diese Partei nicht geben. Frau Merkel verschleudert mittlerweile nicht nur Millionen ins Ausland sondern Milliarden, wir unterstützen Länder in denen die Bevölkerung mit 58 oder 60 in Rente geht mit bis zu 92 % und nicht wie bei uns mit 67 und mit 47% Rente.
        Es gibt eine CO2 Steuer die überhaupt keinen Sinn macht, der Benzinpreis soll steigen, die Mieten sind mittlerweile kaum noch bezahlbar und unsere Rentner leben in Armut und müssen nebenher noch arbeiten gehen, damit das Geld zum Leben reicht.
        Wir haben eine nicht bekannte Zahl an Migranten die mit mehreren Identitäten den Staat abzocken, in Luxusvillen residieren, Sozialhilfe bekommen und Geld kassieren für Kinder im Ausland, die es wahrscheinlich gar nicht gibt. Zeitgleich holen wir uns den Terror ins Land. Die Grünen fordern ein Verbot der Deutschen Flagge, ein Symbol unseres Landes und unserer Kultur.
        In Hamburg marschieren Islamisten in Militärformation auf und brüllen ihren Hass auf Juden in die Welt und keiner unternimmt was. Herr Sarazzin der vor 15 Jahren schon sagte das Deutschland sich abschafft, wurde aus der Partei entfernt. Ich frage mich was ist mit unserem Land passiert, wo sind die Volksvertreter die von unserem Geld bezahlt werden, aber keinen Gedanken an unsere Zukunft verschwenden außer Klimaschutz und höhere Steuern.
        Ich war immer stolz Deutscher oder Deutsch*in zu sein, aber die Regierung unseres Landes ist für die Wirtschaft und die Zukunft unseres Landes nicht mehr tragbar.
        China hatte angeblich in 2020 ein Wirtschaftswachstum von 200 %, bekommt aber von uns Jährlich 630 Millionen Entwicklungshilfe, wir schaffen Kohle und Atomstrom ab, kaufen aber den Strom teuer im Ausland zu. Alle Länder um uns bauen Atomkraftwerke und wir holzen zig tausend Hektar Wald um Windräder aufzustellen die noch nicht mal recycelbar sind, wir sollen E-Autos fahren, obwohl wir vor nicht allzu langer Zeit aufgefordert wurden Strom zu sparen. Versteht ihr das? ich nicht!
        Die Welt entwickelt sich weiter und Deutschland soll Radfahren oder am besten mit der Eselskarre ins Büro. Wir müssen endlich kapieren das wir mit unserem Ministaat das Klima nicht retten, wenn sich der Rest der Welt nicht daran beteiligt.
        Und was macht das deutsche Volk? Es hat noch nicht mal die Eier solche Artikel zu posten, geschweige denn zu teilen.
        Es ist ausdrücklich erwünscht diesen Artikel zu teilen um den gesunden Menschenverstand eurer Freunde zu wecken. ‼️ Wenn es so weitergeht wird uns bald alles um die Ohren fliegen das versichere ich euch mit Brief und Siegel.”

  1. Schade, Gelbkehlchen, Mann mit dem schönen Namen, dass Sie diesen Namen immer wieder mit Anal-und Exkrementen- begriffen beschmutzen, wodurch auch manche guten Gedanken verpuffen.
    Jedenfalls wünsch ich Ihnen für Ihr eigenes Denken, Fühlen und Verhalten – wahrscheinlich sind Sie Katholik – das, was hinter diesen Formulierungen Steht:

    „Patriotisches und zugleich international-weltweites Denken und Fühlen“

    „Ein gläubiges Mitglied der universalen katholischen Kirche kann eigentlich niemals Nationalist sei, auch wenn es andere Erfahrungen gab und gibt.“
    ……………..

    1. “Ein gläubiges Mitglied der universalen katholischen Kirche kann eigentlich niemals Nationalist sei, auch wenn es andere Erfahrungen gab und gibt.“
      Genau das bin ich zur Zeit schon lange nicht mehr. Die katholische Kirche mit ihrer Sexualfeindlichkeit hat mich Mitte der sechziger Jahre in eine schwere religiöse Zwangsneurose gestürzt, die jahrzehntelang angehalten hat, circa 50 Jahre, dadurch ist mein Leben zerstört worden. Maschinenbau Studium abgebrochen, eine langjährige Beziehung zu einer Frau zerstört, circa 3,5 Jahre in psychiatrischen Kliniken, nicht am Stück, aber immer wieder, Ich habe mich mit eigenen Überlegungen und besonders mit dem leider 2017 verstorbenen Doktor Professor Josef Schwermer, der Psychologie für Priester an der kirchlichen Hochschule in Paderborn gelehrt hat, und anderen Theologen so ziemlich davon befreit. Es war ein langer und harter Kampf. Nach meiner Meinung habt ihr Kleriker Verbrechen gegenüber den Kindern damals im Religionsunterricht Anfang der sechziger Jahre begangen mit eurer ewigen Hölle im Beicht –und Kommunionunterricht. Der Atheist und Biologe Richard Dawkins hat in einem seiner Bücher geschrieben, dass ihr Kleriker die Kinder damals misshandelt habt und ich meine das jetzt nicht sexuell. Ich selbst bin kein Atheist, sondern glaube an einen guten Schöpfer Gott.
      Auch die an sich gute Moral der Nächstenliebe so zu verdrehen, dass daraus die Fernstenliebe wird auf Kosten der Nächstenliebe, qie das nicht Sie aber besonders Kardinal Marx macht, sodass die Nächstenliebe sogar zur Versklavung der eigene Gemeinschaft, also der Nächsten führt, ist zutiefst bösartig und hinterhältig und ist mit „Pervertierung zur … Moral“ nur richtig und höchstens noch zu sanft beschrieben. Ihr Kleriker seid in meinen Augen leider zum größten Teil heuchlerische Menschen, Moral Apostel mit völliger Doppelmoral. Das berühmte Wort „ Weihwasser predigen und Messwein saufen“ trifft leider auf euch zu. Schon dadurch, dass ihr nicht von eigener Hände Arbeit lebt sondern von Kirchensteuern und die Bischöfe von Steuern und früher vom Zehnten.
      Die Erfindung der ewigen Hölle dient ganz offensichtlich dazu, Macht auszuüben und mit dieser Macht, den Menschen auf der Tasche zu liegen. Das ist in meinen Augen der einzige Zweck der ewigen Hölle.

      1. Lieber Gelbkehlchen,
        all das, was Du durchmachen musstest, tut mir sehr leid. Auch ich wurde stark von der katholischen Kirche geschädigt – schon allein, weil ich eine Frau bin und Frauen bis heute das Priesteramt verwehrt wird (leider muss ich zugeben, dass ich diese heute sogar gut finden muss, weil soviele Frauen total durchgenkallt sind).

        Ich hätte trotzdem eine Bitte: Bitte gehe Herrn Hildenbrand nicht direkt als “Ihr Kleriker” an. Du kennst ihn nicht persönlich und mein Eindruck ist, dass er Dir das, was Du schilderst, Dir nie angetan hätte. Ich kannte in meiner Kindheit beispielsweise grausige Nonnen, aber auch ganz wunderbare Nonnen. Es gab sehr freundliche, weise Mönche in meiner kirchlichen Jugendgruppe, aber auch einen, der “mir mein freches Maul stopfen” wollte.

        Wir sollten etwas unterscheiden.

        Vielen Dank und liebe Grüße von Maria

      2. Ich weiß das, liebe Maria, ich hatte ja auch geschrieben, dass Professor Doktor Josef Schwermer, der Priester in Psychologie auf der Paderborner Hochschule ausgebildet hat, und der selber Priester war, mir sehr geholfen hat. Und ich hatte auch geschrieben, dass mir viele andere Theologen sehr geholfen haben. Und ich hatte auch geschrieben, dass ich nicht vorrangig Doktor Udo Hildenbrand meinte, sondern vor allen Dingen Kardinal Marx zum Beispiel.

  2. “Patriotisches und zugleich international-weltweites Denken und Fühlen”

    „Ein gläubiges Mitglied der universalen katholischen Kirche kann eigentlich niemals Nationalist sei, auch wenn es andere Erfahrungen gab und gibt.“
    ……………..
    Blödsinn!
    Was dabei herraus kommt sieht man live und in Farbe auf unseren Strassen und Weltweit.

    Genau wegen solcher geistigen Verblendung werden uns die Horden den Arsch bis zum Hals aufreissen!

    Auch bei denen hier ist das Gejammer nun groß, aber die liebe Kirche wird sich schon für die “Jungs” erbarmen.
    ……………..
    Deutsche beim IS
    „Sag meiner Mutter, sie soll mich hier rausholen“

    Ein IS-Kämpfer in Syrien verlangt von der Bundesregierung, dass er zurückgeholt wird. Ein deutsches Gericht hatte darüber nun zu entscheiden. Nicht nur dieser Fall zeigt, dass deutsche Dschihadisten zum Faustpfand in einem geopolitischen Machtpoker geworden sind. ….

    Bezahlartikel

    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus235121528/Deutsche-beim-IS-Dschihadisten-als-Faustpfand.html

    ..bei mir gäbs (weg. Gräultaten) Todesurteil per Gerichtbeschluss binnen 24 Stunden vollstreckbar!


    1. „Patriotisches und zugleich international-weltweites Denken und Fühlen“

      „Ein gläubiges Mitglied der universalen katholischen Kirche kann eigentlich niemals Nationalist sei, auch wenn es andere Erfahrungen gab und gibt.“
      ……………..
      Blödsinn!
      Was dabei herraus kommt sieht man live und in Farbe auf unseren Strassen und Weltweit.

      Genau wegen solcher geistigen Verblendung werden uns die Horden den Arsch bis zum Hals aufreissen!

      Auch bei denen hier ist das Gejammer nun groß, aber die liebe Kirche wird sich schon für die „Jungs“ erbarmen.°

      Nächstenliebe kann es nur gegenüber der eigenen Gemeinschaft, dem eigenen Volk geben. So war es auch ursprünglich im Alten Testament angedacht. Wer die Nächstenliebe opfert für eine Fernstenliebe wie das viele Kleriker zur Zeit machen, der zerstört die christliche Nächstenliebe, der macht genau das Gegenteil der christlichen Nächstenliebe, der propagiert eine Versklavung seiner Nächsten, seiner eigenen Gemeinschaft. Aber die verwöhnten Kleriker, die sich nicht selbst ernähren müssen, die weder Schweißtropfen für die eigene Ernährung, geschweige denn Schweißtropfen für eine Fernstenliebe aufbringen müssen, erkennen das nicht. Nur wenn Kleriker die volle Last des Lebens übernehmen müssen, die Risiken des Lebens übernehmen müssen, kennen Sie das Leben eines normalen Bürgers und können eventuell Richtlinien für den normalen Bürger herausgeben. D.h. also im Klartext, die Kirchensteuer und die Steuer für die Bischöfe müssen abgeschafft werden. In der Vergangenheit war es schon falsch, dass die Kleriker vom Zehnten gelebt haben.

  3. 1683 und Jahrhunderte lang zuvor hat man die Osmanen nicht mit Bibelspruechen abgewehrt und schon gar nicht damit ‘integriert’. Letzten Endes muss man Kriminellen mit Gewalt begegnen, auch wenn das “unschoene Bilder” erzeugt. denn Kriminelle haben sich schon entschieden, dass sie Grenzverletzungen begehen und Gewalt einsetzen werden, um zu bekommen was sie wollen. Gute Worte, falsch verstandene Naechstenliebe und katholische Sozialromantik sind keine wirksamen Massnahmen gegen Verbrecher.

    1. Die Sklaverei durch die Gutmenschen an der eigenen Gemeinschaft, am eigenen Volk muss unbedingt überwunden werden. Die Truppe der Gutmenschen, nämlich die Antifa, ist auch gewalttätig. Da scheuen die Gutmenschen sich nicht vor Gewalt. Auch bezüglich Gewalt arbeiten die Gutmenschen mal wieder mit Doppelmoral.

      1. Stimmt. Sogar per Ansage:
        ……………………………………………
        Klimaaktivist
        „Zerstörte Autos, Sabotage – das wird es nächsten Sommer auf jeden Fall geben“

        Ein langjähriger Klimaaktivist spricht in einem bemerkenswerten Interview von einer möglichen „grünen RAF“. Eine Radikalisierung der Klimabewegung sei „sehr wahrscheinlich“. Die Zerstörung von Autos oder Pipelines nennt er „Notwehr“.

        Tadzio Müller ist das, was man gemeinläufig einen Berufsdemonstranten nennen könnte. Der 45-Jährige ist seit zwei Jahrzehnten in linken Protestkreisen aktiv, erst in der Anti-Globalisierungsbewegung, dann als Klimaaktivist.

        Dem „Spiegel“ gab Müller nun ein ausführliches Interview. Darin beschreibt er, wie die Klimaproteste sich in naher Zukunft „sehr wahrscheinlich“ radikalisieren werden, als Reaktion auf ein vermeintlich politisches Versagen beim Klimaschutz. „In der Klimakrise kann sich die Bewegung gerade zwischen Irrelevanz und Militanz entscheiden“, sagt er.

        „Zerdepperte Autoshowrooms, zerstörte Autos, Sabotage in Gaskraftwerken oder an Pipelines. Das wird es nächsten Sommer auf jeden Fall geben. Ich höre das aus der Bewegung, sogar von eher moderaten Akteuren“, so Müller.

        „Es ist legitim, Dinge kaputt zu machen“

        2014 war er einer der Mitbegründer der….

        mehr hier:

        https://www.welt.de/politik/deutschland/article235200788/Klimaaktivist-Tadzio-Mueller-Zerstoerte-Autos-Sabotage-das-wird-es-naechsten-Sommer-geben.html

      2. Moral wird zur Begründung von Gewalt und Zerstörung benutzt. Wie so oft wird Moral missbraucht und wird verdreht zur Arschloch Moral. Genau das kann die Gegenseite, also wir auch machen auch machen. Gleiches Recht für alle. Mit anderen Worten, da hilft nur gegen Gewalt und zwar drastische.

      3. siehe auch hier:

        „Migranten“ an weißrussischer Grenze: Erst aggressiv, dann wehleidig

        https://www.pi-news.net/2021/11/migranten-an-weissrussischer-grenze-erst-aggressiv-dann-wehleidig/
        …………………………………………………………

        ….ich bin es so leid, ständig dieses dumme Gefasel von irgend welchen “guten Menschen” zu hören und dabei Gefahr zu laufen auf einer deutschen Strasse, mit einer Messerklinge oder mehreren dunklen Fäusten für nichts und wieder nichts Bekanntschaft machen zu müssen!!

        ES REICHT..!!

  4. Bischof Overbeck von Essen propagiert die Fernstenliebe auf Kosten der Nächstenliebe, auf Kosten der Liebe zum Nächsten, zur eigenen Gemeinschaft und tritt damit als christlicher Oberhirte die christliche Nächstenliebe mit Füßen.

    1. Dieser ‘Bischof’ gehört in den geistigen und moralischen ABTRITT!

      Ja -in der Tat – es heißt: Liebe Deinen NÄCHSTEN’ – und nicht: Deinen FERNSTEN!
      Und die NÄCHSTEN sind recht einfach zu definieren.
      Invasorische, gewalttätige Kuffn˝Horden gehören jedenfalls nicht dazu!

      1. Die Gutmenschen, besonders die klerikalen, tragen eine Mitschuld an der finanziellen Ausbeutung der eigenen Gemeinschaft durch die Fremden und an den Verbrechen, die die Fremden an der eigenen Gemeinschaft begehen. Nach meiner Meinung treten sie die christliche Nächstenliebe mit Füßen und begehen besonders als Oberhirten nach ihrer eigenen Ideologie schwere Sünden beziehungsweise Todsünden. Nach ihrer eigenen Ideologie kommen sie damit in die ewige Hölle, wenn sie diese Todsünden nicht beichten und nicht bereuen. Die klerikalen Oberhirten haben sich auch noch die Vergebungsmacht beziehungsweise die Absolutionsmacht zugeschustert. Wenn ich diese Absolutionsmacht hätte, und diese Oberhirten bei mir beichten müssten, dann würde ich ihnen als Buße auf erlegen, keine finanziellen Privilegien mehr, sondern sie müssten bis zu ihrem Lebensende ihren Lebensunterhalt durch Toiletten putzen verdienen.

  5. Wie wahr!
    Danke besonders auch für die zshlreichen dembArtikel glrichsinnigen Bibelzitate.

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