Geht es nun auch Christenschlächtern an den Kragen?

– Der Assad-Scherge von Damaskus in Deutschland verurteilt
– Wird das Migranten abhalten, weiter zu uns zu kommen?

Von Albrecht Künstle

Hubert Berberich (HubiB), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Yavuz Sultan Selim Moschee in Mannheim. Der Eroberer Yavuz Sultan Selim war für seine Grausamkeit bekannt und verfolgte erbarmungslos Aleviten und Schiiten. Zahlreiche Moscheen in Deutschland wurden nach Sultan Mehmet II. mit dem Beinamen „Christenschlächter“ benannt.

Das Koblenzer Oberlandesgericht hat Rechtsgeschichte gesprochen durch die überfällige Verurteilung eines Schergen Assads – einer der herrschenden Diktatoren im arabischen Raum. Sie betraf einen der unzähligen Gefolgsleute der dortigen Herrschercliquen. Besser wäre es allerdings gewesen, der 27fache Mörder wäre durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verurteilt worden. Und das möglichst bald nach solchen Taten, wie hier die des syrischen Folter-Ex-Oberst Anwar R. (Raslan ist der volle Name wird von den Medien vorenthalten – Täterschutz?). Die Verurteilung erfolgte erst zehn Jahre später, aber besser spät als nie.

Möglich war die Verurteilung der Morde in Syrien vor einem deutschen Gericht aufgrund des „Weltrechtsprinzips“, das seinen Niederschlag im Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) fand. Aber auch andere Staaten haben Handhaben gegen kriminelle Ausländer. Nur dauert die Strafverfolgung bei uns länger, weil die Justiz hoffnungslos überlastet ist. Und bis es soweit ist, genießen solche Täter ein gutes Leben. Auch das wissen die Zuzügler.

Die Inhaftierung erfolgt „lebenslänglich“, also 15 Jahre – rund ein halbes Jahr Haft je Todesopfer. In dieser Haftzeit wird er den Steuerzahler rund 600 000 EUR kosten. Das ist aber nicht alles, der Täter kam 2014 nach Deutschland. Mit seiner Wahl des Ziellandes entstanden uns direkte Einwanderungskosten von rund 12 000 EUR pro Person und Jahr, zusammen mit indirekten Kosten in sieben Jahren, also über 100 000 EUR. So gesehen kommt uns die Verurteilung und Haft in Deutschland dreimal teurer als der vorausgehende Unterhalt von Straftätern, die Kosten der Justiz nicht berücksichtigt.

„Zwiespältiges Zeichen“ war der Titel eines Leitartikels in der Badischen Zeitung vom 14. Januar zum Urteil gegen den syrischen Folter-Oberst. Wohl auch in Anlehnung an die Kronzeugenregelung spekuliert der Kommentator: „Andere syrische Überläufer werden sich dreimal überlegen, ob sie deutsche Behörden an ihrem Insiderwissen teilhaben lassen, wenn ihnen später selbst Strafverfolgung droht. Und für zweifelnde Schergen der syrischen Diktatur ist das Koblenzer Urteil auch kein Anreiz, die Seiten zu wechseln – im Gegenteil.“ Immerhin erhielt er nicht lebenslang, weil er mit dem Regime nicht erst im letzten Augenblick brach. Mir stellen sich zwei andere Fragen:

Erstens: Wird dieses Urteil weitere Gewalttäter Syriens, Afghanistans oder Afrikas abhalten, ausgerechnet nach Deutschland zu kommen mit seinen gefürchteten (?) „Scharfrichtern“? Wohl kaum, denn der materielle Anreiz, in Deutschland Wurzeln zu schlagen ist einfach zu groß. Außerdem sind die Justiz und der Strafvollzug bei uns milder als in den Herkunftsländern. Dort wird mit Straftätern kürzerer Prozess gemacht und in der Haft gibt’s nicht die Vollpension wie bei uns.

Sollten sie ausnahmsweise nicht hierbleiben dürfen, werden sie reisekostenfrei mit einem ordentlichen Taschengeld zurückgebracht. Weil sich auch zweifelhafte Elemente durch ihre „Flucht“ zu uns nicht verschlechtern können, werden neben Wirtschaftsmigranten auch einfache Kriminelle und Islamisten zu uns kommen. Sie alle haben auch keinerlei Motivation, sich ihrer Diktatoren zu entledigen. Denn solange diese an der Macht bleiben, werden sie nicht zurückgeschickt. So ist die verquere Logik des Migrationsrechts.

Zweitens: Werden nun auch Christenschlächter hinter Schloss und Riegel gebracht? Einfach nur Christen bekämpfen und vertreiben, ist in den meisten arabischen und nordafrikanischen Ländern nicht ungewöhnlich und oft keine Straftat – der Auftrag dazu findet sich schließlich im Koran. Christen das Leben schwerzumachen oder zu nehmen, gehört zur dortigen „Kultur“. Im Fall des syrischen Assad-Schlächters war die deutsche Staatsanwaltschaft hinterher, weil diese der Staatsräson verpflichtet ist und Assad von unserer Regierung als Hauptfeind im Nahen Osten gilt; schlimmer als die Taliban, mit der man sich sogar arrangiert. Open Doors betete am 19. und 20. Januar für die noch lebenden Christen in Afghanistan.

Hier in Deutschland gehört es sich noch nicht, Christen umzubringen. Deutsche, die das im Ausland tun wie unsere IS-Rekruten, unterliegen dem deutschen Strafrecht. Aber leider nicht automatisch, wenn Ausländer im Ausland solche Straftaten verübt hatten und dann nach Deutschland kommen. Zwar unterfallen diese § 6 VStGB, aber wo kein Staatsanwalt Anklage erhebt, findet sich auch kein Richter. Und verfolgte Christen, die es zu uns geschafft haben, unterlassen eine Anzeige meist aus Angst. Denn sie bilden eine hoffnungslose Minderheit gegenüber den immigrierten Muslimen.

Hier wäre der Gesetzgeber gefordert. Aber eine Regierungskoalition, deren Chefs ausnahmslos mit dem Christentum gebrochen haben, wird wohl keinen Finger rühren, um Christen hier oder dort vor den Auswüchsen des Islam zu schützen. Und den Juden in unserem Land geht es nicht besser, eher noch schlechter. Die palästinensischen al-Quds-Märsche in Berlin und anderen Großstädten sind gefürchtet. Eine solche Aggression von muslimischen Gruppen gegen Christen in unserem Land gibt es nicht – noch nicht. Von Weihnachtsmarktattentaten etc. einmal abgesehen. Attacken richten sich insbesondere gegen Einrichtungen in Gotteshäusern.

Wer sich mit dem Urteil näher vertraut machen will, dem sei die Haufe-Expertise zu diesem Fall empfohlen.

Deportation von Armeniern in Bagdadbahn. Deutsche Bank AG, Historisches Institut 2 1915

Wer meint, eine Christenverfolgung gebe es nicht, dem sei eine Sammlung des Buchautors Udo Hildenbrand empfohlen:

Der Westen, der von der judäo-christlichen Kultur der Liebe und des Mitleids abstammt, hat doch wohl eine moralische Verpflichtung, zuallererst den Christen zu helfen, den am stärksten bedrohten und friedlichsten der Migranten. Uzay Bulut, musl. türk. Journalistin

Weltweit erleben wir die schlimmste Christenverfolgung aller Zeiten, etwa 100.000 Menschen jährlich verlieren ihr Leben, nur weil sie Christen sind. Die allermeisten sterben in islamischen Ländern. Haben die Verfolger allesamt den Islam missverstanden? Seit dem Aufkommen dieser Herrschafts- und Unterwerfungsideologie vor 1.400 Jahren wurden ungezählte Dschihad weltweit geführt, Historiker sprechen von rund 270 Millionen Menschen, die ihr Leben verloren, die schlimmste Blutspur in der Menschheitsgeschichte überhaupt. Eberhard Kleina, ev. Pfarrer

Solange Juden und Christen als minderwertig angesehen werde, solange wird auch die Christenverfolgung in islamischen Staaten nicht enden. Ednan Aslan, islamischer Religionspädagoge

Seit dem siebten Jahrhundert haben islamische dschihadistische Armeen die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas erobert. Die eingeborenen nichtmuslimischen Völker dieser Gebiete haben vergessen, was Sicherheit und religiöse Freiheit bedeuten. Uzay Bulut, türk. Journalistin

Nie hat es eine schlimmere Christenverfolgung gegeben als derzeit in den von Islam beherrschten Gebieten. Trotz der Hilferufe der verfolgten Christen und der Appelle des Papstes. Wolfgang Ockenfels OP, Sozialethiker

Die Dschihadisten betrachten sich als Muslime, und sie sind es. Sie fühlen sich als wahre, ernsthafte, authentische Glaubende in der Spur des Kriegsherrn und „Propheten“ Mohammed. Es steht Christen nicht zu, ihnen das besserwisserisch zu bestreiten, so wenig es eine Aufgabe von Christen ist, den Islam zu reformieren und zu sanieren. Der Islam ist Islam – so, wie er sich in seinen vielen Facetten und als Ganzer nach innen wie nach außen gibt, darstellt, in Erscheinung tritt. Johannes Röser, Chefredakteur

Abgeschlachtete armenische Christen. Zu diesem Foto schrieb der amerikanische Botschafter Henry Morgenthau senior: „Szenen wie diese waren in den Frühlings- und Sommermonaten 1915 in den armenischen Provinzen der Türkei an der Tagesordnung. Tod in mehreren Formen—Massaker, Verhungern, Erschöpfung—vernichtete den Großteil der Flüchtlinge. Die türkische Politik war die einer Vernichtung unter dem Deckmantel der Deportation“.

Die rund 45.000 armenischen und assyrischen Christen, die aus Syrien und dem Irak geflohen sind und sich in kleinen anatolischen Orten in der Türkei niedergelassen haben, sind gezwungen, ihre religiöse Identität zu verheimlichen. türk. Tageszeitung Hurriyet

Die Sunniten und die Schiiten beschwören dieselben Suren des Koran, wenn sie sich gegenseitig töten. Muslime, die zwischen die Fronten geraten, fliehen. Auch zu uns. Ihnen bieten wir Asyl. Falls sie Christen werden oder heiraten wollten, werden sie auch bei uns verfolgt. Helmut Markwort, Journalist, Herausgeber

Die internationale Gleichgültigkeit gegenüber den Christenverfolgungen im Nahen Osten ist zu beklagen. Abgesehen von Papst Franziskus, der immer wieder an das Leiden erinnert, wird das Geschehen auf internationaler Bühne beiseite gewischt, als ob die Menschenrechte der Christen nicht denselben Stellenwert hätten wie die Rechte anderer Personen. Erzbischof Silvano M. Tomasi, vatikan. UN-Vertreter

Christen werden verfolgt, weil sie ein Kreuz tragen und Christus bezeugen sie werden verurteilt, weil sie eine Bibel besitzen. Die Bibel ist ein extrem gefährliches Buch; so riskant, dass der der es besitzt, in manchen Ländern behandelt wird, als versteckte er eine Handgranate im Schrank. Papst Franziskus

Nie hat es eine schlimmere Christenverfolgung gegeben als derzeit in den vom Islam beherrschten Gebieten. Trotz der Hilferufe der verfolgten Christen und der Appelle des Papstes ist unsere Öffentlichkeit kaum alarmiert. Wolfgang Ockenfels, kath. Sozialethiker

Verfolgt. 1oo Million Christen werden weltweit bedroht. Zehntausende angegriffen und ermordet. Sie leben in Todesangst − wie in Nigeria. Sie fliehen massenhaft aus ihrer Heimat – wie im Irak. Sie organisieren sich im Untergrund − wie in China. Sie fühlen sich im Stich gelassen − wie in der Türkei. Welt am Sonntag

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5 Kommentare

  1. Der deutsche Papst Benedikt XVI wird gerade von den Medien in der Luft zerrissen. Warum schreibt conservo nichts zum Thema ?
    https://www.focus.de/panorama/maria-2-0-kritisiert-papst-weiter-maria-2-0-macht-benedikt-xvi-weiter-schwere-vorwuerfe-das-ganze-luegengebaeude-des-alten-mannes_id_43376698.html

    Katholische Kirche
    Missbrauchsskandal: Kirchendokument belastet früheren Papst Benedikt XVI.
    https://www.focus.de/panorama/welt/katholische-kirche-missbrauchsskandal-kirchendokument-belastet-frueheren-papst-benedikt_id_34798457.html

    Initiative #OutInChurch
    125 Mitarbeiter der katholischen Kirche outen sich als queer
    https://www.focus.de/panorama/welt/initiative-outinchurch-125-mitarbeiter-der-katholischen-kirche-outen-sich-als-queer_id_43031693.html

  2. “Der Westen, der von der judäo-christlichen Kultur der Liebe und des Mitleids abstammt, hat doch wohl eine moralische Verpflichtung, zuallererst den Christen zu helfen, den am stärksten bedrohten und friedlichsten der Migranten.”

    Ich wäre mir da nicht ganz so sicher, ob der gesamte Westen von der judäo-christlichen Kultur der Liebe und des Mitleids abstammt.
    Zum Beispiel: Lange vor dem Christentum wurde eine andere Weltreligion gegründet , die ebenfalls auf Liebe, Mitgefühl und Mitleid basiert. Der Buddhismus. Der Buddhismus ist viel älter als das Christentum.
    Das antike vorchristliche Griechenland wurde von den Juden in keinster Weise beeinflusst. Dafür kam der Buddhismus über Griechenland teilweise nach Europa, und zwar schon lange vor der Geburt von Jesus.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Greco-Buddhism

    “Following the collapse of the Mauryan Empire, Greco-Buddhism continued to flourish under the Greco-Bactrian Kingdom, Indo-Greek Kingdoms, and Kushan Empire. ”

    Ich bin übrigens sehr froh , dass Griechenland damals vom Buddhismus viel stärker beeinflusst wurde als vom Judaismus.
    Der monastische Judaismus der Essener (bekanntestes Mitglied war Johannes der Täufer) wurde vom asiatischen Buddhismus beeinflusst.
    Die Phariäser und die radikal theokratischen Hasmonäer, verbreiteten dagegen nur Hochmut und viel Hass innerhalb der jüdischen Gemeinden. Nur die jüdischen Essener verbreiteten echte wahre Liebe im menschlichen Umgang miteinander!

    Leider gibt es heute immer noch viele jüdische Religionsgelehrte , die kaum etwas über Johannes den Täufer oder die Essener wissen.

  3. Übrigens ist es auch interessant was die Russen dazu schreiben…..

    Ich weiss, Röpper ist etwas sehr Russophil…… aber er übersetzt was dort gebracht wird und das ist interessant. Denn die meisten können ja nicht in Kyrillisch lesen….(((-:

    Antispiegel:
    Kriegsverbrechen
    Das russische Außenministerium über das deutsche Urteil gegen einen Syrer wegen Folter im Syrienkrieg
    In Deutschland wurde ein Syrer wegen Folter in einem syrischen Gefängnis zu lebenslanger Haft verurteilt. Die offizielle Reaktion Russlands auf das Urteil dürfte viele überraschen.
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/das-russische-aussenministerium-ueber-das-deutsche-urteil-gegen-einen-syrer-wegen-folter-im-syrienkrieg/?doing_wp_cron=1643019696.0176029205322265625000

    Ich selber habe dazu einiges gelesen…. kann es aber nicht wirklich beurteilen.
    Was die wahren Gründe dafür sind das der Mann als Flüchtling in Deutschland gelandet ist, wo er ja quasi einen Insiderjob bei Assad hatte ?

    Also, die einen denken, er habe es übertrieben und sei Gefahr gelaufen von Assads Regierung versenkt zu werden.
    Die anderen, er habe womöglich gedacht das Assad stürzen werde und habe sein Heil bei der Gegenseite gesucht.
    Womöglich ist er beiden Seiten zum Feind geworden als seine Tätigkeit aufgeflogen ist ?
    Vielleicht hat er dann halt ganz einfach seinen “Frieden” im Westen gesucht…….

    Aber wie eh und jeh…… interessiert das Morden nur dort wo man es politisch benutzen kann.

    Jedenfalls sind die Taliban in Afghanistan wieder am Morden wie damals auch.
    Tadschicken und andere Volksgruppen sind dort wieder kraft ihrer Ethnie alleine schon verdächtig.
    Wo der Westen nicht hinblickt wird gerächt und getötet.
    man hat Angst das die Tadschicken sich Russland anschliessen möchten, was nicht so unbegründet ist denn viele haben “drüben” ihre Verwandten.

    Allerdings haben nun viele “echte” Afghanen ebenfalls verstanden, das es sich westlich gut lebt und möchten das gerne wieder haben.
    Das ist an sich ein zufälliger Erfolg der langen Besatzung….. ob die Taliban das Rückgängig machen können…… angesichts der Wirtschaftlichen Katastrophe die dort gerade im Anzug ist…….
    ……….nun ja, wie sagte mal ein Talib…..”Ihr habt die Uhren, aber wir die Zeit”

  4. -Der Assad-Scherge von Damaskus in Deutschland verurteilt
    ………
    Ein “Scherge”, der sich geg. den IS stellte?
    …………………………

    Türkei-Offensive
    Wer kämpft gegen wen in Nordsyrien?

    YPG, SDF, Türkei, Russland, USA, Assad: In der Gemengelage in Nordsyrien fällt es nach Beginn der türkischen Offensive nicht leicht, den Überblick zu behalten. Wir stellen die Beteiligten vor.

    Datum 15.10.2019

    …Die syrische Führung unter Assad

    Die Führung in Damaskus unter Machthaber Baschar al-Assad hat zu den Kurden ein gespaltenes Verhältnis: Teilweise kooperieren sie miteinander, teilweise bekämpfen sie sich, abhängig von der Interessenlage. Als 2011 die Revolution gegen Assad begann, hatte sich die kurdische YPG-Miliz zurückgehalten.

    Acht Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs beherrscht Assad weite Teile des Zentrums, Südens und Westens Syriens.

    Der Nordosten dagegen wird von der SDF kontrolliert. Dass nun die syrische Armee den Kurden gegen die türkische Militäroffensive zur Seite steht, könnte letztlich bedeuten, dass Assad seinen Einfluss auch in diesem Landesteil wieder auszuweiten versucht. …

    Die Terrormiliz “Islamischer Staat”

    Von der Destabilisierung der Region profitieren könnte der sogenannte “Islamische Staat” (IS). Vor einem guten halben Jahr eroberten die Demokratischen Kräfte Syriens mit Baghus die letzte Bastion der Dschihadisten. Offiziell galt der IS damit als geschlagen. Doch verschwunden war die Terrormiliz nicht.

    Die aktuelle Situation könnte den IS wieder erstarken lassen. Insgesamt befinden sich mehrere Tausend IS-Anhänger inklusive Ehefrauen, Witwen und Kindern in Gefangenenlagern in Nordost-Syrien – unter anderem bewacht von den SDF. Am Wochenende konnten bereits einige Hundert IS-Anhänger
    aus einem Lager fliehen. …

    (kurze Auszüge)

    https://www.dw.com/de/wer-k%C3%A4mpft-gegen-wen-in-nordsyrien/a-50826684

    In meinen Augen ist die Verhandlung und erst recht das Urteil politischer Willkür unterworfen! Der deutsche Staat zieht für die Krawallmoslems in Syrien, im Interesse der Türkei und der USA, die politischen Kohlen aus dem Feuer!

    …..meine Meinung!

  5. @Rechtsgeschichte
    da bin ich aber gespannt, wann sie jetzt die US-Mörder rund um die Welt verfolgen oder die Bosnien-Bomber in Deutschland, das wäre näher ?
    Oder besteht diese “Rechtsgeschichte” etwa darin, daß sie heldenhaft auf einen wehrlosen einprügeln ?
    Tolle Heldentat !

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