Rasende Rassismus-Affen? Bekannte Kinderlieder hageln durch gutmenschliche Zensur

Von Alex Cryso

Selbst der Gorilla ist vom Gutmenschentum genervt. Bild: Pixabay

Es gibt eine schöne Theorie, die da besagt: Wer keine Probleme hat, der sucht sich eben welche.  Unter dem Titel „Rassismus im Kinderzimmer?“ veröffentlichte ZDFkultur in seiner Rubrik „Around the World“ vor wenigen Tagen einen Instagram-Post, um dabei bekannte Kinderlieder auf angelblich rassistische oder diskriminierende Inhalten zu checken. Nach dem schon der Negerkuss, die Zigeunersauce, das Schwarzfahren oder die Mohren-Apotheke auseinandergenommen wurden, hat es nun auch „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ oder „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ getroffen.

Welche Brücke das ZDF von der rasenden Affenbande, die sich um das besagte Objekt streitet, zum Rassismus sieht, bleibt buchstäblich im Dunkeln. Im ganzen Lied taucht kein einziger Buschmann und auch kein sonstiger Afrikaner auf, sondern nur der Elefant und das Affenbaby. Das Zweite Deutsche Fernsehen spricht jedoch von „rassistischen Stereotypen gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe“, „kolonialistischen Klischees“ und „triebgesteuerten, kriminellen Affen“ und man muss schon sehr weit ausholen, um tatsächlich solche Seitenhiebe zu entdecken: Nämlich keine.

„Bei Affen automatisch an schwarze Menschen zu denken ist eine ungeheure Entgleisung, für die sich das ZDF entschuldigen sollte“, schrieb die Berliner Zeitung zu dem peinlichen Vorfall. „Vor lauter Wokeness (die gesteigerte Form des Sittenwächtertums) hat das ZDF schwarze Menschen auf Instagram mit Affen gleichgesetzt“, urteilte selbst die taz. „Kritik an sexistischen, homophoben, antisemitischen, deutschfeindlichen, teilweise islamistischen Liedern im Gangster-Rap ist kaum hörbar. Stattdessen an einem unschuldigen Kinderlied, in dem auch mit viel Fantasie die Anschuldigungen wirklich schwer nachvollziehbar sind“, empörte sich der deutsch-israelische Psychologe Ahmad Mansour.

Doch wie gesagt: Auch die drei Chinesen mit dem Kontrabass kommen nicht gut weg. Hier ginge es um die Verballhornung von Sprachfehlern, antiasiatischen Ressentiments und dem erneuten Zerrbild, dass es Migranten besonders häufig mit der Polizei zu tun bekommen. In der Slideshow außerdem vertreten: Das wohl ursprünglich aus Marokko stammende „Aramsamsam“, in dem angeblich die arabische Sprache durch den Kakao gezogen wird und es damit eine „Abwertung des Islams“ darstellt. Ähnlich ist es bei „c-a-f-f-e-e“, in dem vor dem Genuss von Kaffee gewarnt wird, um gleichzeitig mit schwer beleidigenden Begriffen wie „Türkentrank“ oder „Muselmann“ um sich zu werfen. Wer will, kann sogar das Wort „Affe“ aus dem Songtitel herauslesen, womit wir wieder bei den Kokosnüssen wären.

Dabei ist Deutschland mit seinem Anti-Diskriminierungsfieber längst nicht allein: In Kanada wurden bereits 5000 Bücher, Comics und Lexika verbrannt, darunter auch Asterix, Pocahontas, Lucky Luke oder Tim & Struppi. Grund war die Antirassismus-Aktion einer Schulbehörde, die bereits 2019 stattgefunden hatte, jedoch erst Ende letzten Jahres  bekannt gemacht wurde. Vor allem die Ureinwohner Amerikas würden völlig falsch dargestellt werden, hieß es in der Begründung. In Deutschland sorgte schon der kleine Afrikaner „Jim Knopf und der Lokomotivführer“ für geistig-seelische Verwirrung bei den linken Gutmenschen, in Holland tat dies der schwarze Piet, Helfer des dortigen Nikolaus und auch der Kinderfilm „Kevin alleine in New York“ von 1992 musste aufgrund des angeblichen Rassismussprechs in neuem, unverfänglichem Deutsch nachsynchronisiert werden.

Alex Cryso

Links:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/kinderlieder-rassismus-affen-rasen-durch-den-wald-1.5511068

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Affen_rasen_durch_den_Wald

https://www.24hamburg.de/stories/rassismus-vorwurf-kinder-sollen-wer-hat-die-kokosnuss-geklaut-nicht-mehr-singen-91239347.html

https://www.24hamburg.de/niedersachsen/weil-rassistisch-buecher-von-asterix-tim-struppi-und-pocahontas-verbrannt-zr-91031554.html

15 Kommentare

  1. Die Schwarzafrikaner sind in ihrem Black Lives Matter nicht an Hass und Dämlichkeit zu überbieten. Nun, der Name Mohr bezieht sich erstens auf die Heilkunst aus Nordafrika und zweitens auf den heiligen Mauritius der als Märtyrer im Bekenntnis zum Christentum unter Kaiser Diokletian sein Leben einbüßte. Das gibt es auch, farbige Christen.

  2. Martin Luther war Wissenschaftler und suchte in seinem Leben immer die Nähe zu Gott. Er war auch kein radikaler Antisemit, wie und die neu geistlichen grünlackierten Pfaffen für die islamische Unterwerfung weiß machen wollen, im Gegenteil, er war Hoffnungsträger der Juden, des jüdischen Volkes, das auf Jesus als ihren Fürsprech gebaut hat.

    Sein Antisemitismus bezog sich auf orthodoxe Juden, die dem Christentum die Feindschaft erklärt haben und zur Bedrohung für das Christentum wurden, nicht allgemein auf Juden. Außerdem war Jesus Christus selbst Jude und Luther sagte mal “Wer Jesus hat, hat genug”. Er war gläubiger Katholik, auch das versucht man zu verklären, aber sein Hauptaugenmerk richtete sich auf Jesus und nicht direkt auf die Gottesmutter.

    1. Nicht wegen seinem Antisemitismus wurde er von vielen niederländischen Christen sozusagen ‘vom Sockel gestossen’, sondern weil es kein Geheimnis blieb, dass er die eheliche Treue nicht einhielt.
      Auf demselbigen Grund waren zuerst die Kennedys in den 60er Jahren bei uns in den Niederländen fast Heiligen, aber später nicht länger: Fremdgehen wurde bei uns damals noch sehr übel genommen – und NICHT nur den Frauen!

      1. Da irrst Du aber liebe Theresa, das Fremdgehen wurde Luther angedichtet durch Neugeistliche.
        Den Beweis habe ich im Reformationsjahr in Torgau gesehen, seine Briefe, wo er seine Frau Katharina von Bora vermisst, dass sie ihn nicht immer begleiten konnte.

        Sie war die erste Frau, die mit ihm auch an Gesprächen mit Gelehrten teilnehmen konnte und das im Mittelalter, wo Frauen keine Rechte hatten, an solchen wissenschaftlichen Gesprächen teil zu haben.

        Der Käse stammt von Käßmann mit, die sich als Reformatorin für die UNO Welteinheitsreligion gern feiern ließe und ihre Anhänger von Lügen Pfaffen machen fleißig mit.

        Käßmann hat in Wittenberg die große Ausstellung vor Ablauf des Reformationsjahres in Wittenberg untersagt, ihr müsste wie Pinnochio eine lange Nase wachsen, damit die Besucher sich kein vollständiges Bild von Luther machen konnten. Natürlich sein später aufflammender Judenhass wirft Fragen auf, jedoch glaube ich nicht, da Jesus auch Jude ist, dass er generell das jüdische Volk gemeint hat. Auch diese Schriften waren in der Ausstellung zu sehen.

        Ich habe deutsche Wurzeln,deshalb mache ich mich trotzdem nicht mit den Deutschlandverrätern die obwohl sie Deutsche sind wie KGE gemein.

        In schönen Modellen wurde der Lebensalltag der Luthers nachgestellt, Katharina von Bora hatte Rechte, die keine andere Frau im Mittelalter hatte und durfte sogar an seinem wissenschaftlichen Schriftverkehr teil haben, er hat ihr blind alles anvertraut. Sie war seine große Liebe.

        Käßmanns unmögliche Weihnachtsmesse in Wittenberg, besser hätte es der materialistisch atheistische orientierte Karl Marx auch nicht machen können.

        So faselt sie doch, Luther hätte seine Frau gerne mit der Gottesmutter Maria betrogen, so ein Unsinn, Luther war Katholik und bei seiner Suche eines Fürsprech vor Gott, hat er Jesus Christus etwas mehr Augenmerk geschenkt, ohne die Mutter Gottes klein zu machen.

        Immerhin hatte auch das Ehepaar Luther viele Kinder und als der Ehemann seiner oder ihrer Schwester starb, hat das Ehepaar Luther die Halbwaisen aufgenommen und man dichtet ihm unverschämt an weil Käßmann auch so eine Flotte ist, dass selbstverständlich Luther seine Frau betrogen haben muss, hat er aber nicht. Vielleicht sind es Käßmanns Minderwertigkeitskomplexe.

        Weiter faselt sie in der Messe, wo Jugendliche die Szene darstellen sollten, jede gebärende Frau kann Maria sein und jeder Vater wie Josef sein. Unterirdischer ging es kaum noch und natürlich besonders unter den Flüchtlingen brr, wären so viele Maria göttlich bestimmt.

        Eigentlich wollte ich mir die Abschlußmesse in Wittenberg nicht antun, wo das gemeine Volk für die Regierung ausgesperrt wurde. Käßmann fauchte nur auf englisch “Seelig sind die, die geistig arm sind” und der Christenverräter Bedford Strohm verhöhnte Luther mit SPD Parteiprogrammen. Besonders betonte er, das er mit der beste Freund von Papst Franziskus sein würde, wenn ich gemein wäre, würde ich meinen er ist schwul, so wie er das betonte.

        Bettelford Strohm hatte ferner kein Problem damit, das der Dortmunder Kirchentag zum Vulven Mal Event wurde, Prostitution pur und Erniedrigung der Würde der Frauen und Käßmann biederte sich der LSBQT Lobby an. Die SPD der beide angehören jetzt im Lesbenfieber.

        Als Luther starb, wurde Katharina von Bora, die das Augustinum, den Wohnsitz der Familie mit aufgebaut hatte, vom Klerus dort vertrieben, so dass sie nach Torgau fliehen musste.

      2. PS: Die Verleumdung Martin Luthers durch zeitgeistliche Kleriker, kennt keine Grenzen mehr. Im Osten hatten die Menschen zu “Die Partei hat immer Recht” den damals noch intakten Glauben, wo auch eifrig nach dem Leben Martin Luthers geforscht wurde, deshalb ist dort die Ausstellung authentischer gewesen. Damit war sie denen ein Dorn im Auge, die die Lebensgeschichte des über 500 Jahre verblichenen Luther verfälschen.

        Im Zwielicht Müntzer Luther, Luther wollte die geistliche Freiheit der Menschen, da waren sich beide einig, aber nicht gleich die irdische. Auch diese Ausstellung in Mühlhausen zeigte ein unverlogenes Bild von Luther.

        Immerhin war Luther ein Förderkind des fortschrittlichen Adels und musste wegen dem verdorbenen Klerus als Junker Jörg auf die Wartburg fliehen, er hat viel riskiert als Widerständler gegen die geistliche Unterdrückung des individuellen Gottesvertrauen.

  3. Dieser Kulturvandalismus ist schon aelter als der griechische Begriff dafuer, Ikonoklasmus, oder Bildersturm auf Deutsch. Und der hat immer vor allem religioese oder politische Motive

  4. Deutsche Jakobiner in ihrem Element. Rasend vor Wut, Dummheit und politischem Sendungsbewustsein.

    Als Ergänzung zu dem obrigem Beitrag:
    ………………

    Die deutsche Kulturrevolution
    22. Januar 2022

    In Berlin sollen laut einem vom Senat veröffentlichten Papier über 100 Straßen umbenannt werden. Der Grund: Sie hätten einen antisemitischen Bezug. Unter den Namensgebern sind so bekannte Persönlichkeiten wie Martin Luther oder Richard Wagner. Der Hang zur Umschreibung der Geschichte erinnert an totalitäre Regime.

    Von Hubertus Knabe

    In George Orwells Roman „1984“ geht die Hauptfigur einer seltsamen Beschäftigung nach: Winston Smith fälscht alte Zeitungsberichte, um sie an die aktuelle Parteilinie anzupassen. „Jedes Buch hat man umgeschrieben, jedes Gemälde neu gemalt, jedes Denkmal jede Straße und jedes Gebäude umbenannt,“ erklärt er seiner Geliebten. „Die Historie hat aufgehört zu existieren. Es gibt nur eine endlose Gegenwart, in der die Partei immer Recht hat.“

    An diesen Umgang…..

    mehr hier:

    https://hubertus-knabe.de/die-deutsche-kulturrevolution/

    1. Das hat doch schon Echnaton im alten Ägypten gemacht mit den Göttern vorher und nach Echnaton haben das die Ägypter mit Echnaton gemacht.

      1. So ist es. Aton wurde als monotheistischer Gott per Gesetz/Dekret vom Pharao Echn_aton eingesetzt. Nach der
        Armanazeit (Achet-Aton) – (Tel-El-Armana) kehrte Ägypten zu alten multiblen Gottesvorstellungen zurück und Echnatons Name wurde weitgehend ausradiert. Sein Sohn benannte sich in Tut anch_amun (ehem. _aton) um.

        …ein paar infos dazu

        https://www.die-goetter.de/aton-echnaton-und-nofretete

  5. Hottentotten, Tralala, wärt Ihr doch in Afrika geblieben….Es gibt nur eine Farbe, die unsyphatischer ist als Schwarz, nänlich “Grün ” in allen Schattierungen ! IKotz, Brech, Würg, iee, Pfui Teufel…

  6. Wenn man keine eigenen persönlichen Leistungen vorzuweisen hat, muss man sich als moralischer Eiferer irgendeiner Ideologie hervor tun, um seinen Geltungstrieb und Machtinstinkt zu befriedigen. Ich habe mal vor langer Zeit den Begriff Geltungstriebwi… geprägt. Das gibt es ja schon lange in der Geschichte der Menschheit, nicht erst jetzt bei der links-grünen Ideologie. Diese Geltungstrieb gesteuerten Eiferer = Moralapostel verderben den Menschen die Lebensfreude. Und erfüllen ihre eigene übertriebene Moral nicht.

    1. hab da reingehört – was die da erzählen oder als Begründung aufführen für Impf-Pflicht und Impfregister, ist sowas von jenseits jeder Realität, daß ich mich frage, was das für Gestalten sind !
      Die Blockpartei scheint alle Hinterbänkler aufgeboten zu haben, um einmal das Licht der Sonne zu sehen!
      Aber da ist ja jeder Gebrauchtwagenhändler ein Ausbund an Seriosität !
      Die Einäugigen unter den Blinden waren die der AFD – aber auch ziemlich abgehoben !

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