Ukraine – einige Anmerkungen zu den Grundlagen des Konflikts

Von Dr. Helmut Roewer *)

Der Ukrainekonflikt ist eine Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland. Er beruht auf den unvereinbaren Auffassungen beider Staaten bezüglich der  Ukraine.

Russische Auffassung: Die Ukraine (auch Kleinrussland genannt) ist seit Jahrhunderten ein integraler Bestandteil des Russischen Reiches und soll es auch wieder werden.

US-amerikanische Auffassung: Die Ukraine ist der Dreh- und Angelpunkt, um Russland so zu schwächen, dass es seine Großmachtstellung endgültig verliert.

Für beide Auffassungen gibt es aus den letzten Jahren ungezählte Belege. Beide Auffassungen sind der jeweils anderen Seite wohlbekannt. Ohne die Berechtigung oder Nicht-Berechtigung beider Auffassungen zu diskutieren, lässt sich sagen, dass sie miteinander nicht zu vereinbaren sind. Im Folgenden werde ich kurz auf den Ursprung und den Verlauf des Konflikts zu sprechen kommen.

Die 15 Unionsrepubliken zwischen 1956 und 1991: 1. Armenien UdSSR 2. Aserbaidschan UdSSR 3. Belarus UdSSR 4. Estland UdSSR 5. Georgien UdSSR 6. Kasachstan UdSSR 7. Kir-gistan UdSSR 8. Lettland 9. Litauen 10. Moldavien 11. Russland 12 Tadschikistan 13. Turkmenis-tan 14. Ukraine 15. Usbekistan. CC BY-SA 3.0, Wikipedia.org

In den Jahren 1988-92 löste sich die Sowjetunion auf. Der Auflösungsprozess zeitigte weltpolitisch relevante Folgen in zwei Richtungen: (1) Das unter den Zaren begründete russische Großreich zerspaltete sich in selbständige Einzelstaaten. (2): Das unter Stalin eroberte Osteuropa sprang aus dem Vasallenbündnis des Warschauer Paktes ab.

(1) Das Zersprengen der Sowjetunion wurde durch den Ausbruch der drei baltischen Sowjetrepubliken ausgelöst. Alle drei hatten sich bereits 1918-40 aus dem russischen Großreich mit Gewalt herausgelöst. Die Berufung auf diese Erfahrung war der innere Motor. Das Einfordern eines Rechtes auf Austritt konnte sich auf eine Norm der sowjetischen Verfassung stützen, in der genau dieses Recht auf Austritt aufgeschrieben stand.

Dem Beispiel der drei baltischen Staaten folgten die anderen Sowjetrepubliken. Doch anders als im Baltikum dominierten bei ihnen nicht nationalistische Gesichtspunkte, sondern die Hoffnung, auf diese Art und Weise dem Strudel des wirtschaftlichen Untergangs zu entkommen. Die Gelegenheit zum Austritt erschien auch deswegen günstig, weil die internen Auseinandersetzungen an der Spitze der Sowjetunion, die sich auf die persönliche Rivalität zwischen Michail Gorbatschow und Boris Jelzin zuspitzten, letztlich mit dem Sieg Jelzins endeten. Jelzin hatte werbewirksam auf das selbständige Russland gesetzt, Gorbatschow war Ende 1991 ein König-ohne-Land.

Was diese Priorisierung des selbständigen Russlands bedeuten würde, war den neuen Herrschern sehr wohl bewusst. Sie versuchten das Großreich durch einen Staatenbund zu ersetzen, die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Der anfangs vielversprechende Versuch scheiterte alsbald, weil, wie gesagt, den sich abspaltenden Staaten der Verbleib an der Seite des vom wirtschaftlichen Untergang bedrohten Russland nicht attraktiv erschien. Eine Vorreiterrolle beim Verweigerungsprozess spielte die Ukraine.

Kurze Rückbesinnung auf die Ukraine. Zur Orientierung sehen wir in die stets zuverlässige Jubiläumsausgabe des Großen Brockhaus von 1908. Dem ist (Bd. 16, S. 46) der Begriff Ukraine ganze 19 Zeilen wert.

Ukraine, russ. und poln. ukraina (d.i. Grenzland), im moskauischen Reich und ehemaligen Königreich Polen die äußersten, meist wenig bevölkerten Grenzgebiete gegen die Tataren und andere nomadisierende Völker.

Auffällig ist, dass die Gebiete, die nach den Polnischen Teilungen der Donaumonarchie zufielen, also der Großraum Lemberg (Lwiw, Lwow) nicht zur Ukraine gerechnet wurden. Diese Gebiete wurden als Galizien und die Mehrzahl der dortigen Bewohner als Ruthenen bezeichnet.

Während des Ersten Weltkriegs (1914-18) unternahm die deutsche Führung zahlreiche Versuche, das gegnerische Zarenreich durch Maßnahmen der politischen Kriegführung zu zersprengen. Ich erwähne diese Maßnahmen hier, um darauf hinzuweisen, dass sich bezüglich Russlands an diesem Vorgehen bis heute nichts Wesentliches verändert hat. Es ist lediglich der Kriegsgegner ausgewechselt worden. An die Stelle des Deutschen Reiches sind die USA getreten.

Zu den genannten Maßnahmen politischer Kriegführung der Deutschen gehörte die sog.

Randstaaten-Politik. Hinter dem Tarnbegriff verbarg sich die unfriedliche Abspaltung von Nationalitäten vom russischen Zentralstaat, um diesen in die Niederlage zu treiben. Eines der Zielgebiete war hierbei die Ukraine, d.h. selbstredend nur derjenige Teil, der damals zu Russland gehörte. 1918 erzwang Deutschland nach Abschluss des Friedensvertrags von Brest-Litowsk, den die Regierung von Lenin genötigt war zu unterschrieben, durch einen raschen und sehr weit reichenden militärischen Vorstoß nach Südosten bis zur Krim die Abspaltung der Ukraine vom Russischen Reich und die Installierung eines deutschen Vasallenstaats unter einem ukrainischen Hetman.

Nach der deutschen, respektive der österreichischen Niederlage gegen die Westmächte im Ersten Weltkrieg Ende 1918 wurde die deutsche Grenzziehung bezüglich der Ukraine mehrfach revidiert. Im Verlauf des Russischen Bürgerkriegs (1918-22) wurden die abgespaltenen Gebiete in das russische Großreich wieder einverleibt. Ausgenommen hiervon waren die Gebiete, die nach dem Siegerwillen dem neu errichteten Polen zufielen. Etliche der fraglichen Gebiete wechselten zwischen dem polnisch-russischen Krieg (1919-20), dem sowjetischen Einmarsch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs (1939), der vorübergehenden deutschen Besetzung (1941-44) und der endgültigen Grenzziehung aufgrund der Vereinbarungen der Siegermächte (1943-45) den Besitzer. Das heutige Staatsgebiet der Ukraine entspricht im Wesentlichen der sowjetischen Gebietsfestlegung von 1945. Allerdings wurde zudem Anfang der 1950er Jahre der Ukraine aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung die Krim von der Sowjetführung  zugeschlagen.

Territoriale Entwicklung der Ukraine 1922 – 1954. (c) Spiridon Ion Cepleanu, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Mit der Zersprengung der Sowjetunion in selbständige Einzelrepubliken zeigte sich der Pferdefuß der einst ziemlich willkürlich durch Stalin vorgenommenen Grenzregelungen innerhalb der Sowjetunion. Russland wurde fortan bis auf einen kurzen Küstenstreifen vom Schwarzen Meer abgeschnitten. Die einst sowjetische und jetzt russische Schwarzmeerflotte hing quasi in der Luft. Russland suchte im allgemeinen Auflösungs-Tohuwabohu die Trumpf-Karte der einstigen Roten Armee in der Hand zu behalten, indem es die sich abspaltenden Staaten veranlasste, die auf ihrem Territorium belegenden Kern-Waffen nach Russland abzugeben, ebenso die wesentlichen Teile der noch intakten Roten Armee.

Die Führung der Ukraine widersetzte sich dem russischen Vorgehen insofern, als sie sich – handstreichartig – die militärischen Stützpunkte der einstigen Roten Armee unterstellte, während sie dem Abzug der atomaren Bewaffnung nichts entgegensetzte. Hinsichtlich der Schwarzmeerflotte wurde ein Kompromiss erzielt. Der russischen Führung wurde zugebilligt, den Hafen von Sewastopol, zu pachten.

Im Februar 2014 wurde durch die soeben neu installierte ukrainische Regierung der Widerruf der Pacht Sewastopols angekündigt. Tage später besetzten russische Truppen die Halbinsel Krim und machten dadurch das angedrohte Pachtende obsolet. Im März 2014 wurde zudem auf der Krim ein Referendum durchgeführt, in welchem sich die dortige Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für den Anschluss an Russland aussprach. Seitdem ist die Angelegenheit unter dem Rubrum der „völkerrechtswidrigen Annexion der Krim“ ein international vielbeachteter verbaler Zankapfel. Dazu gleich mehr.

(2) Die Auswirkung der Zersprengung der Sowjetunion auf die Vasallenstaaten in Osteuropa. Mit dem Ende des Sowjetunion fand auch der Warschauer Pakt seine Erledigung. Die ehemaligen Mitgliedsländer traten nicht nur aus, sondern gaben durch innere Umwälzung ihrer politischen Verhältnisse unmissverständlich zum Ausdruck, dass sie mit dem Sozialismus sowjetischer Prägung nichts mehr zu tun haben wollten.

Alle diese Länder brauchten keine westliche Nachhilfe für diese Willensbildung, denn sie kannten die Praxis des Sowjetkommunismus aus eigener Anschauung. Ob sie das westliche

Gegenmodell in seinen Nuancen durchblickten, will ich an dieser Stelle nicht erörtern. Jedenfalls schien für sie zunächst klar, dass kommunistische Gewaltherrschaft und Russenherrschaft ein und dasselbe waren. Deswegen fällt es nicht schwer, den Wunsch nachzuvollziehen, als Schutz vor neuerlicher Russenherrschaft unter das Dach der Nato zu schlüpfen.

Die Nato, das westliche Gegenmodell der Sowjetherrschaft, war 1949 als politisches und Militärbündnis gegründet worden, um – wie ein britischer Mitgründer flapsig, aber zutreffend bemerkte – in Europa die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten. Dieser Zweck war mit dem Ende der Sowjetunion bei schlichter Betrachtung der Bedrohungslage erfüllt worden. Der Kalte Krieg war zu Ende. Doch vom Ende der Nato war partout keine Spur.

Das liegt an einer grundlegenden Änderung der US-amerikanischen Selbsteinschätzung bezüglich der eigenen Stellung innerhalb der Welt. Vorsorglich merke ich an, dass das jetzt Folgende nicht auf einem irgendwie gearteten anti-amerikanischen Mist gewachsen ist, sondern von jedermann, der einigermaßen des Amerikanischen mächtig ist, nachgelesen werden kann. Eine wesentliche Quelle war für mich das US-amerikanische Strategie-Magazin Foreign Affairs, das ich seit Jahr und Tag lese. Die Zeitschrift gehört dem Council on Foreign Relations, der in den USA tonangebenden Vereinigung der einflussreichsten Exponenten von Geld, Wirtschaft und Außenpolitik.

Mit dem Ende der Sowjetunion erlebten Amerikas Strategen eine Art Sinnkrise, denn das, was sie seit Jahr und Tag propagiert hatten, war eingetreten. In ihrem Erstaunen sprachen sie zunächst vom Ende der Geschichte. Doch hielt diese Happy-End-Stimmung nicht allzulange vor, denn das Leben ging weiter. Deswegen kamen die Chefdenker auf die Idee, die Rolle der USA als Die einzige Weltmacht zu beschreiben. Diese Neubestimmung hatte inhaltliche Konsequenzen. Es kam nicht mehr darauf an, die bestehenden Machtblöcke in Schach zu halten, sondern allen irgendwie Mächtigen außerhalb der USA klarzumachen, dass sie sich dem außenpolitischen Willen der einzigen Weltmacht zu beugen hätten.

Mit Bezug auf die einstige Sowjetunion und deren Nachfolgemacht Russland bedeutete die neue Strategie die Notwendigkeit der unmittelbaren Einmischung. Folgerichtig wurden US- amerikanische Einflussnahme-Einrichtungen, wie zum Beispiel US AID, Weltbank und IWF, in Russland tätig. Dies geschah in der zutreffenden Einschätzung, dass nach dem zu erwartenden Sieg über Russland auch die anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion wie Dominosteine fallen würden. Diese Rechnung schien bis Ende 1999 in Erfüllung zu gehen.

Doch der Machtwechsel von Jelzin auf Putin beendete das Eldorado der Harvard-Wall Street- Combo, die den staunenswerten Ausverkauf des russischen Staatseigentums unter Jelzin organisiert und den Rubel in eine absolute Pleite-Währung transformiert hatte. Die Reinigung des Kreml ging gleich nach Putins Amtsantritt mit atemberaubender Geschwindigkeit vonstatten. Der erste, der hierüber redete, war der Spekulant George Soros. Er schrieb im April 2000 an seine  Spießgesellen:

Ein Jahrzehnt lang hatten wir es in der Hand. Wir haben es versemmelt.

Die US-Gesetzgebungskörperschaften benötigten etwas länger, um auf das Ungemach, was ihren reichen Leuten in Russland widerfuhr, zu reagieren. Doch 2001 war das erste Sanktionsgesetz unter Dach und Fach. Das Gesetz sanktioniert u.a. die Beschneidung der US-Einflussnahme- Organisationen in Russland, die Beschneidung des freien Markzugangs für amerikanische Unternehmen und in praxi das Vorgehen gegen die sog. Oligarchen, d.h. im Klartext das Vorgehen gegen Russen, die verdeckt mit amerikanischen Kapital bedeutende Gegenstände des russischen Volksvermögens an sich gebracht hatten, und die nun unter Putin strafrechtlich verfolgt wurden. Zahlreiche weitere Sanktionsmaßnahmen gegen russische Einrichtungen und russische Handelspartner sollten folgen – Northstream II ist zum Beispiel ein solches deutsch- russisches Projekt, das durch Sanktionierung bekämpft wurde.

Nordstream 2 – Nov. 2009 Samuel Bailey (sam.bailus@gmail.com), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Man kann dies alles etwas harmlos als Sanktionen – also das Strafen für Böses-tun – bezeichnen, in Wirklichkeit war es 2001 die Eröffnung eines Handelskrieges. Nichts Neues in der

Geschichte der USA. Parallel hierzu schaltete die US-Administration mit Schwerpunkt auf die Randstaaten-Politik um. Hierzu gehörte auch die Osterweiterung der Nato und das Fußfassen in fast allen ehemaligen Staaten der Sowjetunion, vor allem in der Ukraine.

(3) Die Ukraine im Brennpunkt der US-amerikanischen Weltmachtpolitik. Die Ukraine wurde, wie zuvor Russland, von den einschlägigen US-Einflussnahme-Organisationen unterwandert. Zugleich versuchten die bekannten Investorengruppen, die wesentlichen, wirtschaftlich ausbeutbaren Teile des rohstoffreichen und agrarisch attraktiven Landes an sich zu bringen. Hierbei bedienten sie sich rivalisierender russischer und ukrainischer einheimischer Gangs und ehemals exilierter Rückwanderer, die bis in die politischen Spitzen hinein das Land zu dominieren suchten. Der Export der von der westlichen Wertegemeinschaft propagierten Demokratie erwies sich – wenn man das Manöver am Wohlergehen der Bevölkerung misst – als übler Flop. Weiten Teilen der Bevölkerung, besonders den im Osten des Landes lebenden Russen, ging es schlechter als zu Zeiten der Sowjetunion.

Mehrfach sorgten Spitzenfunktionäre der US-Administration dafür, dass US-genehme Ukrainer ans Ruder und russophile Politiker abserviert wurden. Das markanteste Beispiel aus diesem Einflussreigen ist die blutige Revolte (die „orangene Revolution“) von Kiew im Februar 2014. Deren Ziel war es, einen nach US-Ansicht zu Russland-freundlichen Präsidenten abzuservieren und die russische Schwarzmeerflotte von ihrem Stützpunkt Sewastopol abzuschneiden. Der Putsch in Kiew gelang, die Sewastopol-Sache hingegen nicht: Die russische Blitz-Reaktion der Besetzung der Krim habe ich bereits weiter oben erwähnt.

Treibende Kraft des proamerikanischen Umsturzes in Kiew war innerhalb der Obama- Regierung die Mitarbeiterin des State Department Victoria Nuland. Ihre Rolle wurde offenbar, als die Russen Nulands einschlägigen Telefonate mit der US-Botschaft in Kiew in die Öffentlichkeit durchschoben. Aufs Ganze gesehen war die angezettelte Revolte nicht nur ein Schlag ins Wasser, sondern bezüglich der hierdurch ausgelösten russischen Besetzung der Krim eine deftige strategische Niederlage der USA. Nicht nur war es misslungen, die Russen von ihrer Schwarzmeerflotte abzuschneiden, sondern mit der nunmehr russisch gewordenen Krim riegelte Russland die Ukraine nach Süden ab. Das war das Gegenteil der von den USA formulierten Ziele.

Unter der folgenden Präsidentschaft von Trump (Januar 2017-Januar 2020) gerieten Russland und die Ukraine aus den amerikanischen Weltschlagzeilen, da Trump sich auf die unübersehbar gewordene Rivalität mit China konzentrierte. Mit dem Regierungswechsel zu Biden (Januar 2021) rückte die Ukraine-Russland-Strategie wieder auf die US-amerikanische außenpolitische Agenda und ein altbekanntes Gesicht (Victoria Nuland) erschien wieder auf den US-Bildschirmen, denn bald nach Übernahme des Präsidentenamtes ließ Biden verkünden, dass die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine nunmehr in die politische Wirklichkeit rücke. Wenn man bedenkt, dass dieser Schritt für die Russen unannehmbar sein würde – und das ganz allgemein und nicht nur für Putin und sein unmittelbares Gefolge – und die Amerikaner hierüber genau und zutreffend informiert waren, so ist der Gedanke nicht ganz fernliegend, dass die Ankündigung als offene Provokation gemeint war und als solche auch ankam.

Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Februar 2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz die provokative Schraube noch einen kleinen Dreh weiterbewegte, indem er die Teilnehmer wissen ließ, dass sein Land an der Schwelle der Atombewaffnung stehe, war das Maß in Moskau offenbar voll.

Schlussbemerkung: Ich habe hier nicht zu erörtern, wie ich mich unter solchen Bedingungen verhalten hätte – eine solche Form des Größenwahns liegt mir nicht –, sondern es kam mir lediglich darauf an zu schildern, wie der seit mindestens zwei Jahrzehnten andauernden Konflikt zwischen den USA und Russland bezüglich der Ukraine entstanden ist, und wie er sich fortentwickelt hat. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, so wäre es lediglich die Weisheit der Beteiligten, aus diesem nunmehr blutig gewordenen Konflikt wieder herauszufinden. Aber ich bin nicht sehr optimistisch.

©Helmut Roewer, März 2022

Bilder ausgewählt von Maria Schneider

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*) Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministeriums in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor bei conservo. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien.

37 Kommentare

  1. Die Auseinandersetzung mit Russland im Ukrainekonflikt findet genau nach dem Drehbuch statt, dass die
    Angloamerikaner zur Provokation Deutschlands zum 2.WK anwendete.

  2. Gute Zusammenfassung, aber ein Fehler ist mehrfach drin: Biden kam im Jan. 2021 (und nicht Jan. 2020) an die Macht. Bitte ggf. korrigieren

  3. Als nach dem Umsturz 2014 die neue ukrainische Regierung gebildet wurde, waren (wenn ich mich richtig erinnere) 4 Regierungsmitglieder US-Bürger. Die neue Finanzministerin war ein Direkt-Import von der Wallstreet, und diese Leute mußten zunächst per sofort ersteinmal die ukrainische Staatsangehörigkeit verliehen bekommen, damit sie überhaupt in die Regierung konnten. Das hätte in dem Artikel erwähnt gehört, weil es sehr deutlich zeigt, was für ein niveauloses US-Anhängsel die ukrainische Administration ist. Von Souveränität keine Spur.

    1. Es gab und gibt eine Menge US-Bürger in den Regierungen der ehemaligen Sowjet-Republiken, einschließlich Polens u.a. Eigentlich überall wo Amerikaner auf dieser Welt stationiert sind.
      Deshalb ist es auch nicht verwunderlich , wenn in den UN alle bei den Anliegen der Amis die Hände automatisch heben. Die Welt ist zum Ami-Gulag geworden.

      1. Na dann wird es aber Zeit, sich einen schöneren Gulag zu suchen.
        Wo würden Sie mit Ihre Suche denn beginnen ?

  4. Wie Gott sie schuf : Die Linken wieder bei ihrem Lieblingsthema Sex in the City !

    https://www.wochenblick.at/international/irre-hetze-bei-ukraine-demo-redner-will-weissen-heteros-in-den-arsch-ficken/

    Unglaublich dieses Pack !
    Bevor deren Auftritte in DE eskalierten, waren Homos & Co. integrierter als jetzt.
    Deren Spleen alles und jeden mit ihrer Sexualität zu belästigen, führte zu mehr Ablehnung als jeh zuvor.
    Ich denke ja, dass deren verirrten Unterleibe eine hormonelle Rückkopplung zum Gehirn beinhalten und die deshalb so extraordinär neben der Spur sind.

  5. Das Schaubild ist klasse !
    Sooooo, liebe Freunde, geht umzingeln, einkesseln und Würgegriff.
    Davon sind Russland und die NATO noch Lichtjahre entfernt.
    … mal davon abgesehen, dass das schon geopolitisch niemals passieren kann.

    Ein weiser Spruch dazu :
    “Was ich selber denk’ und tu’, trau’ ich jedem andern zu !”
    Ich schicke Putin zum Geburtstag einen Vergrößerungsspiegel, seine Augen sind alt.

  6. Ein nuechterner Bericht.
    Man muss nur anmerken, dass die Bio-Labs und die dort stattgefundenen Versuche einen nicht zu uebersehenden Einfluss auf Russlands Entscheidung, in die Ukraine einzumarschieren gegeben haben.
    Nachzulesen bei uncutnews.ch “Brisant fordert Russland Amerika heraus”
    Weltweit sollten sich Alle, die ihre eigene Gesundheit schaetzen, darueber Gedanken machen, was die Entscheidungstraeger in Washington da ausbrueten, in 360 plus Bio-Laboren in unserer Welt. Und im Besonderen, warum sie dies in allen moeglichen Laendern tun und nicht in den USA.
    Weiterhin, warum diese Dinge unter der Schirmherrschaft des Pentagon geschehen, einer Kriegs-Behoerde!
    Jeder sollte mal etwas losgeloest von dem Kriegsgeschehen in der Ukraine ueber diese Dinge nachdenken.
    Mit Sicherheit wird in manchen Laendern, die der USA neutral oder sogar freundliche gesinnt waren,
    darueber diskutiert.
    Allen Menschen, die von diesen “Enterprises” profitiert haben, sollte man Pest und Cholera auf den Hals wuenschen, so wie diesem Gaukler und Komiker in der Ukraine.

    1. Ehrlich gesagt haben mich die veröffentlichten Papiere nicht von dem Vorhandensein von Biowaffenlaboren überzeugt.
      Biolabore gibt’s überall wie Sand am Meer, aber Bio-Waffen-Labore sind P4-Labore mit technischen Hochsicherheitseinrichtungen und davon gibt’s meines Wissens nur 4 oder 6 weltweit. So jedenfalls war die Info bei Ausbruch von Corona.
      Bei der Anti-Ukraine-Propaganda könnte man den Eindruck gewinnen, die hantieren dort in Umfang und Art mit Biowaffen, wie die Köche der Drogenmafia im brasilianischen Urwald.
      Ja na selbstverständlich werden Biolabore vom Pentagon kontrolliert – jedenfalls soweit als möglich in deren politischer Einfluss- und Beobachtungs-Sphäre. Darüber hinaus späht sowas der Auslandsdienst der Geheimdienste aus.

      1. Hier mal was ic h nach nur 30 sekunden auf Google gefunden habe wegeb BSL4 (Bio Security Level) https://weitergen.de/s4-labore-weltweit/
        Auf der Karte kann man gut erkennen das es sich um einige mehr als “4 oder 6” handelt?
        Der link zu der Originalkarte auf Google existiert funktioniert nicht mehr weil die Seite nicht mehr existiert, ein Schelm wer böses denkt.
        Natürlich sind auf dem Screenshot keine Labore in der Ukraine verzeichnet… die waren bis vor 4 Wochen auch noch vollkommen unbekannt.
        Und das dürften lediglich die öffentlichen Labore sein, kein Land der Welt das an Biowaffen eperimentiert wird das zugeben, nicht wahr?

        ABER: Wenn Russland die USA vor der UN anklagt, die UN die Ukraine auffordert gefährliche Viren zu vernichten, die USA eine Kontrolle dieser Labore vor dem Konflikt (Jipp, eingeweite Kreise wissen schon seit Jahren von diesen Laboren) bereits entschieden abgelehnt haben, und so vieles mehr, woran soll man dann noch zweifeln?

        Nuland und ein Komitee des CIA haben mittlerweile offiziell zugegeben das jene Biolabore existieren und mittlerweile wird auch immer mehr über das Budget bekannt.
        Nun fragt sich was es wohl für einen Grund gibt warum US Forscher Biolabore in anderen Ländern der Welt nutzen?
        Weil sie an etwas forschen das in den USA verboten ist, z.B.?
        Verbotene Biologische Forschung bedeutet in den USA 25 Jahre Knast.
        Und in den USA ist es gewiss nicht verboten an etwas zu Forschen das COVID besiegt oder andere Corona/Influenza oder HIV.

        Warum sollte die Ukraine mitmachen?
        Weil sie der NATO/USA Verlockung erlegen ist, der schnelle Reichtum, NATO/EU Mitgliedschaft, die Paranoiker können sich endlich an den Russen rächen…

        Vergessen wir mal nicht das die seit 2014 an der Macht sitzenden Russland als Erbfeind deklariert haben und sich zum Ziel gestzt haben Russland “zu vernichten oder so schwer zu schwächen das es machtlos ist”, das was auch die USA wollen.

        Die USA haben im Hintergrund die Strippen zu WW 1&2 gezogen und nach ’45 dutzende von Kriegen und Konflikten geführt, wenn die USA besser gehandelt hätten wäre die Geschichte friedlicher gewesen und vllt 90 Millionen Menschen weniger gestorben…
        Alleine die bekannten Kriege nach WW2, also Korea, Vietnam, Golf, Jugoslavien bringen es auf ca. 9 Millionen

        Warum sollten sie keine Biowaffen in der Ukraine erforschen?
        Bei Erfolg loslassen und dann der Ukraine in die Schuhe schieben, passt ganz exakt zur Handlungsweise der USA und ein paar millionen tote Russen/Ukrainer, welchen Ami interessiert das denn?

      2. “Und das dürften lediglich die öffentlichen Labore sein, kein Land der Welt das an Biowaffen eperimentiert wird das zugeben, nicht wahr?”

        Und warum sind dann 10 -11 Labore in der Karte Europa zu sehn ???
        Und wer ist eigentlich Tobias Maier ? (wohlgemerkt Maier mit “ai” – weiß nicht ob Ihnen das was sagt).

        Beruhigen Sie sich.
        Biowaffenlabore sind seltener als Sie denken.
        Bedenken Sie den ungeheuren technischen und finanziellen Aufwand – noch kann sich das nicht jeder leisten und weltweit werden solche Labore mit Argusaugen beobachtet.

        Bitte keine Panikmache ala Lauterbach.
        Das braucht die Welt wie ein Loch im Kopf.

        Grüße an Sie !

      3. Zum Kommentar von Herrn Kahn:
        Bei allem, was man an Ärger über die US-Regierung empfinden mag, sollte man vermeiden vom “Ami” (das Gleiche gilt für den “Deutschen”, “Russen”, “Ukrainer” usw.) zu reden. Die normalen Bürger haben sicher mehrheitlich Empathie für andere (egal wo, egal welches Volk). Das sollten wir bei allem Politisieren nicht vergessen. Wir alle wollen in Frieden leben und gönnen das wohl auch unseren Nächsten und Fernsten. Ist, denke ich, menschlich normal. Es sind immer kranke, kriminelle Gruppen, die den Ärger machen. Leider scheint die Mehrheit der Menschen (wie so oft in der Geschichte) machtlos und wird betrogen und ausgenutzt…

  7. Richtig, und deutsche Politik hat diesbezüglich
    auch ordentlich : “Schei**” am Rock
    ::::::::::
    Russische Auffassung: Die Ukraine (auch Kleinrussland genannt) ist seit Jahrhunderten ein integraler Bestandteil des Russischen Reiches und soll es auch wieder werden.
    ::::::::
    Genau so ist es!
    ………….

    Übrigends in ein paar Tagen ist im Saarland LT-Wahl, also arangiert die Linkspartei einen neuen medialen “Wendepunkt”…. Lafontaine ist weg, kann und will nicht mehr und von daher….
    Denn die Roten wissen: Russland und “linke Russen-freundlichkeit” kommt
    derzeit nicht mehr gut an beim woken Wähler!

    Unglaublich Manipulativ!

    Ich bitte Sie, ächten Sie diesen Krieg

    ca 5 min.

    de untertitelt
    …Gysie, der alte SEDist und Wendehals in seinem
    demagogischen (“Friedensmacht” ,etc…) Element

    mein Wunsch:
    Saarland, Linke aus dem LT raus..
    Saarland, AfD 12% +x

    1. Untertitelfunktion ist hier bei mir nicht gegeben, also hier der Text
      aus der YT-Quelle:
      ……………………

      Gregor Gysi: “Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger in Russland, liebe Bürger der russischen Gemeinden in Deutschland! Ich möchte mich heute an Sie mit dem dringenden Appell wenden, alles in Ihrer Kraft Stehende zu tun, um den Krieg, den Russland in Ihrem Namen in der Ukraine führt, zu beenden. Zeigen Sie Ihrer Regierung, dass dieser Krieg nicht im Namen der Menschen in Russland geführt wird und deshalb sofort beendet werden muss! Ich weiß, es ist in Russland deutlich schwerer auf die Straße zu gehen und gegen den Krieg zu protestieren als in Berlin. Deshalb habe ich umso größeren Respekt für alle, die das tun. Millionen können nicht eingesperrt werden. Ich bitte Sie, ächten Sie diesen Krieg.”

      Прошу вас: Противодействуйте этой войне!
      Грегор Гизи: “Дорогие граждане в России и в русских общинах Германии! Обращаюсь к Вам с настоятельным призывом делать все, что в ваших силах, для того, чтобы прекратить ту войну, которую Россия от Вашего имени ведет на Украине. Покажите своему правительству, что эта война не проводится от имени российских людей и поэтому должна немедленно прекратиться. Я знаю, что выходить на улицы с протестом против этой войны в Москве намного труднее чем в Берлине. С огромным уважением отношусь к тем, кто делают это. Миллионы людей не могут быть аррестованы. Прошу вас: Противодействуйте этой войне!”

      1. Entweder tut der Gysi blöd oder er ist es oder ja wo sind die Milliarden von Schalk Golodkowski aus DDR Vermögen. Mal sehen, wann Wagenknecht die Linke verlässt, wo sie eigentlich wie Dagdelen keine politische Heimat mehr hat.

        Wagenknecht hat Recht auch vor den korrupten Ukrainern zu warnen, die den geopolitischen Krieg der USA gegen Russland befeuert haben und davor warnt Russland allein zum Sündenbock zu machen. Statt Torte gab es nun von Gysi für Wagenknecht den Faustschlag in das Gesicht und es bleibt bei der Rüge, denn er weiß ohne Realpolitikerin Wagenknecht fällt die Linke in der Wählergunst in das Bodenlose. Die Linke wird sich spalten, denke ich, ein Moment den wir lange ersehnt haben. Dann by by Gysi und Konsorten.

        Warum wurde wohl die Entstehung der Partei “Aufbruch” die die Wurzeln der SPD die zum Verräter Stall geworden ist unterbunden? Wagenkecht hat eigene politische Vorstellungen, aber eine neue Partei aufbauen konservativ von den Linken dauert sehr lange.

      2. PS: Ich bin kein Fan von irgendeinem von “Die Linke” auch wenn Wagenknecht manche Wahrheiten noch vor Existenz der AFD unverblümt ausgesprochen hat.

        Das Altpartei Kartell zittert um seine Pfründe, deshalb der erbitterte Kampf gegen die Entstehung einer neuen Parteilandschaft, die sich dem Bürger trotz unterschiedlicher Ansichten verpflichtet fühlen könnte.

    2. NRW-Wahl: Absurdester Wahl-O-Mat aller Zeiten
      https://ansage.org/nrw-wahl-absurdester-wahl-o-mat-aller-zeiten/

      Der „Wahl-O-Mat” für die nordrhein-westfälischen Landtagswahlen am 15. Mai manipuliert die Wähler dreister denn je: Corona-Maßnahmen und Impfpflicht fehlen hier ebenso wie Alternativen zum Regierungsprogramm.

      Verfassungsrechtlich ist der Wahl-O-Mat-Betreiber, die „Bundeszentrale für politische Bildung” (bpb), als Körperschaft des öffentlichen Rechts zur strikten Überparteilichkeit verpflichtet. In der Praxis ist die bpb jedoch eine dem Bundesinnenministerium unterstellte Behörde. Als Ergebnis stehen dann stets nur die Programmpunkte der Regierungsparteien zur Auswahl. Alternative Programmangebote der Kleinparteien schweigt die bpb vorsätzlich tot. Es ist höchste Zeit für eine Reorganisation dieser antidemokratischen Farce. Zumindest müssen möglichst viele Wähler über die Wahl-Manipulation des Wahl-O-Mat aufgeklärt werden.

      1. Soweit ich mich erinnere, waren diese AfD-Oppositionsthemen bei der BTW ebenfalls bereits vom Wahl-o-mat ausgeklammert worden.

  8. Das ist aber noch nicht mal die halbe Wahrheit !!!
    Die NATO wurde 1990 ebenfalls neu geregelt, und fiel unter die Aufsicht der UN, wo RU einen ständigen
    Sitz, und ein Vetorecht bez. NATO inne hat.
    Nur die Interessen lagen anders als vorgegeben, für die Errichtung der EU musste Yugoslavien zerschlagen werden. Zu diesem Zweck wurden die ehemaligen Ostblockstaaten in die EU aufgenommen
    um RU von YU zu trennen.
    Die besagten Ostblockstaaten wurden teils gekauft/erpresst und auch belogen welche tatsächlichen
    Interessen hinter deren Aufnahme sich verstecken.
    Nur als Beispiel Ungarn – ohne Ungarn hätten die Bombardierungen Vojvodinas gar nicht stattfinden
    können. Bomber aus Italien hätten ohne Munition wieder über Kriegsgebiet zurück fliegen müssen
    was keiner geschafft hätte. Also musste der Luftraum von Ungarn gesichert werden.
    Freie Luftbrücke Italien / England.
    Als Söder und die EU von Herrn Orban keinen Nutzen für sich mehr sahen, wurde Orban zum Feind
    der EU-Demokratie (was diese sein mag) erklärt.
    Heute schreibt Exxpress.at deutsche Bundeswehrsoldaten unter Führung eines aktiven Befehlshaber
    haben sich in den Ukrainekrieg integriert, und sofort ein RU-Konvoi angegriffen und alle RU Soldaten umgebracht.
    Herr Roewer, wenn das mal gut geht???

    1. Lieber Facherfahrener,
      es scheint, Sie kopieren Ihren Text von Word in die Kommentare. Bitte achten Sie dabei darauf, dass Sie die Absätze entfernen, so dass die Sätze sich flüssig lesen. Ihr Kommentar ist sonst kaum verständlich.

    2. ” Zu diesem Zweck wurden die ehemaligen Ostblockstaaten in die EU aufgenommen
      um RU von YU zu trennen.”

      Als Ergänzung. Jugoslawien war früher ein neutraler Staat. Jufoslawien war kein Mitglied des Warschauer-Paktes und auch NATO-Mitglied und auch. DIe Außenpolitik von Jugoslawien war stets von neutraler Haltung gegenüber Großmächten geprägt. So viel ich weiß war Jugoslawien auch Mitglied der Blockfreien Staaten.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Warschauer_Pakt

      Trotzdem hatte die NATO ohne UNO Mandat Jugoslawien überfallen.

      1. Korrektur:
        Als Ergänzung. Jugoslawien war früher ein neutraler Staat. Jufoslawien war kein Mitglied des Warschauer-Paktes und KEIN NATO-Mitglied .

      2. Ab 1990 war die Blockfreiheit Yugoslaviens bedeutungslos geworden.
        Neue Interessenslage:
        – Gründung der EU
        – Osterweiterung der NATO
        für beides stand YU in der bestehenden Staatsform im Weg. Also hetzte man das
        Volk gegen einander auf damit sie sich selbst in die Bedeutungslosigkeit bekriegen.
        Die NATO/EU Osterweiterung diente nicht nur wirtschaftlichen Interessen, sondern
        auch militärischen Zwecken. Serbien in die Isolation zu bringen, in dem, man sie von
        RU trennte.
        Serbien und andere Republiken werden nie in die EU aufgenommen, denn dann
        hätte sich wieder YU vereint.

      3. “In ihrerStrategie für den westlichen Balkan, die im Februar 2018 veröffentlicht wurde, erklärte die Europäische Kommission, dass Serbien (und Montenegro) der EU bis 2025 beitreten könnten, obgleich sie schon damals einräumte, dass diese Perspektive „sehr ambitioniert“ sei.”

        Mir egal wer alles in die EU kommt – WIR TRETEN AUS !

        Und wenn wir ausgetreten sind, will keiner mehr in die EU.
        Dann schmeißen alle nach und nach ihre EU-Lappen weg.
        “Kenn ich nicht, nie was von gehört !”

  9. “Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Februar 2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz die provokative Schraube noch einen kleinen Dreh weiterbewegte, indem er die Teilnehmer wissen ließ, dass sein Land an der Schwelle der Atombewaffnung stehe, war das Maß in Moskau offenbar voll.” Das kommt davon, wenn ein solch unbedarfter Dummkopf Präsident eines Pufferlandes zwischen Ost und West ist. Statt sich in die komfortable Lage eines neutralen Landes, ähnlich der Schweiz, zu begeben, dessen Neutralität vom Westen und Russland zu garantieren gewesen wäre, lässt sich die Ukraine von der NATO gegen Russland instrumentalisieren. Die Folgen erleben wir jetzt.

    Die NATO, sprich USA, haben die Ukraine in einen Krieg laufen lassen, ja getrieben, der viele Wunden reißt und Narben hinterlässt. Welcher Staatschef würde es sich gefallen lassen, dass ein ihm feindlich gesinntes Nachbarland Atomwaffen vor seiner Haustür postiert? Selenskyj ist für Putin ein kleiner Fisch. Aber die Strippenzieher hinter ihm haben Putin wohl veranlasst in die Vorwärtsverteidigung zu gehen. Der NATO früh genug zu zeigen, wo die rote Linie ist. Dass die NATO die Ukraine derart verheizen lässt und das durch Waffenlieferungen noch befeuert, zeigt, dass sie in Punkto Skrupellosigkeit Putin in nichts nachsteht.

    Dieser Krieg ist so überflüssig wie ein Kropf. Putins ausgestreckte Hand wurde wiederholt ausgeschlagen. Im Gegenteil, man hat Russland systematisch zum schlimmen Feindbild hochstilisiert. Die USA und die sich gottgleich wähnende Milliardärs-“Elite”, die sogar die Geschicke des “Welthegemons” USA lenken, wollen Putin nicht als Spielverderber ihrer Great Reset-Pläne. Was da von Schwab, Gates, Soros und Genossen ausgeheckt wird, ist für die Weltbevölkerung auf Dauer schlimmer und verbrecherischer als der Putin-Krieg. Man wollte scheinbar die Ukraine als Vorzeigeland für dieses Vorhaben etablieren. Die elektronische Ausstattung für die Überwachung der Menschen war wohl schon weit fortgeschritten. Sekenskyj ist kein Held, sondern ein gelenkter Zombi, der seinem Land nicht dient, sondern es vernichten lässt.

    1. ” Im Gegenteil, man hat Russland systematisch zum schlimmen Feindbild hochstilisiert. Die USA und die sich gottgleich wähnende Milliardärs-“Elite”, die sogar die Geschicke des “Welthegemons” USA lenken, wollen Putin nicht als Spielverderber ihrer Great Reset-Pläne.”

      Da stimme ich Ihnen voll zu. Das ging schon seit vielen Jahren so.
      Als Beispiele:
      Le Pen bekam 2017 finanzielle Hilfe/Kredite von Russland, weil sie keine Wahlkampfkredite von Französischen Banken bekam. Kurze Zeit später wurde sie in Frankreich sofort von den Medien gekreuzigt und zerrissen.
      Das war noch 2017, also lange vor dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Hier noch eine Vorgeschichte, warum Le Pen bei russ. Banken betteln gehen musste:
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/27/franzoesische-banken-geben-marine-le-pen-keinen-kredit

      Trump gewinnt die US Wahl 2016. Viele Jahre lang wird Trump mit der Verschwörungstheorie Russiagate konfrontiert udn medial verprügelt.
      Sogar Biden verbreitet die schwachsinnige Lüge, dass Trump ein Kreml-Agent sein soll. Auch deutsche Mainstream Medien verbreiteten dieses Lügenmärchen.

      Bei den Vorwahlen der US Demokraten Anfang 2020 äußerten mehrere Kandidaten*Innen die Absicht den US Verteidigungsetat zu kürzen und eine pazifistischere US Außenpolitik zu verfolgen als Bush oder Obama. Kurze Zeit später wurden diese Kandidaten von der Führung der US Demokraten verbal verprügelt, ihnen wurde vorgeworfen Putin’s Agenten zu sein. Die Kandidaten mussten kurze Zeit später aus dem Rennen der Vorwahlen aussteigen.

      Salvini äußerte sich 2018 oder 2019 positiv über Putin (nein es ging nicht um die nicht vorhandene Demokratie in Russland, darüber wusste er damals schon Bescheid).
      Kurze Zeit später wird er von den italienischen Medien brutal dafür zerrissen.

      Auch in Deutschland bekamen einige Parteien “Prügel” in der Vergangenheit ab, vor allem für ihre positiven Äußerungen über Putin. Darunter AFD und die Linke.

      1. Machen Sie es sich doch etwas einfacher, das geht schon so deit Putin mit der blitzschnellen übernahme der Krim 2 Tage nach dem Maidan den USA kräftig ans Bein gepinkelt hat.
        Das haben die USA nicht verhergesehen und sicher auch nicht geglaubt das die Russen überhaupt so schnell reagieren könnten.
        Dann kam ein Referendum und die überwältigende Mehrheit der Krimler wollte an Russland angeschlossen sein, nicht an die Ukraine.

        Dann hat Russland auch noch in Syrien eingegriffen und binnen weniger Wochen den ISIS von der Bildfläche gebombt, was die USA ja angeblich schon seit Jahren machten und da haben die USA Analysten sehen müssen das die Russische Armee erstaunliche Leistungen vollbringt (nicht meine Worte, US Militäranalysten waren wirklich in mehreren Punkten “sehr erstaunt und überrascht”

        Unter Trump gab es dann 4 Jahre Ruhe denn Trump hatte kein Problem mit den Russen und ist ein ehrenhafter Mann war ein ehrenhafter Staatsmann und Präsident und ein regelrechter Pazifist im Vergleich zu den meisten anderen Präsidenten und vor allem zu dem vollkommen überbewerteten und unterbelichteten Obama, der 8 Kriege am Hals hatte (4 bereits existierende als er Anfing und 4 die er begonnen hat) und dafür den Friedensnobelpreis bekam.
        Sitz jetzt mit Yassir Arafat (Auch FNPreis) zusammen und sinnt über alte Zeiten als sie noch Spass hatten beim Bomben.

        Seit das weisse Haus von einem Mann geführt wird der im realen Leben als Senil erkannt und entmündigt wäre so das er sich nicht mal einen Lolly kaufen könnte stehen die Russen und vor allem Putin wieder im Fadenkreuz….

        Und die USA haben mittlerweile jegliche Benimmregel der internationalen Politik und Diplomatie vergessen und helfen der Ukraine in einem Maße das beängstigend ist.

    2. “Welcher Staatschef würde es sich gefallen lassen, dass ein ihm feindlich gesinntes Nachbarland Atomwaffen vor seiner Haustür postiert?”

      Ähm – wie wäre es mit : Alle Staatschefs an Russlands Grenze.

      Eure Argumente sind derart eindimensional, dass man sich wundern muss, sie in Schriftform lesen zu können.

      1. Die USA hatten 1959 zuerst begonnen, atomare Mittelstreckenraketen in der Türkei in Richtung Sowjetunion zu stationieren.

        22 davon wurden im April 1962 scharf gemacht. Die Stationierung der sowjetischen Mittelstreckenraketen auf Kuba begann dagegen erst im Juli 1962.

        Und in der anschließenden emotionalen Lösung des Konfliktes erhielt Chruschtschow von Kennedy

        -die Nichtangriffsgarantie auf Kuba und

        -den Abzug der atomaren Mittelstreckenraketen in der Türkei.

        Und zog im Gegenzug dafür die atomaren Raketen auf Kuba ab.

        Der oft lächerlich gemachte kleine Mann mit der Glatze (Chruschtschow), der den unsäglichen Stalinkult radikal beendet hatte , hat wohl weltpolitisch für den Frieden mehr erreicht, wie ihm die “offiziellen Geschichtsbücher” jemals zugebilligt haben.

      2. Na wer hatte denn auf der Welt als erstes die Atombomben eingesetzt? Das waren die Amis in Japan Nagasaki und Hiroshima!.
        Lassen Sie mich raten, Stalin und die Kommunisten sind schuld, dass die Amis in Japan einen Atombombenangriff durchführen mussten.

        Achja, @Anonymous ich brauche Sie wohl nicht daran erinnern, dass es in den USA sehr viele prominente
        Hitler-Verehrer gab ?
        Ja auch unter US Politikern!
        Der Großvater von George W. Bush war beispielsweise ein sehr großer Fan von Hitler…

      3. “Die USA hatten 1959 zuerst begonnen, atomare Mittelstreckenraketen in der Türkei in Richtung Sowjetunion zu stationieren.”

        Ja süscher süscher, weil die Türkei ja auch an Russland grenzt- gell.

        Übrigens : Auch Deutschland wurde mit atomaren Waffensystemen bestückt.
        1958 befiehlt der Kreml-Chef Chruschtschow die Stationierung der ERSTEN atomaren Mittelstreckenrakete der Welt – MITTEN IN DER DDR !!!

        Bitte ja, verschonen Sie mich mit Märchen vom armen russ. Bär.

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