Polen will die Ukraine aufteilen

Von Peter Haisenko, erstveröffentlicht bei anderweltonline.com

Territoriale Entwicklung der Ukraine 1922 – 1954. (c) Spiridon Ion Cepleanu, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons. Bild eingefügt von Maria Schneider.

Während der Westen noch an einen ukrainischen Sieg glauben will, plant Polen schon weiter. In Warschau kursiert ein Vorschlag, wie man sich die künftige Ukraine vorstellt. Ein großer Teil der Westukraine soll dem polnischen Staatsgebiet zugeschlagen werden.

Seit 100 Jahren ist die Rolle Polens zweifelhaft, um es vorsichtig auszudrücken. Nachdem das British Empire 1919 die Grenzen neu bestimmt hatte, hat sich Polen gegenüber seinen Minderheiten in seinem Machtbereich unerträglich verhalten. Entgegen aller Verträge hat Polen eine Polonisierung durchgezogen. Sie haben nicht-polnische Ethnien tyrannisiert und zum Beispiel ukrainische Universitäten geschlossen. Mord und Totschlag herrschten 20 Jahre lang. Auch der Umgang mit Juden in Polen war derart bösartig, dass noch bis 1939 mehr als 500.000 Juden in Hitlers Reich geflüchtet sind. Tausende deutschstämmige wurden ermordet. Mit der erwarteten Niederlage der ukrainischen Armee will Polen einen großen Teil der Westukraine in seinen Staat eingliedern. Die Gegend um Lemberg, das polnisch Lwow genannt wird. 
Mehr über das grausame Schicksal von Juden in Polen erfahren Sie in meinem Werk “England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert”. Sie können es direkt hier bestellen. 

Die Ukraine ist ein Kunstprodukt, das von Anfang an ein Pulverfass ist. Zwischen dem Westteil und dem Osten herrschen unüberwindliche Feindseligkeiten. Die Nationalisten im Westen hassen die Russischstämmigen im Osten. Es gibt weitere kleinere Gebiete an den Rändern, die von nicht-ukrainischen Ethnien bewohnt sind. Will man also wirklich Frieden schaffen in der Region, müssen die Gebietsdiktate des 20. Jahrhunderts revidiert werden. Das hat man in Warschau wohl erkannt und einen Plan in den Raum gestellt, der das leisten könnte. Was an diesem Plan aber nicht funktionieren kann, ist die Zuteilung der Westukraine zu Polen. Doch sehen wir uns zunächst die polnische Initiative an.

Auf den folgenden zwei Karten wird der Plan Polens vorgestellt und die zweite zeigt die Verteilung der Sprachpräferenzen innerhalb der aktuellen ukrainischen Grenzen. 
(Hinweis: Sollten die Bilder nicht vollständig angezeigt werden, bitte einfach Bild anklicken.) 

Linguistic Map of Ukraine, utilizing 2009 information from the Kiev National Linguistic University and data from the 2001 Ukrainian Census. Note that Ukrainian is highlighted in yellow. The mixed Russian-Ukrainian language Surzhyk is in orange. Russian is in red. Carpathian Ruthenian (spoken in Zakarpattia) is in the red-violet color. The Bulgarian, Greek, Hungarian, Polish, Romanian, Crimean Tatar, and Trasianka (Belarusian) minorities are also highlighted. Bildquelle.

Es fällt auf, dass der polnische Plan ziemlich genau der Verteilung der verschiedenen Sprachen folgt, die mehrheitlich dort gesprochen werden. Nun will ich darauf hinweisen, dass diese polnische Position kein Hirngespinst ist. Der ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Werchowna Rada, Ilja Kiwa, hat auf Telegram eine mutmaßliche Karte der ukrainischen Teilung gepostet, die im polnischen Fernsehsender TVP1gezeigt wurde. Kiwa betonte, dies zeige die Bereitschaft des Westens, die Grenzen der ehemaligen Sowjetrepublik zu ändern.

Auf dem veröffentlichten Bild sind die ukrainischen Regionen Lwow, Iwano-Frankowsk, Wolynien, Rownensk und Ternopol als Teil Polens dargestellt. Das Territorium der Regionen Odessa, Nikolajew, Cherson, Saporoschje, Dnepropetrowsk und Charkow sowie die Donbass-Republiken sind als zur Russischen Föderation gehörig gekennzeichnet. Rumänien verfügt auf der Karte über die Region Tschernowitskij, während Ungarn Sakarpatje gehört. Nach Angaben des polnischen Fernsehens werden nur die zentralen und nördlichen Regionen des Landes Teil der unabhängigen Ukraine bleiben.

Die Grundidee aus Polen könnte also wirklich ein Weg sein, diese Region dauerhaft zu befrieden. Was allerdings nicht funktionieren kann, ist der Anspruch Polens auf die Westukraine. Gerade dort leben die ukrainischen Nationalisten, die einen tiefen Hass auf alles Polnische seit 100 Jahren in sich tragen. Nicht ohne Grund. Sie haben niemals vergessen, was Warschau ihren Landsleuten zwischen den großen Kriegen angetan hat. Auf der anderen Seite aber haben auch die Polen nicht vergessen, dass diese ukrainischen Nationalisten 1945 noch schnell 60.000 Polen massakriert haben. So kann ich nur lachen, wenn heute von einer ukrainisch-polnischen Freundschaft schwadroniert wird. Die gibt es nicht und gab es nie.

Der Griff Polens auf die Westukraine kann nicht funktionieren 

Wie weit der irrationale Hass der ukrainischen Nationalisten auf alles Polnische ging, hat mein Vater 1944 selbst erleben müssen. Wie er in seinem autobiographischen Roman “Der Weg vom Don zur Isar” in Band zwei erzählt, wollten diese ihn erschießen, nur weil er polnisch sprechen konnte und einen polnischen Freund hatte. Er war zusammen mit seinen ukrainischen Freunden auf der Flucht vor der vorrückenden Roten Armee, als sie von polnischen Partisanen angegriffen wurden. Die Polen hätten sie ermordet, wenn nicht mein Vater dabei gewesen wäre und der Anführer der Polen ihn erkannte, als den Mann, der ihm Jahre zuvor zur Flucht aus sowjetischer Zwangsarbeit verholfen hatte. Trotz dessen, dass er allen das Leben gerettet hatte, war der Hass auf alles Polnische so groß, dass mein Vater nur durch Flucht dem Tod entrinnen konnte. Die beiden Bände “Der Weg vom Don zur Isar” können Sie direkt hier beim Verlag bestellen.

Der Griff Polens auf die Westukraine kann nicht funktionieren. Aber die polnische Großmannssucht macht hier nicht halt. Schon sind in Warschau Stimmen zu hören, die Anspruch auf Ostpreußen/Königsberg anmelden. Das aber gehört zu Russland und wie das laufen sollte, muss außerhalb polnischer Träume unverständlich bleiben. Auf der anderen Seite aber ist die polnische Einschätzung der Lage realistisch. Die ukrainische Armee wird in Kürze zusammenbrechen und dann wird das große Schachern beginnen und dabei will sich Polen eben ein Stück vom Kuchen abschneiden. So, wie es sich schon nach dem Einmarsch Hitlers in der Tschechoslowakei Teile derselben einverleibt hatte. Lesen Sie dazu die Werke von Reinhard Leube im AnderweltVerlag.

Nationale Grenzen müssen ethnische Gegebenheiten respektieren

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs hat England erst in Europa und dem Nahen Osten, später in anderen Teilen der Welt, einfach Grenzen neu bestimmt. Anschließend wurde durchgesetzt, dass diese Grenzen fortan unantastbar sein müssen. Allerdings hat England diese Grenzen ohne Rücksicht auf Ethnien gesetzt und so für immerwährende Konflikte gesorgt. Man denke nur an den arabisch-türkischen Raum oder den Kaschmir-Konflikt. Nirgendwo ist dauerhafter Frieden eingekehrt – seit 100 Jahren. Obwohl England Volksabstimmungen durchführen ließ, haben sie Ergebnisse einfach ignoriert, wenn sie nicht in ihr Konzept passten. Vergessen wir nicht, schon 1853 wollten die Herren in London die Krim erobern, um die Südflanke Russlands einzuhegen. Kein Wunder also, dass sie heute die Rückkehr der Krim zu Russland verdammen.

Nationale Grenzen können nur dann friedliche Kontinuität bringen, wenn sie ethnische Gegebenheiten respektieren. Ist das nicht der Fall, werden diese Staaten immer Pulverfässer bleiben. Es ist die Großmannssucht psychopathischer Politiker, die immer größere Machtbereiche erschaffen wollen. Eben ohne Rücksicht auf gewachsene ethnische Strukturen, aber auch unter geopolitischen Vorzeichen. In den Regionen, auf die das zutrifft, ist nie dauerhafter Frieden eingekehrt. In diesem Sinn muss die Welt erwachen und erkennen, dass es unumgänglich ist, nach bestem Wissen und Wollen unsinnige Grenzziehungen neu zu gestalten. Dazu müssen Volksabstimmungen abgehalten werden, die das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Menschen respektieren. So, wie es auf der Krim stattgefunden hat.

Ukraine, Krim und Russland (Bild: Archiv von Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Reinhard Olt). Bild eingefügt von Maria Schneider

Gerade die Krim ist das beste Beispiel, wie das funktionieren kann. Seit sich die Krim von der Ukraine verabschiedet hat, ist es die einzige Region innerhalb der ehemaligen Grenzen der Ukraine, in der es den Menschen endlich besser geht. Viel besser als vorher. Mit dieser Erfahrung sollte eine vernünftige Aufteilung des Staatsgebiets der Ukraine positiv gesehen werden. Dass der Status quo nicht funktioniert wird bewiesen dadurch, dass es mit der Wirtschaft und den Menschenrechten in diesem Kunstgebilde seit 30 Jahren nur bergab gegangen ist. Eben bis zum Bürgerkrieg im Osten des Landes.

Die USA und England halten Krisenherde seit 100 Jahren am Kochen

Niemand bei Verstand kann annehmen, dass sich die Menschen in der Ostukraine jemals wieder dem Terror aus Kiew unterwerfen werden. Nach acht Jahren Beschuss und 14.000 Toten. Betrachtet man sich dazu die Wahlergebnisse der letzten Jahrzehnte, ist die grundsätzliche Spaltung zwischen West- und Ostukraine nicht zu übersehen. Sie folgt im Wesentlichen den Sprachgrenzen und zeigt auch auf, wie sinnvoll die Pläne aus Polen sind. Die polnische Karte der Aufteilung folgt ziemlich genau den diametralen Wahlergebnissen. So ist anzunehmen, dass Volksabstimmungen zur Neugestaltung der politischen Landschaft im Gebiet der jetzigen Ukraine in etwa mit der polnischen Einschätzung übereinstimmen werden. Einzig der Plan, die Gebiete im Westen um Lemberg Polen zuzuschlagen, wird keine Mehrheit finden können. Zu groß ist der gegenseitige Hass.

Russland hat mit seiner Operation in der Ukraine das festgefahrene Dilemma aufgebrochen. Die Arroganz des angloamerikanischen Blocks, an willkürlich festgelegten Grenzen unter allen Umständen festzuhalten, kann jetzt endlich überwunden werden. Nicht nur in der Ukraine. Wird man zum Beispiel auch über einen vereinten Kurdenstaat abstimmen dürfen, um diesen ewigen Krisenherd zu befrieden, der auch von London geschaffen worden ist? Oder Zypern und der gesamte Nahe Osten?

Vergessen wir nicht, es sind die USA und England, die diese Krisenherde seit 100 Jahren am Kochen halten und immer wieder mit Krieg überziehen. Die Tschechoslowakei, auch ein britisches Kunstgebilde, hat sich aufgeteilt in Tschechien und die Slowakei und es herrscht Frieden. Warum sollte das nicht mit der Ukraine funktionieren? Aber es kann nur funktionieren, wenn den kriegsgeilen Angelsachsen endlich der Stecker gezogen wird und das hat Putin gerade eingeleitet. So schrecklich es ist, dass Russland sich gezwungen sah, mit einer Militäroperation diesen Vorgang einzuleiten, wird die Zukunft zeigen, ob diese Operation letztlich Frieden bringen wird. Wenn es so ausgeht, schuldet die ganze Welt Russland Dank, weil es die Welt von den ewigen Kriegen der USA befreit hat.

Zum Abschluss noch ein Wort zu den Zerstörungen in Mariupol. Da sieht man Bilder von ausgebrannten Wohnblöcken, die aber nicht durch Beschuss entstanden sein können. Wie ist das aber sonst zu erklären? Die Antwort ist schrecklich. Die Asow-Brigaden haben sich in diesen Wohnblöcken versteckt, Zivilisten als Geiseln genommen und aus den Wohnungen auf russische Soldaten geschossen. Nicht nur mit Gewehren, sondern auch mit Panzerfäusten. Diese Waffen sind nur für den Gebrauch in freier Natur vorgesehen. Sie stoßen beim Abfeuern einen mächtigen Feuerschweif nach hinten aus und der entzündet unweigerlich die gesamte Wohnung, aus der gefeuert wird. So entstehen die Bilder von ausgebrannten Wohnblöcken, die ansonsten keine Spuren von Granatenbeschuss aufzeigen. Wie aus Mariupol berichtet wird, geben die verbliebenen Einwohner den Asow-Brigaden zu 85 Prozent die Schuld an den Verwüstungen ihrer Stadt. 

Nachtrag: Was aus Mariupol berichtet wird, bestätigt in grausamster Weise ein kurzes Video. Bitte nicht ansehen, wenn Sie noch etwas essen wollen. Das ist wirklich nur für starke Nerven. Ukrainer prügeln auf verletzte russische Soldaten ein und schießen einigen in die Beine, die schon gefesselt auf dem Boden liegen. https://t.me/neuesausrussland/3135 

Hier noch eine Analyse, die ich bereits 2014 erstellt habe, wie Frieden in der Region möglich sein kann. Sie ist verdammt nah an dem, was Polen heute vorschlägt:
https://www.anderweltonline.com/politik/politik-2014/kann-die-tschechoslowakei-das-modell-zur-loesung-der-ukraine-krise-sein/

37 Kommentare

  1. Wenn ich das richtig sehe, wird es KEINE Aufteilung der Ukraine geben.

    Ich würde eher sagen, Putin macht es – wie die Amis. Gestattet der Ukraine den Gang in die EU.
    Und bleibt weiterhin unter RU – Kontrolle.

  2. Was auch immer kommen mag, der tiefe Staat, nicht die Amerikaner allgemein geht für seine Globalisierung über Leichen. Wäre damals Trump nicht an der Macht gewesen und diplomatisch fähig mit Putin dafür zu sorgen, das in Syrien der von Obama angezettelte Krieg in Syrien beendet wird, wenn es nach Vorstellungen nach KGE ging deutsche Soldaten sollen die Straße von Hormus verteidigen, hätten wir schon Krieg mit dem Iran.

    Die Foristen sind nicht anti Amerikanisch, aber viele sträuben sich dagegen dass Marionetten des tiefen Staates immer wieder Kriege anzetteln, Biden ist eine von denen und es derart auf die Spitze treiben das ein großes Trümmerfeld liegen bleibt. Dazu wollen sie auch noch die NATO als Bündnispartner missbrauchen.

    Wie war es denn, Gründe erfunden um den Irak zu überfallen, danach reumütig wegen einem Missverständnis, auch Blair um Entschuldigung ersucht und wie immer bei den USA, Krieg angefangen, keine Lust mehr, die Trümmer räumen andere weg. Auch die amerikanische Bevölkerung dürfte nicht wollen, dass durch Präsidenten wie Biden ihr Land weit weg von Europa seinen ersten heißen Krieg im Land erlebt.

    Die Polen sind ein Völkchen für sich und Pommern und Schlesien werden sie an uns bestimmt nicht rausrücken, das nennen sie Reparationslasten nach dem Krieg, aber wie der Autor sagt, größenwahnsinnig angestachelt von Biden fordern.

    Allerdings könnte nach Kriegsende tatsächlich eine geopolitische Aufteilung der Ukraine statt finden, aber nicht so, wie die Polen denken. Was würde man sagen, denn Deutschland hat gebürgt, wenn wir sagen die Ukraine gehört danach uns, ich glaube so friedlich würde das danach nicht abgehen.

    Die Muslime sind durch die von der EU als Vasall des tiefen Staates gesteuertes Neuzeitproblem, die Schwarzafrikaner auch und da müssen wir schnellstmöglich die Mehrheit in ihre Heimatländer für Eigenverantwortung abschieben und wenn das nicht geht, Sperrung der Entwicklungsgelder, hier sinnvolle Boykotte gegen muslimische Staaten und vor allen keine Waffenlieferungen. Auch in Deutschland sitzen leider Politiker als Kriegstreiber, die müssen weg und ich will weiter in Frieden leben und wünsche es auch anderen Völkern!

  3. AFAIK sind diese Pläne ein Vorschlag der Duma an die Polen, wurden aber in Polen nie ernsthaft diskutiert.

    1. Das simmt doch gar nicht. Betrachten Sie es auch aus historischer Sicht, dann werden Sie schnell erkennen, dass das gar nicht stimmt. Die Diskussion über die Aufteilung der Ukraine, die gibt es schon länger.
      Außerdem forderte die polnische Regierung Russland vor kurzem dazu auf die russ. Gebiete von Königsberg an die Polen abzutreten.

      Warum dachte die poln. Regierung nie darüber nach beispielsweise die ehemaligen Ostgebiete Deutschland zurückzugeben?

  4. Man soll ja das Fell des Baeren nicht aufteilen, bevor er tot ist. Es ist aber schon interessant zu sehen, dass Polen so lange nach dem 2. WK immer noch an Gebietserweiterungen glaubt. Irrsinning, nicht interessant.

    Wallstreet und City of London schauen genau darauf, wieviel Militaergerat noch verkauft werden kann. Wenn alle Vertraege unterzeichnet sind, und sich die wirtschaftlichen Schaeden anderer Industrien erhoehen, wird den Ukrainern die Satellitenaufklaerung von den Amis abgeschaltet. Die USA und NATO wussten doch von Tag 1 des Krieges, dass die Russen sich durchsetzen werden, und sie mit ihrer Hilfe fuer die Ukraine nur den Schaden auf beiden Seiten maximieren koennen.

    1. Die Polen “dürfen” das. Die waren doch “Opfer”…
      So sprach der Lehrer in der Schule.

      1. Und warum gab es einen “Bund der Vertriebenen” bis all diese Länder in die EU
        aufgenommen wurden?

    2. Der Grund für die Überlegung ist ein anderer und kommt bestimmt nicht von den Polen.
      Wenn die Westukraine zu Polen zählte, wäre sie 1. in der EU und 2. in der NATO.
      Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Prophet kommen.
      Und wenn man das schneller über die Bühne brächte als Putin die Ostukraine einnehmen kann, wäre am Ende er derjenigen, der sich an die NATO-Grenze heranpirscht. Die Rollen wären vertauscht.

    3. Jaja. Nach deinen Artikeln die du so teilst, wäre die ukrainische Front schon nach 3 Tagen zusammengeklappt. Die steht aber immer noch. Einen Artikel geteilt bei dem Bezug auf die Operation Barbarossa genommen wurde und aufgeführt wurde wie lange die Wehrmacht gebraucht hat um Kiew einzunehmen . Um zu verschweigen, dass die Frontabschnitte und das zu erobernde Gebiet viel größer waren und man zunächst Kiew (auf Führerweisung) ausgespart hatte. Die Wehrmacht stand jedenfalls viel tiefer und auf breiterer Fläche im Raum (nach einem Monat). Und das obwohl 3/4 der Kräfte nicht motorisiert waren.
      Der Russe hat schon verloren. Er hat mal wieder gezeigt, dass er ohne Unterstützung keine Kriege gewinnen kann. Bin mal gespannt ob die Nachbarstaaten Gebietsansprüche stellen. Japan könnte sich Gasfelder sichern und China auch.

  5. Das deutsche Volk schwor sich nach dem zweiten Weltkrieg “Nie wieder Krieg von deutschem Boden aus. ” Was mach Herr Biden, er nutzt uns als Kriegsschauplatz gegen Russland, kann, muss man nicht so sehen. Die Befreiungspläne, in welchen Regionen es besonders durch innere Kriegsschauplätze krachen kann, da die Muslime um ihr Kalifat Deutschland kämpfen, liegen schon längst in der USA in der Schublade.

    Hat man das Volk gefragt, ob es das will nach Obama definiert Deutschland wird immer ein besetztes Land bleiben als Kriegskulisse zu dienen? Trump wollte einen Friedensvertrag aushandeln, doch er wurde gestürzt.

    1. Geschätzter Wutbürger,
      “Er nutzt uns als Kriegsschauplatz gegen Russland”
      Ich würde die Opferrolle bei Seite legen. Die EU wollte schon im Syrienkrieg die direkte
      Konfrontation USA/RU anzetteln. Und auch dort mischte D gewaltig mit.

      Nun haben Sie den ersehnten Krieg vor die Haustüre RU gebracht. Und auch hier mischt D mit.
      Man möchte gar nicht wissen, was D den Ukrainern versprochen hat (unter vier Augen).

      WER welche Interessen bei diesem Krieg vertritt, besser wenn man es gar nicht wissen will.
      Manche Hirne könnten dabei Schaden erleiden.
      Das Traurige an dem Ganzen – sie finden immer Dumme die den Hals dafür herhalten.

      Man sollte genauer nachdenken, was passiert, wenn Schwab oder von Habsburg u.a. Erfolg
      haben. Die ISS Abbild von James Bond 007-Film ??

    2. Trump wollte einen Friedensvertrag aushandeln, doch er wurde gestürzt.

      Der Friedensvertrag kann nur mit dem Deutschen Reich (das seit der Ausrufung der Weimarer Republik ‘stillgestellt’ ist, denn die WR ist ja kein irgendwie rechtmäßiger Nachfolger des DR, sondern einfach ein selbstmandatiertes System gewesen) ausgehandelt werden.

      Die Firma Nichtregierungsorganisation Germany und ihre Firmenbelegschaft (die sich in Teilen tatsächlich als ‘Volk’ wahrnimmt…) hat überhaupt nicht die Rechtsstellung, um irgendwelche Friedensverträge auszuhandeln.

  6. Aonymous und Co. lacht doch mal, stellt Euch vor der pöhse Osten verläßt Euch und wir machen wieder christlich Abendland und russisch Orthodox und der Westen kann sein heißgeliebtes Kalifat verwirklichen. Dann wird es so lustig wie Palästina und Israel. Während wir nachts wieder ohne Angst durch die Straßen schlendern klappt ihr die Bordsteinkante hoch.

    Was ist, wenn geopolitischer Frieden nur so zu erreichen ist?

  7. “Dazu müssen Volksabstimmungen abgehalten werden, die das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Menschen respektieren. ”

    Was Volksabstimmungen angeht, bin ich doch ein klein wenig anderer Meinung. Volksabstimmungen werden nur dann von Größmächten abgehalten, wenn die Mächtigen vorher schon wissen, dass das Ergebnis zu ihren Gunsten ausfällt (Das Ergebnis der Falklandinseln fällt mir noch ein).
    Sehr gute alte Bekannte, die lang Zeit in den USA in Texas lebten, von mir hatten mir schon vor vielen Jahren erzählt, dass wenn im US Bundesstaat Texas Volksabstimmungen abgehalten worden wären, dann hätte sich Texas schon längst vom Rest der USA abgespalten! Glaubt ihr wirklich die US Zentralregierung von Washington hätte das zugelassen ? Nein!
    Ich hatte sogar schon einige englischsprachige US Artikel dazu gelesen, die ähnliches mögliches Szenario über Texas beschrieben haben . In Texas leben sehr viele Befürworter einer Abspaltung vom Rest der USA!

    1. ‘ Volksabstimmungen werden nur dann von Größmächten abgehalten, wenn die Mächtigen vorher schon wissen, dass das Ergebnis zu ihren Gunsten ausfällt… ‘

      Und – wenn’s mal nicht klappt, dann wird die Abstimmung wiederholt und so lange abgestimmt, bis es dann doch paßt (Beispiel Niederlande und Frankreich, Abstimmung über die ‘E-U ‘ – ‘Verfassung: Niederlande ein Referendum über die geplante Verfassung für Europa statt. 61,5 % der Abstimmenden lehnten den Verfassungsentwurf ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,3 %. .

      Und dann – ‘Auf ein Neues!’ – Abstimmen, bis es passt !

      Nach einer Anstandspause

      Nach einer zweijährigen »Reflexionsphase« wurde im Oktober 2007 mit dem Lissabonner Vertrag, anfangs Reformvertrag genannt, zwar ein formal neuer Entwurf vorgelegt, der aber im Kern alle Bestimmungen des abgelehnten enthielt. Einmal mehr wandte man die Taktik an, einen zurückgewiesenen Vertragstext – nach einer gewissen Anstandspause – erneut vorzulegen. Diesmal vermied man es aber, den Lissabonner Vertrag unwägbaren Wählerentscheidungen auszusetzen. Auch in Frankreich und in den Niederlanden wurde er lediglich in den Parlamenten beschlossen. Dies stellte einen beispiellosen Affront für die französische und die niederländische Bevölkerung dar, hatte die doch den mit dem Lissabonner Vertrag weitgehend identischen Text erst zwei Jahre zuvor abgelehnt. —–

      Bemerkenswert ‘demokratisch!’

  8. Der größte Fehler denn die deutschen gemacht haben ist, das sie mit den Russen das Königreich Polen ausgerufen und gerundet haben, der dank an den deutschen war der Landraub und die bestialischen morde an deutschen in den annektierten gebieten nach 1918 was dazuführte das Deutschland sich 1939 seine völkerrechtlichen gebiete zurückholte, danach nutzte der Polacke die Gelegenheit sich noch mehr deutschen Boden einzuverleiben 1945 wieder mit Mord und Vertreibung, leider hat sich der Pole nicht zum besseren gewandelt, obwohl er ein großes Polen heute hat, aber seine Großmacht Sucht ist wohl nicht zu sättigen. Polen muss auf seinem völkerrechtlichen Territorium zurückgestutzt werden, also auf die Grenzen des Königreichs Polen.

  9. Ich halte die Unterstellung, dass Polen die Ükraine zu seinem Vorteil aufteilen will für, geschmacklos und unnötig.
    Mit Grüßen

    Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist

    1. Nein, aber an der Überlegung vom Autor Peter Haisenko ist was dran. Die Ukraine ist ein nach dem Krieg geschaffenes Kunstgebilde, wo die Ethnien sich nicht miteinander vertragen. Zudem regieren in der Ukraine Vasallen des tiefen Staates und nachdem die Biowaffenlabore von Hunter Biden bekannt wurden, wird die Regierung das Volk anheizen bis zum letzten Tropfen Blut zu kämpfen, damit die gekauften Vasallen des tiefen Staates so glauben sie mit heiler Haut davon kommen. Warum schreit hier niemand auf und man eschaffiert sich nur über Russland? Der Krieg könnte, wenn diese ukrainische Regierung gewollt hätte, bald zu Ende sein, aber Biden schwört auf einen langen Krieg ein, warum.

      Na toll, die Amis liefern Waffen dazu nach Deutschland und wenn wir nicht aufpassen wird Deutschland der nächste Kriegsschauplatz, dazu muss Erdogan seine Armee nur zusätzlich zum äußeren Konflikt nur noch aufwiegeln, dann wird es heiß in Deutschland und wir haben keine taugliche Wehr.

      Durch das Verhalten der Ukraine sind alle geopolitischen Entspannungsversuche mit Russland für die Katz. Statt jetzt zu verhandeln für den Frieden der Region wird weiter nach Waffen geschrien und Krieg geführt.

    2. Dass Polen die Ukraine zu seinem Vorteil aufteilen will, ist Fakt.
      Weshalb es für den von Polen angestrebten Teil der Ukraine nicht gelingen wird, hat Peter Haisenko klar beschrieben.

      Der Krieg in der Ukraine begann zwar sichtbar 2013/2014 mit der Bombardierung der Donbass-Bewohner durch die ukrainische Armee, aber wenn man tiefer gräbt, begann er 1999 im Kosovo.

      Die Befürworter des NATO-Krieges gegen Jugoslawien haben kein Recht, über Recht, Souveränität oder Grenzen zu sprechen.

      Am 24. März 1999 begann die NATO einen Luftkrieg gegen Serbien und Montenegro, ein Land, das damals als Bundesrepublik Jugoslawien bekannt war. Öffentlich erklärtes Ziel der “Operation Allied Force” war es, Belgrad dazu zu zwingen, ein Ultimatim zu akzeptieren, das ihm einen Monat zuvor im französischen Schloss Rambouillet gestellt worden war: Jugoslawien sollte die Provinz Kosovo an die NATO-“Friedenstruppen” übergeben und den albanischen Separatisten erlauben, die Unabhängigkeit zu erklären.

      Als die Bomber dieses Ziel dann innerhalb weniger Wochen nicht erreichten, wurde die Darstellung dahingehend geändert, dass die NATO gehandelt habe, um einen “Völkermord” an den Albanern zu verhindern, den sie mit ihrer Beifallsbekundung in der Presse gerade begünstigte. In diesem Narrativ wurde die “humanitäre” Bombardierung auch der ersten US-Außenministerin zugeschrieben: Der NATO-Einsatz wurde als “Madeleines Krieg” bezeichnet.

      Am Ende dauerte es 78 Tage und einen ausgehandelten Waffenstillstand, bis die NATO-Truppen unter dem Feigenblatt einer UN-Friedensmission in den Kosovo einmarschierten. Prompt übergaben sie die Provinz den Terroristen der “Befreiungsarmee von Kosovo”, die daraufhin über 200.000 Nicht-Albaner verbrannten, ausplünderten, ermordeten und vertrieben. Eine regelrechte Kampagne des Terrors, der Einschüchterung, der ethnischen Säuberung und der Pogrome begann – und dieselben Medien, die während der Bombardierung die Gräueltaten für die NATO erfunden hatten, schauten nun aus demselben Grund weg.

      So ist er, der “Werte-Westen” unter der eisernen Knute der US-Imperialisten.
      Wer diesen Leuten noch glaubt und ihnen gehorcht, hat nichts aus der Geschichte gelernt.

      1. Top..! 👏‍ und Danke..!!
        Und nicht zu vergessen, der Islam ist dadurch richtig erstarkt!

        Islam

        …Vor dem Kosovokrieg gab es 560 Moscheen und 60 Tekken der Sufi-Bruderschaften, letztere vor allem in den westlichen Städten des Landes, wie Peja, Gjakova, Rahovec und Prizren. Infolge des Krieges wurden 218 Moscheen und fünf Tekken zerstört.

        Im Dezember 2010 wurden 660 Moscheen gezählt, wovon 607 aktiv, 25 im Aufbau und 28 inaktiv waren. In Prizren stehen mit 77 Moscheen die meisten islamischen Gotteshäuser. …

        (auszug)
        https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo#Islam

      2. @wana,
        das “Völkerrecht” war noch nie etwas wert.
        Es wurde seit Urzeiten “gebrochen”, nicht erst 1945.
        Es gilt das Recht des Stärkeren und Juristen finden sich immer, welche die Gesetzestexte passend formulieren.

        Putin bricht gar nichts, er hat völlig legitim gehandelt, denn die Bandera-Faschisten schlachten Russen ab. Er wird dieses völkerrechtswidrige Morden beenden.
        Er hat den Krieg nicht begonnen, er beendet ihn.
        Ist alles bereits erläutert und begründet worden.

      3. Eine kleine Erweiterung:
        Über den Amis hing damals “Der heilige Krieg” deshalb haben sie alles daran gesetzt
        oder besser gesagt, den Saudis ein Geschenk gemacht – LAND auf dem Balkan.

      4. @Facherfahrener,
        ja, der “Heilige Krieg” hängt über einigen Ländern, auch über der Russischen Föderation.
        Wenn Putin nicht höllisch aufpasst, hat er ihn im eigenen Land.

        Das ist ein Ansatzpunkt für jeden Gegner. Einfach die Moslems radikalisieren, da reicht eine Minderheit völlig aus …. und der Bürgerkrieg startet.

        Wie war das noch gleich mit ISIS oder Daesh ?
        Wurde dieser vom Mossad oder eher doch von der CIA gegründet und geführt ?
        Wie auch immer. Der Frieden, den sich jeder normale Mensch so sehr wünscht, ist meines Erachtens angesichts der vielen Macht-Interessen eine Fata Morgana und wird es auch bleiben.

    3. Lieber Herr Farwick, ich halte es für naiv zu glauben, dass die ukrainische Regierung an Frieden interessiert ist. Der polnische Vorschlag kann auch zum gefährlichen Eigentor werden oder die Lösung sein. Was wir brauchen als Europäer das Bekenntnis keine NATO Osterweiterung, sonst waren alle Bemühungen geopolitischer Entspannungspolitik umsonst.

      Die US ist weit weg, Biden hat keine Hemmungen mehr auch Deutschland als Kriegsschauplatz zu missbrauchen. Das ist so, wenn die Falsche an die Macht kommen, das kann in den USA sein, das kann in Russland sein oder wie in der EU….Glauben Sie wirklich wenn Biden zum Zweikampf hier ruft, das Putin sich zweimal bitten lässt?

      Was tun sprach Zeus, ich weiß es nicht, aber die Lage durch die Bockigkeit der ukrainischen Regierung wird immer ernster.

    4. @Stockholm

      Die Kriegslunte brennt auch im Balkan – Geheimdokument: Was passiert in Bosnien-Herzegowina, Serbien und dem Kosovo?

      https://www.schildverlag.de/2022/03/19/die-kriegslunte-brennt-auch-im-balkan-geheimdokument-was-passiert-in-bosnien-herzegowina-serbien-und-dem-kosovo/

      Die Konfrontation der beiden Machtsphären in Eurasien wird an den Balkanländern nicht vorbeigehen. Diese Vielvölker-Staaten waren schon immer in die kriegerischen Auseinandersetzungen der links und rechts von ihnen liegenden Großmächte hineingezogen worden. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine rumort es auch In Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo und Serbien. Moldawien würde vielleicht mitbetroffen. Das bosnische Außenministerium preschte mit der Absicht vor, einen NATO-Beitritt anzustreben. Ebenso äußerte der Präsident des Kosovo, Frau Vjosa Osmani bereits Ende 2020 den Wunsch, der NATO beizutreten. Ein brisantes Geheimdokument, das existiert, aber von allen Seiten abgestritten wird, kündigt eine Neuaufteilung des Balkan an. Was wiederum wichtige, geopolitische Interessen der Machtblöcke tangieren würde.
      Was geht da vor sich?

      Der bosnische Außenminister, Frau Bisera Turkovic sucht am 2. März 2022, offenbar als Reaktion auf den russischen Einmarsch in die Ukraine, direkte Tuchfühlung mit Jens Stoltenberg um einen NATO-Beitritt zu sondieren. Sie traf sich mit NATO-Offiziellen, um die „Fortschritte in den Beziehungen des Landes zum Bündnis, sowie die laufenden politischen Entwicklungen zu erörtern“. Selbstverständlich drückten die NATO-Gesprächspartner ihre „starke Unterstützung“ für die territoriale Integrität“ aus. Beide Seiten betonten, dass Bosnien und Herzegowina, sowie der gesamte westliche Balkan eine Schlüsselposition für die Stabilität Europas seien und daher eine kontinuierliche NATO-Präsenz nötig. Man braucht nicht viel Phantasie um zu erahnen, welchen Effekt das in Moskau hatte.

      Da die Grundhaltungen der Menschen in diesem Teil Europas zutiefst geteilt sind, birgt die jetzige, hoch angespannte Situation ungeheuren Sprengstoff. So stehen die bosnischen Serben unter Milorad Dodi, der als Vorsitzender seiner Partei in der Regierung Bosnien-Herzegowinas vertreten ist, klar auf Seiten Russlands. In dem Falle eines NATO-Beitritts, so drohte er, werde es eine Abspaltung des bosnischen Teils geben – was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem neuen Balkankrieg führen würde, in dessen Verlauf sich die beiden Machtblöcke jeweils die ihnen zugetane Seite unter den Nagel reißen würde.

      Die Vorstellungen der Frau Außenminister Bisera Turkovic und des Präsidenten des Kosovo, Frau Vjosa Osmani, dass ein NATO-Beitritt einen dauerhaften Frieden in dieser Region bewirken werde, ist schwer nachvollziehbar.

      Milorad Dodik, ist ein stark pro-russisch ausgerichteter, einflussreicher Politiker, Chef der bosnisch-serbischen Partei SNSD und wird seit Langem vom Kreml unterstützt. Er fordert eine neutrale Haltung im Ukraine-Krieg. Er erkennt auch dezidiert die beiden neuen Donbass-Volksrepubliken an. Dagegen unterstützen die beiden anderen Parteien im Parlament Bosnien-Herzegowinas die westliche Position und deren Sanktionen gegen Russland. Diese Konflikte droht die Föderation aus Bosnien-Herzegowina zu zersprengen. Herr Dodik soll schon seit Oktober konkrete Schritte unternommen haben, den prorussischen Landesteil der Republika Srpska abzuspalten, berichtet der österreichische Standard.

      Genauso, wie die NATO natürlich jeden mit offenen Armen empfängt, der in dieser Region ihrem Bündnis beitreten möchte, würde Russland eine eine russlandfreundliche Republik Srpska sofort als neuen Staat anerkennen. Nur um einmal aufzuzeigen, welche Grabenkriege hier schon seit Längerem ausgefochten werden:

      „Dodik steht schon seit Jahren unter US-Sanktionen, die im Jänner noch einmal verschärft wurden. Die EU hat jedoch bisher keine Sanktionen gegen ihn erlassen – unter anderem weil Dodik von Ungarn und teilweise von Kroatien unterstützt wird. Angesichts der instabilen Situation wegen des Krieges gegen die Ukraine wird aber nun in Diplomatenkreisen erwogen, schnell gezielte Sanktionen – etwa auch das Sperren von Swift-Daten – durchzuführen. Der Hohe Repräsentant Christian Schmidt könnte zudem Dodik, aber auch Institutionen der Republika Srpska suspendieren, um zu verhindern, dass Schritte zur Ausrufung einer Unabhängigkeit unternommen werden.“

    5. Ich halte die Unterstellung, dass Polen die Ükraine zu seinem Vorteil aufteilen will für, geschmacklos und unnötig.

      Wieso? Weil das gegen jede polnische Denk- und Handlungstradition seit Ende des Ersten Weltkriegs wäre?

      1. Auch wenn der obige Artikel pure Spekulation ist, so ist es schon interessant, dass Polen immer ein größeres Territorium anstrebte. Und das obwohl es sein eigenes Territorium nicht ordentlich bewirtschaften konnte. Ähnlich wie die Ukraine und auch Russland. Viel Fläche wenig Infrastruktur.

  10. Warum eigentlich nicht, wenn Putin mitspielt, das die geopolitischen europäischen Länderfetzen der Ukraine wieder ihren Ursprungsländern wie es vor dem Krieg war, zugeführt werden. Allerdings müssten wir auch bereit sein, ihm keine NATO Osterweiterung zu garantieren. Damit wäre die korrupte ukrainische Regierung überflüssig und ob Frankreich das deutsche Elsass rausrückt bezweifle ich. schmunz.

    Der EU, dem überflüssigen Räuberladen in Brüssel mit seinen anderen Staaten kehren wir den Rücken zu, wie die Briten. Dann müssten wir bei den Marionetten des tiefen Staates nicht mehr frieren, Russland wäre Handelspartner und die Mischpoke die Europa verraten hat, werfen wir raus. Natürlich sind wir auch an den Handel mit den USA interessiert, sofern der Präsident kein Vertreter des tiefen Staates ist.

  11. Dann müsste Polen rein theoretisch an Deutschland Schlesien und Pommern wieder rausrücken, aber das würde wahrscheinlich nicht in eine geopolitisch friedliche Lösung rauslaufen, also lassen wir es bleiben.

    1. Wenn ich das lese, wird mir umso schmerzlicher bewusst, welches Verbrechen die Ansiedlung von Muslimen bei uns ist. Auch das Dauerbleiberecht der Türken, die ja mehrheitlich Erdogan gewählt haben. Ja, ich bin für den Vorschlag der Neuaufteilung, der einher gehen muss mit der Rückwanderung der nicht assimilierten Muslime. Aus ganz Westeuropa. Sie haben hier nichts verloren. Und auch die Afrikaner. Ihr Kontinent ist gross genug.

      1. “Ja, ich bin für den Vorschlag der Neuaufteilung, der einher gehen muss mit der Rückwanderung der nicht assimilierten Muslime. Aus ganz Westeuropa.”

        Muslime aus ganz Westeuropa?
        Was meinen Sie mit aus ganz Westeuropa?

      2. Also gesetzt den Fall, der Osten setzt sich ab, dann bin ich dafür den jetzt noch existierenden Kolonialstaaten ihre Schätzchen auf zu brummen, wie das Biest aus Mali Fofana, das sich erdreistet Deutschland zu vertreten in Brüssel, eben nicht, abschieben nach Frankreich.

        Den Rest der nicht integrierbaren Schätzchen schicken wir zu Uschi nach Brüssel oder in die Schweiz. Von der Schweiz holen wir uns die deutsche Buchhaltung zurück. Keinen eisernen Vorhang, aber eine Grenze die Brüssel und den Rest der östlichen Staaten voneinander trennt und geschützt wird. So schlecht ist die Überlegung nicht, während der Westen mit seinem Allah Gekrähe aus dem Bett geworfen wird, bimmeln bei uns wieder die Kirchenglocken.

        Die Oststaaten können auch selbst eine osteuropäische Wirtschaftsunion gründen und können sowohl mit Russland und den USA Handel treiben. Träumen wird man wohl dürfen, nachdem man unser schönes Europa für die Islamisierung in Brüssel so ruiniert hat.

      3. Schweden, Frankreich, England, Deutschland, Österreich, Italien – überall, wo die muslimischen Zuwanderer wüten. Sie gehören nicht nach Europa. Der Islam ist nicht unser Problem. Die Menschen sind offenkundig am glücklichsten in islamischen Ländern, denn hier vermissen sie Muhezine, Scharia, islamische Kultur. Sollte dem nicht so sein – wir sind nicht für die Erfüllung ihrer Dschihad Träume zuständig.

      4. Montechristo: Die Bewohner der Kolonialstaaten sind genauso Opfer wie wir unter Merkel. Racheaktionen schaden am Ende uns allen. Ich will gar keine islamischen Enklaven in Westeuropa. Nein, ich bin für Remigration. Sehr gerne würde ich unser Establishment auch ins Exil schicken zu ihren heiss geliebten Muslimen. Denn das liebt sie mehr als uns und man soll Liebende nicht trennen. Sollte es dann das ein oder andere Scharia Opfer geben, nun ja, wir haben von unseren Vorbildern das Achselzucken gelernt, wenn es um deutsche Opfer ging.

      5. @Christina Falke, 28.3.22,18:52

        Ich wurde im Ruhrgebiet geboren und habe in den 60er Jahren als Kind die Invasion der Türken in den “Pott” miterlebt. Das war furchtbar ! Adenauer wollte die Türken in Deutschland nicht haben. Er hat sich dagegen gewehrt,aber er wurde von Amerika praktisch dazu gezwungen,weil die Türkei seinerzeit für die Amis ein strategisch wichtiger Punkt war. Es wurde dann vertraglich vereinbart,daß jeder Türke nach 2 Jahren Deutschland wieder zu verlassen hatte und daß es keinen Familiennachzug geben darf. Diese Bedingungen Adenauers wurden dann später auf Betreiben Amerikas wieder aus dem Vertrag gestrichen. Adenauer war offenbar nicht in der Lage zu erkennen,wie hinterhältig die Amerikaner waren.

        Binnen weniger Jahre war der Obst- und Gemüsegroßhandel des gesamten Ruhrgebiets in türkischer Hand. Die deutschen Lebensmittelhändler bekamen nur noch gegen “” SONDERZAHLUNG”” gute Ware. Das konnte kein deutscher Händler auf die Dauer finanziell leisten und so verschwanden deutsche Obst- und Gemüseläden von der Bildfläche. Nach 10/15 Jahren saßen in den Klassen der Hauptschulen mit wenigen Ausnahmen nur noch türkische Kinder. Es herrschte die SPD und die hatte an der Abschaffung Deutschlands schon damals ein ebenso großes Interesse,wie die Grünen heute.

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