Conservo-Redaktion

(Alex Cryso) Sorry, wenn es ein wenig nach „Patriotismus Retro“ klingt oder die Quellen nicht mehr ganz die Neusten sind. Dennoch kann getrost davon ausgegangenen werden, dass sich bis heute an der Situation rein gar nichts verbessert hat. Vor allem dann, wenn man bedenkt, wie der Hass der Muslime auf Andersgläubige – vor allem auf Christen und Juden – sträflichst toleriert und legitimiert wird.

Bereits 2016 vermeldeten Menschenrechtsorganisationen wie Open Doors oder die Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC), dass rund 400.000 christliche und sonstige religiös andersdenkenden Flüchtlinge von Muslimen in den Asylunterbringungen bedroht und drangsaliert wurden. In nur einem einzigen Jahr wohlgemerkt. Mussten schon damals die islamischen Flüchtlinge untereinander getrennt werden, so hätte dies mit den neuen VIP-Fachkräften und den verächtlich abgestempelten „Kufr“ (Ungläubige) erst recht passieren müssen.

Das Paradigma des Einzelfalls

Nach der ersten großen Flüchtlingswelle waren vor allem Iraker und Syrer von den Übergriffen betroffen, wobei sich auch das Sicherheitspersonal an dem Mobbing beteiligte. Gewalt und Drohungen gehörten zum Alltag, ein regelrechtes Klima der Angst wurde produziert. Hinzu kamen Fälle von Körperverletzung, sexueller Nötigung und sogar Morddrohungen wurden ausgesprochen. Schon damals sprach Open Doors davon, dass die dokumentierten Fälle „nur die Spitze des Eisbergs“ sind. So berichteten drei von vier Befragten von mehreren Übergriffen auf die eigene Person. Bis zu zwei Drittel beklagten die Verfolgung durch das Wachpersonal. Der evangelische Pfarrer Gottfried Martens äußerte sich fassungslos, wie man am „Paradigma des Einzelfalles festhält.“ Ein syrischer Flüchtling berichtete schockiert, wie er vor muslimischen Fundamentalisten fliehen musste, um sie dann im deutschen Asylantenheim wieder zu treffen.

Ein Iraner, der mit einem Landsmann zum Christentum konvertieren wollte, wurde wochenlang gemobbt und war der Gewalt der Mitbewohner ausgeliefert. Er berichtete: „Morgens um vier standen sie neben unseren Betten und fingen an, laut den Koran zu rezitieren. Ich war eigentlich wegen des Islam aus dem Iran geflohen und jetzt wurde ich wieder damit konfrontiert. Als sie gesehen haben, dass wir ein Kreuz trugen, haben sie auf den Boden gespuckt und uns als Verräter bezeichnet. Wir standen in der Schlange an, um zu essen und sind dann nach draußen gedrängt worden. Dort haben afghanische Muslime einen von uns attackiert, der Herzprobleme hatte. Dann wollten wir ihn – wir waren zu viert – schützen, aber es kamen noch 20, 30 andere Muslime, die uns geschlagen haben.“

Christliche Flüchtlinge aus der Ukraine könnten die neuen Opfer sein

Der deutsche Rechtsstaat war mit der Situation überfordert. Auf Anzeigen folgten Gegenanzeigen. Interessanterweise wurde der Anteil an muslimischem Wachpersonal ebenfalls beanstandet. Die Stelle einer christlichen Vertrauensperson sollte im Gegenzug geschaffen werden. Genauso wie Schutzräume für Andersdenkende. Selbst die Bundestagsfraktion der CDU/CSU nahm sich des Themas an, um religiöse Minderheiten besser vor den Muslimen zu schützen. Das Problem war allerdings, dass eindeutige wie belastende Zahlen fehlten. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, hatte hingegen viel mehr Angst vor der Instrumentalisierung der Rechtspopulisten und schob alles auf den Lagerkoller.

Albert Babajan, Armenier und Pfarrer der Hamburger Pfingstgemeinde, beobachtete 2016 allerdings noch eine ganz andere Entwicklung: Dass von 350 Gottesdienstbesuchern rund 250 Flüchtlinge waren, Tendenz steigend. Alleine im Februar des besagten Jahres hätte er 116 Muslime getauft. Babajan dazu: „Die meisten sind eigentlich von dem Islam enttäuscht, und dadurch, dass sie ein gottgläubiges Volk sind, sind sie offen für andere Religionen. Einige hören davon, dass das ihre Chancen, ein Aufenthaltsrecht zu bekommen, erleichtert, wenn sie zum Christentum konvertieren. Es gibt verschiedene Motivationen.“

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