Conservo-Redaktion

(Herwig Schafberg*) Am 24. Juni 1922 wurde der damalige Außenminister Rathenau das Mordopfer von Attentätern, die ihn nicht etwa hassten, sondern wie viele andere anscheinend Hochachtung für ihn empfanden. Herwig Schafberg erinnert an das Werden und Wirken eines Mannes, den die Attentäter für gefährlich hielten, weil er die Mehrheit des Volkes für seine Ziele begeistern könnte, sie jedoch andere Ziele im Sinn hatten.

Am 24. Juni 1922 wurde der damalige Reichsaußenminister Walther Rathenau ermordet. „Es ist schwer zu sagen, wohin seine Politik Deutschland geführt hätte“, heißt es in Sebastian HaffnerGeschichte eines Deutschen„Bekanntlich hatte er diese Zeit nicht, da er nach einem halben Jahr Amtsführung ermordet wurde. Er erregte „massenhaft echte Liebe und echten Haß“, schrieb Haffner, der damals Schüler gewesen war und sich an Diskussionen über Verträge erinnerte, die Rathenau abgeschlossen hatte: „Wir Sekundaner boten uns Ohrfeigen an, weil die einen die Verträge ´genial` nannten, während die andern von ´jüdischem Volksverrat` sprachen.“

Rathenaus Herkunft und Haltung zum Judentum sowie zum Antisemitismus

Walther wurde 1867 als Sohn des späteren AEG-Gründers Emil Rathenau geboren. Nachdem er Philosophie, Physik, Chemie und nach der Promotion Maschinenbau studiert hatte, leistete er freiwillig ein Jahr lang Militärdienst, wurde aber nicht zur Reserveoffizier-Aspiranten-Prüfung zugelassen, da er Jude beziehungsweise kein Christ war. Rückblickend schrieb Rathenau in Staat und Judentum. Eine Polemik„In den Jugendjahren eines jeden deutschen Juden gibt es einen schmerzlichen Augenblick, an den er sich zeitlebens erinnert: wenn ihm zum ersten Male voll bewußt wird, daß er als Bürger zweiter Klasse in die Welt getreten ist und keine Tüchtigkeit und kein Verdienst ihn aus dieser Lage befreien kann.“

„Rathenau litt unter seinem Judentum, wollte es hinter sich lassen“, behauptet Shulamit Volkov in ihrer Biographie (Walther Rathenau. Ein jüdisches Leben in Deutschland 1867–1922) und schreibt weiter: „Eine Taufe stand für Rathenau grundsätzlich nicht zur Debatte. Sie würde nichts ändern, glaubte er, im Gegenteil, die Folge wäre ein ´Antisemitismus gegen Getaufte`.“ Wie Karl Marx, der ebenfalls jüdischer Herkunft war, übernahm auch der junge Walther Rathenau antijüdische Stereotypen – als ob er sich damit einer gesellschaftlichen Strömung anpassen wollte – und zog etwa in einem Essay (Höre, Israel. Eine Polemik gegen das moderne Judentum) sowohl über Assimilierungsunwilligkeit jüdischer Einwanderer aus Osteuropa als auch über Protzerei neureicher Berliner „Tiergartenjuden“ her. Im ersten Entwurf des Essays hatte er sogar die rhetorische Frage gestellt, auf die er jedoch bei der Veröffentlichung verzichtete: „Bedarf es einer Erklärung, wenn ich zum Antisemitismus neige?“

„Ich bin ein Deutscher jüdischen Stammes“, nahm Rathenau für sich in Anspruch: „Mein Volk ist das deutsche Volk, meine Heimat ist das deutsche Land, mein Glaube ist der deutsche Glaube, der über den Bekenntnissen steht.“ Einerlei, inwieweit er auch dieser Gesinnung war, hatte er zumindest Kontakte zu „völkisch“ Gesinnten – unter anderem zu Wilhelm Schwaner, der die „Germanische Glaubens-Gemeinschaft“ mitgegründet hatte, Vorsitzender des „Bundes deutscher Volkserzieher“ war und Schriften seines Freundes Rathenau verlegte. Mit denen fesselte Rathenau massenhaft Leser und beeindruckte auch Gegner in den Reihen der „völkischen“ Bewegung, von denen manche nicht bloß seine als antisemitisch interpretierbaren Ansichten teilten, sondern auch seine Kritik am Kapitalismus und Materialismus, beides aber – anders als er – für Instrumente des Judentums zur Beherrschung der Welt hielten.

Rathenaus Verständnis von Kolonial- und Kriegswirtschaft

Rathenau wollte allerdings den Kapitalismus nicht beseitigen, sondern Kapital nutzbringend investiert wissen und zweifelte insofern am Nutzen deutscher Kolonien in Afrika, deren Erträge in keinem angemessenen Verhältnis zu den Kapitalinvestitionen und Militärinvestitionen zu stehen schienen. Er hatte im Besonderen Zweifel an der Kultivierbarkeit größerer Bodenflächen in Südwestafrika und an den Transportmöglichkeiten für die wenigen dort vorhandenen Rohstoffe, empfahl aber nicht den Verzicht, sondern eine Optimierung der Produktionsmethoden und – zur Vermeidung von Zusammenstößen mit Indigenen – deren abgesonderte Unterbringung in Reservaten. „Bei diesen Erwägungen muß dauernd vor Augen stehen, daß wirtschaftliche Ziele mit wirtschaftlichen Methoden zu erreichen sind: bei aller Förderung und Fürsorge für die eingeborene Bevölkerung muss dieser Grundsatz, ungetrübt von sentimentaler Gefühlspolitik, der leitende bleiben.“

1912 wurde Walther Rathenau Aufsichtsratsvorsitzender der AEG, die sich damals zu einem der größten Rüstungsproduzenten in Deutschland entwickelte. Nachdem er Anfang des Ersten Weltkrieges auf die unzulängliche Kriegsvorbereitung des Deutschen Reiches hingewiesen und die Schaffung eines Amtes zur Bewirtschaftung kriegswichtiger Rohstoffe empfohlen hatte, wurde zu dem Zweck im Kriegsministerium eine Abteilung eingerichtet, deren Leitung Rathenau zeitweise übernahm. Die staatlich gelenkte Planwirtschaft, mit der er die Versorgungskrise zu Beginn des Krieges meisterte, diente Lenin nach der Oktoberrevolution in Russland und später auch Albert Speer, dem Rüstungsminister im nationalsozialistischen Deutschland, als Vorbild.

So bekümmert Rathenau über den Kriegsausbruch 1914 gewesen war, gab er sich als Abteilungsleiter und auch als Konzernchef große Mühe, daran mitzuwirken, dass Deutschland sich in dem Ersten Weltkrieg behaupten konnte. Dazu gehörte etwa der Einsatz belgischer Zivilisten als Zwangsarbeiter in Deutschland, den er empfohlen hatte. Und als die Deutschen diesen Krieg zu verlieren schienen, empfahl er eine Massenmobilisierung – nach dem Vorbild der Franzosen während der Revolutionskriege – und war sich darin einig mit Erich Ludendorff, dem führenden Mann in der Obersten Heeresleitung (OHL) und späteren Führer einer Organisation  der „völkischen“ Bewegung. Zur Bildung solch einer „Levée en masse“ kam es allerdings nicht mehr – und der Krieg endete 1918 mit der Niederlage Deutschlands.

Rathenau in den Wirren der letzten Kriegszeit und der revolutionären Veränderungen

Seine Mitwirkung an den Rüstungsanstrengungen des Kaiserreiches und im Besonderen seine Tätigkeit im Kriegsministerium hatte nichts daran geändert, dass Rathenau nach wie vor eine stärkere Beteiligung der Bürger an der politischen Gestaltung des Landes befürwortete, als es das monarchische Herrschaftssystem zuließ. Erst als sich die deutsche Kriegsniederlage abzeichnete, berief Kaiser Wilhelm II. auf Drängen Ludendorffs führende Vertreter der Oppositionsparteien in die Regierung, die ein Waffenstillstandsabkommen mit den Kriegsgegnern aushandeln und dafür die Verantwortung übernehmen sollte, vor der die OHL sich drücken wollte.

Nachdem der Krieg beendet und die Monarchie in der Novemberrevolution 1918 durch Arbeiter und Soldaten gestürzt war, gehörte Walther Rathenau zu den Gründern der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), die an mehreren Regierungen der neuen Weimarer Republik beteiligt war. Diese Regierungen wurden nicht nur von links außen bekämpft, sondern auch von rechts – besonders von Mitstreitern der „völkischen“ Bewegung. Obwohl er mit Erfolg zur Kriegswirtschaft beigetragen, zu den Kritikern des Waffenstillstandsvertrages gehört und für eine Fortführung des Krieges plädiert hatte, betrachteten Anhänger dieser Bewegung „den Juden“ Rathenau als Mitverantwortlichen für die Kriegsniederlage, auf die Juden angeblich hingewirkt hätten. Dass die OHL mit Hindenburg und Ludendorff an der Spitze zur Beendigung des Krieges gedrängt hatte, hielt die beiden nicht davon ab, später zu behaupten, die deutschen Truppen wären im Felde unbesiegt geblieben, doch revolutionäre Kräfte wären den Soldaten in den Rücken gefallen und hätten sie mit einem „Dolchstoß“ zu Fall gebracht.

Rathenau als Außenminister und sein Eintreten für die Erfüllungspolitik

Sie sahen Juden und im Besonderen Rathenau, der seit Anfang 1922 Außenminister war, außerdem in der Mitverantwortung für die „Erfüllungspolitik“, mit der die Regierungen der Weimarer Republik die harten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages zu erfüllen suchten. Zu denen zählten nicht nur der Verlust großer Gebiete des Deutschen Reiches sowie sämtlicher Kolonien und eine erhebliche Minimierung der deutschen Streitkräfte, sondern auch Reparationen, die Deutschland an die Sieger zu entrichten hatte und die eine schwer erträgliche Belastung für die junge Republik waren.

Rathenau ging wie seine Regierungskollegen davon aus, dass Deutschland vorerst nichts anderes übrig blieb, als die Reparationsforderungen zu erfüllen, war aber der Überzeugung, dass sein Land diese Belastungen auf Dauer nicht tragen könnte, und hoffte, dass man davon auch die Siegermächte mit der Zeit überzeugen und zu einer Reduzierung ihrer Forderungen bewegen könnte. Dazu müsste Deutschland allerdings guten Willen zeigen und soweit wie möglich die geforderten Leistungen erbringen. Zu den Verträgen, die er in seiner kurzen Amtszeit abschloss und die in den eingangs erwähnten Erinnerungen von Sebastian Haffner vorkamen, gehörte einer mit Frankreich über Sachlieferungen an dieses und der Vertrag von Rapallo mit der russischen Sowjetrepublik. Mit diesem Vertrag, in dem die Russen auf Reparationsforderungen an das Deutsche Reich verzichteten, hoffte Rathenau unter anderem, seine Verhandlungsposition gegenüber den Westmächten stärken zu können.

Auch wenn in der „völkischen“ Bewegung manch einem der Vertragsabschluss gefiel, lief die Bewegung, zu der auch Adolf Hitler mit seinen Nationalsozialisten gehörte, weiter Sturm gegen die „Erfüllungspolitiker“ und im Besonderen gegen den Außenminister, gegen den sich die Wut beispielsweise mit dem Hetzruf richtete: „Schlag tot den Walther Rathenau, die gottverdammte Judensau!“

Rathenaus Attentäter und ihre Beweggründe

Die Attentäter und ihre Mitwisser waren großenteils Studenten aus einer Gruppe der Organisation Consul, die sich weder mit den Ergebnissen des Weltkrieges noch der Novemberrevolution 1918 abfinden und auf einen Umsturz hinwirken wollte. Anführer sowie Sprecher der Gruppe war Erwin Kern, der nach dem Krieg aus dem Dienst als Marineoffizier entlassen worden war und für Walther Rathenau anscheinend ähnlich hohe Achtung empfand wie Ernst von Salomon, der ebenfalls Mitglied dieser Gruppe war und später seine Erinnerungen (Die Geächteten und Der Fragebogen) publizierte. „Weißt du noch, wie wir uns auf die Schriften Rathenaus stürzten? Wie wir seine Theorie vom ´Mut- und Furchtmenschen` diskutierten“, fragte er einen anderen aus dieser Gruppe: „Je länger wir davon sprachen, desto mehr waren wir davon angetan. Kern sagte schließlich: ´Laßt das, sonst werden wir noch weich`…“

Doch Kern redete selber oft über das, was er von Rathenau gehört und gelesen hatte. „In seine Hand ist mehr gelegt, als je in eine Hand seit dem November 18. Wenn zu einem Mann das Schicksal mit seiner Forderung kam“, sagte Kern nach von Salomons Erinnerungen über Rathenau, „dann ist es dieser Mann. Er hat die bitterste Kritik der Menschen und der Mächte seiner Zeit geschrieben. Und doch ist er ein Mensch dieser Zeit und hingegeben an die Mächte. Er ist ihre reifste, letzte Frucht, in sich vereinigend, was seine Zeit an Wert und Gedanken, an Ethos und an Pathos, an Würde und an Glaube in sich barg. Er sah, was keiner sah, und forderte, was keiner forderte“, fuhr Kern fort: „Ich spüre es bei jedem Satz seiner Reden, seiner Schriften, er sparte sich den letzten Schritt für eine Zeit, da er entscheidend werden muß. Ich glaube, diese Zeit ist da. Ich glaube, er will ihn gehen. Für uns kann nur bestimmend sein, wohin er führt.“ So ungenau diese Äußerungen sein mögen, kann es keinen Zweifel daran geben, dass der liberale Demokrat Rathenau für Staats- sowie Gesellschaftsverhältnisse eintrat, die von Kern und seinen Mitstreitern abgelehnt wurden.

Dass Rathenau „Erfüllungspolitiker“ war, schien nicht ausschlaggebend für Erwin Kerns Attentatsplan zu sein. „Möge er das treiben, was die Schwätzer Erfüllungspolitik nennen. Was geht das uns an, die wir um höhere Dinge fechten. Wir fechten nicht, damit das Volk glücklich werde. Wir fechten, um es in seine Schicksalslinie zu zwingen. Aber wenn dieser Mann dem Volke noch einmal einen Glauben schenkte, wenn er es noch einmal emporrisse zu einem Willen, einer Form, die Willen und Form sind einer Zeit, die im Krieg starb…, das ertrüge ich nicht“, räsonierte Kern: „Wenn jetzt das Letzte nicht gewagt wird, kann es für Jahrzehnte zu spät sein“, fuhr er an anderer Stelle fort: „Wir wollen die Revolution… Darum ist es an uns, den ersten Schritt zu tun, die Bresche zu schlagen… Wir greifen das Sichtbare an; es ist immer noch durch Menschen verkörpert… Ich habe die Absicht, den Mann zu erschießen, der größer ist als alle, die um ihn stehen.“ „Rathenau?“ fragte Ernst von Salomon. Ja, Rathenau, antwortete Kern: „Das Blut dieses Mannes soll unversöhnlich trennen, was auf ewig getrennt werden muß.“

Das Attentat auf Rathenau und seine Folgen

„Wenn ihr ergriffen werdet…, dann schiebt wacker alle Schuld auf mich“, sagte Kern zu von Salomon sowie weiteren Mitwissern, bevor er seinen Plan am 24. Juni 1922 in die Tat umsetzte und Rathenau aus einem vorbeifahrenden Auto erschoss, als der Außenminister im offenen Wagen zu seinem Amtssitz unterwegs war. „Sagt um keinen Preis die Wahrheit… Sagt irgend etwas, daß die Leute verstehen, die gewohnt sind, ihren Morgenblättern zu glauben. Sagt meinetwegen, er sei einer von den Weisen Zion… oder sonst was Blödes.“ Polizei, Justiz und Öffentlichkeit sollten also lieber glauben, dass die Ermordung Rathenaus aus antisemitischen Motiven erfolgt wäre, als erfahren, dass der Anschlag in Wahrheit „ein Fanal sein“ sollte, „das weitere Taten weckt“, wie Erwin Kern spekuliert hatte. Er hatte anscheinend damit gerechnet, dass die Regierung als Reaktion auf das Attentat scharf gegen die „völkische“ Bewegung vorgehen würde und diese sich daraufhin mit Aussicht auf Erfolg gegen die Staatsmacht erheben würde.

Tatsächlich löste die Ermordung Rathenaus eine weit verbreitete Empörung in der Bevölkerung aus: Arbeiter traten in den Streik, es gab Protestveranstaltungen und zur Beerdigung von Rathenau fanden sich ein paar hunderttausend Menschen ein. „Hätte man diese Massen an diesem Tag aufgefordert, Schluß zu machen mit denen, die damals noch ´Reaktionäre` hießen und in Wahrheit bereits die Nazis waren, sie hätten es ohne weiteres getan“, schrieb Haffner in seiner oben genannten Geschichte. Doch „niemand forderte sie dazu auf. Man forderte sie vielmehr auf, Disziplin und Ordnung zu bewahren“, so dass die „völkische“ Bewegung unbeschadet blieb. Lediglich Kern sowie ein Komplize kamen bei einer Schießerei mit der Polizei ums Leben. Ernst von Salomon und andere Komplizen wurden zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Die “nationale Erhebung” scheitert. Vorläufig!

„Wenn Hitler seine Stunde begreift, ist er der Mann, für den ich ihn halte“, hatte Kern seinen Mitwissern zum Abschied gesagt: „Ein Jahr später ist ein Jahrzehnt zu früh.“ Doch Adolf Hitler hielt erst ein Jahr später seine Stunde für gekommen und gab 1923 das Signal zur „nationalen“ Erhebung, die jedoch noch keinen Erfolg hatte. Es dauerte ein weiteres Jahrzehnt, bis er mit seinen nationalsozialistischen Gefolgsleuten die stärkste Fraktion im Reichstag stellte und Paul von Hindenburg, der inzwischen zum Reichspräsidenten gewählt worden war, ihn 1933 zum Reichskanzler ernannte.

Zur Verfolgung ihrer politischen Gegner konnten die Nationalsozialisten nun beispielsweise ein Gesetz nutzen, das als Reaktion auf die Ermordung Rathenaus zum „Schutz der Republik“ vor Extremisten wie solchen aus der „völkischen“ Bewegung in Kraft gesetzt worden war. Nach diesem Gesetz war ein Verbot von Versammlungen sowie Vereinigungen einfacher geworden. Und es war im Rahmen dieses Gesetzes ein Staatsgerichtshof geschaffen worden, dessen Mitglieder vom Reichspräsidenten ernannt wurden. Unter den veränderten Machtverhältnissen dauerte es nicht lange, bis diese Institution ebenso wie andere von den Nationalsozialisten dominiert wurde.

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*Dieser Beitrag erschien zuerst am 24.06.22 auf dem Blog von Jürgen Fritz unter der Überschrift “Vor 100 Jahren ermordet: Walther Rathenau und sein Verhältnis zur ‘völkischen’ Bewegung”. – Die Bilder und die letzte Zwischenüberschrift wurden von der conservo-Redaktion eingefügt.

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