Ölembargo – eine wirksame Waffe gegen den russischen Aggressor

(www.conservo.blog)

Von Peter Helmes

Dank des deutschen Einlenkens kann sich die EU nun an die Umsetzung eines geplanten Erdölembargos bis Ende des Jahres machen. Das ist ein großer Fortschritt. Die EU setzt am richtigen Hebel an. Sie kann mit einem Erdölembargo die Kriegsfinanzierung erschweren und die wirtschaftlichen Kosten des Krieges für Russland hochschrauben; das könnte den Druck hinsichtlich eines Waffenstillstands erhöhen. Gleichzeitig entlasten sich die EU-Staaten, weil sie weniger stark dem Vorwurf ausgesetzt sind, Kriegsfinanzierung zu betreiben.

Den Skeptikern zum Trotz sei versichert: Ein wirksamer Ölboykott gegen Russland ist  möglich, aber man darf dann die Probleme bei der Gasversorgung nicht übersehen. Es spricht  deshalb alles für die Erschließung weiterer Vorkommen. Denn Europas Plan, auf russisches Gas zu verzichten, ist noch weit weg von der Realität. Das größte Hindernis ist das Zögern Europas, die Gasproduktion zu erhöhen, weil es befürchtet, daß eine solche Maßnahme die europäische Klimaagenda untergraben würde. Dies ist ein Irrtum. Europa kann Wege finden, um sicherzustellen, daß eine Steigerung mit seinen Klimazielen vereinbar ist.

Das geplante Öl-Embargo wird nach Einschätzung des Ökonoms Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, nur mäßige Auswirkungen auf die Wirtschaft in Deutschland haben. Hüther sagte heute im Deutschlandfunk, es bestehe eine vergleichsweise geringe Abhängigkeit von russischem Öl, zudem sei eine ausreichende Menge Öl auf dem Weltmarkt verfügbar. Mögliche Preissteigerungen, etwa beim Sprit, könnten durch Hilfspakete für private Haushalte und Unternehmen kompensiert werden. Zudem werde sich der aktuelle Preisanstieg wieder beruhigen.

Auch die EU-Kommission schlägt ein Ölembargo gegen Russland vor

Das erklärte Kommissionspräsidentin von der Leyen vor dem Europäischen Parlament. Dann dürften europäische Firmen kein Öl mehr aus dem Land importieren. Man wolle russische Rohöllieferungen innerhalb von sechs Monaten und den Import raffinierter Erzeugnisse bis Ende des Jahres auslaufen lassen.

Das ist von sehr großer Bedeutung, weil gerade die Ölverkäufe einen besonders hohen Wert haben und deswegen auch die Einnahmen im Staatshaushalt diejenigen sind, die die Kriegsmaschinerie von Putin am Laufen halten.

„Auf diese Weise maximieren wir den Druck auf Russland und halten gleichzeitig Kollateralschäden für uns und unsere Partner weltweit möglichst gering“, sagte v.d. Leyen lt. Dlf von heute. Wenn man der Ukraine helfen wolle, müsse die eigene Wirtschaft stark bleiben.

Zu geplanten Ausnahmen für Ungarn und die Slowakei sagte die Kommissionspräsidentin nichts, nach Medienberichten sind aber umfangreiche Ausnahmeregelungen für beide Länder geplant. Ein Sprecher der ungarischen Regierung äußerte sich dennoch kritisch: Es gebe derzeit keine Pläne oder Garantien für die vereinbarte Übergangszeit. Aber das, was jetzt ausgehandelt wurde oder vielleicht als Kompromiß noch wird, ist auf jeden Fall besser, als kein Sanktionspaket zu haben.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Roth, schrieb auf Twitter, Putin verliere mit dem Embargo seinen mit Abstand wichtigsten Markt. Daß es nach den Plänen der EU-Kommission für Ungarn und die Slowakei zunächst noch Ausnahmen gebe, sei ärgerlich, so der SPD-Politiker; das von der EU ausgesandte Signal bleibe aber wichtig.

Neue Sanktionen gegen Banken

Von der Leyen kündigte im EU-Parlament auch Pläne für weitere Strafmaßnahmen an, darunter gegen russische Banken. Sie sehen ihren Angaben zufolge vor, die größte russische Bank, die Sberbank, und zwei weitere Banken vom internationalen Finanzkommunikationssystem Swift abzukoppeln.

„Dadurch treffen wir Banken, die für das russische Finanzsystem relevant sind, und schränken Putins Fähigkeit zu weiteren Zerstörungen ein“, sagt von der Leyen.

Zudem sollen europäische Wirtschaftsprüfer, Berater und sogenannte Spin-Doktoren nicht mehr für russische Unternehmen und den Kreml von Präsident Wladimir Putin arbeiten dürfen. Auf die EU-Liste der Personen, deren Vermögenswerte eingefroren werden, sollen auch Akteure kommen, die für die russischen Gräueltaten in ukrainischen Städten wie Butscha und Mariupol verantwortlich sind.

Zustimmung aller Mitgliedsländer erforderlich

Damit die geplanten Sanktionen in Kraft treten können, ist noch die Zustimmung der Regierungen aller 27 EU-Staaten nötig. Heute wollen deren ständige Vertreter in Brüssel mit den Beratungen beginnen.

Das neue Sanktionspaket ist bereits das sechste, das die EU-Kommission und der Europäische Auswärtige Dienst auf den Weg bringt. Die wirtschaftlichen Strafmaßnahmen sollen vor allem dazu beitragen, Russland die finanziellen Ressourcen für eine Fortführung des Angriffskrieges gegen die Ukraine zu nehmen.

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20 Kommentare

  1. Ist Peter Helmes in der Ukrainefrage ein Ignorant?
    Die Ukraine führt seit dem Maidan Krieg !!! gegen den Donbass und die dortigen Russen. Die 42 Verbrannten im Gewerkschaftshaus in Odessa sind noch immer nicht gesühnt. Um es kurz zu machen, Putin wurde praktisch zum Krieg gezwungen durch die NATO. Ein Angriff gegen den Donbass war von der Ukraine schon terminiert.
    Lesenswert die Reden von Putin und die von George Friedman 2015!
    Alles was zur Zeit gemacht wird, dient nur der Verlängerung des Krieges. Die Waffenindustrie freut das. der zusammengeschossene Schrott muß ersetzt werden.
    [Im Wartezimmer eines RA: Nur keinen Streit vermeiden.]

    Mir sind geradezu identische Ereignisse aufgefallen.
    Die Polen haben die deutsche Bevölkerung in den “übernommenen” deutschen Gebieten von 1921 bis 1939 schikaniert und drangsaliert und 1939 schon eine Teilmobilmachung ausgerufen (Kriegserklärung!). Hitler wollte einen Korridor aber zu der Zeit keinen Krieg. Die Briten bestärkten die Polen dagegen. Der Angriff der dt. Wehrmacht war eine lokale Angelegenheit. Am nächsten Tag begannen die Briten den Weltkrieg mit ihrer Kriegserklärung.
    Das Gegenstück: Die Ukraine betreibt das selbe gegen die eigenen Staatsbürger russischer Sprache. Und die NATO betreibt die Stationierung von Waffensystemen dort.

    1. Die allermeisten Gebäudeschäden gehen genau darauf zurück!

  2. “Ölembargo – eine wirksame Waffe gegen den russischen Aggressor…” Leider nein! Es wird wie die meisten Sanktionen ein Eigentor mit schwerer Schädigung der eigenen Wirtschaft als Folge.

    1. So sehe ich das auch. Ahnungslos wie immer. Russland, Putin ist kein dummer Mann, der holt schon längst zum Gegenschlag mit Sanktionen gegen Europa aus und die Amis importieren trotz Krieg immens mehr Mengen aus Russland um es uns verteuert zu verkaufen.

      Diesmal fällt die unmögliche Betonkopffrisur Dame nicht lachend sondern vom abgesägten Ast, die EU der Gründerväter gibt es nicht mehr, die zum Konkurrenten der Weltmächte hätte werden können, nur eine hysterische EU von Betonköpfen die für die Weltmächte selbst das Licht ausmacht, denn keine Weltmacht möchte, denken wir logisch und unparteiisch einen zusätzlichen Konkurrenten haben.

    2. Ein Embargo ist gleichbedeutend mit der wirtschaftlichen Vernichtung und damit dem Untergang dieses Landes. Geschuldet ist der Irrsinn aber vor allem dem idiotischen Glauben der Kirche des Heiligen Klimas, die predigt, dass das Lebensgas CO2 ein Giftgas ist.

      Weitgehender Zusammenbruch der industriellen Grundstruktur – ein Gas-Embargo für Deutschland wäre “hochgefährlich”

      “Wäre man bereit, 2°C die Wohnung kälter zu machen oder etwas langsamer Auto zu fahren oder 10 Cent mehr an der Säule zu bezahlen für ein Energieembargo?

      Um all solche Fragen geht es nicht. Wenn es darum ginge und das regelbar wäre, dann hätten wir’s schon längst.

      Es geht wirklich um einen weitgehenden Zusammenbruch der industriellen Grundstruktur, die Erdgas braucht, und der ganzen Wertschöpfungsketten dahinter.

      Wir reden dieses Mal davon, dass wir möglicherweise über Monate, wenn wir Pech haben über zwei Jahre Strukturen nicht mehr versorgen können. Ich denke das können sich Menschen überhaupt nicht vorstellen.

      In dieser Phase freiwillig dies auszulösen, hielte ich für unverantwortlich.”

      —Johannes Teyssen (ehemaliger E.ON-Chef)

      In dieser Situation sind wir nur deshalb, weil die Idioten und Schwerstkriminellen der Klimasekte seit Jahrzehnten die Energiepolitik bestimmen.

      Ex-EON-Chef Teyssen – Gas-Embargo gegen Russland mit VERHEERENDEN Folgen – https://ogy.de/ia1w || https://www.bitchute.com/video/XaVyl52k0ZWt/

  3. Ich kann nicht erkennen, dass die BRD eine Eigeninteresse daran haben koennte, gegen Russland zu “kaempfen” oder den Abwehrhrieg der Ukrainer zu unterstuetzen.

    Russland will seinen eisfreien Hafen am schwarzen Meer zurueck haben und in der Lage sein ihn auf Dauer militaerisch verteidigen zu koennen. Dazu brauchen sie entweder einen breiten Landkorridor zw. Russland und der Krim, oder eine zumindest auf Dauer neutrale Ukraine. Russland braucht das, um ihre Seemacht zum Schutz ihrer Rohstoffexporte sichern zu koennen, vor allem im Mittelmeer und zu den arabischen Staaten. Alle grossen Importeure/Exporteure muessen eine starke Seemacht haben, und daran hat sich seit 3-400 Jahren nichts geaendert. Spanien, Holland, England, USA, China und Russland. Viele in Europa ignorieren diesen Fakt, weil sie durch die US-Seemacht geschuetzt werden.

  4. Ich glaube, ich lese nicht richtig? 😯
    Peter Helmes schlägt – wie die MSM – Embargos gegen Russland vor, und verteidigt Diese?
    Das MUSS Satire sein! 😁😁😁
    Ich finde aber kein Satire-Tag.

    1. Richtig….. er abreitet unermüdlich daran seinen einstmals guten Ruf, ein für alle mal zu erledigen.

      Und sogar Claudia Fatima Roth wird zitiert….. einer die si dämlich ist wie Baerbock….. Liz-Truss und andere in Europa.

      Russland hat übrigens Vermögenswerte von gegen 500 Milliarden in Russland eingefroren, das als Ausgleich für die vom westen gestohlenen 300 Milliarden Russlands.
      Wenn wir also etwas Russisches enteignen, verlieren wir von den 500 Milliarden mindestens d im selben Umfang.

      Zudem, die Exporte Russlands nach China und Indien steigen gerade an…….. und die werden noch massiv weiter ansteigen.
      In ein paar Jahren braucht Russland die EU nicht mehr…… wir aber werden die Rohstoffe nicht einfach andern Ortes ausbuddeln können.

      Tja, wir sind alles Narren und die Schweiz macht da ebenfalls beflissen mit.

  5. Lieber Peter,
    “Ölembargo als wirksame WAFFE gegen den russischen Aggressor”
    Mit WAFFEN führt man KRIEG !!
    Und wenn Ungarn dem Embargo nicht zustimmt? führen wir dann auch gegen Ungarn Krieg??
    WER ist dann der Aggressor??
    Ich meine Deutschland erfindet seit längerem neue FEINDE.

    Die Überschrift finde ich voll gelungen!! Dank des deutschen Einlenkens!!!

  6. Oh Mann, mir bleibt die Spucke weg.
    Dazu sage ich lieber nichts.
    Danke für die gute Aufklärung von VdL diese gute Präsidentin macht ja alles so richtig. Und es sind wieder die Deutschen die für diese Politik den Kopf hinhalten müssen.

    1. @ Ingrid

      Oh Mann, oh Mann, und während die bekloppte EU ein Sanktionspaket nach dem anderen auf den Weg bringt, kaufen die Amis billiges Öl in Rußland als gäb`s kein Morgen mehr. Das ist ja alles nur noch balla-balla.

  7. “Die EU setzt am richtigen Hebel an. Sie kann mit einem Erdölembargo die Kriegsfinanzierung erschweren und die wirtschaftlichen Kosten des Krieges für Russland hochschrauben…”
    Aha. Ich bin mir sicher das Russland, China und Indien, die gemeinsam etwa die Hälfte der Weltbevölkerung stellen, auf das Ölembargo des “Westens” einen schönen, dicken …

    1. Tja, wer glaubt hier eigentlich das die Russen sich das alles lange gefallen lassen ?

      Nein, wenn denen der Kragen platzt drehen die den Gashahn sofort zu.

      Hier in der Schweiz sind wir nicht so abhängig von Energie aus Russland, trotzdem ist der Kilowatt-Preis hier von 5-9 Rappen auf 27 Rappen gestiegen.

      Und ja, der Euro ist auf 97 Rappen gefallen………

      Also, bleibt das Gas aus, kommt es in Deutschland zu massiven Stilllegungen. Und die Mietnebenkosten werden explodieren.
      1 Million mehr Arbeitslose sind in Sicht……. die dann mit Arbeitslosengeld die 3 mal höheren Heizkosten, die 2 mal so hohen Lebensmittelpreise, die 5 Euro fürs Benzin bezahlen dürfen.

      Das Öl aus Russland ist nur gerade der weniger wichtige Sektor mit dem man Putin zu ärgern hofft.

      Aber das ist schwer, denn die Preise sind derart gestiegen das Russland nur 1/3 der früheren Mengen verkaufen muss, um gleich viel wie Anfang Jahr zu verdienen.
      Im Moment verdient Russland so wunderprächtig…….. da kann Putin seinen Leuten fürs Weihnachtsfest noch eine 13. Rente bezahlen…… während die Deutschen sich den Arsch abfrieren.

      Nebenbei…… wisst ihr was ein Russischer Berufssoldat in der Armee verdient….
      Burjaten gehen oft in die Armee, und dort verdienen sie 6 mal so viel als würde er sonst was arbeiten. Burjatien liegt an der Grenze zur Mongolei. Und dort gibts noch harte Männer, denn die sind nicht verwöhnt und kälte sind die auch mehr wie gewohnt.

      Und Kadyrovs Muslime…. alle fragen sich, wieso die nun für Russland kämpfen. Nun ja, die Muslime die damals aus Tschetschenien eine Kalifat machen wollten, das waren massgeblich Extremisten aus dem Ausland.
      Dies Muslime verdienen in der Armee sehr gut. Zudem kommen die aus einer Kultur die den Sieger im Krieg ehrt. Der Manneswürde eines Tschetschenen ist es überaus zuträglich, in einem Krieg gekämpft zu haben. Sogar die Hadsch steht da hinten an.

      Das Schweizer fernsehen berichtet darüber, als ob Russland einfach die Ärmsten seiner Volkgruppen im Krieg verheizt……
      Die Realität ist, eine karr8iere in der Armee ist eben oft einfach eine gute Möglichkeit, insbesondere für Russen aus gebieten in denen man noch so gar nicht verwöhnt ist, die Kälte gewohnt sind, schon immer einfach lebten.

    2. “Nun ja, die Muslime die damals aus Tschetschenien eine Kalifat machen wollten, das waren massgeblich Extremisten aus dem Ausland.”

      @Walter Roth

      Diese radikalisierten Tschetschenen, die damals gegen Russland gekämpft haben, leben allesamt im Exil und hatten im Syrienkrieg gegen Assad und gegen Russland gekämpft, um sich bei Putin zu revanchieren.
      Jetzt strömen viele dieser radikalisierten Exil-Tschteschenen in die Ukraine um gegen Putin udn gegen Russland zu kämpfen. Die haben immer noch eine Rechnung mit den Russen und mit Putin offen.
      Übrigens in der Ukraine kämpfen auch viele rechtsextreme türkische militante Graue Wölfe Söldner an der Seit der Ukrainer…

      Nur zur Erinnerung in Deutschland ist die rechtsextreme Gruppierung der Gruppierung der Grauen Wölfe nicht verboten. Währen die Kurdische PKK in Deutschland verboten ist.
      Warum?
      Das sollten euch lieber die SPD/CDU/CSU erklären. Diese Parteien haben schon immer Rechtsextremisten, Islamisten und Diktatoren im Ausland verteidigt und geschützt.
      Auch jetzt in der Ukraine stehen die SPD/CDU/CSU wie so oft in der Vergangenheit auf der Seite von Faschos…

      NRW ist dank der SPD-Landesregierungen (des Bundeslandes NRW) eine Salafistenhochburg geworden.

  8. Erinnert sei an die Antwort der früheren Außenministerin der USA, Mad-
    leine Albright, auf die Frage eines Journalisten, ob das Nahrungsmittelembar-
    go gegen den Irak während des gleichnamigen Krieges, welches 500 000 Kin-
    dern den Hungertod brachte, den Preis wert war. Antwort Albright:”Ja, das
    war er wert.” (Unfaßbar!) Nicht nur in der Ukraine, auch in Rußland leben
    Kinder. Welche Schuld haben sie auf sich geladen? Ich frage deshalb, weil die
    Spirale der Sanktionen kein Ende zu nehmen scheint. Und die unbeschränkten
    Waffenlieferungen werden noch mehr zerstören, und noch mehr Menschen-
    leben kosten, aber sie werden keinen Sieger bescheren. Was nützt den Ukra-
    inern eine zerstörte Ukraine? Erzeugt es Stolz und Genugtuung, in Ruinen den
    Sieg zu feiern und zugleich die Toten zu beweinen?

    1. @S.Rüstig

      Auf dem Anti-Spiegel-Blog gibt es einen sehr guten Nachruf des russischen Fernsehens auf Madeleine Albright vom 25.3.2022. Man sollte sich ihr Gesicht ansehen, dort steht alles geschrieben, was sie war : das weibliche Gegenstück zu Satan. Sie hasste die Serben, sie hasste die Russen und machte daraus auch keinen Hehl. Albright soll einmal gesagt haben, es wäre ungerecht, daß Rußland alleine über so immense Bodenschätze verfüge. Auch andere Länder müßten darauf ein Anrecht haben und wenn sie “andere Länder ” sagte, so meinte sie wohl Amerika. Ja, so sind sie, die Amis. Sie sind davon überzeugt, daß alles in dieser Welt ihnen gehören muss und so benehmen sie sich auch.

      Albright war auch die maßgebliche Drahtzieherin im Jugoslawien-Krieg und bestimmte, welche Ziele dort mit amerikanischen Bomben dem Erdboden gleichgemacht wurden. Ihr unsäglicher Ausspruch zum Tode von 500.000 Kindern im Irak sollte der Menschheit immer in Erinnerung bleiben. Ich habe einen derartig menschenverachtenden Ausspruch noch nie von einer anderen Frau gehört, egal, welcher Nationalität. Möge diese Satanistin zu ihrem Herrn und Meister gegangen sein und dort für immer bleiben.

      1. Mit “ja, so sind sie, die Amis” verleumden sie den Amerikaner, der von Haus aus konservativ ist. Die USA sind vom Beginn von Freimaurern beeinflußt, ständige Kriege sind ein Zeichen dafür. Das als kleiner Denkanstoß.

  9. Was ist das wieder für eine Behauptung? Gestern wurde hier doch das Gegenteil behauptet, nähmlich das diese Gassanktionen gar nicht so krasse Auswirkungen auf den Krieg hätten.

    1. Liebe/r Jagua,

      ich poste hier verschiedene Artikel mit unterschiedlichen Meinungen der Autoren. Ziel ist die Wiederbelebung der Debattenkultur. Man kann verschiedene Meinungen haben und trotzdem noch miteinander reden.
      Wenn wir hier eine Cancel Culture einführen, sind wir nicht besser als die taz, ARD und ZDF.

      Viele Grüße von Maria

      1. Liebe Maria, ich bin ein er. Das ist gut und wichtig, dass man verschiedene Meinungen hört. Ich bin nur etwas iritiert gewesen, weil es einfach so kontra ist. Im übrigen ist meine private Meinung, dass der Krieg nicht durch die Sanktionen gestop werden kann.

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