Michael van Laack

Orban verehren sie selbstverständlich auch… Im Bayerischen Rundfunk ist man der Ansicht, dass sich jeder, der den Texts des Songs “Layla” nicht sexistisch findet und an öffentlichen CD-Verbrennungen nicht beteiligt, nicht täglich als Morgengebet-Ersatz vor der LGBTI-Fahne niederkniet und ein T-Shirt bzw. Top mit der Aufschrift “Die Zahl der Geschlechter ist unendlich” oder “Queer ist das bessere heterosexuell” trägt, auf die Seite der Antihelden Trump, Orban, Erdogan oder Putin stellt.

Unausgesprochen – weil bei den meisten Konsumenten des Staatsfernsehens Codeworte wie Trump oder Orban ohnehin die gewünschte Botschaft entstehen lassen – bleibt der Vorwurf, wer das Lied mitsinge, sei ein böser rechter oder anderer non-linksextremistischer Zeitgenosse.

Wer sich als Mann oder Frau “liest”, kann doch nicht normal sein…

Und wer würde das schon sein wollen in einer Zeit, in der jeder Hansel und jedes Gretelchen öffentlich und “mutig” bekennt, dass er/sie weder Männlein noch Weiblein sei – In einer Zeit, in der Frauen zwar das Recht haben sollen, “Oben ohne” zu shoppen, aber jedes auch nur flüchtige “auf die Nippel schauen” als sexuelle Belästigung gewertet wird, kann dieses Lied von den in der Sexualerziehung zu oft mit bunten Flyern bedachten Ex-Kindern der Rudolf-Steiner-Grundschule “Regenbogen-Ponyhof”, die heute im ÖRR Sendungen moderieren dürfen, selbstverständlich nur allergrößtes Befremden auslösen. Dazu mein aufrichtiges Beileid!

Wie auch immer! Selten habe ich so einen dreisten Akteur im BR gesehen wie diesen Moderator, der im ersten Halbsatz empört zurückweist, es gäbe Cancel-Culture in diesem Land, um im zweiten Halbsatz alle zu verunglimpfen, die nicht seine öffentlich-rechtliche buntfaschistische Meinung vertreten.

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