Michael van Laack

Heute möchte ich unsere Leser ausnahmsweise einmal Anteil nehmen lassen an der Post, die mich zu meinem Engagement auf dem Blog und den sozialen Netzwerken nahezu täglich erreicht. Denn das Besondere ist: Es handelt sich nicht wie üblich um eine E-Mail mit wenig charmantem Inhalt, die mir wohlmeinende Zeitgenossen seit meiner Mitarbeit auf Philosophia Perennis gern in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zukommen lassen, sondern um eine Postkarte.

Da ich meinem Fan nicht persönlich antworten kann, möchte ich dies ausnahmsweise einmal öffentlich tun:

Lieber X, Liebe Y oder Liebes Z!

Das passende Geschlecht müssen Sie sich aus der Anrede selbst aussuchen, weil Sie leider vergessen haben, den Absender einzutragen. Kann ja mal vorkommen. Vor allem, wenn man so krass verärgert ist über den Adressaten seiner Postkarte.

Ich bin Ihnen jedenfalls sehr dankbar, dass Sie mich kostenlos analysiert haben. Das spart den Weg zum Psychotherapeuten. Ob ich mich bessern werde? Wohl kaum! Narzissten sind dazu bekanntlich überhaupt nicht fähig, so dass Ihre Mitteilung an mich aus dieser Perspektive betrachtet sinnlos erscheint. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Über Sie weiß ich leider nicht viel, doch eines sehr sicher: Mehrere Menschen müssen Ihnen schon mal gesagt haben, dass Sie eine ganz schlechte Handschrift haben. Sonst hätten Sie sich doch gewiss nicht die Mühe gemacht, meine Adresse und ihren weisen Text zu drucken, auszuschneiden und aufzukleben, oder?

Wie auch immer! Ich wünsche Ihnen, Ihren Lieben und allen conservo-Lesern ein schönes Wochenende und einen gesegneten Sonntag. Vielleicht lesen wir zwei beide uns ja mal bei Gelegenheit an anderer Stelle wieder? Das würde mich sehr feuen!

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