Rassismus kann überlebensnotwendig sein!

altmod*

Ich lasse mir meinen Rassismus nicht nehmen! Wie auch die deutschen Frauen Sawsan Chebli, Sarah-Lee Heinrich, Jasmina Kuhnke und andere, mehrheitlich weibliche Polit- und Medien-Clowns ihn sich nicht nehmen lassen. Leute, „die als exklusive Antirassistin(nen) den Rassismus brauchen wie die Flamme den Sauerstoff oder Karl Lauterbach eine neue Virenmutation.“, wie Michael Klonovsky am 5. Januar auf seinem Blog schrieb.

Die genannten deutschen Damen haben alle einen „Migrationshintergrund und sind – wie auch immer – in dieser ihren „ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft“ prominent geworden. Eine Gesellschaft, die ihnen gleichwohl eine gute materielle Existenz ermöglicht. Warum speien die dann so rassistisch auf den Rest von uns?

Afrika, der Mutterkontinent des Rassismus

Ich möchte an dieser Stelle auf Millionen Afrikaner verweisen, bei denen der Rassismus existenzbeherrschend ist. Man frage mal jemanden, der in Afrika gelebt und geforscht hat: wie „Dunklere“ gegen „Hellere“ agieren, die im Norden wohnenden gegen die im Süden, vormals viehzüchtende Nomaden gegen sesshafte Ackerbauern, usw.

Afrika bietet ein schillerndes Panoptikum von Rassismus und ethnischen oder „tribalistischen“ Konflikten.
Aber nach politisch korrekter Lesart gibt es das nicht und wenn ja, ist es ohnehin dem (weißen) Kolonialismus geschuldet.

Nach den jüngsten Silvester-Krawallen flammte in den Wahrheits- und Ermahnungs- Medien und unter Politikern die Diskussion über den „alltäglichen“ oder auch spezifisch deutschen „Rassismus“ auf. Nicht nur die oben genannten Damen fühlten sich bemüßigt, ihren Finger in die bei uns schwärende Wunde zu legen. Auch öffentlich- rechtlich bestallte Maßregler brauten umgehend ihr übles Meinungssüppchen diesbezüglich wieder auf.

“Westasiaten” und andere Kriminelle

Ein CDU-Politiker twitterte nach den Silvesterkrawallen Folgendes:

Wenn wir Krawalle in unseren großsstädten, Verachtung gegenüber dem Staat und Übergriffe gegen Politzisten und feuerwehrleure wirklich bekämpfen wollen, müssen wir auch über die Rolle von Personen, Phänotypus: westasiatisch, dunklerer Hauttyp sprechen. Um es korrekt zu sagen.

Worauf ein gewisser Georg Restle, prominenter ÖR- “Journalist“ – genauer gesagt ein öffentlich alimentierter linksradikaler Aktivist – dazu meinte, das sei „Blanker Rassismus innerhalb der CDU, der an schlimmste Zeiten erinnert … „

Sehr pikant der Umstand, dass der verwendete Begriff „westasiatisch, dunkler Hauttyp“ aus dem Leitfaden für „diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch“ des politisch so sensiblen, linken LKA aus dem Schlammpfuhl Berlin stammt, aus einer Anweisung an die Berliner Polizei, sich dessen zu bedienen, statt des despektierlichen Begriffs „Südländer“.

Was bedeutet Rassismus eigentlich?

Gewissermaßen regierungsamtlich belehrt uns die Bundeszentrale für politische Bildung:

… eine Art von Diskriminierung. Durch Rassismus werden Menschen zum Beispiel wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Haare, ihres Namens oder ihrer Sprache diskriminiert, ausgegrenzt und abgewertet.

Rassismus ist die Erfindung, dass es bei Menschen unterschiedliche „Rassen“ gibt. Und Rassismus ist die Erfindung, dass diesen „Rassen“ eine Ordnung oder eine Reihenfolge haben. Rassismus diskriminiert Menschen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigen heute: Die Erfindung der „Rassen“ ist falsch. Es gibt bei Menschen keine „Rassen“. Weil die Erfindung falsch ist, steht das Wort „Rasse“ in Anführungszeichen.

Ich bin ja bekanntermaßen ein Gestriger. Meine erste Wissensquelle, als ich endlich lesen konnte, war „Der Kleine Brockhaus“ – Jahrgang 1949, den meine bedachten Eltern sich damals leisteten. Darin gab es zwei Bild-Seiten mit „Menschenrassen“ – „sogenannten“ müsste man heute gerade vielleicht sagen – was mich neben vielem anderen in diesen Wälzern faszinierte. Hatte ich doch immer nur „nordische“ oder „fälische“ weiße Menschen um mich, „Zigeuner“ schon mal gelegentlich gesehen und mit den Amis kamen dann die „Cola-Brocken“ oder „Schüttler“ richtig ins Blickfeld. Die Brockhaus-Enzyklopädie erlaubte sich noch 1974 , vier Fotoseiten über diverse menschliche Rassen zu veröffentlichen. Unvorstellbar!

Nur alte weiße Männer*innen sind Rassisten

Heute meint man, da das Wort „Rasse“ in der ausschließlich tausendjährigen Geschichte unseres Landes, unseres Volkes (Volk?) für politische, ideologische Zwecke missbraucht wurde, muss man den Begriff gleichwohl ideologisch eliminieren. Neu-ideologisch gesehen sind wir ja alle gleich, d.h. müssen wir alle gleich sein: Ob schwarz, gelb (gibt es das auch?), weiß (igitt!), dunkelhäutig, schweinefarben, rot, braun… Übnrigens Vorsicht mit „braun“. Es sei denn, ein alter weißer Mann macht den Mund auf; das ist heute per se verdächtig.

„Bunt“ ist die Devise, queer durch alle Bevölkerungskreise, balltretende „National“-Kader und in der uns Realität vorgaukelnden Werbewelt. Für Lidl, Aldi, Edeka, Ikea, die Bundesbahn, Sparkassen und Möbelhäuser sind inzwischen die PoC anscheinend ins Gewicht fallender und werden zu unserer erwünschten „Mehrheitsgesellschaft“ stilisiert.

Eine gesunde Portion “Rassismus”

Wem das Wort Rasse nicht gefällt, soll er es bleiben lassen, eine „Erfindung“ ist es trotzdem nicht, besonders biologisch gesehen. Wenn mich ein Schwarzer beleidigt oder mir gar eine in die Fresse haut, werde ich mich weiterhin nicht scheuen zu sagen, dass es ein Neger war. Ich werde es mir nicht gefallen lassen, wenn ein „Westasiate dunklen Hauttyps“ mir seine barbarischen Vorstellungen vom Zusammenleben aufzwingen möchte, so wie es eingewanderte orientalische Barbaren uns hier klar machen möchten:

Ich lasse mir auf meine alten Tage meinen letztlich überlebensnotwendigen Rassismus nicht nehmen.

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei conservo.

Dieser Artikel wird auch auf seinem Blog erscheinen, vermutlich unter einer anderen Artikelüberschrift. Zwischenüberschriften teilweise von der conservo-Redaktion.

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