Alte weiße Kinder sollen bunter werden, junge Schwarze stolz auf ihre Hautfarbe!

Alex Cryso

Die Zerstörung der deutschen Identität und der heimischen Werte fängt erneut bei den Kindern und Jugendlichen an. Im Gegenzug wird die Integration von afrikanischen und muslimischen Kindern immer weiter zur Farce gemacht. Nun haben Menschen, denen vermutlich selbst Winnetou und Jim Knopf viel zu rassistisch sein wird, in Bremen die erste „Schwarze Bibliothek“ eröffnet.

Dabei handelt es sich um eine Bücherei, die primär Kinder und Jugendliche anspricht, um ihnen ausschließlich schwarze/afrikanische Literatur anzubieten: Da haben nicht nur die Helden eine dunkle Hautfarbe, auch die inhaltlichen Botschaften sind wohlwollend in Richtung unserer Neubürger und Kulturbereicherer ausgerichtet. Antirassismus und so.

Die gängigen Bibliotheken hätten hingegen zu viele Bücher von weißer Stilprägung in den Regalen stehen, womit sich die Kinder vom afrikanischen Kontinent nicht identifizieren könnten und auch die mitteleuropäische Jugend soll gerne mal von den heimischen Stereotypen wegkommen.

Bei Kindern sind Identifikationsfiguren wichtig für das Selbstwertgefühl, um die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Kinder orientieren sich an engen Bezugspersonen und Menschen, an denen sie Ähnlichkeiten zu sich selbst feststellen. Denn das schafft ein Gefühl von Vertrautheit.

wird Petra Sandhagen vom Bereich der pädagogischen Psychologie der Uni Bremen zitiert. Diverse Identifikationsfiguren wären daher das ideale Mittel, um das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen zu steigern, nun denn…! Deshalb soll den Besuchern vermittelt werden, wie vielfältig das schwarze Leben in Deutschland und in allen Gesellschaftsbereichen angeblich ist, so die Mitinitiatorin Sheeko Ismail. Sogar der Begriff „Empowerment“ macht die Runde.

Das übliche Selbstmitleid darf hierbei nicht fehlen:

Schwarze und afro-deutsche Kinder werden in der Literatur häufig noch mehrfach benachteiligt und ausgegrenzt. Schwarzsein wird oft als etwas Schlechtes dargestellt.

findet Ismail.

Afrikaner sollen daher nicht mehr nur als Randfiguren auftauchen, irgendwelche Schönheitsideale vermitteln oder im Kontext von Fremd- und Andersartigkeit stehen, sondern verstärkt in ein positives Licht gerückt werden.

Zudem würde ein Raum für die Repräsentanz von Afrikanern in Deutschland geschaffen, meint die Co-Leiterin Maimuna Sallah. Rund 100 Werke können derzeit ausgeliehen werden, darunter Bücher über den Antirassismus oder die angebliche Schönheit der Diversität. „Julian ist eine Meerjungfrau“ von Jessica Love ist beispielsweise dort zu finden. Bislang ist das Angebot jedoch vorwiegend englischsprachig. Ein Schutzraum – oder auch Safe Space – für schwarze Kinder und Jugendliche soll ebenfalls entstehen, ohne Machtdynamik und Diskriminierung. Deutsche sollen sich hingegen mehr mit der Alltagssituation ihrer Zuwanderer auseinandersetzen können.

Selbstredend, dass eine Initiative mit dem vielsagenden Titel „Die Zukunft ist bunt“ hinter dem Projekt steht, welches zudem Unterstützung von der Bremer Kulturbehörde zu erhält. Auch eine staatliche Förderung gibt es. Die allgemeine Bezuschussung beläuft sich auf 56.500 Euro pro Jahr. Die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten fand am 28. Januar dieses Jahres statt, wobei es das Projekt selbst schon seit Mai 2022 gibt und seinerzeit die erst schwarze Bibliothek in ganz Deutschland war.

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