LexikonBei „Ungläubigen“ darf ein Moslem lügen  von Peter Helmes

Der Koran ist die „Bibel“ des Islam, aber beileibe keine „Heilige Schrift“ in unserem Sinne. Die Islamisten berufen sich bei ihren Untaten ebenso auf den Koran wie alle anderen Moslems. Und der Koran hält für nahezu jede Grausamkeit eine passende Sure oder einen Hadith bereit – rd. 2.000 Befehle Allahs (in Koran und Hadithen)  zur Ermordung der “Ungläubigen”. Die nachfolgenden Begriffserläuterungen sollen zum besseren Verständnis der Texte beitragen:

Allah                   Urspüngl: Name eines vorislamischen Mondgottes im Stamme Mohameds. Wortursprung: abgewandelt vom christlich-aramäischen „Allaha“ (Gott). „Allah“ und „Gott“ sind nicht identisch (z. B. fehlt die Dreifaltigkeit, da sie abgelehnt wird).

Arkan                  Die 5 Pflichten der Moslems: 1.) „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet.“ 2.) Das Pflichtgebet fünfmal am Tag 3.) Die Pflichtabgabe („Zakat“) 4.) Das Fasten („Saum“) im Monat Ramadan 5.)Die Wallfahrt („Hadsch“) nach Mekka (einmal im Leben).

Dschihad             „Heiliger Krieg“ gegen alle „Ungläubigen“ („Giaur“)

Hadith                 Neben dem Koran mit seinen Suren gehören die „Hadithen“ zu den Grundlagen islamischen Glaubens. Sie sind Erzählungen und Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des Propheten Mohammed sowie über die Handlungen Dritter, die er stillschweigend gebilligt hat. Sie haben normative Kraft und sind ähnlich wichtig wie die Suren des Koran.

Hadsch                 Wallfahrt nach Mekka, sollte jeder Moslem einmal im Leben unternehmen. Wer teilgenommen hat, darf sich „Hadschi“ nennen.       

Hidschra             Mohammeds Wegzug von Mekka. Beginn der islamischen Zeitrechnung (622 n. Chr.) Unser Jahr 2014 ist also das Jahr 1392 nach der Hidschra

Imam                 Bei den Schiiten der „Mittler und Führer zur Seligkeit“ (s. auch Mahdi)

Islam                    „Hingabe an Allah“, bedeutet völlige Unterwerfung und ist für Moslems „die einzig wahre Religion“. Der Islam steht mit seinen sozialen und weltumstürzenden Ideen, vor allem der im Diesseits zu verwirklichenden Idee eines „Gottesstaates“, dem Kommunismus nahe. Der Islam ist weniger eine Religion als vielmehr eine Ideologie, eine Folge des Hasses gegen die „Ungläubigen“, die der Islam predigt – weshalb es auch Unfug ist, eine Trennung zwischen (gutem) Islam und (bösem) Islamismus vorzunehmen. Beide berufen sich auf den für alle gleichen Koran.

Kaaba                 In der Tradition der Vor-Mohammed-Araber wurden „Gottheiten“ in Gestalt von Sonne, Mond und Sternen verehrt. Und sie verehrten Steine, besonders den „Schwarzen Stein in der Kaaba“ zu Mekka. Mohammed übernahm die Verehrung, aber wendete sich ab von Göttern und bekannte sich zu 1 Gott (Monotheismus), eben Allah, und erwählte die Kaaba als erstes Gotteshaus Allahs. Der Schwarze Stein blieb und wird von den Hadschis geküßt

Kismet               „unabwendbares Schicksal“, führt zu Fatalismus

Koran                  („das zu Rezitierende), soll Mohammed durch den Erzengel Gabriel mit dem Befehl diktiert worden sein: „Rezitiere!“ Da Mohammed Analphabet war, haben seine Anhänger seine Worte auf Blätter, Leder usw. aufgeschrieben (Quelle von Mißverständnissen). Erst der 3. Kalif (Uthmann-Osan) faßte im Jahr 653 n. Chr. alles zusammen in einem Buch, die heutige Koran-Fassung. Sie wurde 1923 n. Chr. durch die Al-Azhar Universität Kairo in Verse eingeteilt. Der Koran umfaßt 114 Suren und gilt als „Offenbarung“.

Mahdi                 Imam, der erwartete Retter, der den Glauben an Allah weltweit herstellt und definiert.

Mohammed        Vielschichtiges Problem, viele Unklarheiten: Moh. war z. B. Epileptiker, Hysteriker, „Prophet“, nannte sich selbst „rausul“ (Gesandter Allahs), entwickelte sich in seinem Leben zu einem gerissenen politischen Führer, Schöpfer der zweitgrößten Weltreligion, die alle Völker zur Unterwerfung unter die Herrschaft Allahs verpflichtet

Moschee             Versammlungsraum der Moslems, keine Kirche wie z. B. bei den Christen. Hier wird nicht nur gepredigt. Zum Gebet wird grundsätzlich jedes Familienoberhaupt erwartet.

Moslem               (auch Muslim, weibl. „Muslima“, Plural Muslime) Bezeichnung der Koran-Gläubigen

Mudjtahid           Bedeutende religiöse Rechtsgelehrte mit abgeschlossener theologischer Ausbildung, je nach Rang unterschiedliche Titel, höchster: Ajatollah (al-Ozma) oder Großajatollah (größtes Zeichen Gottes)

Mufti                   Rechtsgelehrter

Mullah                (Ehren-)Titel eines islamischen Rechts- und Religionsgelehrten. Hat den Status eines Gelehrten (ohne staatliches Diplom) und ist an die Anerkennung anderer Gelehrter gebunden. Früher in ländlichen Gebieten oft der Einzige, der lesen und schreiben konnte. Heute umfaßt „Mullah“ alle schiitischen Geistlichen, Vorbeter, Freitagsprediger oder Koranstudenten (Talib). (siehe auch „Mudjtahid“) bezeichnet man auch als Mudjtahid.

Ramadan             Der Ramadan ist der vorgeschriebene einmonatige Fastenmonat, in dem von Sonnenaufgang bis –untergang nichts gegessen und getrunken werden darf (Ausnahmen für Kranke etc.)

Scharia                (auch Scheria, Sharia) arabisches, genauer: islamisches Recht mit grausamen Strafen (besonders auch bei Frauen), z. B. steinigen, Hand abhacken, auspeitschen usw.

Schiiten               Anhänger von Mohammeds Schwiegersohn Alih, erbitterte Gegner der Sunniten. Bezeichnen jeweils die anderen als „Ungläubige“. Mehrheit in Iran

Shahada               muslimisches Glaubensbekenntnis: „Ich bezeuge, daß es keine Gottheit außer Allah gibt, und Mohammed ist sein Gesandter.“ Wer dies ausspricht, ist für immer Moslem

Strafen               siehe Scharia

Sunniten             (von „Sunna“, Satzung) Anhänger des 3. Kalifen Uthmann, verfeindet mit Schiiten

Sure                    Kapital des Koran. Sie werden dort der Länge nach aufgeführt: die längste Sure vorne.

Takiya                (Lügen ist Pflicht!) Keine Großreligion erlaubt die Lüge. Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst, gegenüber anderen und gegenüber Gott ist kardinales Merkmal aller derzeitigen Religionen. Die Ausnahme bildet der Islam. List und Täuschung gegenüber “Ungläubigen” wird von dieser Pseudo-Religion zu einer religiösen Pflicht erhoben. Muslime dürfen „Ungläubige“ belügen und betrügen. Als Vorbild gilt Allah selbst, der sich im Koran als “bester aller Listenschmiede” rühmt. Die „heilige Lüge“ erhielt den Namen Taqiya.

„Ungläubige“    (Giaur) Alle Menschen außerhalb des Islam, auch Atheisten usw. Keine andere Religion kennt Tötungsbefehle, wie sie im Koran stehen. Der Islam verbietet zwar an einigen Stellen das Töten, aber nur von Muslimen. Der Koran befiehlt in rund 200 Suren und 1.800 Hadhiten ausdrücklich Morde an „Ungläubigen“. Als Lohn winken dem Moslem das Paradies (ein ewiges Leben an der Seite Allahs) und ewige Sexfreuden mit 72 für ihn reservierten Jungfrauen. Gleiches gilt für „Märtyrer“, also Moslems, die beim Glaubenskampf ums Leben kamen.

Unterschiede     Der wichtigste Unterschied zwischen Christen und Moslems ist das Verständnis von GOTT. Der Christengott ist der liebende und verzeihende, Allah (nicht islamischer „Gott“) ist grausam und zürnend, predigt Liebe nur zwischen Moslems.

Übersetzungen  Es gibt sieben z. T. sehr voneinander abweichende Übersetzungen des Koran. Die am häufigsten verwendete Übersetzung stammt von Max Henning, 1901 bei Reclam erschienen und von der (allerdings sehr Islam-freundlichen) Annemarie Schimmel herausgegeben. Die Henning-Übersetzung gilt als sehr solide und ist die am häufigsten benutzte Fassung in Wissenschaft und Literatur.

Annemarie Schimmel, die auch ein Vorwort dazu schrieb, wurde wg. Islamfreundlichkeit immer wieder kritisiert. Doch das schmälert nicht das Verdienst Hennings. Dessen Übersetzung wurde von allen Islamverbänden und muttersprachigen Arabern (Islamwissenschaftler) als die authentischste Übersetzung dargestellt, also sehr nahe am Original. Das allein zählt. Blick ins Buch:

http://www.amazon.de/Koran-Annemarie-Schimmel/dp/3150042062/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1413499036&sr=1-1&keywords=max+henning+koran#reader_3150042062

Ausschnitt der Sure 2 kann man auch anlesen, offensichtlich erspart uns der Übersetzer Henning Allah mit „Gott“ zu übersetzen. Ausgerechnet der Teil, wo der Koran sich wiedermal an der Bibel vergreift. http://www.koransuren.de/koran/surenvergleich/sure2.html

(zusammengestellt von Peter Helmes)

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Von conservo

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