Die Faschisten sind tot – es lebe der Antifaschismus!

(www.conservo.wordpress.com)

von Freddy Kühne *)

Die Volksherrschaft wird vom linken Euro-Sozialismus bedroht, denn er setzt auf organisierte Unverantwortlichkeit

Die Faschis sind schon längst tot – da blüht die Antifa auf: 70 Jahre später den Widerstand nachzuholen – dafür braucht es keine Courage – sondern Dummheit.

Statt Faschisten bekämpft man heute ersatzweise in Wahrheit Nationalkonservative und Nationalliberale bzw. National-Ordoliberale, die sich gegen den Sozialismus eines schwarzen Euro-Lochs und einer roten Umverteilungsmaschine von der Mitte nach unten und von der Mitte nach oben (!) wehren…. Denn der heutige Sozialismus beraubt die Leistungsträger in der Mitte der Gesellschaft, verteilt das Geld an die – häufig – eingewanderten prekären Unterschichten und an die bigotte Oberschicht der Pseudo-Feudalisten der Banken- und Großkonzernlobby, die die Gewinne privatisieren und die Schulden sozialisieren.

Die Mittelschicht, die sich gegen dieses moderne Raubrittertum der Allianz aus Großkonzernen, Banken und der Soziallobby wehrt, um nicht von der Steuer- und Abgabenlast erdrosselt zu werden: Diese ist es, die bei den letzten Wahlen AfD und FDP gewählt hat.

Denn thematisch hat die FDP sich längst in das Fahrwasser der AfD begeben und kopiert die AfD: Eurokritik, Kritik an der Bankenrettung und Kritik an der unbegrenzten Einwanderung sind originäre AfD Themen: Lindner hat diese noch in 2010 und auch in 2015 bekämpft. Seit dem Wahljahr 2017 aber hat die FDP sich in das Achterwasser der AfD begeben: Die FDP formuliert es nur eleganter und verschachtelter…

Dabei fährt die FDP eine Doppelstrategie: Inhalte der AfD kopieren, aber die AfD zugleich stigmatisieren. … Nun… nach dem Bruch von Jamaika vor Jamaika wollen die Grünen das der FDP nicht durchgehen lassen und stigmatisieren wiederum die FDP….

Was könnte die FDP daraus lernen? Richtig:

Man darf sich von den Altkommunisten der Grünen , der Linken und Roten nicht spalten lassen. Die alte Masche „Teile (den Gegner) und herrsche“ ist es, was Grüne und Linke seit den späten 60er Jahren in Deutschland zusammen und mit Hilfe der DDR-SED Führung praktizieren. … Vor dem Mauerfall bekamen Grüne und DKP dabei geheime Unterstützung von der SED. Nach dem Mauerfall erhielten sie nun offene Rückendeckung durch die neue SED – die sich „Die Linke“ nennt.

Paradoxon : Grüne und Linke stützen mit dieser Vorgehensweise geradezu das Establishment aus Großkonzernen, Banken und Sozialverbandslobbyisten und stützen die unproduktive Eurokratie.

Damit forcieren sie einen Eurosozialismus – eine Überbürokratisierung Europas, eine Implementierung eines Systems organisierter Unverantwortlichkeit – bei dem die Bürger keinen Politiker mehr zur Verantwortung ziehen können, da eindeutige Zuständigkeiten der Nationalstaaten abgeschafft und durch ein undurchschaubares Geflecht an transnationalen Verflechtungen geschaffen wird: Bei diesem gibt es keine zuordnungsfähige Autorität mehr, die zur Rechenschaft gezogen wird: die Verantwortung wird auf unüberschaubare Weise zerfasert. Das ist der Tod der Demokratie und der Tod der freiheitlichen, sozialen Marktwirtschaft. Es ist zugleich die Geburt eines neuen bürokratischen Sozialismus: dieser führt zur Demotivation der Leistungsträger und der politisch denkenden und handelnden Bürger. Im Endeffekt beseitigt dieses System gar die Demokratie und ersetzt es durch eine für nichts verantwortliche und zur Rechenschaft zu ziehende Administration.

Der wahre Demokrat also fordert mehr Herrschaft des Demos – und weniger Herrschaft der Kleptokratie.

Der wahre Demokrat fordert mehr Transparenz und Eindeutigkeit von Verantwortung – statt Verschleierung der Verantwortung hinter transnationalen Transfersystemen – auch Transferunion genannt.

Die Transferunion – die Macron und Juncker sowie mit leichten Abstrichen auch Merkel – für Europa anstreben: diese ist daher, in sich betrachtet, absolut antidemokratisch, denn sie ermöglicht keine effektive demokratische Kontrolle – also keine Kontrolle durch den Demos – durch das Volk – den Bürger.

Die einzige Medizin, die dagegen hilft, ist: Stärkung der Freiheit des Bürgers, also des Souveräns , durch mehr Volksentscheide und eine Begrenzung der Amtszeit aller Abgeordneten sowie erst Recht der Kanzlerin.

Die wahre Bedrohung der bürgerlichen Freiheiten und der Demokratie kommt daher heute von links: Der Euro-Sozialismus in Zusammenarbeit mit dem Korporatismus der Großkonzerne entmachtet die Bürger, degradiert sie zu dummen Zahlknechten, z.B. für Bankenrettungen:

In einer freien sozialen Marktwirtschaft wäre dieses niemals Aufgabe des Steuerzahlers – sondern der Aktionäre und Kreditgeber.

Dagegen kommen die Kräfte der Freiheit und der Freiheitlichkeit nur gemeinsam an!

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Quelle: https://99thesen.com/2017/11/28/die-faschisten-sind-tot-es-lebe-der-antifaschismus/
*) Freddy Kühne betreibt das Blog http://99thesen.com und ist regelmäßig Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com…1.12.2017

Ein Kommentar

  1. Die Blickrichtung stimmt nicht: Die Großunternehmen (Banken, Industrie, Tourismus, Großhandel) machen ihre Gewinne längst auf globaler Ebene. Niemand kann feststellen, ob die Gewinne bei irgendeiner Tochterfirma gebunkert werden, indem für ihre Lieferungen zu hohe Preise verrechnet werden. Um es verständlicher zu machen: Die fiktive „Cruise Panama SA“ kauft ein Kabinenkontingent von der „Reederei Europe SE“ einer Société Européenne und verkauf Teilkontingente an deutsche Reisebüros. Die Einzelkabine auf dem Kreuzfahrtschiff ist sechsmal so teuer, als der Preis, den die „Reederei Europe SE“ erhält. Der Gewinn bleibt hauptsächlich bei der „Cruise Panama SA“. Wo noch exorbitante und größtenteils unversteuerte Gewinne auf europäischem Boden eingefahren werden, ist die gesamte Europaadministration in Brüssel. Martin Schulz kam laut einer Zusammenstellung von conservo auf eine halbe Million im Jahr. So gut der Gedanke eines vereinten Europas auch war, die ausufernde Bürokratie macht den ehemaligen Nutzen größtenteils wieder zunichte. Nur eine von der AfD und ähnlichen Parteien der übrigen Länder getragene Bewegung eines „Europas der Vaterländer“ kann den Marsch ins Verderben aufhalten.

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