Karfreitag – Vorbote der Hoffnung

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Von Maria Schneider

Kirche in Altötting. Foto: Maria Schneider

Am Karfreitag wird der Kreuzigung Jesu gedacht. Christen kehren ein, gehen in sich und entsagen des Fleisches und des Alkohols. Sie trauern.

Nun entsagen wird seit 1 Jahr bereits vielen Dingen. „Kreuzigung“ nimmt somit eine ganz neue Bedeutung an. Liebe, Mitgefühl, Gemeinschaft, Gottesdienste, Singen und so viele wertvolle Dinge, die das Leben erst lebenswert machen, wurden gekreuzigt. Man darf wohl sagen, seit gut einem Jahr wird nichts unversucht gelassen, unser gesamtes menschliches und göttliches Dasein zu kreuzigen, damit wir unseren göttlichen Ursprung und die Hoffnung verlieren.

Immer mehr Menschen sind in ständige Trauer verfallen, während andere sich der Dunkelheit verschrieben haben und immer wahnwitzigere Veitstänze um ein Goldenes Kalb aufführen.

Ja, seit über einem Jahr versucht man uns, körperlich, geistig und seelisch in einem ewig scheinenden Karfreitag festzuhalten.

Die Osterzeit ist daher für uns eine Chance, uns auf das zu besinnen, was wirklich zählt und niemals aufzugeben, Kraft zu schöpfen und uns dem Bösen zu widersetzen.

Preis dem Todesüberwinder,
der da starb auf Golgotha;
dem Erlöser aller Sünder,
Preis ihm und Halleluja!
Lasst des Jubels Harfe klingen,
lasst von Herzen froh uns singen:
Halleluja, Jesus lebt,
Jesus lebt, Jesus lebt,
Halleluja, Jesus lebt!

(Quelle: Gotteslob)

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